Der America the Beautiful-Pass lohnt sich für Florida allein jetzt tatsächlich gar nicht mehr. Es gibt in Florida drei Nationalparks, Biscayne Bay, Dry Tortugas und die Everglades. Für die erste zwei braucht man den Paß gar nicht, weil hier keine Non-Residents-Gebühren erhoben werden (wobei die Fähre zum Fort Jefferson allein schon so viel kostet, wie der Paß inzwischen

). Nur die Everglades erheben jetzt die 100 Dollar Aufschlag pro Person für Non-Residents, das heißt, man hätte bei angenommenen zwei Reisenden null gespart, denn der Eintritt kostet 35 Dollar fürs Auto, da wäre der Paß mit 250 Dollar also sogar 15 Dollar teurer. Es fängt erst an, sich zu lohnen, wenn man das Auto mit so vielen Personen über 16 wie möglich vollstopft.
Wir sind diesmal noch für 80 Dollar reingekommen, weil wir noch den alten Paß aus 2025 hatten und wären gern mehrmals gefahren, um das auszunutzen. Aber da hat uns dann leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Die Everglades sind grandios und ein Ökosystem, das das Land Florida ja irgendwie auch definiert. Wäre ich noch nie dort gewesen, würde ich das Geld auf jeden Fall wenigstens einmal investieren. Aber wenn man schon mehrfach dort war, fängt man wirklich an, darüber nachzudenken. Aus dem selben Grund sind wir auch nicht wieder nach Fort Jefferson gefahren, die Preise sind einfach irre. Man stelle sich mal vor, man reist mit nur einem Kind über 16: 750 Dollar nur für Fort Jefferson plus 405 für die Everglades für drei Personen. 1.155 Dollar nur für zwei Parkbesuche? Das ist doch Wahnsinn.
Alligatoren kann man fast überall sehen, zur Not geht man ins Gatorland, wenns draußen in der freien Natur gar nicht klappen will. Wenn ich Sumpf sehen will, gehe ich zu einem der Seminolen an der 41, der vernünftige Touren mit Ökocharakter anbietet. Haben die wenigstens auch noch was davon.
Eigentlich lohnt sich der Paß nur in Kalifornien, da spart man dann wirklich was.