Monte Palace Tropical Garden I
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Cawu
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28.05.2025 – Time to say Goodbye
Unser Flieger nach Stuttgart geht erst am frühen Abend, also nutzen wir die Zeit und fahren noch einmal nach Funchal. Wir parken erneut im Almirante Reis Car Park und machen uns auf den Weg zur Seilbahn, die uns hinauf nach Monte bringen soll.
Oben angekommen, stehen wir direkt vor dem Monte Palace Tropical Garden.
Wir schlendern eine Weile an diesen steinernen Zeugen der Vergangenheit vorbei, lassen die historischen Szenen auf uns wirken und folgen dabei dem Weg, der uns ganz automatisch immer weiter bergab in das Herz des tropischen Paradieses führt.
Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von unserem schönen Ferienappartement. Ein letzter, sehnsuchtsvoller Blick zurück in den Wohnbereich und auf die großzügige Terrasse mit ihrem weiten Ausblick, dann ziehen wir die Tür hinter uns zu. Ich kann mir einen leisen Seufzer nicht verkneifen.
Unser Flieger nach Stuttgart geht erst am frühen Abend, also nutzen wir die Zeit und fahren noch einmal nach Funchal. Wir parken erneut im Almirante Reis Car Park und machen uns auf den Weg zur Seilbahn, die uns hinauf nach Monte bringen soll.
Eine Fahrt mit der Funchal Cable Car zählt zu den bekanntesten Erlebnissen der Stadt. Sie verbindet die Altstadt von Funchal mit dem höher gelegenen Stadtteil Monte und überwindet dabei auf einer Strecke von rund 3,7 Kilometern mehr als 500 Höhenmeter.
Während die Gondel langsam an Höhe gewinnt, eröffnet sich ein immer weiter werdender Blick über die Dächer der Stadt, den Hafen und den Atlantik. Während sich die steilen Hänge und die grüne Landschaft der Insel eindrucksvoll ausbreiten, wird Funchal mit jeder Minute kleiner. Die modernen, rundum verglasten Kabinen ermöglichen eine schöne Panorama-Reise über Stadt und Küste.
Die Seilbahn wurde ursprünglich im Jahr 2000 eröffnet, um Monte besser an das Stadtzentrum anzubinden. Heute ist sie vor allem eine der schönsten Möglichkeiten, Madeira aus der Vogelperspektive zu erleben.
Während die Gondel langsam an Höhe gewinnt, eröffnet sich ein immer weiter werdender Blick über die Dächer der Stadt, den Hafen und den Atlantik. Während sich die steilen Hänge und die grüne Landschaft der Insel eindrucksvoll ausbreiten, wird Funchal mit jeder Minute kleiner. Die modernen, rundum verglasten Kabinen ermöglichen eine schöne Panorama-Reise über Stadt und Küste.
Die Seilbahn wurde ursprünglich im Jahr 2000 eröffnet, um Monte besser an das Stadtzentrum anzubinden. Heute ist sie vor allem eine der schönsten Möglichkeiten, Madeira aus der Vogelperspektive zu erleben.
Oben angekommen, stehen wir direkt vor dem Monte Palace Tropical Garden.
Der 1987 von dem Unternehmer José Manuel Rodrigues Berardo angelegte Garten umfasst eine Fläche von rund 70.000 Quadratmetern. Er entstand auf dem Gelände des ehemaligen Monte Palace Hotels, dessen charmantes Gebäude innerhalb der Anlage erhalten blieb. In der Nähe des Eingangs befindet sich zudem das dazugehörige Museum. Insgesamt beherbergt die Anlage weit über 100.000 Pflanzen aus verschiedenen Regionen der Welt, darunter Madeira, Südamerika, Afrika und Asien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer riesigen Vielfalt tropischer und subtropischer Pflanzen, darunter Farne, Cycadeen und Orchideen.
Wir betreten das Areal am Haupteingang, aber wir lassen das Museumsgebäude mit seinen Ausstellungen bewusst links liegen. Stattdessen biegen wir direkt auf die geschwungenen Wege ab, die uns tiefer in das dichte Grün hineinführen. Die Luft hier oben im Stadtteil Monte ist spürbar kühler und frischer als im Zentrum von Funchal. Es riecht intensiv nach feuchter Erde und üppiger Vegetation.
Schon nach wenigen Schritten stoßen wir auf die ersten gemauerten Terrassenwände des Geländes. Vor uns erstreckt sich eine regelrechte Freiluftgalerie mit den berühmten portugiesischen Azulejos.
Schon nach wenigen Schritten stoßen wir auf die ersten gemauerten Terrassenwände des Geländes. Vor uns erstreckt sich eine regelrechte Freiluftgalerie mit den berühmten portugiesischen Azulejos.
Neben schlichten Ornamenten und floraler Fliesenkunst, die rein dekorativen Zwecken dienen, dokumentieren mehrere große Bilder die Geschichte Portugals in beeindruckenden Darstellungen. Auf den riesigen, kunstvoll bemalten Kacheln betrachten wir Schiffe, die zu den großen Entdeckungsfahrten aufbrechen, sowie bedeutende historische Ereignisse und wichtige Könige des Landes. Diese wertvollen Bildtafeln stammen ursprünglich aus alten Palästen, Kirchen und Klöstern des Festlands und wurden hier harmonisch in die Gestaltung der Anlage eingefügt.
Wir schlendern eine Weile an diesen steinernen Zeugen der Vergangenheit vorbei, lassen die historischen Szenen auf uns wirken und folgen dabei dem Weg, der uns ganz automatisch immer weiter bergab in das Herz des tropischen Paradieses führt.
Wir betreten einen Bereich, der dem asiatischen Raum gewidmet ist. Inmitten von dichten Bambushainen stoßen wir auf eine außergewöhnliche Figurengruppe. Vor uns stehen in Reih und Glied aufgestellte, farbenfrohe Nachbildungen der weltberühmten chinesischen Terrakotta-Krieger. Die lebensgroßen Soldatenfiguren sind dem monumentalen Grabmal des ersten Kaisers von China nachempfunden. Mit ihren aufrechten, stolzen Haltungen und den bunten Gewändern bilden sie einen starken Kontrast und fügen sich gleichzeitig überraschend harmonisch in das tropische Grün der Umgebung ein.
Wenige Schritte weiter treffen wir auf verschiedene Steinfiguren. Besonders auffällig ist die Statue eines lachenden Buddhas, der ein kleines Kind auf dem Arm trägt. Diese Darstellung wird Budai genannt und geht auf einen chinesischen Mönch aus dem 10. Jahrhundert zurück. Sie steht traditionell für Glück, Lebensfreude und Fülle. Die verwitterte Steinskulptur ist von blühenden Pflanzen und Farnen umgeben. Hinter ihr verläuft ein Pfad aus runden Trittsteinen über eine Wasserfläche an einer Bruchsteinmauer entlang. Wir setzen unseren Weg über diese Trittsteine fort.