Angst vor Einreise wegen Social Media

Söph313

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15 Feb 2019
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Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir bzw. uns etwas helfen und uns evtl. unsere Angst nehmen. Für uns soll es im März für 3 Wochen nach Florida gehen. Ich war bereits zwei mal in den USA, mein Freund noch gar nicht. Bei meinen beiden Einreisen lief alles problemlos, ich hab mir vorher aber auch nie Sorgen gemacht (war in 2014 und 2017)...Nun liest und hört man ja vermehrt Horrorgeschichten im Internet, weswegen Leute vom IO abgewiesen wurden und den nächsten Flieger heim nehmen mussten. Jetzt machen wir uns wegen dem Thema Social Media (Facebook, usw.) große Gedanken. Meine Angst, dass ich nicht einreisen darf ist so groß, dass ich mich gar nicht auf den Urlaub freuen kann :(
Wir posten beide nicht viel auf Facebook und wenn nur Aktivitäten, wo wir z.B. essen waren oder im Urlaub... Dennoch gibt es ja einige Seiten, die immer mal wieder über Trump nen Witz bringen. Ich meine zwar, dass wir beide sowas nicht liken (weil uns die Situation mehr oder weniger egal ist) aber ganz wissen tut man ja nicht, was man evtl. vor x Jahren mal geliked hat...Sehen die das so eng und landet man da womöglich direkt auf ner Liste? Ich meine über Angie usw. gibt es ja auch viele Witze und Karikaturen. Habe aber im Internet nen Artikel gelesen, in dem einer nicht ins Land gelassen wurde, weil er zwei Karikaturen von Trump geteilt hat.

Viele Grüße

Sophie
 

steven128

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Hallole

also wir wurden noch nie angesprochen auf unsere Social Media Aktivitäten. Wir mussten noch nie unser Smartphone aushändigen und ich schau mir auch alles an was gerade aktuell ist. Lese CNN und und und...
Entpanne dich. So lange du nichts strafrechtlich relevantes tust oder getan hast halte ich es für äußerst unwahrscheinlich das ihr nicht einreisen dürft.

Was ich selber nicht erlebt habe glaube ich erstmal nicht ungeprüft. Gleiches gilt für mich über die Berichte von achso unfreundlichen Beamten der TSA. Sicher ist da mal einer dabei der nicht so gut drauf ist. Wir sind aber bislang noch nie schikaniert worden oder sonst was. Alles eigentlich total entspannt...

Fakt ist aber ja wohl tatsächlich wenn der Beamte der TSA sagt "nein du darfst nicht einreisen" dann war es das. Aber warum in aller Welt sollte er das tun...



Grüße
Steven
 

gila

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übertrieben!

Was ich vermeiden würde, sind Posts über deine Auswanderung in die USA und deine dortigen Arbeitgeber ;)
Unerklärlicherweise ist das die schlimmste Sorge der TSA Beamten.
 

Holm

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bei den Schwarzgelben
Vieles ist Panikmache wie mein Vorredner schon sagte.

Aber!

Heute wird sehr viel im Netz ausgetauscht und gehetzt. Wenn Ihr Euch nie verbal stark entgleist im Internet über die Staaten und das vor allem rückverfolgbar geäußert habt ist alles in Ordnung.

Ich denke Du machst Dir zu viel Sorgen. Genieße Deinen Urlaub da drüben.:sun:
 

Söph313

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15 Feb 2019
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  • #6
Danke euch schon mal für die Antworten! :) Das beruhigt mich doch etwas...

Da ich deutsche Beamtin bin ist es unwahrscheinlich, dass ich jemals auswandere. Haben wir auch nicht vor. Ich denke, das kann ich denen auch erklären und wird ja hoffentlich ein Argument sein.

Haben uns auch nie schlecht über irgendwas oder irgendwen im Internet geäußert, schon gar nicht über die USA...mir gefällt es ja dort :) Dann dürfte das ja auch kein Problem werden.

Unfreundliche Officer hab ich bei der Einreise auch nicht erlebt. Der eine hat sogar nett mit mir und meiner Schwester geplaudert und uns ne schöne Reise gewünscht. Also so, wie viele es erleben. Hoffe einfach mal, dass es dieses Mal genauso gut läuft und wir unseren Urlaub genießen können. Will doch meinen Freund für die Reiseliebe in die USA anstecken :-D
 

Flofan2019

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Hallo Sophie - willkommen im Forum !

Ich glaube, ich überprüfe sicherheitshalber auch noch mal mein Handy, nicht dass da unbedingt so diverse Filmchen drauf sind, muss ja nicht sein - ohne Panikmache. :sun:
 

Turbotobi76

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Hi

Die Immigration interessiert sich nur darüber ob es Hinweise gibt ob du in den USA bleiben willst oder ob du dort arbeiten willst.

Alles andere wird vorher schon weitgehend geklärt.
 

SergeantHobbs

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Bloß keine Panik. Was im Netz steht, und selbst wenn es gegen die USA gerichtet ist (auf normale, nicht übertriebene bzw. kriminelle Weise) wird niemandem zur Last gelegt. Hier herrscht trotzdem noch so etwas wie Meinungsfreiheit. Habe erst gestern mit einem Kollegen gesprochen, der als Schwarzer Trump gewählt hat und der mir ganz klar gesagt hat, dass in den Staaten niemand versteht, warum Deutschland so gegen Trump hetzt. Selbst wenn man in den Staaten gegen Trump ist: er ist Präsident und das Amt wird von allen respektiert.

Social Media Aktivitäten werden bei Einreise gar nicht überprüft, die Angabe Deiner Konten im ESTA ist freiwillig und daher - entspannen und auf den Urlasub freuen.
 

Söph313

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  • #10
Aber woher kommen dann die ganzen Horrorgeschichten, wo Leute wegen irgendwelcher Posts abgewiesen wurden?

Hätte noch eine Frage zur Einreise... Ich habe noch ein gültiges ESTA, bin seit der Genehmigung allerdings innerhalb von Deutschland umgezogen. Der Wohnort wurde händisch in meinem Reisepass geändert. Im ESTA ist allerdings noch mein damaliger Wohnort eingetragen. Muss ich deshalb ein neues ESTA beantragen? Ich finde im Internet einfach keine einheitliche Antwort. Einige sagen, dass man es erneuern muss, sobald sich was im Pass ändert, andere sagen, dass man es nur erneuern muss, wenn sich was im "maschinenlesbaren Teil" ändert (also Name, Geschlecht, Staatsbürgerschaft, neuer Pass).

Danke nochmal für eure Hilfe :)
 

Bastista74

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Ich hatte letztes Jahr die gleiche Thematik bezgl. Umzug.

Hab dann nach viel Recherche und Nachfrage beim Amerikanischen Konsulat die Info bekommen, dass ein neuer Wohnort auch einen neuen ESTA-Antrag bedeutet.
 

Miaminice

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Das ist wirklich übertriebene Angst und Panikmache!

Aber: beim ESTA-Antrag besteht nun ein Feld, in dem man Social-Media-Accounts angeben KANN, nicht MUSS. Und obwohl ich mich vor meiner Medianutzung nicht verstecken muss, würde ich meine Daten dort nie angeben.

Am Automaten oder vom Beamten wirst Du niemals nach FB und Co. gefragt.
 

Turbotobi76

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Ziemlich übertriebene Panikmache.

Da gab es jetzt 2 Fälle und darauf wird herum geritten.
Und die Story mit der extra Befragung weil man bei den social Media Kontakten nix angibt stimmt ja auch nicht.

Wir wurden dazu jedenfalls nicht gefragt und ich habe hier auch noch nicht gelesen das jemand was dazu geschrieben hat.
 

Feuerfeder

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Ich kenn das so auch nicht (wir fliegen alle zwei Jahre) und wenn ich mich hier um Forum umsehe, kann ich mich auch nicht erinnern, dass so eine Geschichte hier schon mal quasi live erlebt wurde. Und bei der Menge an Leuten alleine hier im Forum, die jedes Jahr fliegen und nie so etwas erlebt haben, ist es tatsächlich sehr unwahrscheinlich, dass irgendwas passiert. Wir sind im übrigen auch noch nie gefragt worden oder rausgeholt worden, trotz Social Media Aktivitäten. Solange Du nicht einschlägige Seiten liest und dort einen lebhaften und anti-US ausgerichteten Austausch führst, sollte gar nichts sein.
 

Nordlicht

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Ziemlich übertriebene Panikmache.

Da gab es jetzt 2 Fälle und darauf wird herum geritten.
Und die Story mit der extra Befragung weil man bei den social Media Kontakten nix angibt stimmt ja auch nicht.

Wir wurden dazu jedenfalls nicht gefragt und ich habe hier auch noch nicht gelesen das jemand was dazu geschrieben hat.
Es reisen täglich an zig amerikanischen Flughäfen Tausende Deutsche (und andere Nicht-Amerikaner) in die USA. Heutzutage ist zu vermuten, dass der Großteil von denen Social Media nutzt.
Und Probleme gibt es keine. Nahe Null.

Aber grundsätzlich: man muss es nicht angeben. Und selbst wenn, solange du keine aktive Anti USA Seite betreibst, sollte das keine Probleme geben.
 

bacchus85

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Die einzige mir bekannte Story, bei der Facebook irgendeine Rolle bei einer verweigerten Einreise gespielt hat ist diese hier:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/usa-einreise-abgelehnt-20-jaehrige-wegen-facebook-chat-abgewiesen-a-1046792.html

Hier ist allerdings schon die Überschrift meiner Meinung nach falsch. Die Dame wurde ja nicht abgewiesen, weil sie bei Facebook nutzt. Viel mehr ging es darum, dass sie sich über die Chatfunktion zur Absprache einer (aus der Sicht der Immigration) illegalen Tätigkeit in den USA verwendet hat.

So ein Szenario dürfte auf kaum jemanden hier zutreffen.

Von daher kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Alles wird gut, genieß die Reise :)

Gruß,

Peter
 

Söph313

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  • #20
Danke für eure beruhigenden Worte... Ihr habt ja auch wirklich Recht. (y)
Versuche jetzt ein bisschen entspannter an die Sache ran zu gehen :) Mache mich oft einfach zu verrückt vor solchen Dingen :rolleyes:
 
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