Ehemann
FLI-Member
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- 7 Aug. 2018
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- 232
Gleich nach der Landung machen wir uns auf den Weg zur Übernahme des gebuchten Mietwagens und passieren dabei das bunte Fenster!
Ich habe aufgrund des günstigsten Preises diesmal bei Tui reserviert, dabei wurde der Leistungsträger erst mit Abschluß der Buchung genannt. Es wurde Avis und das gefiel mir weniger. Ich bin Alamo-Fan und Avis habe ich immer als viel zu teuer und auch etwas versnobt wahrgenommen. Wie auch immer, die Dame am Tresen gibt sich alle Mühe, mir ein Upgrade auf den letzten im Konzern noch existierenden Challenger zu verschaffen, was am Ende natürlich scheitert. Ich habe auch nicht damit gerechnet, daß das überhaupt noch klappen kann, aber versuchen will ich es ein letztes Mal. Um mich nicht zu sehr zu enttäuschen, gibt sie mir schließlich ein ihrer Meinung nach, verglichen mit der gebuchten Klasse leistungsstärkeres Fahrzeug. Dieser 2026er Honda Accord entpuppt sich dann leider als echte Katastrophe mit zahlreichen Defekten, konstruktiven Mängeln und einer lebensgefährlichen Fahrassistenz. Tatsächlich bin ich in meinem ganzen Leben kein Auto gefahren, das derart fehlkonstruiert und anstrengend war. Für alle, die es interessiert, hier ein kleiner Auszug aus der endlos langen Liste der Probleme:
Null Fahrspaß mit völlig überfordertem, laut ächzenden Vierzylinder Turbo, der die 1,5 Tonnen einfach nicht nach vorne bringt
Extrem unübersichtliches Cockpit mit sinnfrei verstreuten Schaltern, deren Funktion sich oft nur mittels Bedienungsanleitung erschließt
Regelmäßige Bluetooth-Verbindungsprobleme, unzuverlässige Zentralverriegelung
Instrumentierung im spiegelnden und viel zu tief im Schacht liegenden Display schlecht bis gar nicht lesbar, Infos teilweise winzig klein
Zugang zum Bordcomputer unmöglich, der entsprechende Menüpunkt fehlt komplett
Fehlerhafte Luftdruck-Sensorik, die ein riesiges Caution-Pop Up generiert, das den kompletten Tacho permanent überdeckt. Manuelle Korrektur auf neuen Referenzdruck wegen der Bordcomputer-Problematik nicht möglich, Geschwindigkeitskontrolle somit nur über winzig kleine Ziffern in der Mitte des Displays
Start/Stop-Automatik des Motors muß bei jedem Neustart deaktiviert werden
Fahrassistenz, die sich bei Nutzung der Cruise Control zwanghaft aktiviert. Der Spurhaltungsalarm bei aktivem Spurwechsel ist dabei noch das geringere Problem, aber wenn die Kiste bei Teilautonomie auf der Autobahn mal bremst und mal nicht, ist das einfach nur noch lebensgefährlich
Es ist das erste Mal, daß der Mietwagen auf 1000 Urlaubsfotos nur zwei- oder dreimal auftaucht. Dieses Bild entsteht eine Woche später auf Key West. Dort versuchen wir, den Wagen am Flughafen zu tauschen. Es scheitert aufgrund nicht vorhandener Ersatzfahrzeuge und später in Orlando habe ich keinen Bock, dafür noch einen weiteren Urlaubstag zu opfern. Wir fahren den Killer-Honda bis zum bitteren Ende.
Ich habe aufgrund des günstigsten Preises diesmal bei Tui reserviert, dabei wurde der Leistungsträger erst mit Abschluß der Buchung genannt. Es wurde Avis und das gefiel mir weniger. Ich bin Alamo-Fan und Avis habe ich immer als viel zu teuer und auch etwas versnobt wahrgenommen. Wie auch immer, die Dame am Tresen gibt sich alle Mühe, mir ein Upgrade auf den letzten im Konzern noch existierenden Challenger zu verschaffen, was am Ende natürlich scheitert. Ich habe auch nicht damit gerechnet, daß das überhaupt noch klappen kann, aber versuchen will ich es ein letztes Mal. Um mich nicht zu sehr zu enttäuschen, gibt sie mir schließlich ein ihrer Meinung nach, verglichen mit der gebuchten Klasse leistungsstärkeres Fahrzeug. Dieser 2026er Honda Accord entpuppt sich dann leider als echte Katastrophe mit zahlreichen Defekten, konstruktiven Mängeln und einer lebensgefährlichen Fahrassistenz. Tatsächlich bin ich in meinem ganzen Leben kein Auto gefahren, das derart fehlkonstruiert und anstrengend war. Für alle, die es interessiert, hier ein kleiner Auszug aus der endlos langen Liste der Probleme:
Null Fahrspaß mit völlig überfordertem, laut ächzenden Vierzylinder Turbo, der die 1,5 Tonnen einfach nicht nach vorne bringt
Extrem unübersichtliches Cockpit mit sinnfrei verstreuten Schaltern, deren Funktion sich oft nur mittels Bedienungsanleitung erschließt
Regelmäßige Bluetooth-Verbindungsprobleme, unzuverlässige Zentralverriegelung
Instrumentierung im spiegelnden und viel zu tief im Schacht liegenden Display schlecht bis gar nicht lesbar, Infos teilweise winzig klein
Zugang zum Bordcomputer unmöglich, der entsprechende Menüpunkt fehlt komplett
Fehlerhafte Luftdruck-Sensorik, die ein riesiges Caution-Pop Up generiert, das den kompletten Tacho permanent überdeckt. Manuelle Korrektur auf neuen Referenzdruck wegen der Bordcomputer-Problematik nicht möglich, Geschwindigkeitskontrolle somit nur über winzig kleine Ziffern in der Mitte des Displays
Start/Stop-Automatik des Motors muß bei jedem Neustart deaktiviert werden
Fahrassistenz, die sich bei Nutzung der Cruise Control zwanghaft aktiviert. Der Spurhaltungsalarm bei aktivem Spurwechsel ist dabei noch das geringere Problem, aber wenn die Kiste bei Teilautonomie auf der Autobahn mal bremst und mal nicht, ist das einfach nur noch lebensgefährlich
Es ist das erste Mal, daß der Mietwagen auf 1000 Urlaubsfotos nur zwei- oder dreimal auftaucht. Dieses Bild entsteht eine Woche später auf Key West. Dort versuchen wir, den Wagen am Flughafen zu tauschen. Es scheitert aufgrund nicht vorhandener Ersatzfahrzeuge und später in Orlando habe ich keinen Bock, dafür noch einen weiteren Urlaubstag zu opfern. Wir fahren den Killer-Honda bis zum bitteren Ende.