6 Nächte Santa Barbara und LA

sK4nD4l

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Das sieht schon mal sehr entspannt aus.
Mexikanisches Essen - und eben kein Tex Mex- liebe ich auch sehr. In den USA kommt als großer Vorteil dazu, dass die Margaritas da immer sehr lecker und preiswert sind 😁
 
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Densa

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Mittwoch 12.11.2025

Heute verließen wir für den Tag Santa Barbara und fuhren Richtung Norden. Eigentlich wollten wir nur bis Morro Bay, aber entschieden uns am Morgen, dass wir doch noch weiter Richtung Norden wollen, erstes Ziel war der Elephant Seal Vista Point, danach wollten wir zum Hearst Castle und dann nach Morrow Bay.

Gefrühstückt hatten wir nur einen Sausage and Egg McMuffin und einen Kaffee von McDoof.

WIr verließen den McDonalds Parkplatz um kurz nach 8 und machten uns auf den Weg Richtung Norden
Da wir heute noch genug an der Küste entlangfahren sollten, verließen wir recht schnell die Küste und nahmen den Weg durch das wunderschöne Santa Ynez Valley. Die Strecke ist malerisch und macht auch fahrtechnisch Spaß. Leider sind von dem Streckenabschnitt keine Bilder entstanden. Der 381 PS starke Sechszylinder hatte aber keinerlei Mühe.

Es könnten ein paar mehr Bilder werden...

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Die Küste zwischen Santa Barbara und San Francisco hat irgendwie etwas magisches. Die 2,5 Stunden zum Elephant Seal View Point vergingen schnell. Am View Point angekommen, konnte man auch gleich schon die See-Elefanten hören, bevor man sie überhaupt sehen konnte. Wir waren leider etwas zu Früh im Jahr vor Ort, ab Mitte/Ende September sind an dem Küstenabschnitt bis zu 17.000 See-Elefanten.

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Ich hätte hier Stunden verbingen können, aufs Meer blicken und mir den Wind durchs Haar :ROFLMAO: :cool: wehen lassen.

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Es waren hauptsächlich Weibchen vor Ort, die richtig großen alten Bullen kommen erst im Dezember, dann sind auch die Kämpfe der Bullen zu beobachten.
Toll ist auch das fast jeden Tag Guides einer privaten Gruppe "Friends of the Elephant Seals" vor Ort sind, die einem Fragen beantworten.


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Lustig zu beobachten war wie die See-Elefanten ständig mit ihren Flossen Sand auf ihre Rücken schaufelten.

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In der Sonne wurde es teilweise richtig warm. Am Viewpoint gingen wir einen ca 2km langen Trail.

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Diesoe kleinen pelzigen Tierchen hatten überall an der Küste ihre Bauten und schwirrten auf den Parkplätzen rum.

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Hier auch mal unser Reisefahrzeug. Vermisse ihn nach der Rückkehr doch schon ziemlich...

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Extrem bequem, viel Platz und immer genug Leistung verfügbar, der würde hier auch Spaß machen.
 
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Densa

Densa

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Mittwoche 12.11.2025 Teil 2

Wir trennten uns von den See-Elefanten und fuhren die 7 Meilen zum Hearst Castle. Wir hatten uns vorher überhaupt nicht informiert und dachten, da können wir einfach so hin und selbständig das "Castle" erkunden. Doch da hätten wir falscher nicht liegen können. Wir kamen zu mehreren riesigen Parkplätzen, die erahnen lassen, was dort teilweise los sein wird. An die Parkplätze angrenzend ist das Besucherzentrum. Wir erfuhren, dass wir eine Tour, Dauer ca 2 Stunden, machen müssen. Wir überlegten kurz und bezahlten die 35 USD pro Person. Wir hatten Glück, dass die nächste Tour noch frei war und wir stiegen sofort in den Bus ein, der einen in ca. 15 Minuten den Berg hinauf zum Hearst Castle bringt. Hearst Castle und das umliegende Land ist beindruckend. Absolut unvorstellbar was das früher alles für ein Aufwand war zu bauen und was das gekostet haben muss. Der aktuelle Versicherungswert des Anwesen und der Ländereien liegt bei 20 Milliarden USD... Die Ländereien sind halb so groß wie der kleinste US Bundesstaat Delaware.
Unser Tour Guide war sehr unterhaltsam und die knappen 1,5 Stunden vergingen zügig.

Aber seht selbst was Geld alles ermöglicht...

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Der Pool wurde das letzte mal in den 50er Jahren beheizt. Wer will kann mehrmals in Jahr gegen einen kleinen Obolus von ca 1500USD dort schwimmen gehen. Ein Neopren Anzug wird empfohlen. Der Pool wird von einer Quelle gespeist und hatte so ungefähr 5 Grad "warmes" Wasser. Im absoluten Hochsommer erreicht er wohl so um die 15 Grad.

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Noch beindruckender als der Außenpool ist der Innenpool, da war ich aber so geflasht, dass ich vergessen hatte zu Fotografieren, man wurde aber leider auch nur schnell auf dem Weg zum Bus durchgeschleift.
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Wir hatten das Glück, dass wir eine Gruppe Wale im Meer sehen konnten. Auf den Fotos war es aber leider nicht erkennbar.

WIr machten uns nach der Rückkehr ins Besucherzentrum auf den Weg nach Morro Bay und spazierten dort an dem herrlichen Strand entlang und gingen dann im Hafen etwas essen.

Auf dem Weg hielten wir noch an einem wunderschönen Spot an und liefen einen kleinen Trail.
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Wieder wurden wir von diesen kleinen possierlichen Tierchen beobachtet.

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Herrlich wild und einsam.

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Etwas betrübt wurde der Trail weil am Anfang an Zettel hing, dass dort seit Kurzem ein junger Mann vermisst wird. Er ist alleine den Trail gegangen und eine Stunde nachdem er den Parkplatz verlassen hatte, hatten andere Wanderer ein Paar Schuhe an der Klippen gefunden...

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Wir fuhren weiter und erreichten Morro Bay
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Fish Tacos. Waren okay, aber nichts besonderes.

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Im Hafen konnte man Otter beim Schwimmen beobachten.

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Langsam wanderte die Sonne Richtung Horizont. Wenn die Jahreszeit einen Nachteil hatte, dann dass der Sonnenuntergang bereits kurz vor 17 Uhr war und es dann wirklich rasant Stockfinster wurde.

Auf dem Rückweg nach Santa Barbare hielten wir noch für einen Einkauf im Walmart Super Center im Lompoc.
Hier ein Teil unserer Einkäufe (Fotos sind nach unserer Rückkehr zu Hause entstanden und passen daher Inhaltlich, aber nicht zeitlich und örtlich zum Reisebericht :cool: ) Walmart enttäuschte wieder nicht. Fast genauso spannend wie die Artikel finde ich teilweise die dort einkaufenden Menschen.

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TurboAC

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Der Außenpool ist ja mal ein Kracher! Auf jeden Fall gut zum Getränke kühlen! ;)
 
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Donnerstag 13.11.2025

Bettenwechsel "Umzug" von Santa Barbara nach Marina del Rey

Die Standortwahl fiel uns für LA wahnsinnig schwer. Wir hatten eigentlich nicht so richtig Lust auf die ganzen Touri hotspots und wollten eher die Sonne und die Küste genießen. Daher entschieden wir uns gegen ein Hotel in Beverly Hills, West Hollywood und wählten das Marriot Marina del Rey. War auch noch einigermaßen bezahlbar mit ca 330€ die Nacht, inklusive 30 USD Destination Fee, exklusive 57 USD Valet Parking :ROFLMAO:
Aber da ja Pläne schön und gut sind kam alles ganz anders... Ca. zwei Wochen vor unserem Trip verschlechterten sich die Wettervorhersagen für unseren Zeitraum. Mal waren unsere Santa Barbara Tage schlecht, mal waren unsere LA Tage schlecht. Ich war aber nicht wirklich "besorgt", da es ja noch ein stückweit hin war.
Unsere Reise näherte sich und es war abzusehen, dass unsere Tage in LA nicht so laufen würden wie geplant. Die Wetterprognosen verschlechterten sich täglich und während unser Tage in Santa Barbara überschlugen sich die Nachrichten mit den Schlechtwettervorhersagen. Es war vom schlimmsten Regen seit 40 Jahren im November die Rede. Evakuierungen wurden vorbereitet.
Wir planten unsere Tage etwas um. Eigentlich war geplant auf dem Weg von Santa Barbara nach LA in Camarillo in den Premium Outlets shoppen zu gehen, aber das der Donnerstag der letzte schöne Tag sein sollte, fuhren wir nach dem Frühstück direkt nach Marina del Rey.

Wir checkten recht früh aus unserem Hotel Virginia aus und beluden das Auto mit unserem Gepäck. Zum Frühstücken ging es in ein Mexikanisches Restaurant.

Kristin hatte einen Breakfast Burrito und ich hatte Huevos Ranchero (Reis, Refried Beans, Eier (nach Wahl, ich hatte Over Easy) welche mit einem "Eintopf" aus Grünen Chilis und Fleisch bedeckt waren).

Zum Frühstück gab es auch die obligatorischen selbst gemachten Tortilla Chips mit Salsa. Salsas sind dort auf einem anderen Level. Hier kennt man Salsas wenn sie scharf sind, sind sie einfach nur scharf. In Kalifornien hatten wir scharfe, teils sehr scharfe Salsa, aber neben "Scharf" hatten die Salsas trotzdem noch einen anderen Geschmack, richtig lecker.

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Gewinnt keinen Schönheitspreis, war aber soooooo lecker, meine Huevos Ranchero
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Nach dem herrlichen Frühstück fuhren wir direkt ins Hotel. WIr fuhren erst über die Interstate ,bogen dann auf die Malibu Canyon Road ab, eine absolut tolle Strecke und fuhren dann über Malibu, Santa Monica, Venice Beach nach Marina del Rey.
Die Strecke in Malibu ist schlimm, überall sieht man noch Reste der verbrannten Häuser und fragt sich wie es kommt, das neben den Lücken noch Häuser stehen, die absolut unversehrt aussehen. Verrückt. Es wird aber fleißig Schutt beseitigt und erste Neubauten entstehen.
Die Häuserlücken haben einen makaberen Vorteil, man sieht nun beim Autofahren oft den Pazifik.

Wir kamen kurz nach 11 im Marriot an. Diesmal war leider kein Gold Elite Status upgrade verfügbar, aber was eigentlich noch besser als ein Upgrade war, war dass unser Zimmer bereits fertig war und wir einchecken konnten. Wir nutzten den mandatory "günstigen" Valet Service, das Hotel hat zwar ein großes Parkhaus, bietet aber nur Valet Parking an. Gegenüber gibts es zwar öffentliche Parkplätze, die haben aber beim Tagespreis keine In and Out privileges, d.h. man müsste also jedes mal ein Tagesticket lösen. Das wäre vielleicht etwas billiger geworden, aber den Komfort des Valet Service war uns den Aufpreis wert. Die Valet Guys waren echt auf Zack. Anrufen, bitten das Auto vorzufahren, aus dem Zimmer los und wenn man unten war stand das Auto bereits bereit.

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Gutes standard Marriot Zimmer, aber top sauber.

Wir brachten unsere 5, noch eigentlich fast leeren Koffer (3 Reisekoffer, 2 Handgepäckkoffer) aufs Zimmer und fuhren gleich wieder runter zur Lobby und liehen uns Beach Cruiser Räder aus. 3 Stunden Fahrradleihe sind pro Tag über die 30 USD/Tag Destination Fee aka Resort Fee inkludiert, wahlweise auch eine Stunde Kayak oder Paddle Board. Es gab außerdem noch 15 USD/Tag Guthaben für Restauran/Bar/Giftshop/Minimart.

Der Valet Guy händigte uns die Beach Cruisers aus, natürlich erst nachdem wir einen waiver an der Rezeption unterschreiben mussten. :ROFLMAO:

Das Hotel ist ein paar Fahrradminuten von Venice Beach entfernt. Bei Venice Beach und Santa Monica bin ich zwiegestalten. Klar der Strand ist traumhaft, aber die Ocean Front ist schon teilweise ziemlich heruntergekommen. Viele Obdachlose, billigste Müll Touri Souvenir Läden und der immer extrem wahrnehmbare Gras Geruch. Fühle mich an meine Teenager Zeit zurückerinnert :cool:
Der Radweg am Strand entlang ist wunderbar und Kristin konnte sich damit einen Traum erfüllen.

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Wir machten kurz Rast an einem Beach Imbiss und ich erwartete schlimmstes. Wir wurden aber durch extrem leckeren Kaffee aus einem Siebträger überrascht. Auch das Essen sah nicht schlecht aus, wir waren aber noch vom Frühstück gut gesättigt.

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LA hat viele solcher Radwege auch in der Innenstadt. aber so richtig wohl fühlt man sich auf denen nicht, wenn man ständig von Autos mit irgenwas zwischen 35 und 45 Meilen/Stunde überholt wird.

Den Rest des Tages gibt es in Teil zwei.
 
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Donnerstag 13.11.2025 Teil 2

Nach sonnigen drei Stunden waren wir im Hotel zurück. Wir wollten noch einen Kaffee trinken, aber die Kaffeebar machte erst um 15:30 auf, da waren wir noch ca eine halbe Stunde zu früh dran. Dem Front Desk Manager an der Rezeption war das ganze unangenehm und sagte uns wir sollen uns trotzdem auf die Terrasse setzten er organisiert war für uns.
Wir setzten uns also raus und kurze Zeit später kam der Front Desk Manager mit zwei eiskalten Dosen Pepsi und zwei tiefgefrorenen Gläsern voller Eis zu uns und schenkte uns ein. Die beiden Pepsis gabs aufs Haus. Kleine Geste, aber hinterlässt einen tollen Eindruck vom Service den wir im Marriot erlebt hatten.

Nach den Pepsis machten wir uns kurz frisch und da so langsam der kleine Hunger aufkam fuhren wir nach Santa Monica zu Bludson´s BBQ. Hatte in Florida schon bessere BBQs, aber dafür war Bludson´s BBQ mit Abstand das teuerste, LA halt :cool:

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Fried Ocras

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Hush Puppies

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Buffalo Rib Tips

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Mittagsangebot. Pulled Pork, Ribs, Mac & Cheese, Collard Grreens

Mit einer Diet Coke und einer Dr. Pepper kamem wir auf knackige 98 USD :dizzy:
Naja was solls, ist ja Urlaub.

Danach fuhren wir zum Santa Monica Pier, wo wir unser Auto für faire 7 USD parkten.

Der Pier ist schon irgendwie cool, aber halt auch eine Bühne der Selbstdarsteller, möchtegern zukünfitgen Stars, gescheiterte Existenzen und Touris.
Wir blieben fast bist zum Sonnenuntergang.

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Der Abend war noch jung und wir wollten noch ein wenig "Spazierengehen" wir entschieden uns fürs Westfield Century City. EIner sehr netten Mall. LA typisch halb unter freiem Himmel, halb überdacht. Wir guckten uns einige Geschäfte an, ich guckte kurz in die Tudor Boutique rein um zu gucken, ob sie irgendwelche interessanten Uhren da hatten, wir waren noch kurz bei Rolex drinnen, sofort verfügbar waren aber nur uninteressante Vollgold oder Modelle mit Diamanten. Dazu kam noch das die Preise durch die Zölle (US und EU Einfuhrumsatzsteuer) sehr uninteressant waren.
Auch die Preise in den anderen Geschäften waren recht uninteressant. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit und schlenderten durch die Gänge und "Window Shoppten" durch die Läden.

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LA typischer Verkehr

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Half and Half für mich und nen Shake von Shake Shack für Kristin,

Müde aber noch leicht hungrig fuhren wir zurück ins Hotel und stoppten noch gegenüber unserem Hotel bei einerm Mexikaner und holten uns noch Tacos fürs Zimmer. Extrem lecker.

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Wir verfolgten noch die Wettervorhersagen und hofften, dass wir morgen gut zurück nach Camarillo zum Shoppen kommen würden.
 

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bei dem was Mexikaner zum Frühstück servieren hätte ich aus Versehen Bier getrunken
Zum Glück :cool: ;) frühstücke ich gerne herzhaft, eigentlich lieber als süß. Die Huevos Ranchero, auch wenn sie vielleicht nicht so aussahen, sowas von lecker. Dieses Grüne Chili, ich könnte mich reinlegen. Ich gebe dir aber recht, ein Bier hätte auch sehr gut dazu gepasst.
Was sehr lustig zu sehen, wir waren die einzigen touris in dem Laden. Sonst alles Stammgäste und meistens wurde nur gefragt, ob es das Übliche oder mal was anderes sein soll. Meistens was das Übliche.
Burger, Steak und BBq bekomme ich hier auch hin wie in den USA, das vermisse ich nicht so wirklich, aber das mexikanische Essen, da fehlt es ja hier alleine schon an der Verfügbarkeit der unterschiedlichen Chilis.
 
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So weiter geht es mit der wilden Fahrt. Bitte entschuldigt die Verzögerung, ich war die letzten Tage geschäftlich unterwegs.

Freitag 14.11.2025

Es kam wie vorhergesagt der große Regen nach LA. Was in den Nachrichten apokalyptisch angekündigt wurde, beeindruckte uns als Norddeutsche nicht wirklich und ich sah keinerlei Probleme die Stunde zurück nach Camarillo ins Outlet zu fahren.
Das Camarillo Outlet fand ich sehr gut. Gefühlt deutlich größer als z.B. Miromar, aber leider so gebaut, dass man für die einzelnen Teile des Outlets durchaus das Auto zum Standortwechsel benötigte.
Anscheinend nutzten viele Leute den verregneten Freitag zum Shoppen. Anders als in Florida gewohnt waren es zum aller größten Teils einheimische die dort zum Shoppen waren. Einmal hörten wir Deutsch, die beiden Damen sahen aber so aus, als ob sie in Kalifornien leben würden.

Wir starteten nicht allzu spät und frühstückten bei einem Dennys kurz von den Outlets.

Sieht immer nicht wirklich appetitlich aus, schmeck dafür aber eigentlich immer.

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Vom Outlet haben wir irgendwie keine Bilder, aber die unterscheiden sich auch nicht wirklich. Gefühlt waren die Geschäfte alle doch um einiges größer als im Miromar.
Ich hatte extra mit dem neuen Klamotten kaufen gewartet und hoffte auf bessere Preise als im März in San Diego bzw. Carlsbad, dort fand ich ja größtenteils Preise wie in Deutschland vor.
Wir wurden nicht enttäuscht, teilweise waren die Preise wirklich spottbillig. Durch Anmeldung im Premium Outlet Programm gab es ordentlich Rabatte, in den Stores waren schon größtenteils Black Week Angebote verfügbar.
So bezahlte ich z.B. für Hoodies von Columbia nur knapp über 20€, Kristin für Hoodies sogar nur 15€.
Ganz krass war es bei Polo, ich gebe zu, ich trage am liebsten Ralph Lauren Polo Klamotten, die Schnitte passen mir einfach. Für einen Pullover, für den ich im September in München noch 200€ bezahlte, bezahlte ich hier nach 30% Store Rabatt + 25% Email Rabatt gerade einmal 80€, davon wanderten also 3 Stück in die Einkaufstasche, T-Shirts die mich hier 80€ kosten, hier nichtmal 35.

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Ich hatte hatte auch noch einmal ein Paar tüten in den Händen.

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Mit dem Einkauf schafften wir es nicht unsere Freigrenze zu knacken :dizzy::oops:

Der Einkaufstrip dauerte dann doch irgendwie den ganzen Tag und als wir unsere Einkäufe zurück gebracht hatten, fuhren wir noch einmal los um ein Paar Burger zu essen.

HiHo Burger in der Marina, lecker aber lächerlich teuer, oder lächerlich kleine Portion.

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Die Bürger waren eher Sliders, die Pommes ne mini Portion. Bezahlt hatten wir hierfür umgerechnet 60€.

Müde fielen wir dann irgendwann ins Hotelbett.
Klar wäre es bei Sonnenschein schöner gewesen, aber wirklich gestört hat der Regen nicht.
 
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Samstag 15.11.2025 Teil 1

Wir schliefen aus und es regnete immer noch. Wir wollten dann etwas Kultur "machen" und planten das Getty Center und das LA County Museum of Art kurz LACMA zu besuchen. WIr cruisten außerdem noch einige Zeit durchs verregnete LA, gibt schon nette Wohngegenden, die wirklich krassen Häuser sieht man ja dank hoher Hecken oder Mauern gar nicht.

Zum Frühstück fuhren wir in ein "trendiges" Lokal in Venice Beach.
Das Frühstück war lecker, ich hatten den besten Kaffe unserer Reise, aber das Frühstück kostete etwas über 90 USD.

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Vertieft in die Entscheidung welches Gericht ich denn nun heute wählen würde

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Das Grüne Gift was nicht meins... :sick:

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Optisch war es schon nett, es gab jede Menge Personal, gefühlt wurde jedes Getränk, jeder Teller von einem anderen Kellner/Kellnerin gebracht.

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Kristins Wahl

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Ich entschied mich dann doch etwas konservativer für einen einfachen Breakfast Burrito. Beides war aber wirklich äußerst lecker.

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Man parkt unterhalb des Getty Center und fährt ca 5 Minuten mit einer fahrerlosen Tram hinauf ins Center. Die Tram ähnelt der am MIA doch sehr.
Eintritt kostet das Getty Center nicht, man muss sich nur online anmelde. Das Parken kostet 25 USD. Fairer Deal wie ich finde.

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Bei Sonne wäre das ganze noch einmal wesentlich beeindruckender gewesen, architektonisch sehr beindruckend, die ausgestellte Kunst ist aber nichts besonderes im Vergleich zu unseren europäischen Museen.

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Die Stimmung war nur fürs Foto betrübt.

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Nach ca 1,5 Stunden verließen wir das Getty Center um weiter ins LACMA zu fahren.
 
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Samstag 15.11.2025 Teil 2

Wir fuhren durch Beverly Hills vom Getty Center ins LACMA, unterwegs tankten wir noch für günstige 6,70 USD/Gallone schnödes Regular :cool:. Zum Glück hatte ich die Pump nur mit 50 USD freischalten lassen. Tanken in Santa Barbara war über einen USD/Gallone Günstiger als in LA. Gallone Regular in LA ca 5.40 bis 5.80, Ausreißer, wie unsere 6,70 in Downtown durchaus öfters zu sehen.

Parken am LACMA im Parkhaus war 30 USD, Eintritt je Person auch 30 USD. Im Gegenteil zum Getty fand ich die Ausstellung im LACMA echt cool. Meistens moderne, zeitgenössische Kunst, aber auch Ausstellungen in denen "Techniken" ausgestellt wurden und dann Werke verschiedener Epochen gegenüber gestellt wurden. Echt gut gemacht.

Zu erst einmal ein paar Eindrücke von Außen. Toll angelegte Anlage. Verschiede Gebäude wurden teils durch überdachte Wege oder Palmen Alleen verbunden.

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Die beiden nächsten Bilder waren in einem komplett Schwarzen Raum ausgestellt, mehrere Meter hoch und beleuchtet.

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Nun ein kleiner Eindruck der ausgestellten Werke.


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Wie lange wir hier waren, kann ich nicht mehr sagen, gefühlt sehr kurz, wohl aber doch deutlich länger als im Getty.

Es kam etwas Hunger auf und wir fuhren einen Taco Spott an, den ich schon vorher rausgesucht hatte.

Sonora Town. Extremst lecker, ich vermisse jetzt schon das Mexikanische Essen. 😭

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Steak

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Einmal Chicken und einmal Chorizo. Pro stück um die 5 USD und jeden Cent wert. Die drei Stück pro Person sättigten gut.

Irgendwan kamen wir ins Hotel zurück und gönnten uns noch eine Fuß und Hand Behandlung in einem der unzähligen Nagelstudios.

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Irgendwann später mussten wir noch den von mir durch Youtube bekannten Burger Ketten Laden "Fatburger" aufsuchen. Fatburger gibt es nur in LA und in LA ist man entweder In-N-Out Anhänger, oder man ist Fatburger Anhänger. Wir sind nun ganz klare Fatburger Anhänger, Ich fand den Burger um einiges Besser als die In-N-Out Burger die ich gegessen hatte.
Der Burger ist riesig, dazu gab es Pommes, gute, aber nichts besonderes und einen "schnöden" Milchshake für 10 USD im Pappbecher. Etwas geschockt über den Preis für den kleinen Shake, es gab auch groß für 13, war aber spätestens nach dem ersten Anheben des Bechers klar, okay, das ist eher ein Eis als ein Shake. Der Becher wog ne "Tonne" nen Wendys Frosty is verglichen ein Leichtgewicht.
Ungelogen war das mit Abstand der beste Milchshake den ich je hatte, aber es gibt kein Foto :D War ein Erdbeer Shake.

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ganz kleiner Burger...Es gab ich auch noch mit Double oder Tripple Patty.

Der Tag verlief natürlich ganz anders durch den Regen, als wir ihn ursprünglich uns vorgestellt hatten. Wir wollten eigentlich etwas durch die Hollywood Hills laufen, Walk of Fame etc. ansehen, noch im "the Grove" shoppen und die Strände südlich des Flughafen anschauen.
Das "Ersatz" Programm war aber trotzdem Toll, hätten wir sicherlich nicht gemacht, hätte es Sonnenschein gehabt.
 
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Sonntag 16.11.2025

Wir wachten auf und trauten unseren Augen nicht, es schien die Sonne. also schnell raus aus den Federn, geduscht, angezogen und die Zeit vorm Abflug noch so gut wie es geht nutzen.

Wir frühstückten "hinterm" Hotel in einem Diner, es war recht gut besucht und wir sagten, dass wir draußen sitzen wollten, mehrfach wurde gefragt "are you sure?" "yes we are!" :cool:
War dann mit Hoodie auch recht angenehm.

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Was leichtes, kleines for dem Flug...

Nach dem Frühstück machten wir dann genau das, weshalb wir uns für das Marriot Marina del Rey entschieden hatten, bei schönem Wetter durch die Marina schlendern.

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Anhand der Bilder kann man sehen, das sich wohl nicht ans Fütterungsverbot gehalten wurde. Die Squirrels waren echt ganz schöne "Wuchtbrummen", sehr zutraulich, fast schon aufdringlich.

Irgendwann hörten wir dann diese Gruppe hier
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Finde es ja immer faszinierend Tiere, die ,man nur aus dem Zoo kennt, dann in freie Wildbahn, in diesem Fall mitten in der Stadt zu sehen.

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Gegen 13 Uhr machten wir uns dann auf Richtung Sixt Station, auf dem Weg tankten wir noch den X7 ein letztes Mal voll, Ein Vorteil des Marriots Marina del Rey ist, dass man komplett ohne Highway/Interstate Nutzung zum Flughafen kommt. Die Fahrt dauerte mit Tanken ca 25 Minuten. Die Rückgabe verlief problemlos. Das Shuttle kam auch gleich und ohne Wartezeit durch Stau waren wir dann in ca 10 bis 15 Minuten am Flughafen. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen halten alle Mietwagen Shuttles nicht am International Terminal und man muss von nebenliegenden Terminal rüberlaufen. Es gibt aber kostenlose Luggage Carts.

Kofferabgabe am LH Schalter und Sicherheitskontrolle dauerten keine 15 Minuten und wir waren nach einem kurzen Stop bei Cartier (lohnt sich aber nicht, da USD Preis gleich € Preis und der Zollsatz bei ca 4% plus 19% Einfuhrumsatzsteuer liegt, und dadurch der Kauf teurer als in Deutschland ist, die Verkäuferin schlug dann noch vor, den gewünschten Armreif einfach zu tragen und die Box nicht mitzunehmen und nicht zum Zoller zu gehen, danke, aber nein danke) in der netten Star Alliance Lounge.

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Nachdem unser Flug in der Lounge zum Boarding aufgerufen wurde, gingen wir die 2 Minuten zum Gate.
Der Flug verlief ereignislos und ich konnte sogar einige Stunden schlafen.
Beim Stop in MUC duschten wir noch schnell in der Senator Lounge und dann ging es nach ein, zwei Kaffees schon weiter nach Bremen.


Fazit:

Es war mein zweiter kurzer Besuch in Kalifornien und ich muss gestehen, ich mag es sehr. Tolle Landschaften, tolle Menschen, gefühlt spielt Politik im Straßenbild und sichtbaren Umfeld absolut keine Rolle. Auch LA hat mir extrem gefallen und wir werden sicherlich noch mal wiederkommen.
Schlimm ist die Armut, welche einem in unterschiedlichsten Ausführungen begegnet.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf unsere Woche in San Diego im April. Würde es in Kalifornien auch so günstig Häuser mit Pool zum Mieten geben, würde es Florida schwer haben. Spaß beiseite, man kann beide Bundesstaaten nicht miteinander vergleichen. Beides sind tolle Urlaubsziele.
Auch wenn wir eigentlich nicht sonderlich viel unternommen haben, war dieser Kurztrip so voller Eindrücke und Erlebnisse, im positiven Sinne hat der Urlaub gefühlt viel viel länger gedauert als er tatsächlich war. Ich würde immer wieder, wenn es nicht anders geht, nur für eine Woche rüberfliegen.


Ich hoffe Euch hat mein kleiner Bericht gefallen bzw. unterhalten und ich konnte Euch ein wenig nach Kalifornien mitnehmen.
 

Mike_FB

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Schöner Bericht. vielen Dank dafür. Ich würde allerdings jederzeit San Francisco vorziehen.
 
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