Der lang ersehnte Tag war da! ⏰
Wecker klingelt um 3:00 Uhr und ausnahmsweise denkt man sich nicht „warum tu ich mir das an?“, sondern: LET’S GO! Selbst unsere Tochter war erstaunlich motiviert und war direkt gut gelaunt.
Taxi pünktlich da gewesen. Am Flughafen dann die Reisegruppe komplett und direkt zum Check-in. Kaum Leute vor uns, ich schon innerlich stolz auf meine Planung. Wir dran, erstes Wort: „ESTA?“ ich natürlich vorbereitet und das Ding ausgedruckt wie ein deutscher Musterschüler 😉
Dann die Dame von BA: „Flug ist ausgebucht, bitte Handgepäck aufgeben.“
Ich so: „Ähm… nein?“
Laptop, Kameras, Wechselklamotten also alles, was man NICHT irgendwo im Bermudadreieck des Gepäcks verlieren will. Nach 5 Minuten diplomatischem Verhandlungsgeschick (und leichtem Pulsanstieg) durften wir’s behalten. Einen Koffer abgegeben und das alles vor meinem ersten Kaffee. Stark.
Sicherheitskontrolle: schnell und schmerzlos.
Im Flieger dann alles verstaut, Durchsage: „Boarding complete.“
Umgeguckt… mindestens 5 Reihen frei. Auf beiden Seiten.
Ich: „Ausgebucht… im Sinne von… optional?“ 🤔
Nach knapp ner Stunde Flug dann Action: medizinischer Notfall. Eine Dame hatte Kreislauf, Schweißausbrüche, aber zum Glück wurde sich gut gekümmert und wir konnten safe in London landen.
London: einmal das komplette Flughafen-Workout durchgezogen und weiter zum Gate. Boarding lief top, wir machen’s uns gemütlich. Essen gut, Entertainment okay… aber dieser Flug… alter… der ging länger als meine Schulzeit, die Vorfreude war riesig!
Endlich Miami! 🇺🇸
Dann Immigration: rappelvoll. 1,5 Stunden warten für exakt 3 Minuten Gespräch. Klassiker.
Koffer eingesammelt und dann… LEVEL ENDGEGNER: Mietwagen.
Ich hatte alles vorbereitet dachte ich. Nur Schlüssel abholen bei Sixt. Easy, oder?
HAHA.
30 Minuten Schlange später: Schlüssel in der Hand, ab zum Auto Ford Expedition… und der sah aus, als hätte er schon 2 Weltreisen hinter sich. Also zurück. Neues Auto: GMC. Ich so: „Jetzt aber!“
Geh ums Auto… zwei fette Steinschläge. Ich wieder zurück. Schlange inzwischen gefühlt doppelt so lang.
Neuer Versuch. Drittes Auto. Alles top. Koffer rein, Kindersitz rein, alle angeschnallt, Motor an…
Anzeige: Engine Oil too low
Ich: „Ihr wollt mich doch komplett testen heute.“
Zurück zum Schalter. Er so: „Ne ne, damit kann man fahren.“
Ich so (deutsche Bürokratie-Stimme aktiviert): „Kann ich das bitte schriftlich haben?“
Er: „Nein.“
Ich: „Dann change the car.“ 😌
Am Ende kam der Chef persönlich, hat uns ein Auto organisiert und HALLELUJA, es war endlich gut.
Fazit:
Immigration + Koffer + Mietwagen = 4,5 Stunden Abenteuerurlaub.
Wir komplett durch, nur noch ins Hotel, duschen und wie gefällte Bäume ins Bett gefallen.
Urlaub kann beginnen… wir brauchen erstmal Urlaub vom Start des Urlaubs 😂




