OP
Schlumpfine
FLI-Member
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- #41
Willkommen im Jahr 2026.
Wir wachten auf und fühlten uns – Überraschung – kein bisschen anders als am Tag zuvor.
Wie in eigentlich jedem La Quinta starteten wir den Tag mit dem kleinen Frühstück, natürlich wieder früh am Morgen. Diesmal hielten wir uns bewusst zurück, nur eine Kleinigkeit, denn für Mittag war etwas ganz Besonderes geplant: Chili’s. 😍
Ja, ich weiß – eine Kette, vielleicht unspektakulär und sicher für manche kritikwürdig. Aber wir lieben es einfach. Baby Back Ribs gehören für uns zu einem Florida-Urlaub genauso dazu wie ein Blooming Onion bei Outback. Normalerweise steht auch Texas Roadhouse auf dem Plan, aber das haben wir dieses Mal leider nicht geschafft.
Doch zurück zum eigentlichen Tag, der wirklich schön werden sollte.
Zuerst lag allerdings eine fast dreistündige Autofahrt vor uns. An verkehrsarmen Tagen hätte die schnellste Route über die I-4 geführt, aber unser Navi schickte uns stattdessen quer durchs Hinterland über eine Country Road. Anfangs hatte das sogar seinen Reiz – echtes Roadtrip-Feeling kam auf. Kühe, Pferde, weite Felder zogen an uns vorbei. Doch irgendwann wurden es nur noch Felder, und die Landschaft verlor etwas von ihrer Abwechslung. Dafür begegneten wir kaum einem anderen Auto – wir waren gefühlt allein auf weiter Strecke. Umso erleichterter waren wir, als schließlich wieder so etwas wie „Zivilisation“ auftauchte. Immerhin hatten wir unser Tankmanagement im Griff – das hätte mich hier sonst ziemlich nervös gemacht.
Vor Ort kontaktierten wir die Tante unseres Sohnes, konnten dann aber einfach mit einem anderen Auto durch den Schranken der Gated Community fahren. Zunächst lag eine leicht angespannte, fast etwas peinliche Stimmung in der Luft – niemand wusste so recht, wie er sich verhalten sollte. Doch das legte sich schnell, und alles fühlte sich bald wieder ganz normal an.
Für unseren Sohn begann ein schöner Tag mit seiner Tante, seinen Cousins, seiner Cousine und seiner Oma. Da sich die Pläne dadurch spontan änderten und er auch seinen Opa noch sehen wollte, beschlossen wir kurzerhand, uns in drei Tagen noch einmal zu treffen. Ein ganzes Jahr Planung – und am Ende kam alles anders. Aber das störte mich überhaupt nicht. Ich würde auch bei der nächsten Reise wieder alles bis ins Detail planen, nur um es dann doch wieder über den Haufen zu werfen.
Nach einer kurzen Verabschiedung – begleitet von einem Augenrollen meines Sohnes, weil ich ihn wie ein Baby behandelte (Entschuldigung, er war schließlich erst zehn!) – ging es für uns mit einer Person weniger weiter zu Chili’s.
Die Entscheidung fiel mir wie immer schwer, also beschlossen wir, einfach zu teilen: Fajitas mit Steak und Shrimp, Baby Back Ribs und Mouth Bites – von denen meine Tochter natürlich wieder hauptsächlich das Brot essen würde.


Dann ging es weiter Richtung Clearwater.
Fast hätten wir dabei sogar eine rote Ampel übersehen, weil wir über einen Aufkleber auf einem Ram lachen mussten: „I identify as a Tesla!“

Und dann kam dieser Moment, dieser Ausblick – jedes Mal aufs Neue ein Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Hier zu fahren fühlt sich an wie frisch verliebt sein.
Dieses Mal ging es zusätzlich in ein Hotel, auf das ich mich ganz besonders gefreut hatte: das Wyndham Grand Clearwater. Und es war wirklich traumhaft.
Wir hatten die „günstigere Aussicht“ gebucht – und ich würde sie jederzeit wieder wählen. Inzwischen schaue ich öfter nach den aktuellen Preisen und bin überzeugt, dass wir wirklich Glück hatten: Für drei Nächte, inklusive großartigem Frühstück und kostenloser Stornierung bis eine Woche vor Anreise, zahlten wir 768 €. Dazu kamen noch eine Resort Fee von 105 $ sowie die mittlerweile absurd teuren Parkgebühren in Clearwater (wie viel genau, habe ich erfolgreich aus meiner Erinnerung verdrängt – obwohl ich mich natürlich trotzdem darüber aufgeregt habe).

Unser Zimmer war einfach wunderschön. Ich liebe es, weit oben zu sein – und der B "Intraküstenblick" war perfekt. Ehrlich gesagt würde ich nicht einmal ohne Aufpreis auf Ocean Front wechseln wollen. Hier hatte man zu allen Seiten eine tolle Aussicht.



Wir erkundeten alle Bereiche des Hotels – purer Luxus.




Am Abend schlenderten wir noch in Richtung Pier 60 und anschließend ein Stück in die andere Richtung. Es war traumhaft, wenn auch etwas frisch.


Aber es musste noch ein Eis und eine Clearwater Sweatjacke für die Kleine her, bevor wir uns auf den Rückweg machen konnten.
Vom Eis habe ich keine Fotos, aber die Äpfel haben mich fasziniert

Zurück im Zimmer meldete sich dann der Hunger unserer Tochter. Wir versuchten vergeblich, den Roomservice zu erreichen – später stellte sich heraus, dass dieser mit den Menschenmassen komplett überfordert war. (Am 1.1. war das Hotel gefühlt fast voll, ab 2.1. wieder halbleer) Da ich aber nicht noch einmal hinausgehen wollte, ging ich kurzerhand selbst ins Erdgeschoss ins Ocean Hai Restaurant. Dort bestellte ich eine Kinderpizza, Obst für meine Tochter und für mich noch Spring Rolls.
Ein ziemlich teurer Spaß – aber wir waren schließlich im Urlaub.
Glücklich ging es ab ins Bett. Ich konnte die weiteren Tage in Clearwater kaum erwarten, schließlich sollte es jetzt mit jedem Tag auch wieder wärmer werden. ☀️
Wir wachten auf und fühlten uns – Überraschung – kein bisschen anders als am Tag zuvor.
Wie in eigentlich jedem La Quinta starteten wir den Tag mit dem kleinen Frühstück, natürlich wieder früh am Morgen. Diesmal hielten wir uns bewusst zurück, nur eine Kleinigkeit, denn für Mittag war etwas ganz Besonderes geplant: Chili’s. 😍
Ja, ich weiß – eine Kette, vielleicht unspektakulär und sicher für manche kritikwürdig. Aber wir lieben es einfach. Baby Back Ribs gehören für uns zu einem Florida-Urlaub genauso dazu wie ein Blooming Onion bei Outback. Normalerweise steht auch Texas Roadhouse auf dem Plan, aber das haben wir dieses Mal leider nicht geschafft.
Doch zurück zum eigentlichen Tag, der wirklich schön werden sollte.
Zuerst lag allerdings eine fast dreistündige Autofahrt vor uns. An verkehrsarmen Tagen hätte die schnellste Route über die I-4 geführt, aber unser Navi schickte uns stattdessen quer durchs Hinterland über eine Country Road. Anfangs hatte das sogar seinen Reiz – echtes Roadtrip-Feeling kam auf. Kühe, Pferde, weite Felder zogen an uns vorbei. Doch irgendwann wurden es nur noch Felder, und die Landschaft verlor etwas von ihrer Abwechslung. Dafür begegneten wir kaum einem anderen Auto – wir waren gefühlt allein auf weiter Strecke. Umso erleichterter waren wir, als schließlich wieder so etwas wie „Zivilisation“ auftauchte. Immerhin hatten wir unser Tankmanagement im Griff – das hätte mich hier sonst ziemlich nervös gemacht.
Vor Ort kontaktierten wir die Tante unseres Sohnes, konnten dann aber einfach mit einem anderen Auto durch den Schranken der Gated Community fahren. Zunächst lag eine leicht angespannte, fast etwas peinliche Stimmung in der Luft – niemand wusste so recht, wie er sich verhalten sollte. Doch das legte sich schnell, und alles fühlte sich bald wieder ganz normal an.
Für unseren Sohn begann ein schöner Tag mit seiner Tante, seinen Cousins, seiner Cousine und seiner Oma. Da sich die Pläne dadurch spontan änderten und er auch seinen Opa noch sehen wollte, beschlossen wir kurzerhand, uns in drei Tagen noch einmal zu treffen. Ein ganzes Jahr Planung – und am Ende kam alles anders. Aber das störte mich überhaupt nicht. Ich würde auch bei der nächsten Reise wieder alles bis ins Detail planen, nur um es dann doch wieder über den Haufen zu werfen.
Nach einer kurzen Verabschiedung – begleitet von einem Augenrollen meines Sohnes, weil ich ihn wie ein Baby behandelte (Entschuldigung, er war schließlich erst zehn!) – ging es für uns mit einer Person weniger weiter zu Chili’s.
Die Entscheidung fiel mir wie immer schwer, also beschlossen wir, einfach zu teilen: Fajitas mit Steak und Shrimp, Baby Back Ribs und Mouth Bites – von denen meine Tochter natürlich wieder hauptsächlich das Brot essen würde.


Dann ging es weiter Richtung Clearwater.
Fast hätten wir dabei sogar eine rote Ampel übersehen, weil wir über einen Aufkleber auf einem Ram lachen mussten: „I identify as a Tesla!“

Und dann kam dieser Moment, dieser Ausblick – jedes Mal aufs Neue ein Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Hier zu fahren fühlt sich an wie frisch verliebt sein.
Dieses Mal ging es zusätzlich in ein Hotel, auf das ich mich ganz besonders gefreut hatte: das Wyndham Grand Clearwater. Und es war wirklich traumhaft.
Wir hatten die „günstigere Aussicht“ gebucht – und ich würde sie jederzeit wieder wählen. Inzwischen schaue ich öfter nach den aktuellen Preisen und bin überzeugt, dass wir wirklich Glück hatten: Für drei Nächte, inklusive großartigem Frühstück und kostenloser Stornierung bis eine Woche vor Anreise, zahlten wir 768 €. Dazu kamen noch eine Resort Fee von 105 $ sowie die mittlerweile absurd teuren Parkgebühren in Clearwater (wie viel genau, habe ich erfolgreich aus meiner Erinnerung verdrängt – obwohl ich mich natürlich trotzdem darüber aufgeregt habe).

Unser Zimmer war einfach wunderschön. Ich liebe es, weit oben zu sein – und der B "Intraküstenblick" war perfekt. Ehrlich gesagt würde ich nicht einmal ohne Aufpreis auf Ocean Front wechseln wollen. Hier hatte man zu allen Seiten eine tolle Aussicht.



Wir erkundeten alle Bereiche des Hotels – purer Luxus.




Am Abend schlenderten wir noch in Richtung Pier 60 und anschließend ein Stück in die andere Richtung. Es war traumhaft, wenn auch etwas frisch.


Aber es musste noch ein Eis und eine Clearwater Sweatjacke für die Kleine her, bevor wir uns auf den Rückweg machen konnten.
Vom Eis habe ich keine Fotos, aber die Äpfel haben mich fasziniert

Zurück im Zimmer meldete sich dann der Hunger unserer Tochter. Wir versuchten vergeblich, den Roomservice zu erreichen – später stellte sich heraus, dass dieser mit den Menschenmassen komplett überfordert war. (Am 1.1. war das Hotel gefühlt fast voll, ab 2.1. wieder halbleer) Da ich aber nicht noch einmal hinausgehen wollte, ging ich kurzerhand selbst ins Erdgeschoss ins Ocean Hai Restaurant. Dort bestellte ich eine Kinderpizza, Obst für meine Tochter und für mich noch Spring Rolls.
Ein ziemlich teurer Spaß – aber wir waren schließlich im Urlaub.
Glücklich ging es ab ins Bett. Ich konnte die weiteren Tage in Clearwater kaum erwarten, schließlich sollte es jetzt mit jedem Tag auch wieder wärmer werden. ☀️






















































































































