Ein Lebenstraum - oder genauer gesagt mehrere

Kotada

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Hallo zusammen.

Ich möchte einer früheren Anregung von @Texelrita nachkommen und meine Reise durch Florida, Kalifornien, Hawaii und, im Rahmen einer Kreuzfahrt, Puerto Rico und AVI mit dem Forum teilen.

Die Reise endete am 04.11.24, ist also retrospektiv. Ich denke ich werde sie trotzdem Tag für Tag mit Euch teilen.

Eine kleine "Warnung": Diese Reise war aus diversen Gründen sehr emotional für mich. Entsprechend subjektiv und persönlich oder auch mal weniger sympathisch könnten meine Bemerkungen dazu ausfallen. Das ist dann keinesfalls als Offense gemeint sondern, wie gesagt, Ausdruck persönlicher Emotionen.

Mehr in Kürze.
 
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Kotada

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27. September 2024, Hannover, 17 Uhr

Ich fahre nie mit der Deutschen Bahn. Verspätungen, vor allem aber rücksichtslose Mitreisende etc. Egal, heute fahre ich mit der DB. Nach Hamburg. 1. Klasse, war nur 10 Euro teurer. Das bereue ich natürlich sofort, denn der Sitz ist verdreckt, der Wagen uralt und die Mitreisenden... Na ja, rücksichtslos halt. Egal, war 300 Euro günstiger als fünf Wochen Parkhaus.

Warum überhaupt Hamburg? Einmal im Leben Business Class fliegen wollte ich. Das Angebot von SAS war am besten, also HAM-CPH-SFO-MIA-CPH-HAM.

Ich bin im Motel One Hamburg Airport gebucht. Storniere ich kurz vorher, weil ich Gruselgeschichten über Taxifahrer lese, die die kurze Strecke nicht fahren wollen etc. Und ich möchte zwei schwere Koffer auch nicht 20 Minuten durch Regen schieben. Also rein in die IHG-App und ins Holiday Inn Hamburg City Nord. Wen interessieren bei rund 20000 € Reisebudget 40 € Taxi? Mich irgendwann nicht mehr.

Der Empfang im Hotel ist sachlich-distanziert, kenne ich aus der Hafencity anders. Dafür gibt´s hier einen grossen Snackshop im Foyer. Und lietztlich will ich nur schlafen. Das Bett ist gut und groß, der Blick auf das Allianz-Gebäude recht fesch im Abendnebel. Ab in die Kiste.
 
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Kotada

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28. September 2024, morgens früh

Hat jemand "nervös" gesagt?

Ich öffne Uber, rufe mir ein Auto. Uber sagt ich kriege kein Auto. Danke schön, ab zum Taxistand. Kein Taxi weit und breit. Danke schön. Die Dame an der Rezeption ruft mir ein Taxi, und ab geht´s.

Mein erstes Mal in einer Airport-Lounge. Gar nicht übel in HAM. LH lässt mich rein, obwohl sie eigentlich kein SAS-Kumpel mehr sind. Prima!

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Ab in den ersten Flieger. SAS schafft es, mich trotz Priority die Eco zu setzen. Mit 195 cm und 115 kg. In einer ATR72. Egal, 50 Minuten...

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Den Airport CPH nehme ich als etwas chaotisch war, also ab in die SAS-Lounge. Nee, da war der Airport doch entspannter. Also schnell zu Joe & The Juice, Avo Shake holen und ab zum Gate nach SFO.

Der Sitz 4H fühlt sich an, als sässe man auf einer mit Luft gefüllten Wärmflasche. Muss ich mich dran gewöhnen. Business Class-Kenner sagen der Sitz wäre einer der besseren. Also habe ich wohl einfach keine Ahnung und freue mich auf das Erlebnis.

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Das Essen ist gut, wie erhofft.

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Irgendwann schaue ich aus dem Fenster und sehe die Queen-Elizabeth-Islands. Und bin zum ersten Mal auf dieser Reise baff...

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In SFO angekommen, geht´s mit dem Taxi Richtung Fisherman´s Wharf, zum Hotel Zephyr. Der Taxifahrer warnt "Kamala Harris is in town, this drive will take hours". Danke schön.

Am Ende ist es dann aber doch nur eine Hour. Ich checke im Hotel ein, freue mich über das Zimmer schräg gegenüber vom Fahrstuhl (danke schön...) und fühle mich noch fit genug für einen ersten Spaziergang. Tja, und dann...

Gefühlt 10000 Touristen, ein Dutzend Homeless und der Geruch von Pipi und Weed machen mir klar, dass Zweckoptimismus zwar dem Zeitgeist dient, aber letztendlich doch zu Enttäuschungen führen kann. Werden San Francisco und ich vielleicht am nächsten Tag Freunde?
 
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Kotada

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29. September 2024, Morgendämmerung

Glück gehabt. Der Fahrstuhl wird nachts kaum genutzt, und die Ohropax taten ihren Dienst. Fast niemand auf der Strasse. Ich gehe rüber zu Ihop. Der Kellner sagt, dass man sich bei Ihop nicht hinsetzen darf, bevor er einem einen Platz zuweist. Das Lokal ist komplett leer, aber ich soll in der Lobby warten. Ich sage (natürlich) danke schön und gehe zu Starbucks. Da läuft´s prima.

Mein erster Weg führt mich zum Cable Car. Wie ich später feststelle, ist das eine super Idee, denn es wird meine vorletzte Fahrt bleiben. Durchschnittliche Wartezeit tagsüber eine Stunde. Das möchte ich nicht.

Ich schaffe es nur bis zur Lombard Street. Da muss man natürlich raus.

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Irgendwann schaue ich auf die Uhr, es ist fast Mittag. Ich möchte zurück nach Fisherman´s Wharf, doch mittlerweile sind an jedem Cable Car-Stop lange Schlangen. Zweiter Versuch mit Uber. Kostet leider Geld, aber klappt diesmal. Und die Sonne kommt endlich raus.

Bei In-N-Out Burger bin ich Nummer 17 in der Warteschlange. Ich wusste nicht, dass man in eine Warteschlange muss. Danke schön... Nun hab ich aber bezahlt, egal. Das Resultat finde ich nicht so überragend, entgegen anders lautender Meinungen. Aber der Hunger treibt es rein.

Um 13 Uhr habe ich bei Blazing Saddles eine E-Bike-Tour zur Golden Gate Bridge gebucht. Der Guide sieht aus wie ein Surfer, hat dabei aber das Auftreten von Sheldon aus Big Bang Theory. Witzig. Die Bikes machen einen guten Eindruck, der Guide hat viel zu erzählen, und so radeln wir von Fisherman´s Wharf hoch über Presidio und einmal über die Golden Gate Bridge. Das macht Spaß, und hier ist San Francisco dann auch durchaus schön.

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Nachmittags bleibe ich noch ein wenig in Sausalito und fahre dann mit der Fähre zurück. Ich frage mich, ob es für mein weiteres Leben unerlässlich ist, mich zu weiterem Sightseeing zu zwingen. Mein Körper antwortet "wir sind 53 und unsportlich und haben Jetlag, vergiss es!".

Gesagt, getan. Ich lande noch einmal in Fisherman´s Wharf, das nun weniger Touristen hat und bin dann kurz nach Sonnenuntergang auch so platt, dass ich irgendwann gegen 20 Uhr den Betrieb einstelle.
 
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Kotada

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30. September 2024

Heute ist Alcatraz-Tag. Diesmal haben sie bei Ihop sofort Platz für mich. Leider schmeckt mir das Ganze nicht besonders, aber hauptsache was im Magen.

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Nach der Rückkehr versuche ich verzweifelt, mit einem Waymo zu fahren. Waymo sagt ich darf das mit einem deutschen Telefon nicht. Irgendwann gebe ich den Plan auf. Ich will zu In-N-Out Burger, weil das grad reichen würde. Den Plan gebe ich ebenfalls auf...

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Ich bummele den Rest des Tages durch meine Hood und verabschiede mich von den Gedanken an weitere Stadtviertel. San Franciso und ich sind keine Freunde geworden, also was soll´s eh.

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Revilo

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Bin dabei, aber komme wohl erst ab Dienstag wirklich zum Lesen und Antworten, wenn wir im Urlaub sind.

Bin schon gespannt, was Du erlebt hast.😊
 

Texelrita

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Hey cool, ich freu mich sehr, dass Du "für mich" ;) schreibst und es gefällt mir richtig gut. Vorallem auch einfach schreiben was man denkt und empfindet, ist die Würze, denn nicht jeder empfindet alles gleich euphorisch und toll.

So fällt mir gerade nachdem ich gerade noch bei Suse65 über SFO gelesen habe auf, was das Wetter am Empfinden verändert und die vielen Menschen überall. Da bin ich tatsächlich auch bei "nein danke", wie du so schön schreibst und bei Five Guys in ne Schlange draußen anstellen, so lecker kanns nicht sein oder war da sonst nix in der Gegend?

Was das "please wait to be seating" angeht, wirst du sicher im weiteren Verlauf gemerkt haben, ist halt fast überall in den USA und manchmal echt merkwürdig, vorallem wenn der Laden leer ist.

Jedenfalls bin ich jetzt richtig angefixt, wie es weitergeht und auf Hawaii und Cruisen freue ich mich ganz besonders, da wir genau das für nächsten Herbst sehr gerne tun würden, wenn alles gut bleibt.
 
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Kotada

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1. Oktober 2024

Über die Avis-Station Fisherman´s Wharf liest man fast nur schlechtes. Aber ich wollte ein Cabrio für den Highway 1, und Avis war preislich nicht zu schlagen. Also trotte ich voller böser Vorahnung vom Hotel zu Avis und erlebe... Die beste Mietwagen-Übergabe meines Lebens :LOL: Das Auto ist von aussen nicht blitzblank geleckt, aber innen sauber und noch fast neu.

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Also geht es wirklich los, ich kann´s noch gar nicht wirklich glauben. Vor allem aber habe ich natürlich noch keine Ahnung, wie schön und verrückt der Kalifornien-Teil meiner Reise noch wird.

Ich fahre zurück ins Zephyr, hole meine Koffer ab und stelle das Navi auf meinen ersten Wegpunkt ein. Taco Bell Pacifica, der angeblich schönste Taco Bell der Welt.

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Ich war noch nie bei Taco Bell und bin überrascht, wie lecker ich die Crunchy Tacos finde. Und dann gehe ich hinten raus und kriege meinen ersten Eindruck davon, was mich erwartet.

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Nun bin ich angefixt und glücklich. Und los geht´s...

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Während ich zu meinem nächsten Wegpunkt Devil´s Slide fahre, wird mir sehr schnell klar, dass ich so einiges nicht schaffen werde, was ich im Vorfeld recherchiert hatte. Doch was soll´s? Wenn das Leben es will, kann ich irgendwann wiederkommen.

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Der nächste Wegpunkt war Capitola. Eigentlich wollte ich nur schnell die bunten Häuser fotografieren, aber dann fiel mir das Schild "Best Pizza in the world Award" auf. Und die Auszeichnung könnte sogar berechtigt sein, die Pizza war der Hammer. Also wurde aus fünf Minuten eine Stunde.

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Ich wollte in Carmel-by-the-sea ankommen, bevor die Sonne untergeht. Ich wollte den 17-Mile-Drive fahren. Aber wie gesagt... Ich komme vielleicht wieder.

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Das Horizon Inn stellte sich als überteuert heraus, aber das hatte ich vorher schon geahnt. Immerhin war das Zimmer gut und ruhig und groß.

Es war zu spät für den 17-Mile-Drive, aber nicht zu spät für einen Besuch bei Brad Pitt. Wie üblich, spottete mich seine Security, und einer der Wagen fuhr so lange neben mir auf und ab, bis ich zu viel hatte und abgezogen bin.

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Bei Doris Day war ich ebenfalls, aber dort konnte man nirgendwo vernünftig anhalten, außer im Driveway. Und da standen lauter Schilder, die den Eindruck machten, dass allein der Versuch schon tödlich sein konnte. Obwohl die Dame ja schon länger tot ist. Also kein Foto, leider.

Zurück in Carmel, wollte ich mich in den Ort verlieben. Aber das funktionierte nur bedingt. Zu glatt, zu "reich", zu elitär für meinen Geschmack. Sicher, schöne Alleen und Restaurants und Märchen-Häuschen. Vielleicht lag´s auch an meiner Tagesform. Aber für "LIeblingsort" reichte es nicht.

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Abends fuhr ich noch nach Monterey, doch das war auffallend tot an dem Abend. Auf der Cannery Row war tote Hose, und auch sonst fand ich im Dunkeln keinen Grund für einen langen Spaziergang. Also ab ins Bett.
 
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2 Oktober 2024

2-Meter-Männer weinen nicht! Oder...?

Noch immer ist die Strecke zwischen Carmel und Cambria unterbrochen. Die Rezeptionistin in Carmel sagte mir hinter Julia Pfeiffer sollte ich umdrehen, da kommt nichts Tolles mehr. Also, nach ein paar viel zu teuren und großen Pancakes in einem viel zu elitären Café, ab ins Auto und rein in den Carmel Entrance zu Big Sur. Ich denke ich lasse einfach mal Bilder sprechen.

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Ich habe mich auf der Fahrt in das River Inn verliebt, ich glaube da würde ich beim nächsten Mal sogar übernachten.

Auf dem Rückweg hatte mich der Hunger gepackt, also gab´s Futter im Nepenthe. Und Streß mit anderen Autofahrern, weil ich mich an der Bixby Bridge ein wenig breit gemacht hatte. Aber irgendwas ist ja immer...

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Also wie gesagt, 2-Meter-Männer weinen natürlich nicht!

Aber seid Ihr mal bei 38 Grad mit dem Cabrio durch duftende Eukalyptus-Wälder nach Cambria gefahren und habt direkt am Strand eins der schönsten Zimmer im Sand Pebbles Inn bekommen und dann den falschen Song zur richtigen Zeit gehört? Frage für einen Freund...

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In Cambria war zu dieser Zeit das Scarecrow-Festival, und überall waren die verrücktesten Vogelscheuchen ausgestellt. Konnte ich im Vorbeifahren leider nicht fotografieren.

Cambria hat mich jedenfalls komplett umgehauen, das können Worte gar nicht beschreiben.
 
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3. Oktober 2024

Was ist denn bitte ein Ojai?

An das Abarbeiten von Hearst Castle denke ich schon gar nicht mehr, ich habe daheim ja eh die Herrenhäuser Gärten mit Schloss, das passt schon. Cambria denkt gar nicht daran, mir wenigstens den Abschied leicht zu machen und begrüßt mich mit einer Szenerie, die "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" mehr als gerecht wird.

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Ich hole mir Frühstück bei der French Bakery, sauge noch einmal die Düfte um mich herum ein und beschließe, hier bis zum Check Out zu bleiben. Man muss wissen, was einem wichtig ist.

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Irgendwann ist dann 11 Uhr, und somit Abfahrt nach Ojai.

Ojai?

Ojai ist mir erstmals im Film "Easy A - Leicht zu haben" aufgefallen. Später fand ich heraus, dass Reese Witherspoon, Jerry Bruckheimer und andere der Meinung waren, für ein Zuhause in Ojai Millionen ausgeben zu wollen. Also Ojai. Mal was anderes!

Zuerst geht´s nach Cayucos. Ich hatte Schönes über Cayucos gelesen, und als ich dort ankam, fand ich es so schön, dass ich direkt weiterfahren wollte :D . Aber kurz gestoppt. Kurz mal rein bei der Brown Butter Cookie Company, dann doch die leckeren Cookies nicht mitgenommen, kurz auf die Pier gegangen und ab ins Auto nach Morro Bay.


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Obligatorisches Foto erledigt:

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So overrated wie ich Cayucos fand, so underrated fand ich Avila Beach. Und so wurden die geplanten 30 Minuten mal wieder zu eineinhalb Stunden. Was auch an einem tollen, französischen Restaurant lag.

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Leider haben wir ja keine Zeit, also wieder rein in das Auto nach Pismo Beach. Pismo Beach hatte ein wenig was von Little Miami. Touristisch gut erschlossen, sehr nett anzusehen. Vielleicht schon ein bisschen zu "glatt". Dafür viele junge, hübsche Menschen. Ich merke, dass Los Angeles näher kommt. Schnell ein paar Fotos gemacht und wieder weiter.

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Die ersten Los Angeles-Schilder tauchen auf. Und ich gerate auch direkt in meinen ersten Mega-Stau. Santa Barbara... Tja, Santa Barbara muss man gesehen haben, sagte man mir. Hm... Eine Stunde Verzögerung sagt das Navi. Tja... Sorry, Santa Barbara, nächstes Mal dann.

Rechtzeitig zum sogenannten "Pink Moment" komme ich am Ojai Retreat & Inn an. Das Hotel ist traumhaft gelegen und folgt einer leichten Hippie-Philosophie. Ich habe mich aus Preisgründen für den Topa Topa Room entschieden. Zimmer mit Aussicht, sonst aber mit fast null Komfort und Shared Bathroom. Sehr, sehr basic, aber dabei nicht schlecht. Für eine Nacht geht´s. Der Pink Moment fällt an diesem Tag bescheiden aus.

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In Downtown Ojai ist fast schon Halloween. An diesem Abend verliebe ich mich in McCornell´s Ice Cream. Nie davon gehört. Leider sehr teuer. Egal.

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Ich besuche noch das Haus von Reese Witherspoon (die dort auch schon lang nicht mehr lebt) und versuche selbiges mit dem Haus aus "Easy A", doch das liegt in einer Gated Community. Ab ins Hippie-Retreat. Reicht für heute.
 
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Kotada

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Five Guys in ne Schlange draußen anstellen, so lecker kanns nicht sein oder war da sonst nix in der Gegend?

Ich bin ein bisschen mäkelig beim Essen und hatte darüber hinaus zu dem Zeitpunkt noch vor, alles zu schaffen. Darum wollte ich schnell was halbwegs Genießbares und nicht lange was anderes suchen. Ich weiß nicht mehr, was ich dann stattdessen gegessen habe.

An meinem letzten Tag in Miami war ich das erste Mal bei ShakeShack. Das ist schon eine andere Qualität in Fast Food gewesen.
 
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