Etwas Miami, eine Brise Keys, ein bisschen Clearwater – gewürzt mit Disney und Universal

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Schlumpfine

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Willkommen im Jahr 2026.
Wir wachten auf und fühlten uns – Überraschung – kein bisschen anders als am Tag zuvor. ;)
Wie in eigentlich jedem La Quinta starteten wir den Tag mit dem kleinen Frühstück, natürlich wieder früh am Morgen. Diesmal hielten wir uns bewusst zurück, nur eine Kleinigkeit, denn für Mittag war etwas ganz Besonderes geplant: Chili’s. 😍
Ja, ich weiß – eine Kette, vielleicht unspektakulär und sicher für manche kritikwürdig. Aber wir lieben es einfach. Baby Back Ribs gehören für uns zu einem Florida-Urlaub genauso dazu wie ein Blooming Onion bei Outback. Normalerweise steht auch Texas Roadhouse auf dem Plan, aber das haben wir dieses Mal leider nicht geschafft.

Doch zurück zum eigentlichen Tag, der wirklich schön werden sollte.

Zuerst lag allerdings eine fast dreistündige Autofahrt vor uns. An verkehrsarmen Tagen hätte die schnellste Route über die I-4 geführt, aber unser Navi schickte uns stattdessen quer durchs Hinterland über eine Country Road. Anfangs hatte das sogar seinen Reiz – echtes Roadtrip-Feeling kam auf. Kühe, Pferde, weite Felder zogen an uns vorbei. Doch irgendwann wurden es nur noch Felder, und die Landschaft verlor etwas von ihrer Abwechslung. Dafür begegneten wir kaum einem anderen Auto – wir waren gefühlt allein auf weiter Strecke. Umso erleichterter waren wir, als schließlich wieder so etwas wie „Zivilisation“ auftauchte. Immerhin hatten wir unser Tankmanagement im Griff – das hätte mich hier sonst ziemlich nervös gemacht. :lacry:

Vor Ort kontaktierten wir die Tante unseres Sohnes, konnten dann aber einfach mit einem anderen Auto durch den Schranken der Gated Community fahren. Zunächst lag eine leicht angespannte, fast etwas peinliche Stimmung in der Luft – niemand wusste so recht, wie er sich verhalten sollte. Doch das legte sich schnell, und alles fühlte sich bald wieder ganz normal an.
Für unseren Sohn begann ein schöner Tag mit seiner Tante, seinen Cousins, seiner Cousine und seiner Oma. Da sich die Pläne dadurch spontan änderten und er auch seinen Opa noch sehen wollte, beschlossen wir kurzerhand, uns in drei Tagen noch einmal zu treffen. Ein ganzes Jahr Planung – und am Ende kam alles anders. Aber das störte mich überhaupt nicht. Ich würde auch bei der nächsten Reise wieder alles bis ins Detail planen, nur um es dann doch wieder über den Haufen zu werfen.
Nach einer kurzen Verabschiedung – begleitet von einem Augenrollen meines Sohnes, weil ich ihn wie ein Baby behandelte (Entschuldigung, er war schließlich erst zehn!) – ging es für uns mit einer Person weniger weiter zu Chili’s.

Die Entscheidung fiel mir wie immer schwer, also beschlossen wir, einfach zu teilen: Fajitas mit Steak und Shrimp, Baby Back Ribs und Mouth Bites – von denen meine Tochter natürlich wieder hauptsächlich das Brot essen würde.

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Dann ging es weiter Richtung Clearwater.
Fast hätten wir dabei sogar eine rote Ampel übersehen, weil wir über einen Aufkleber auf einem Ram lachen mussten: „I identify as a Tesla!“

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Und dann kam dieser Moment, dieser Ausblick – jedes Mal aufs Neue ein Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Hier zu fahren fühlt sich an wie frisch verliebt sein.


Dieses Mal ging es zusätzlich in ein Hotel, auf das ich mich ganz besonders gefreut hatte: das Wyndham Grand Clearwater. Und es war wirklich traumhaft.

Wir hatten die „günstigere Aussicht“ gebucht – und ich würde sie jederzeit wieder wählen. Inzwischen schaue ich öfter nach den aktuellen Preisen und bin überzeugt, dass wir wirklich Glück hatten: Für drei Nächte, inklusive großartigem Frühstück und kostenloser Stornierung bis eine Woche vor Anreise, zahlten wir 768 €. Dazu kamen noch eine Resort Fee von 105 $ sowie die mittlerweile absurd teuren Parkgebühren in Clearwater (wie viel genau, habe ich erfolgreich aus meiner Erinnerung verdrängt – obwohl ich mich natürlich trotzdem darüber aufgeregt habe).

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Unser Zimmer war einfach wunderschön. Ich liebe es, weit oben zu sein – und der B "Intraküstenblick" war perfekt. Ehrlich gesagt würde ich nicht einmal ohne Aufpreis auf Ocean Front wechseln wollen. Hier hatte man zu allen Seiten eine tolle Aussicht.

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Wir erkundeten alle Bereiche des Hotels – purer Luxus.
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Am Abend schlenderten wir noch in Richtung Pier 60 und anschließend ein Stück in die andere Richtung. Es war traumhaft, wenn auch etwas frisch.

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Aber es musste noch ein Eis und eine Clearwater Sweatjacke für die Kleine her, bevor wir uns auf den Rückweg machen konnten.
Vom Eis habe ich keine Fotos, aber die Äpfel haben mich fasziniert :D
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Zurück im Zimmer meldete sich dann der Hunger unserer Tochter. Wir versuchten vergeblich, den Roomservice zu erreichen – später stellte sich heraus, dass dieser mit den Menschenmassen komplett überfordert war. (Am 1.1. war das Hotel gefühlt fast voll, ab 2.1. wieder halbleer) Da ich aber nicht noch einmal hinausgehen wollte, ging ich kurzerhand selbst ins Erdgeschoss ins Ocean Hai Restaurant. Dort bestellte ich eine Kinderpizza, Obst für meine Tochter und für mich noch Spring Rolls.

Ein ziemlich teurer Spaß – aber wir waren schließlich im Urlaub.

Glücklich ging es ab ins Bett. Ich konnte die weiteren Tage in Clearwater kaum erwarten, schließlich sollte es jetzt mit jedem Tag auch wieder wärmer werden.
☀️
 
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Schlumpfine

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Ich habe diesen Tag noch einmal Revue passieren lassen und dabei gedanklich schon einige Zeilen formuliert. Immer wieder kam mir dabei derselbe Gedanke: unfassbar toll. Dieser Tag war wirklich kaum in Worte zu fassen. Wir wachten in unserem luxuriösen Hotelzimmer auf, mit dieser fantastischen Aussicht, die allein schon gute Laune machte. Mit unseren Frühstücksvouchern in der Hand ging es nach unten – durch das wunderschön gestaltete Hotel – direkt ins Restaurant. Von dort aus hatte man einen atemberaubenden Blick über den Pool und den Strand, auch wenn wir an diesem Tag leider keinen Platz direkt am Fenster ergattern konnten. Hach, die Erinnerung 😍 ☀️

Schon am Morgen zeichnete sich ab, dass es endlich wieder etwas wärmer werden würde. Wir bestellten Kaffee und Kakao und bedienten uns anschließend am Buffet, das wirklich keine Wünsche offenließ. So ein Frühstück hatte ich in Amerika bisher noch nie erlebt – sogar frisch zubereitete Omeletts nach Wunsch gab es.

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Ein kleiner Unsicherheitsfaktor blieb allerdings: das Thema Trinkgeld. Da wir einen Kellner hatten, der uns die Getränke servierte, waren wir uns nicht sicher, ob man trotz inkludiertem Frühstück tippen sollte. Letztlich haben wir es nicht gemacht, auch weil wir ihn später nicht mehr gefunden haben und eine andere Mitarbeiterin meinte: „You’re good to go.“ Trotzdem bin ich mir bis heute nicht ganz sicher, ob das die richtige Entscheidung war. Was hättet ihr gemacht?

Wie so oft waren wir sehr früh dran und somit auch die Ersten, die mit dem Frühstück fertig waren. Da wir für den Tag keinen festen Plan hatten, nutzten wir die Zeit für ein kleines Workout auf dem Zimmer bzw. dem Balkon. Bei dieser Aussicht fällt das gleich viel leichter – sogar meine Tochter hielt länger als zehn Minuten durch. ;)

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Dann stellte sich die Frage: Was machen wir heute? Für mich war die Antwort klar – ich wollte unbedingt Delfine sehen. Also schnell unter die Dusche und dann raus, um Clearwater zu genießen und möglichst viel Sonne mitzunehmen. Anfangs noch im Sweater, aber es wurde im Laufe des Vormittags deutlich angenehmer.

Wir gingen zu den Stegen, an denen die Bootstouren angeboten wurden, und entschieden uns für die „Little Toot Dolphin Adventure Tour“ – vor allem, weil sie nur etwa 1,5 Stunden dauerte und ich nicht wusste, wie begeistert meine Tochter sein würde. Rückblickend kann ich sagen: Beim nächsten Mal buchen wir definitiv die längste Tour, die es gibt.


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Zunächst standen wir aber nur auf der Warteliste und hatten noch etwas Zeit – ich schätze etwa drei Stunden. Also schlenderten wir ein wenig herum, vorbei am Pier 60, während sich die Wolken langsam verzogen und es noch ein bisschen wärmer wurde. Wir entschieden uns, bei Crabby’s eine Kleinigkeit zu essen – schließlich lag unser letztes Essen ja schon eeeewig zurück. :lacry:
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Endlich bekam ich meinen heißgeliebten Mahi, und ich wagte mich wieder an einen Cocktail:lacry:. (Eigentlich dachte ich ja der nächste hatte ich erst in Orlando, aber na ja…) Die „Skinny Margarita“ war nicht ganz mein Fall – aber wenn man im Urlaub schon so viel aß, sollte man zumindest beim Trinken ein wenig auf die Linie schauen NICHT – also bestellte ich noch etwas Fruchtiges hinterher. Den Namen habe ich vergessen, aber es war definitiv die bessere Wahl. Ganz nüchtern war ich danach allerdings nicht mehr🙈🙈, aber ich sollte bei weitem nicht die Beschwipsteste auf unserer späteren Tour sein. Einige Amerikaner hatten nämlich direkt zu Beginn den Bierkühlschrank an Bord geplündert – das hatte durchaus Unterhaltungswert;). An Board lief Country Musik und es wurde öfter mal mitgesungen. Hin und wieder wünschte ich mir ich könnte auch einfach so sein. Spaß haben und mir keine Gedanken darüber machen was die anderen denken. In Florida wär’s ja auch wirklich egal, nur daheim würde man schräg angeschaut werden.

Leider zogen zwischendurch wieder ein paar Wolken auf, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Tour selbst war einfach ein Traum. Zwischen „Ahh“s, „Ohh“s und aufgeregten „Dolphin! Dolphin!“-Rufen kamen mir mehr als einmal die Tränen – gut, dass ich eine Sonnenbrille aufhatte. Das sind genau die Momente an die man sich sein ganzes Leben erinnert. Ich hoffe ja, auch meine Tochter wird sich später mal daran erinnern können, aber sie ist erst Vier also stehen die Chancen wohl eher schlecht.



Sie war begeistert, und sogar mein Mann schien plötzlich überzeugt davon, dass meine Idee gar nicht so schlecht gewesen war. Ich kann diese Tour wirklich nur empfehlen, auch wenn ich mir sicher bin, dass die Anbieter vor Ort ihre Ausflüge ähnlich gestalten. Preislich fanden wir es ebenfalls absolut in Ordnung.

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Anschließend schlenderten wir noch etwas durch die Einkaufsstraße, gönnten uns ein Eis und machten uns dann auf den Rückweg ins Hotel. Unser Sohn wurde wohlbehalten zurückgebracht, und wir dachten, wir hätten aus dem Vortag gelernt: Statt Roomservice wollten wir diesmal Uber Eats ausprobieren. (Im letzten Urlaub hatten wir DoorDash genutzt, aber das funktionierte diesmal irgendwie nicht so richtig.)

Die Kinder wollten Wings, also fiel die Wahl auf Buffalo Wild Wings. Aus Neugier bestellten wir gleich mehrere Saucen dazu und schickten die Bestellung ab. Und schon wieder stand die Frage im Raum: Wie ist das hier eigentlich mit dem Trinkgeld? Um auf Nummer sicher zu gehen – ich bin mit Slim Shady aufgewachsen, da ist man lieber vorsichtig was Essensbestellungen anbelangt – habe ich sowohl bei der Bestellung als auch nach der Lieferung Trinkgeld gegeben. Ob das so üblich ist, weiß ich allerdings bis heute nicht und Google sagt mehr oder weniger es gibt wohl keinen genauen Zeitpunkt für Trinkgeld.
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Irgendwie sehen die Bone-in Wings ohne Sauce gar nicht soooo lecker aus, aber meine Kids wollen lieber dippen und sie schmeckten wirklich gut, selbst wenn sie nicht mehr ganz heiß waren.
Es war ein rundum gelungener Tag. Da wir für den nächsten Tag wieder Pläne hatten, ging es auch diesmal recht früh ins Bett.


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Cawu

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Hallo,
ein wirklich schönes Hotel. Das letzte Foto schreit ja förmlich „Florida“!!!
Deine Kleine ist so süß und ich kann mir die Freude über eure Delfinsichtungen gut vorstellen. Da kommen wunderschöne Erinnerungen hoch und auch ganz viel Sehnsucht! Vielen Dank für den sehr schönen Reisebericht 💗
 

Lisa1183

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Ich bin auch noch dazu gestiegen. Sehr schöner Bericht bisher. Ich bin auch so eine akribische Planerin wie du und mein Männ hält mich auch öfter für verrückt. Bei uns geht es in 10 Tage mit unserer 4 jährigen Tochter und den Schwiegereltern auch endlich wieder nach Florida. Wir hatten jetzt fast 1,5 Jahre Vorfreude und nun darf es auch endlich los gehen. Bis dahin folge ich euch gerne weiter.
 
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Schlumpfine

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Es freut mich, dass ihr noch zusteigt.
Hallo,
ein wirklich schönes Hotel. Das letzte Foto schreit ja förmlich „Florida“!!!
Deine Kleine ist so süß und ich kann mir die Freude über eure Delfinsichtungen gut vorstellen. Da kommen wunderschöne Erinnerungen hoch und auch ganz viel Sehnsucht! Vielen Dank für den sehr schönen Reisebericht 💗

Vielen Dank! 💛

Ich bin auch noch dazu gestiegen. Sehr schöner Bericht bisher. Ich bin auch so eine akribische Planerin wie du und mein Männ hält mich auch öfter für verrückt. Bei uns geht es in 10 Tage mit unserer 4 jährigen Tochter und den Schwiegereltern auch endlich wieder nach Florida. Wir hatten jetzt fast 1,5 Jahre Vorfreude und nun darf es auch endlich los gehen. Bis dahin folge ich euch gerne weiter.

Sehr sympathisch, dass ich nicht die einzige bin, die alles bis ins kleinste Detail plant. :ROFLMAO: Das schöne an Florida ist ja, selbst wenn dann alles ganz anders kommt, ist man trotzdem nie enttäuscht. Ich wünsche euch einen wunderschönen Florida-Aufenthalt. ☀️☀️
 
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Schlumpfine

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Guten Morgen, liebe Mitreisende,

wir starteten unseren Tag mit einem herzhaften Frühstück. Ein Blick aus dem Fenster verriet uns, dass es die Sonne heute gut mit uns meinte. Also beschlossen wir, nach dem Frühstück erst einmal eine kleine Runde am Strand zu drehen.☀️

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Und dann überwältigte mich das Glück. Schon seit Beginn der Reiseplanung hatte ich die Hoffnung, endlich einmal Delfine „in echt“ zu sehen – einfach so, ohne extra irgendwo hinzufahren oder eine Tour buchen zu müssen. Von so vielen Menschen hatte ich schon gehört und auch hier gelesen, dass man sie immer mal wieder zufällig entdeckt. Mir war dieses Glück trotz vieler Florida-Aufenthalte bisher verwehrt geblieben – vielleicht auch, weil ich nicht die besten Augen habe. (Dafür hatte ich einmal eine wunderschöne Begegnung mit einem Manatee in Anna Maria.)

Doch heute sollte der Tag sein, an dem sich mein Wunsch erfüllte. Wir gingen hinaus auf das Pier 60 – und da sah ich ihn. In freier Wildbahn. Mir wurde ganz warm ums Herz. Es gibt sogar ein Video davon, aber leider erkennt man darauf nicht allzu viel. Hier ein Foto 🙈
Screenshot 2026-01-21 105044.png Seht ihr dieses kleine dunkle Ding? :lacry:

An diesem Tag sollte es aber noch weitergehen, und zwar in einen State Park. Da wir den Blue Springs State Park bisher sehr mochten und dort zu dieser Jahreszeit immer Manatees gesehen hatten, war ich mir sicher, dass es im Weeki Wachee genauso sein würde. Spoiler: war es nicht – aber dazu gleich mehr.

Die erste Herausforderung bestand darin, unser Auto wiederzubekommen. Etwas, das ich bisher nicht erwähnt hatte: In Miami hatten wir ebenfalls Valet Parking, dort konnten wir einfach eine SMS schicken und das Auto wurde vorgefahren. Eigentlich sollte das auch diesmal so funktionieren – tat es aber nicht. Also drückten wir auf die kleine Taste am Telefon und baten auf diesem Weg um unser Auto. Dabei kam natürlich wieder die Frage auf: Muss man Trinkgeld geben – und wenn ja, wie viel? Mein Mann und ich einigten uns darauf, jeweils 5 Dollar beim Vorfahren des Autos zu geben. Für uns als Europäer fühlte sich das trotzdem etwas nach Abzocke an, schließlich zahlten wir ja zusätzlich noch (ich glaube) 40 Dollar pro Nacht fürs Parken. Übrigens geht es nicht nur uns so – auch die Verwandtschaft meines Sohnes meidet Clearwater inzwischen, weil sie die Parkgebühren einfach überzogen finden.
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Dann ging es los – eine ruhige Fahrt, die etwas mehr als eine Stunde dauern sollte. Den Weeki Wachee State Park hatte ich aus einem einzigen Grund ausgewählt: Meine Tochter liebt Meerjungfrauen. Gegen 10 Uhr kamen wir im Park an und schauten uns erst einmal um. Gleich am Eingang durften wir sogar eine Schlange "streicheln", danach ging es weiter hinein.
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Auf die erste Freude folgte allerdings schnell Verwunderung – irgendwie hatten wir uns den Park größer vorgestellt. Nun ja, wir hofften, es gäbe noch mehr zu entdecken, und machten uns auf den Weg zur Bootstour. Dort dann die Ernüchterung: Es war sehr trocken gewesen, der Wasserstand zu niedrig, und die Bootstour fand an diesem Tag nicht statt. Somit sahen wir leider auch keine Manatees.
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Kurz darauf sollte jedoch die Meerjungfrauen-Show beginnen, also suchten wir uns Plätze im Theater. Ich hatte erwartet, dass meine Kinder etwas begeisterter sein würden – doch das Einzige, was ihnen wirklich in Erinnerung blieb, war, dass sie sich gleich zweimal ordentlich erschreckt haben.

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Man muss allerdings dazu sagen, dass wir im Winter dort waren. Für die wärmeren Monate gibt es auch einen sehr schön angelegten Badebereich mit Wasserrutschen. Trotzdem werden wir wohl eher nicht noch einmal zurückkommen.

Langsam zogen wieder Wolken auf, und da wir ohnehin etwas essen wollten, verließen wir den Park und suchten uns – schon wieder – ein Chilis. Und wir wurden nicht enttäuscht. Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal erwähnt habe, aber ich liebe die Southwestern Egg Rolls und Guacamole.

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Nach dem Essen machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Hotel. Und dann fing es an – das erste und einzige Mal in unserem Urlaub zu regnen. Wobei „regnen“ es nicht ganz trifft – es schüttete. Typisch: Wären wir erst am nächsten Tag in den State Park gefahren, hätte der Wasserstand wahrscheinlich wieder gepasst.

Was also tun? Es war früher Nachmittag, und die Kinder würden sich vermutlich bald langweilen. Zum Glück haben Mütter ja manchmal gute Ideen. Wir hielten bei einem Walgreens, und ich ging hinein, während die anderen im Auto warteten. Ich suchte nach einem Gesellschaftsspiel – am Ende wurde es Monopoly. Und weil er mir so gut gefiel und nur 9 Dollar kostete, nahm ich noch einen Mini-Airhockey-Tisch mit. Die Spiele konnten wir übrigens problemlos mit nach Hause nehmen – unsere Koffer waren leicht genug.
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Und dann muss ich euch leider ein wenig enttäuschen: Ich weiß gar nicht mehr genau, wie es danach weiterging, denn es gibt keine Fotos mehr aus dieser Zeit. Erst am Abend wieder – und darauf sieht man nur, dass der Regen aufgehört hatte.IMG_5191.JPEG

Ich freue mich sehr, dass noch so viele von euch dabei sind. Im nächsten Beitrag geht es dann um etwas, das mein Mann unbedingt einmal erleben wollte – Cybertruck fahren – und worauf sich die Kinder besonders gefreut haben: Orlando.
 
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Schlumpfine

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Wir wurden wach, und ein Hauch Wehmut lag in der Luft. Es war Zeit, unsere Koffer zu packen und diesen wunderschönen Ort zu verlassen. Die nächsten vier Tage würden wir in Orlando verbringen, bevor es wieder nach Hause ging.

Ich hatte die Route gefühlt hunderte Male angepasst, immer wieder überlegt, wann wir wo sein wollten. Gerade weil Orlando für uns meist bedeutet, viel unterwegs zu sein und wenig zu entspannen, hätte ich Disney und Volcano Bay lieber an den Anfang des Urlaubs gelegt – um nicht am Ende das Gefühl zu haben, Urlaub vom Urlaub zu brauchen. Doch die Vorstellung, die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester in einem Freizeitpark zu verbringen, gefiel mir noch weniger, also blieb es bei der bestehenden Planung. Ich hoffte, dass am 7.1. wenn wir in die Hollywood Studios wollten, schon etwas weniger los sein würde. Jedoch musste ich kurz nach der Buchung feststellen, dass wir uns genau den ersten Tag des Marathon-Wochenende ausgesucht hatten und einen Tag später früh morgens direkt von Disney-Property wegfahren mussten um zurück zum Flughafen zu kommen, ich befürchtete das würde sich dann doch irgendwie auswirken.

Mit gemischten Gefühlen ging ich zum Frühstück – ganz so schlimm war es natürlich nicht, denn ich freute mich ja auch auf Orlando. Ein letztes Mal genossen wir das wunderbare Buffet, schlenderten anschließend über die Promenade, gingen über den Pier und ließen die Eindrücke noch einmal auf uns wirken. Schließlich holten wir schweren Herzens unser Gepäck und machten uns auf den Weg. Als erstes Ziel gaben wir Tampa Tesla International Plaza ins Navi ein.

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Mein Mann hatte dort einige Tage zuvor eine Probefahrt mit einem Cybertruck gebucht – sein ganz persönliches „Disney World“. Anfangs war ich davon wenig begeistert meine Urlaubszeit an Tesla zu verschwenden, doch er überzeugte mich damit, dass diese Möglichkeit im Moment nur im Urlaub bestand und der Termin ohnehin nur eine halbe Stunde dauern sollte. Letztlich wurden es dann doch mehr, da wir – wie so oft – viel zu früh ankamen. Das hatte aber auch seine Vorteile: Die Kinder entdeckten direkt am Eingang ein Geschäft mit süßen Leckereien, und so gönnten wir uns erst einmal Cookies, bevor wir uns in der Mall orientierten.

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Beim Store angekommen waren wir uns zunächst gar nicht sicher, ob von hier aus tatsächlich Probefahrten stattfanden. Ehrlich gesagt hatte ich ohnehin Zweifel, ob man „irgendwelchen dahergelaufenen Österreichern“ einfach ein Auto überlassen würde. Doch es war erstaunlich unkompliziert: Ein kurzer Blick in die Tesla-App, ein wenig Smalltalk („Ihr habt ein Model 3, seid ihr zufrieden?“), ein Foto vom Führerschein – und schon konnte es losgehen. Überraschenderweise waren auch die Kinder begeistert, und selbst ich musste zugeben, dass es ein besonderes Erlebnis war.
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Der Mitarbeiter meinte sogar, wir könnten ruhig eine Stunde fahren. Da wir aber noch andere Pläne hatten, wollten wir früher zurück sein – und standen vor der Frage: Wohin eigentlich? Die Antwort lag auf der Hand, was gab es überall und bot die Möglichkeit fernab von anderen zu parken? Walmart. Also gaben wir das Ziel ins Navigationssystem ein und überließen das Fahren dem Auto. Anfangs war das durchaus gewöhnungsbedürftig, doch unser Vertrauen wuchs schnell. Auf dem Parkplatz machten wir noch ein paar Erinnerungsfotos, bevor wir den Rückweg antraten.

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Anschließend ging es weiter nach Orlando, in das Hotel, auf das sich unsere Kinder am meisten gefreut hatten: das Universal’s Cabana Bay. Während der Fahrt hatte ich bereits online eingecheckt und gehofft, dass alles reibungslos ablaufen würde: Ankommen, zur Rezeption gehen, mit viel Glück bereits den Schlüssel erhalten, Zimmer beziehen. Schließlich war es ein Sonntag nach den Feiertagen – wir rechneten nicht mit allzu großem Andrang.

Die Realität sah allerdings ganz anders aus. Schon bei der Ankunft am Haupteingang fanden wir keinen Parkplatz, und Menschenmassen strömten ins Hotel, als wäre Weihnachten im Magic Kingdom. Das verwunderte mich wirklich, da mir die Rate, die ich für den Aufenthalt bezahlt hatte, nicht gerade teuer erschien. Ich ließ meinen Mann weiter nach einem Parkplatz suchen, während ich mich an der Rezeption anstellte. Zum Glück hatte ich den Online-Check-in gemacht, doch selbst in dieser Schlange standen noch mehrere Gruppen vor mir – und es zog sich endlos. In der regulären Schlange warteten bestimmt 50 Menschen. Ich war heilfroh, dass wir uns gegen einen der Universal Parks entschieden hatten. – Abgesehen von Volcano Bay, aber darüber machte ich mir keine Sorgen, wir hatten öfter die Erfahrung gemacht, dass die Waterparks im Winter leer waren und Volcano Bay war uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Irgendwann kamen mein Mann und meine Kinder dazu, sie hatten inzwischen einen Parkplatz gefunden. Nachdem man ja mittlerweile auch hier fürs Parken zahlen musste, war das auch wirklich das Mindeste. Während der Fahrt hierher hatten wir beschlossen, unser Zimmer upzugraden – nicht wegen der Größe, sondern wegen der Aussicht. Wir lieben es, aufs Wasser zu schauen, auch wenn es künstlich angelegt ist. Also zahlten wir einige Dollar pro Nacht extra für eine Volcano-Bay-View.

Wir entschieden uns für Building 7 – im Nachhinein hätte ich wohl das Americana gewählt. Zwar war der Weg zum Hauptgebäude von unserem gewählten Zimmer recht weit, dafür aber der Zugang zu Volcano Bay sehr nah, was uns zunächst wichtiger erschien. Unser Zimmer war noch nicht fertig, wir sollten eine E-Mail erhalten, sobald es bezugsbereit wäre. Das passte gut, denn wir hatten ohnehin noch andere Pläne: Um 15 Uhr wollten wir mit der Familie meines Sohnes Minigolf spielen. Vorher stärkten wir uns noch mit einer recht überteuerten Mini-Pizza im Food Court des Hotels.

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Danach ging es zum Gator Golf, für das ich zuvor vergünstigte Tickets über Groupon gekauft hatte. Leider war es an diesem Tag recht kühl, und mit unserer großen Gruppe zog sich das Spiel ziemlich in die Länge. – Die armen Leute die sich hinter uns anstellen mussten, wir beschlossen uns in 2 Gruppen aufzuteilen. Am Ende war ich ehrlich gesagt froh, als wir endlich fertig waren.

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Zum Abendessen schlug der Opa meines Sohnes Golden Corral vor – ein Vorschlag, der bei meiner Ex-Schwägerin auf wenig Begeisterung stieß. Leise fragte sie mich, ob ich nicht einen besseren Vorschlag machen könnte. Ich weiß, dass viele hier Golden Corral lieben, aber für uns war es leider eine Enttäuschung. Das Restaurant war völlig überfüllt, die Schlange am Buffet endlos, und das Essen größtenteils kalt. Das Steak war zäh, einzig die Popcorn Shrimps und einige Beilagen konnten mich überzeugen. Die zwei Jungs hingegen waren begeistert – vor allem vom Dessert.

Davon ließen wir uns die Stimmung aber natürlich nicht verderben und verbrachten gemeinsam einen schönen Abend. Allerdings wurde ich zunehmend nervös, da wir noch immer keine Nachricht mit unserer Zimmernummer erhalten hatten. Der Check-in sollte eigentlich ab 16 Uhr möglich sein, inzwischen war es 17:30 Uhr. Kurz nach 18 Uhr kam dann endlich die erlösende E-Mail mit unserer Zimmernummer (Thank you for your patience your room is now ready). Wir konnten direkt hinein, weil wir die Zimmerkarten ja schon vorher abgeholt hatten. Der Parkplatz vor dem hintersten Gebäude des Resorts war zum Glück nicht so voll wie überall anders. Wir fuhren in den 7. Stock und zuerst bewunderten wir die Aussicht.

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Leider sind die Fotos durch die Glasscheibe in die Nacht recht schlecht. Ich packte unseren Schmutzwäschekoffer aus, ging in den Waschraum des Gebäudes und steckte die Wäsche in die Maschine. Anschließend ging ich zurück aufs Zimmer, wo mir meine Familie mitteilte, dass die Toilettenspülung nicht funktionierte. Also rief ich beim Front Desk an, und ein Techniker kam vorbei. Er reparierte die Spülung und erklärte uns, dass wir langsam spülen müssten. Seltsam – aber gut, das würden wir so machen. Die folgende Geschichte zieht sich über zwei Tage hin, aber ich schreibe es nur in diesen Beitrag, da ich mir davon nicht nochmal die Stimmung verderben lassen will:

Zurück bei meiner Wäsche stellte ich fest, dass plötzlich alle Trockner bis auf einen (der natürlich gerade lief und noch 1h anzeigte) außer Betrieb waren. Also lief ich wieder zurück ins Zimmer, um beim Front Desk anzurufen und zu fragen, ob sich jemand darum kümmern könnte und wo der nächste Laundry Room war, damit ich meine Wäsche trocknen konnte. Doch die Leitung war tot. Spätestens da bereute ich es sehr, das Zimmer gewählt zu haben, das am weitesten vom Main Building entfernt lag.

Also machte ich mich erneut auf den Weg zur Rezeption und schilderte mein Problem. Dort wurde ich zunächst etwas irritiert angeschaut. Der Mitarbeiter meinte nur: „Sie wissen schon, dass es in jedem Gebäude einen Laundry Room gibt.“ Der nächste dieser Räume war – Überraschung – trotzdem etwa fünf Minuten Gehweg entfernt. Ich merkte noch an, dass meine Wäsche inzwischen nass war und das Problem mit dem Telefon weiterhin bestand. Zum Glück hatte ein anderer Mitarbeiter zugehört und drückte mir ein paar Laundry Bags in die Hand, in die ich meine nasse Wäsche stopfen konnte. Außerdem legte er ein Ticket für mich an, und ich bekam eine SMS, dass an meinem Anliegen gearbeitet wurde.

Als ich wieder zurück im Zimmer war, funktionierte die Toilette – trotz vorsichtigen Spülens – schon wieder nicht. Also wieder zurück zur Rezeption. Das passierte noch ein paar weitere Male – wie gesagt die Geschichte zieht sich. Wir hätten das Problem zwar bald selbst beheben können, da wir inzwischen wussten, dass sich der Schwimmer nach jeder Spülung aushängte. Aber wir hatten extra für ein Upgrade bezahlt und sahen es ehrlich gesagt nicht ein, bei jedem Toilettengang im Spülkasten der Hoteltoilette herumzubasteln. Außerdem hatten wir langsam die Nase voll davon, dass uns ständig gesagt wurde, alles funktioniere, obwohl das offensichtlich nicht der Fall war. Warum man uns nicht einfach ein anderes Zimmer gab, war uns wirklich ein Rätsel.

Nachdem ich allein wegen des kaputten Telefons bereits das Dreifache meines Schrittziels erreicht hatte, war ich entsprechend genervt – und das bekam (leider – und ich möchte mich im Geiste auch bei ihr entschuldigen) eine Mitarbeiterin am Front Desk ab. Ich erklärte ihr, dass ich inzwischen ziemlich verärgert war: erst der verspätete Check-in, dann die kaputten Trockner, bei denen man uns nur widerwillig geholfen hatte, die defekte Toilettenspülung und schließlich die Telefonleitung, wegen der ich ständig hin- und herlaufen musste. Eigentlich kannte ich den Kundenservice in den USA deutlich besser, doch auch sie versuchte zunächst, mich abzuspeisen.

Dieses Mal ließ ich das jedoch nicht zu. Bei 2200 Zimmern konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es kein gleichwertiges oder besseres Zimmer gab, in dem alles funktionierte. Aus irgendeinem Grund wollte man uns dennoch keines anbieten. Stattdessen bekamen wir nach Rücksprache mit dem Manager eine Nacht gutgeschrieben sowie einen Gutschein für ein Dinner im Bowlingbereich. Das löste zwar keines unserer eigentlichen Probleme, war aber zumindest ein kleines Entgegenkommen, also nahmen wir es an. Auf der Abrechnung folgte dann die nächste Überraschung: Zwar wurde uns der Preis für eine Nacht erlassen, den Aufpreis für das Upgrade mussten wir jedoch weiterhin bezahlen. – Wir nahmen es mit Humor, schließlich waren wir im Urlaub und wollten uns nicht die Stimmung kaputt machen lassen.

Trotz allem denke ich, dass wir in Cabana Bay einfach außergewöhnlich viel Pech hatten. Das Resort gefällt mir nach wie vor gut, vor allem wegen seiner vielen Annehmlichkeiten. Ich würde nicht ausschließen, es irgendwann wieder zu buchen – würde beim nächsten Mal aber definitiv darauf bestehen, ein anderes Zimmer zu bekommen, falls so etwas noch einmal passiert.

Am Abend liefen wir noch gemeinsam zum Main Building, da wir eigentlich vorhatten, am nächsten Tag Volcano Bay zu besuchen. Nachdem wir jedoch einen Blick auf die Wettervorhersage geworfen hatten und sahen, dass es einen Tag später noch wärmer werden würde, entschieden wir uns um. Die Tickets kauften wir trotzdem direkt, und so fielen wir nach diesem langen Tag schließlich doch relativ glücklich ins Bett.
 

Montana

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Ich habe auch vor ins Volcano Bay zu gehen. Ihr habt die Tickets also mehr oder weniger am Vortag gekauft?
Ich habe im Grunde nur 2 Tage an denen ich gehen könnte und würde Wettertechnisch es gerne zumindest mal vorher prüfen. Es reicht also ein paar Tage vorher zu kaufen und nicht wie bei den Parks Wochen / Monate vorher?
 
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Ich habe auch vor ins Volcano Bay zu gehen. Ihr habt die Tickets also mehr oder weniger am Vortag gekauft?
Ich habe im Grunde nur 2 Tage an denen ich gehen könnte und würde Wettertechnisch es gerne zumindest mal vorher prüfen. Es reicht also ein paar Tage vorher zu kaufen und nicht wie bei den Parks Wochen / Monate vorher?
Ich denke das kommt wahrscheinlich auf die Jahreszeit an. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es schon sein kann, dass der Park wegen Überfüllung schließt. Hab mal kurz gegoogelt, am schlimmsten ist es wohl an den Wochenenden in den Sommermonaten. Ich denke wenn man früh genug vor der Parköffnung dort ist (bzw. wenn man im Universal Hotel übernachtet gibt es ja auch Early Park Admission) dann würde ich die Tickets immer einfach am Vortag kaufen. Vor allem, weil es ja bei den 1 Tages Volcano Bay Tickets keine Optionen gibt.
Ich würde mir anschauen wie viel das Ticket an deinen möglichen „Besuchstag“ kosten würde. Wenn sie bei $ 80 liegen würde ich mir persönlich keine Sorgen machen. Wann es richtig voll werden soll merkt man wohl daran, dass die Preise bis zu $ 110 steigen.
 
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Schlumpfine

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Wir wurden wach und ein Blick nach draußen bestätigte den Wetterbericht: Am Vormittag war es noch sehr bewölkt, und der Nebel hing über „unserem“ Vulkan. Unser Plan hatte sich ja geändert – und so hatten wir heute ganz offiziell NICHTS vor.

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Was macht man also mit so einem Tag? Ich kann euch sagen: eine ganze Menge. Was fällt den meisten meiner Freundinnen ein, wenn ich sage, das Wetter ist schlecht und wir brauchen etwas Spaßiges? Genau: Shopping.

Mami: yay.
Kinder: „Müssen wir da schon wieder so viel laufen?“

Aber zuerst ließen wir uns seeeehr viel Zeit. Ich ging nach unten in den Food Court, um Kaffee zu holen. Richtig frühstücken wollten wir nicht, denn jetzt, wo wir keinen Zeitdruck hatten, plante ich ein frühes Mittagessen – inklusive Blooming Onion bei Outback.

Im Main Building angekommen, wunderte ich mich erneut, wie viele Kinder am Montag nach den Feiertagen noch hier waren. Später kam ich mit einem Mann aus Tampa ins Gespräch, der sich sogar für den Kinderlärm entschuldigte – den wir übrigens gar nicht wahrgenommen hatten. Er erzählte, dass sie jedes Jahr nach den Feiertagen hierher kommen, seine Kinder aber noch nicht in der Pre-School sind. Es waren allerdings auch viele Erwachsene ohne Kinder unterwegs.

Unsere Kinder waren jedenfalls froh, dass der Tag nicht so früh begann, und blieben noch gemütlich im Bett liegen. Wir Erwachsenen genossen währenddessen unseren Kaffee – wobei „genießen“ vielleicht relativ ist, amerikanischer Kaffee ist einfach nicht mein Favorit – und blickten dabei etwas trostlos aus dem Fenster. Aber selbst dieser Ausblick war besser als der auf meinen Firmen-PC. Entsprechend gut war meine Laune. Ein Tag ganz nach meinem Geschmack.

Wir machten uns auf den Weg zum Orlando Eye – allerdings nur, um dort zu parken. Dieses Mal gibt es nicht einmal Fotos vom Icon Park. Was mich jedes Mal aufs Neue wundert (und ehrlich gesagt auch etwas irritiert), ist die Tatsache, dass im eigentlich kostenlosen Parkhaus kostenpflichtiges Valet- und Premium-Parking angeboten wird – und letzteres sogar gut genutzt wird. Das verunsichert mich jedes Mal wieder so sehr, dass ich mich frage, ob wir nicht doch irgendwo bezahlen müssen.

Kann mir bitte jemand erklären, warum man dafür bezahlt, nur um mit dem Aufzug zwei Stockwerke weniger fahren zu müssen? Wenn die Garage voll ist, verstehe ich es ja – aber an einem Tag wie diesem bleibt es mir ein Rätsel. Das muss so ein amerikanisches Ding sein, das in meinem Kopf einfach keinen Sinn ergibt.

Genauso leer wie der Icon Park war auch das Outback Steakhouse – wobei es auch erst 11 Uhr vormittags war. Wir gingen davon aus, dass es nicht am Essen lag, denn die Google-Bewertungen waren im oberen Bereich. Die Fotos sahen zwar nicht besonders appetitlich aus, aber es war wirklich lecker. Und das Brot ist sowieso immer köstlich. Mhhm – da bekomme ich gleich wieder Hunger.

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Hier habe ich übrigens das einzige Mal einen Burger ohne Patty für meine Tochter bestellt. Auch das war wieder so ein kultureller Unterschied: Zu Hause hätte ich dafür wahrscheinlich einen schrägen Blick bekommen. Hier wurde die Bestellung einfach kommentarlos aufgenommen.

Danach ging es weiter zu den Orlando International Premium Outlets. Auch dort war es extrem voll – wir hatten gerade noch Glück und fanden einen Parkplatz. Und plötzlich kam auch die Sonne heraus.

Was soll ich sagen: Wir shoppten, bis der Kofferraum voll war.

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Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel. Die Kinder wollten unbedingt in den Pool bzw. in den Lazy River, also zogen wir uns schnell um und genossen den wirklich schönen Poolbereich des Resorts – bis es schließlich überall schattig wurde und dadurch langsam kühl.


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Zurück im Zimmer wurde geduscht, und danach hatten wir eine Bowlingbahn reserviert. Ich meine, es waren zwei Stunden – und irgendwie fühlte es sich trotzdem stressig an, obwohl es Spaß gemacht hat.

Vielleicht lag es auch an der Familie auf der Bahn neben uns: Mutter, Vater, Oma und zwei Kleinkinder. Der Vater war ununterbrochen in geschäftliche Telefonate vertieft, während Mutter und Oma versuchten, die Kinder irgendwie zu beschäftigen. Im Nachhinein konnten wir darüber lachen, aber in dem Moment war es doch etwas anstrengend.

Vor allem, weil wir uns extra Bowlingkugeln in der passenden Gewichtsklasse geholt hatten – und der Vater sich dann ständig einfach die Kinderkugeln nahm, während er telefonierte. Am Ende holten wir noch mehr Kugeln, nur um nicht ständig warten zu müssen.

Auch das Essensangebot war interessant: fast ausschließlich Fingerfood, das direkt an der Bowlingbahn gegessen wurde – und danach ging es mit denselben Fingern weiter beim Spielen. Wir hatten etwas bestellt und kurz Pause eingelegt. Es gab zwei Erwachsenen-Burger und zwei Kindergerichte. Ganz genau kann ich mich leider nicht mehr erinnern.

Soweit ich mich erinnere, hat meine Tochter gewonnen 😅 . Bezahlt haben wir mit einem Voucher, wobei uns noch mitgeteilt wurde, dass einige Dinge nicht abgedeckt seien – und am Ende hatten wir trotzdem wieder eine Rechnung in typischer Universal-Höhe.


Trotzdem: Wir würden es jederzeit wieder machen. Es hatte Spaß gemacht und insgesamt war es ein richtig schöner Tag.☀️

Zurück im Zimmer war die Vorfreude auf Volcano Bay riesig, den Kindern fiel es schwer einzuschlafen und auch ich freute mich wirklich auf den morgigen Tag.
 
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Schlumpfine

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Die Zeit verging wie im Flug – und plötzlich war er da, unser vorletzter „richtiger“ Urlaubstag. Dabei stand heute etwas ganz Besonderes auf dem Plan, auf das wir uns schon seit Ewigkeiten gefreut hatten.

Zunächst hieß es jedoch: Koffer packen. Wir sammelten all unsere Sachen zusammen, verstauten sie sorgfältig im Gepäck und brachten alles ins Auto. Selbst wenn ich mich an manche Details nicht mehr ganz genau erinnere, möchte ich versuchen, den Morgen so gut es geht festzuhalten – auch wenn es davon leider kaum Fotos gibt. In meiner Erinnerung holte mein Mann Kaffee vom hauseigenen Starbucks. Der kleine Spaziergang dorthin und die vielen Menschen kosteten zwar ein wenig Zeit, aber das spielte keine Rolle – wir hatten heute keinen Stress.

Es war noch früh: Volcano Bay öffnete offiziell um 10 Uhr, mit Early Entry hätten wir sogar schon um 9:30 Uhr hinein gekonnt. Da wir die Wasserparks aus dem Winter kannten, waren wir ganz entspannt und sicher, nichts zu verpassen. Während mein Mann unterwegs war, ging ich zur Pool-Area und besorgte uns Badetücher. Ganz sicher war ich mir dabei nicht, ob das erlaubt war – später las ich jedoch, dass Gäste der Universal Resorts die Handtücher tatsächlich nutzen dürfen. Natürlich haben wir sie am Ende auch wieder zurückgebracht.

Der Check-out verlief, wie so oft, unkompliziert online – und schon machten wir uns auf den kurzen Fußweg zum Wasserpark. Allein der Gedanke daran zaubert mir noch jetzt ein wohliges Gefühl. Das Wetter war perfekt: Die Sonne wärmte unsere Haut, wir spazierten durch eine grüne Oase und lauschten den sanften Klängen hawaiianischer Musik. Es roch nach Sonnencreme, und es waren kaum Menschen unterwegs. Einfach Urlaub. Nur kurz wurde diese Idylle von einem Metalldetektor unterbrochen – ein kleiner „Flughafen-Moment“ – bevor wir weiter zum Eingang gingen.

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Wir wussten bereits, dass es die TapuTapu-Armbänder nicht mehr gab, und waren gespannt, wie alles nun organisiert ist. Tatsächlich wurden wir einfach hineingelassen – ganz ohne zusätzliche Ausgabe. Die Spinde bezahlten wir bequem mit Kreditkarte, und schon konnten wir uns Liegen suchen. Das war kein Problem, denn es war kaum etwas belegt. Lustigerweise landeten wir wieder an unserem „üblichen“ Platz, auch wenn wir im Laufe des Tages immer mal wieder umzogen – meine Tochter suchte eher den Schatten, ich dagegen die Sonne.

Wartezeiten an den Attraktionen? Fehlanzeige. Mein Mann startete direkt mit unserem Sohn und erkundete einige Rutschen, während ich später mit ihm zum Krakatau Aqua Coaster ging. Wir konnten gleich mehrmals hintereinander rutschen, weil wir einfach gleich nach dem Aussteigen wieder einsteigen durften – ein Traum!



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Meine Tochter ist zwar keine große Wasserratte, aber sie liebt die Atmosphäre dort. Das hat sie wohl von mir: sitzen, schauen, genießen und einfach dankbar sein, dort zu sein. Erst gestern fragte sie wieder: „Mama, wann können wir wieder nach Volcano Bay?“ – hoffentlich bald.

Früher war ich bei Fahrgeschäften ziemlich mutig und habe fast alles ausprobiert (abgesehen von Freefalls – die mochte ich noch nie). Doch ich merke, dass ich mit den Jahren etwas vorsichtiger werde. Beim VelociCoaster wird man mich ganz sicher nicht sehen – wobei… sag niemals nie. Auf der Honu Ika Moana merkte ich jedenfalls, wie sich die Vorfreude langsam in Respekt verwandelte. Unten angekommen zitterte ich leicht – aber es hat trotzdem unglaublich Spaß gemacht, und ich würde es jederzeit wieder tun. Der Lifeguard, der uns die Rafts abnahm, war bestens gelaunt, und ich beneidete ihn kurz um seinen Job. Wahrscheinlich ist er weniger entspannt, als ich mir das vorstelle – aber für ein, zwei Tage würde ich ihn liebend gern tauschen.
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Nach einiger Zeit zwischen Rutschen, Kids Area und Entspannen meldeten sich unsere Mägen. Also gingen wir ins Kohola Reef Restaurant und waren überrascht, wie gut das Essen für einen Wasserpark war. Wir bestellten zwei Longboard-Pizzen und zwei Mango BBQ Pulled Pork Sandwiches – eine perfekte Stärkung für den restlichen Tag.

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Den Nachmittag verbrachten wir weiterhin in Volcano Bay. Es wurde zwar etwas voller als am Vormittag, aber immer noch absolut angenehm. Später brachten wir die Handtücher zurück ins Cabana Bay Hotel und machten uns schließlich auf den Weg in Richtung Disney.

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Diesen Tag teile ich an dieser Stelle auf – in Universal und Disney – denn es sind einfach zu viele Fotos für einen Bericht.
 

Sommarsverige

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Ich liebe einfach Deinen Reisebericht :love::love:

So tolle Fotos und man merkt Euch richtig an, wie glücklich Ihr seid :)

Ich habe gerade auch so eine große Florida Sehnsucht und besonders bei Deinem Foto mit den Einkaufstüten im Kofferraum habe ich gedacht: awww, ich will auch :stareyes: Besonders Gap vermisse ich hier so sehr!

Danke für Deine Mühe und das Berichten :)
 

miriuchrisi

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Ich bin auch noch dabei und denke mir gerade, was wäre es schön gerade genau dort zu sein.
Wasserparl, shoppen, Strand, leckeres Essen...bin auch so urlaubsreif :lacry: da kommen die Berichte genau richtig
 
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Schlumpfine

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Wir fuhren durch den berühmten Disney-Bogen und näherten uns unserem letzten Hotel dieser Reise – ein besonderer Moment, denn bislang hatten wir noch nie in einem Disney Resort übernachtet. Die Entscheidung fiel schnell: Da wir am nächsten Tag die Hollywood Studios besuchen wollten und das Zimmer ohnehin nur für zwei Nächte nutzen würden, kam für uns nur ein Value Resort infrage. Letztlich entschieden wir uns – wegen der liebevoll gestalteten Themenbereiche und der praktischen Skyliner-Anbindung – für das Art of Animation.

Unser Zimmer lag allerdings ziemlich abgelegen, irgendwo am äußersten Rand der Anlage, und machte leider keinen besonders einladenden Eindruck. Es wirkte etwas heruntergekommen und schmuddelig – schwer auf Fotos festzuhalten, aber spürbar. Der erhoffte Moment, in dem die Kinder mit großen Augen staunen und vor Begeisterung „Ahh“ und „Ohh“ rufen, blieb leider aus. Vielleicht lag das auch an meinen eigenen Erwartungen. Als Kind hatte ich diese Disneyland-Paris-Gewinnspiele im Fernsehen gesehen, bei denen ein Aufenthalt in einem Themenhotel verlost wurde – das wirkte immer wie ein wahr gewordener Traum. Diesen Traum erfüllte ich mir nun selbst… und war doch ein kleines bisschen enttäuscht, weil unser Zimmer eher den Charme eines einfachen Motels hatte. Aber gut – man bekommt eben, wofür man bezahlt.

Ganz anders präsentierten sich dafür die Außenbereiche: Die Hotelanlage und insbesondere der Pool waren wirklich schön gestaltet und machten einiges wett. Im Hauptgebäude befand sich das „Landscape of Flavor“-Restaurant. Solche großen, mensaartigen Hallen sind normalerweise nicht ganz unser Ding, aber für einen schnellen Snack war es völlig in Ordnung. Die Qualität war okay – wir haben definitiv schon besser gegessen –, aber die liebevoll dekorierten Cupcakes waren ein echtes Highlight.

Wir drehten noch eine kleine Runde über das Gelände, machten ein paar Fotos und besorgten uns anschließend etwas zu essen für den Abend. Vom Marathon-Wochenende bekamen wir übrigens gar nichts mit; insgesamt wirkte es sogar eher ruhig. Laut Undercover Tourist lag die Crowd immer noch bei 8, und auch die Ticketpreise bewegten sich im mittleren Bereich.

Bevor es ins Bett ging, überprüfte ich ein letztes Mal unsere Multipass-Lanes (Spoiler: Am nächsten Tag sollten wir damit nicht besonders viel Glück haben). Dann hieß es schlafen – schließlich wollten wir am nächsten Morgen möglichst früh am Park sein… Rope Drop.

Hakuna Matata

Ich lasse hier einfach die Fotos für sich sprechen:

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molma

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Wir waren das letzte mal auch im Art of Animations. Muss sagen für den Preis, und das es sich aber um ein Resert Hotel handelt aber ganz ok....
Bei den schöneren Hotels bezahls du natülich viel viel mehr.
Uns hat es sehr gut gefallen. Glaube wir waren im Ariel Gebäuse was auch am äussersten Ende war...
 
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Schlumpfine

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Es folgte nun also der Tag der „Ahhs“ und „Oohhs“, die ich mir eigentlich schon am Vortag erwartet hätte. 😍

Schon vor dieser Reise hatte ich meine Familie akribisch auf genau diesen Tag vorbereitet. In einem – zugegeben halb ernst gemeinten – Briefing erklärte ich:
„Liebe Familie! Wir starten früh, etwa um 7 Uhr, und verlassen den Park erst gegen 21 Uhr.“

Und vor allem: Es gibt kein
– „Hier sind zu viele Menschen“
– „Ich will nicht mehr laufen“
– „Ich will nicht warten“
– „Ich möchte die Attraktion XY doch nicht fahren“
– „Ich will zurück ins Hotel“
– „Ich bin müde oder genervt“

Stattdessen gingen wir den Tag ruhig und gelassen an. Unser Ziel: möglichst alles mitnehmen – Attraktionen und Shows. (Mit Ausnahme von Tower of Terror und Rock’n’Roller Coaster – die wollten meine Kinder ohnehin nicht fahren.)

Ein ganz besonderer Punkt ging noch an meinen Mann:
Heute bekommen die Kinder ausnahmsweise, was sie wollen – wann sie es wollen.
Kurz gesagt: ein „Mama sagt zu allem Ja“-Tag. 🙈🙈
(Klingt großartig. Da fragt man sich unweigerlich, warum meine Eltern das nie mit mir gemacht haben. ;))

„Ich will eine Cola in dieser Star-Wars-Plastik-Bombe, in der weniger drin ist als in einem normalen Becher, die aber zwei Dollar mehr kostet.“ – Natürlich.
„Ich will einen Ariel-Zauberstab, der Seifenblasen macht und 50 Dollar kostet.“ – Aber klar.
„Ich will einen Cake-Pop … der mir dann doch nicht schmeckt und den Mama essen muss.“ – Selbstverständlich.
„Ich will ein Disney-Shirt …“

Ihr könnt euch vorstellen, wie diese Liste weiterging. 😅

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ging mein Plan erstaunlich gut auf. Kein einziges Mal zeigte sich Ungeduld bei meinen Kindern. Gut, wir waren auch mitten in einem absoluten Kinderparadies … aber ich kenne meine Kids. Sicher ist sicher.

Vor allem meine Kleine überraschte mich. Normalerweise ist sie bei Fahrgeschäften eher vorsichtig und sagt schnell nein. An diesem Tag hat sie sich auf fast alles eingelassen – und ich würde sogar sagen: Mit wenigen Ausnahmen hatte sie richtig Spaß dabei.

Ein erstes, unerwartetes Highlight war der Skyliner. Natürlich waren sie nicht zum ersten Mal in einer Gondel – aber Disney schafft es eben doch, selbst so etwas besonders zu machen.
Wir hatten perfektes Timing: Die Schlange sah zwar lang aus, ging aber überraschend schnell voran. Und als wir dann auch noch eine Frozen-Gondel erwischten, war das Glück perfekt. Meine Tochter, im Elsa-Kleid, konnte es kaum erwarten endlich „die echte“ Eiskönigin zu sehen.

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Kurz vor Parköffnung warteten bereits viele Menschen am Eingang. Wir kamen etwa fünf Minuten vor dem Rope Drop an und durften dank unseres Resort-Aufenthalts sogar eine halbe Stunde früher hinein.
Pünktlich standen wir vor Mickey & Minnie’s Runaway Railway – und dann ging es los, wie es sich durch den Tag ziehen sollte: Ride down.

Also weiter Richtung Toy Story Land.

Und ehrlich gesagt: Ab da war ich kurz überfordert. Mein Plan sah eigentlich etwas anderes vor. Für Slinky Dog Dash hatten wir eine Lightning Lane am Nachmittag, und ich wollte zuerst etwas fahren, das auch für meine Tochter geeignet war. Also entschieden wir uns für Toy Story Mania!
… keine meiner besseren Ideen.

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Ich verbrachte die gesamte Fahrt damit, meiner Tochter die Ohren zuzuhalten. Es war ihr schlicht zu laut.
Wir hatten sogar Gehörschutz dabei – aber natürlich genau in diesem Moment nicht griffbereit. Ich konnte es ihr nicht übelnehmen. Die Lautstärke war wirklich etwas übertrieben.

Meine Stimmung sank ein wenig, weil ich befürchtete, dass sie sich danach nicht mehr auf andere Attraktionen einlassen würde.
Aber auch hier überraschte sie mich wieder – sie war viel mutiger, als ich gedacht hatte.

Wir gingen weiter Richtung Frozen Sing-Along – unsere erste Lightning Lane.
… und wieder: Ride down.

Zum Glück blieb unsere Lightning Lane gültig und wir konnten sie für die nächste Vorstellung nutzen. Also hatten wir Zeit für ein kleines Frühstück bei Starbucks


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– und trafen danach Olaf.

Und das war einfach magisch.💛

Olaf kam tatsächlich heraus, um „Elsa“ persönlich zu begrüßen. Meine Tochter wurde den ganzen Tag über von Cast Members mit einem Knicks und den Worten „Hello Queen Elsa“ empfangen.
Ihre Augen funkelten – und mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich daran denke. 😍😍

Da waren sie: die „Ahhs“ und „Oohhs“. Diese Momente, in denen Kinderträume Wirklichkeit werden.
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Bei Star Tours gab es nur fünf Minuten Stand-by Wartezeit – und das blieb tatsächlich den ganzen Tag so.
Ich fragte meine Tochter, ob sie sich das zutraute. Zu meiner Überraschung: ein klares Ja.:oops:

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Während der Fahrt bereute sie es ein bisschen – und ein zweites Mal wollte sie nicht mehr. Verständlich. Sie hatte gerade so die Mindestgröße erreicht, und für eine Vierjährige ist das wirklich intensiv. Aber sie wusste sich zu helfen: Augen schließen hilft auf 3D Rides.
Mein Mann und mein Sohn dagegen liebten es und fuhren später noch mehrmals.

Wir trafen Chip & Chap, Pluto – und schließlich ging es wirklich zu Anna und Elsa.

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Falls sich jemand fragt, warum ich für ein Musical überhaupt eine Lightning Lane gebucht hatte, hier eine kurze Erklärung:
Als Resort-Gast konnte man die Lightning Lanes ja bereits 7 Tage im Voraus reservieren. Also saß ich eine Woche vorher um 7 Uhr morgens im Bett – und war ehrlich gesagt etwas ernüchtert von der Auswahl, die sich mir bot.

Die wirklich begehrten Rides waren alle erst am Nachmittag verfügbar. Und jedes Mal, wenn mir doch einmal ein Fahrgeschäft am Vormittag angezeigt wurde, endete der Buchungsversuch mit einem „Error“.

Ich legte also zuerst Slinky Dog Dash fest – und bekam als frühesten Termin 15:30 Uhr.
Das gesamte Lightning-Lane-System fand ich generell etwas undurchsichtig. Zwar hatte ich mir im Vorfeld einige YouTube-Videos dazu angesehen, aber in der Praxis fühlte es sich trotzdem nicht ganz greifbar an.

Also entschied ich mich bei den anderen beiden Lightning Lanes einfach für die Optionen, die am frühesten verfügbar waren. Mit Frozen um 9:00 Uhr hatte ich zumindest einen frühen Startpunkt.

Sobald man die erste Lightning Lane eingecheckt hatte, durfte man direkt die nächste wählen – und mit ein bisschen Glück ließ sich das dann halbwegs sinnvoll timen.

Trotz der vielen „Ride down“-Situationen hatten wir am Ende wirklich Glück.
Man musste allerdings gut zu Fuß sein, denn dieses System bedeutete vor allem eines: ständig unterwegs zu sein – hin und her, kreuz und quer durch den gesamten Park. (Ich habe zwischendurch mal eine kleine Strecke aufgezeichnet)


Unsere anfänglichen Sorgen wegen des Kinderwagens stellten sich übrigens als unbegründet heraus. Meine Tochter lief fast alles selbst.

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Das war mal ca. die Hälfte des Disney-Tages, die andere Hälfte folgt in einem neuen Beitrag
 
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Wir kamen genau rechtzeitig zu einem Mickey Mouse Cartoon.
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Ein besonderes Erlebnis war auch das Sci-Fi Dine-In Theater.
Das Essen war großartig – ich erinnere mich an ein fantastisches Steak mit Trüffelpommes – aber das Filmprogramm war … sagen wir mal … nichts für meine Kinder. Das hatte ich unterschätzt, selbst mein 11-Jähriger sah sich das Programm lieber nicht an – etwas gruselig. Bevor ich die Lunchreservierung gebucht hatte, hatten wir uns noch ein Youtube Video angeschaut und beide fanden es okay, aber dort war es dann doch nicht mehr so okay.
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Nicht alles war ein Volltreffer: Alien Swirling Saucers fanden wir eher enttäuschend. Sehr ruckelig – dafür würde ich keine wertvolle Urlaubszeit opfern um mich in die Stand by Lane zu stellen.

Zwischendurch haben wir noch Arielle mitgenommen, auch Ursula fanden meine Kinder etwas gruselig.

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Ganz anders Mickey & Minnie’s Runaway Railway:
Obwohl 40 Minuten Wartezeit angeschrieben waren, standen wir gefühlt nur 10 Minuten – und am Ende war genau das die Lieblingsattraktion meiner Kinder.
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Wir hatten mitbekommen, dass die Attraktion Rise of the Resistance – für die man ja eine eigene (ziemlich teure) Lightning Lane buchen musste – down war und wir unseren Termin deshalb nicht wahrnehmen konnten.
Und ehrlich gesagt: Wir hätten ihn wohl ohnehin nicht mehr genutzt. Die Lightning-Lane-Schlange war zu diesem Zeitpunkt so extrem lang, dass selbst die Mitarbeiter meinten, sie hätten so etwas noch nie gesehen.

Eine Mitarbeiterin war sich zwar nicht ganz sicher, schätzte aber, dass es selbst mit Lightning Lane mindestens drei Stunden dauern würde.
Ich machte mir schon Sorgen, dass wir das Geld für diese Attraktion einfach in den Wind geschossen hatten – aber als wir später im Hotel ankamen, war der Betrag bereits wieder auf meinem Konto. Kundenservice, wie wir ihn aus Amerika kennen.

Währenddessen fuhren mein Mann und mein Sohn noch Slinky Dog Dash, und wir nutzten die Zeit, um Woody, Jessy, Goofy und Max zu treffen.

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Danach ging es weiter Richtung Tower of Terror – unser Ziel war das Schöne und das Biest-Musical.
Wir hatten dafür zwar eine Lightning Lane, haben uns aber irgendwie falsch angestellt. Letztendlich war das aber gar kein Problem: Das Theater of the Stars ist riesig, und wir waren früh genug da, um trotzdem noch eine gute Sicht zu haben.
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Nach der Show waren wir leider zu spät für das Darth-Vader-Meet-and-Greet – sehr schade, das hätte mein Sohn wirklich gerne erlebt. Auch Mickey und Minnie haben wir an diesem Tag nicht mehr getroffen.

Dafür hatten wir noch unsere letzte Lightning Lane für den Millennium Falcon.


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Anschließend gingen wir noch einmal durch Toy Story Land, holten uns einen Snack bei Woody’s Lunch Box, kauften Popcorn und Getränke und machten uns auf den Weg zu Fantasmic!

Wir waren ziemlich früh dran und mussten daher noch eine Weile warten – wurden dafür aber mit einem großartigen Platz belohnt.
Und zu unserer Überraschung füllte sich das Hollywood Hills Amphitheater bis auf den allerletzten Platz.

Ich hatte diese Show zuvor noch nie gesehen – und muss sagen: Sie war einfach atemberaubend.

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Völlig überwältigt blieben wir danach noch eine Weile sitzen, weil sich unser Kinderwagen aufgrund der frühen Ankunft sowieso ganz vorne im Stroller Parking befand.
Als wir schließlich gingen, war der Skyliner trotzdem überraschend leer – und auf der Rückfahrt sahen wir sogar noch das Feuerwerk von Epcot (ich denke zumindest, dass es Epcot war)

Zurück im Zimmer fielen wir müde ins Bett.
Es war ein wundervoller Tag in den Hollywood Studios.

Und obwohl ich schon öfter in Disney World war –
so wie an diesem Tag hat es sich noch nie angefühlt.

Zum ersten Mal hatte ich wirklich das Gefühl:
Ein Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen.
 
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Wie ich in meinem Bericht schon an einer Stelle geschrieben habe, hatte ich ein wenig Sorge wegen des Disney-Marathon-Wochenendes. Ich befürchtete, dass vielleicht rund um die Disney Property Straßen gesperrt sein könnten, deshalb waren wir an diesem Tag lieber etwas zu früh dran als am Ende in Stress zu geraten. Schließlich mussten wir noch von Orlando nach Tampa zum Flughafen fahren.

Unser Flug sollte erst um 13:06 Uhr gehen, also hatten wir am Morgen noch genug Zeit zum gemütlichen Packen. Der Verkehr war überraschend entspannt – von irgendeinem Event war überhaupt nichts zu merken – und so konnten wir unser Auto sogar viel früher als geplant zurückgeben. Danach ging es mit der Tram zu den Departures, und spätestens dort wurde uns langsam bewusst, dass unser Urlaub wirklich vorbei war. 😢

Die Sicherheitskontrolle verlief erfreulich schnell und danach gönnten wir uns bei The Cafe by mise en place noch unser letztes amerikanisches Frühstück. Natürlich völlig überteuert, wie eigentlich alles an Flughäfen, aber in Ordnung. Anschließend warteten wir am Gate auf unseren Flug nach Charlotte.

Wie immer verging der Domestic Flight wie im Flug, und auch am Flughafen Charlotte lief zunächst alles vollkommen problemlos. Bis wir schließlich am Gate saßen und feststellten, dass unser Flugzeug noch gar nicht da war. Sogar die Crew wartete gemeinsam mit den Passagieren, und ich begann schon, das Schlimmste zu befürchten. Aber wie eigentlich während der gesamten Reise hatten wir auch diesmal wieder Glück. Obwohl die Maschine zur eigentlichen Boarding-Zeit noch nicht einmal angedockt war, landeten wir am Ende trotzdem immer noch eine viertel Stunde früher als geplant.

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Leider konnten wir auf dem Rückflug kaum schlafen, obwohl diesmal fast die gesamte Zeit über das Licht ausgeschaltet war. Beim Essen entschieden wir uns für Chicken statt Pasta, was sich allerdings als eher schlechte Wahl herausstellte – die Portion schmeckte uns leider gar nicht😐. Schade eigentlich, denn auf dem Hinflug war das Essen überraschend gut gewesen. Trotzdem waren wir insgesamt begeistert von unseren Flügen mit American Airlines, die letztlich alle deutlich kürzer waren als ursprünglich angekündigt.

Auch am Flughafen München ging alles erstaunlich flott. Diesmal entschieden wir uns lieber für ein Taxi zum Parkhaus statt für den völlig überfüllten Bus. Nicht einmal zehn Euro später standen wir schon an unserem Auto. Als wir die Koffer eingeladen hatten und losfuhren, kam uns unser Ford Galaxy plötzlich richtig klein vor – nach so vielen Tagen unterwegs fühlte sich irgendwie alles anders an.

Die gefühlt längste Strecke des Tages war am Ende tatsächlich die Heimfahrt von München nach Hause. Draußen war es bitterkalt, es hatte geschneit, und ständig fuhren vor uns Schneepflüge, an denen niemand vorbeikam. Nach Sonne, Palmen und warmen Temperaturen fühlte sich das irgendwie besonders unwirklich an.

Unser Fazit: Wir hatten einen traumhaften Urlaub, der trotz der vielen Fahrerei unglaublich entspannend war. Zwei oder drei zusätzliche Tage wären natürlich perfekt gewesen – wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich auch ohne Probleme noch zwei oder drei Wochen länger geblieben wäre. Als Erinnerung habe ich später ein Fotobuch drucken lassen, das wir immer wieder gerne hervorholen. Jeder denkt unglaublich gerne an diese Reise zurück und eigentlich können wir es kaum erwarten, wieder nach Florida zu fliegen. Beim nächsten Mal werden wir uns wahrscheinlich wieder eher auf ein paar Strände und einige Freizeitparks konzentrieren – wobei man bei uns nie so genau weiß, wie der endgültige Plan dann wirklich aussieht. Eins steht aber fest: Mein Fernweh ist nach diesem Urlaub definitiv noch größer geworden als vorher. Ich kann es kaum erwarten, dass ich endlich wieder mit dem Planen der nächsten Reise beginnen kann. 💛

Zum Abschluss noch eine kleine Übersicht über die Kosten unserer Buchungen:

  • Parken München – € 113,-
  • Flüge inkl. Gepäck und erster Nacht im Tampa Airport Marriott – € 2.867,-
  • Auto FFAR Alamo über ÖAMTC – € 1.108,-
  • 2 Nächte Miami Fortune House – € 547,-
  • 1 Nacht Best Western Hibiscus Key West – € 336,-
  • 1 Nacht Creekside Inn Islamorada – € 134,-
  • 1 Nacht La Quinta Inn Naples – € 138,-
  • 3 Nächte Wyndham Grand Clearwater Beach – € 768,-
  • 2 Nächte Universal Cabana Bay – € 281,-
  • 2 Nächte Disney Art of Animation – € 412,-
  • Miami Hop-on-Hop-off-Tour – € 120,-
  • Tagestickets für die Hollywood Studios – € 667,-
 
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