Fakten rund um Unterkünfte in Zeiten von Corona

Reisezottel

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Ich finde es von den Vermietern, die auf die Miete/ihr Einkommen! verzichten sehr großzügig (y) , vor allem, wenn außerhalb der Stornierungsfrist ohne Kosten die Buchung rückgängig gemacht wird.

Bei allem verständlichem Ärger über den entgangenen Urlaub und die Kosten, die Euch entstehen, denkt doch auch mal daran.

Letzte Woche wären wir in Österreich gewesen, ich habe auf die gezahlten 20% Vorauszahlung verzichtet - das Hotel wollte es erstatten, aber kann ich dann nächstes Jahr wieder hin oder sind sie dann pleite............
 

mazdaz

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Wie ist denn nun die gängige Praxis oder Regelung?
Ich hatte bei Dream Vacation Florida gebucht: Haus war zu 100% gezahlt und der Einreisestopp kam 4 Wochen vor Abflug, also keinerlei kostenfreie Stornomöglichkeit mehr. Nun kam das Angebot, auf einen anderen Termin in 2020 kostenfrei umzubuchen. das stellt sich leider für uns als kaum machbar heraus, da die Urlaubssituation in den Schulferien (wir reisen mit schulpflichtigen Kindern) nicht so einfach zu verschieben ist.
Das habe ich der Agentur mitgeteilt, und um einen alternativen Vorschlag gebeten. Das wurde abgelehnt.
Beim Flug habe ich im Prinzip die gleiche Situation...
 

Die Hex

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Reisezottel, mir tut die Vermieter auch leid, aber das ist nun mal das Risiko der Vermietung. Ich würde kein Geld für ein Objekt nehmen wo die Leute nun mal nicht kommen KÖNNEN, obwohl sie wollen. Sorry... Ist meine Meinung.

Wie gesagt, meine Konsequenzen habe ich daraus gezogen und ich bin sicher das ich damit nicht alleine bin.
 

johnny104

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Ich finde es von den Vermietern, die auf die Miete/ihr Einkommen! verzichten sehr großzügig (y) , vor allem, wenn außerhalb der Stornierungsfrist ohne Kosten die Buchung rückgängig gemacht wird.

Bei allem verständlichem Ärger über den entgangenen Urlaub und die Kosten, die Euch entstehen, denkt doch auch mal daran.

Letzte Woche wären wir in Österreich gewesen, ich habe auf die gezahlten 20% Vorauszahlung verzichtet - das Hotel wollte es erstatten, aber kann ich dann nächstes Jahr wieder hin oder sind sie dann pleite............
Ja, sehe ich genauso und habe es auch bedacht.
Aber keiner der Vertragspartner hat diesen Zustand zu verantworten und als vertrauensbildende Massnahme ein Angebot seitens der Agentur oder Vermieter zu machen ist auch nicht schlimm und sichert halt Kunden in besseren Zeiten.

Ich möchte/will auch nicht den vollen Betrag erstattet haben, wenn nur die 25% Anzahlung einbehalten werden ist es für mich mehr als OK. Wenn es mehr ist es auch noch OK z.B. 50:50.

Ganz zum Schluss ist der Hebel der Vermieter halt länger....

Einfach hier weiter die Erfahrungen und Einigungen posten. Diese kann man dann den Vermietern oder Agenturen mitteilen. Und damit meine ich keine Erpressung oder Unterdrucksetzung, sondern nur die allgemeine Vorgehensweise darlegen.

Gruß
Jörg
 

Pemimae

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Wir hätten unsere Restzahlung bis gestern geleistet haben müssen (Anmietung ab 22.04.2020). Bei unserer Vermietung war es kein Problem, die Anzahlung mit einer neuen Reservierung innerhalb von 18 Monaten zu verrechnen. Wir sind total zufrieden und haben für April 2021 neu gebucht.
 

Eazy B

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Airbnb Stand jetzt: fast alles zurückerhalten
Expedia: 2x Hotel-Stornierung mit voller Rückerstattung möglich gewesen. Gebucht wurde ohne Storno-Option
Agoda: 1x Hotelbuchung: noch offen
 

compas48

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Wir hatten das Haus von einem privaten deutschen Vermieter vom 18.04.-09.05. gemietet und bereits den vollen Preis von 3836€ gezahlt.
Angebote seitens des Vermieters:
1. Umbuchung auf Ende September/Oktober bei einer Zuzahlung von 1600€
2. Umbuchung auf den vergleichbaren Zeitraum April/Mai 2021 bei einer Zuzahlung von 2464€

Wir haben uns (zähneknirschend) für die Variante 1 entschieden und zahlen dann für 3
Wochen annähernd 5500€!!! (wenn's dann überhaupt klappt????)
 

ebraeu

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Wir hatten das Haus von einem privaten deutschen Vermieter vom 18.04.-09.05. gemietet und bereits den vollen Preis von 3836€ gezahlt.
Angebote seitens des Vermieters:
1. Umbuchung auf Ende September/Oktober bei einer Zuzahlung von 1600€
2. Umbuchung auf den vergleichbaren Zeitraum April/Mai 2021 bei einer Zuzahlung von 2464€

Wir haben uns (zähneknirschend) für die Variante 1 entschieden und zahlen dann für 3
Wochen annähernd 5500€!!! (wenn's dann überhaupt klappt????)
Hi, sag mal, wieso möchte er denn eine Zuzahlung von 2464€ wenn ihr auf April/Mai 2021 schiebt? Im Prinzip ist es ja derselbe Zeitraum wie der den ihr in 2020 gebucht hättet. Da ihr ja bereits voll gezahlt habt wie Du sagst, wie kommt er dazu so einen Aufschlag zu wollen?
 

Pemimae

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Wir hatten das Haus von einem privaten deutschen Vermieter vom 18.04.-09.05. gemietet und bereits den vollen Preis von 3836€ gezahlt.
Angebote seitens des Vermieters:
1. Umbuchung auf Ende September/Oktober bei einer Zuzahlung von 1600€
2. Umbuchung auf den vergleichbaren Zeitraum April/Mai 2021 bei einer Zuzahlung von 2464€

Wir haben uns (zähneknirschend) für die Variante 1 entschieden und zahlen dann für 3
Wochen annähernd 5500€!!! (wenn's dann überhaupt klappt????)
Echt jetzt? Hat er den Aufpreis auch begründet? Umbuchungsgebühr oder was? Ich kann ja verstehen, dass die Vermieter nicht einfach auf das Geld verzichten können, weil sie ja auch Kosten für die Häuser haben, die trotz Corona-Krise zu zahlen sind, aber warum will er für die Umbuchung auf 2021 nochmal fast 900 € mehr als für die im September? Die Logik entzieht sich mir.
 

johnny104

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Echt jetzt? Hat er den Aufpreis auch begründet? Umbuchungsgebühr oder was? Ich kann ja verstehen, dass die Vermieter nicht einfach auf das Geld verzichten können, weil sie ja auch Kosten für die Häuser haben, die trotz Corona-Krise zu zahlen sind, aber warum will er für die Umbuchung auf 2021 nochmal fast 900 € mehr als für die im September? Die Logik entzieht sich mir.
Evtl. liegt es an der Haupt-und Nebensaison?
 

DerTobi75

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Nur mal aus Interesse, was ist denn, wenn es auch im September noch nicht klappen sollte? Müsste Ihr dann für weitere 864 EUR in den Mai 21 verschieben?
 

Manoli

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  • #34
Echt jetzt? Hat er den Aufpreis auch begründet? Umbuchungsgebühr oder was? Ich kann ja verstehen, dass die Vermieter nicht einfach auf das Geld verzichten können, weil sie ja auch Kosten für die Häuser haben, die trotz Corona-Krise zu zahlen sind, aber warum will er für die Umbuchung auf 2021 nochmal fast 900 € mehr als für die im September? Die Logik entzieht sich mir.
Eine rein sachlich, halbwegs logische Erklärung aus meiner Sicht wäre, dass es daran liegt, dass der Vermieter damit rechnet, sein Haus im April/Mai 2021,dichter an der Hauptsaison und zeitlich noch weiter weg von der aktuellen Krise, auf jeden Fall auch anderweitig wieder vermietet zu bekommen und deshalb einen größeren Aufschlag für die Umbuchung verlangt, um seine eigenen Verluste zu minimieren.
Diesen Herbst, zeitlich noch näher an der aktuellen Krise und in der Nebensaison mag ihm eine anderweitige Vermietung noch weniger sicher erscheinen, weshalb der Aufschlag geringer ausfällt.
Habt ihr denn mal nach dem Grund gefragt?

LG
Manu
 

compas48

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Die Begründung lautete: Umbuchungsgebühr. Laut aktuellem Mietvertrag wäre bei der aktuellen Stornierung unserer Buchung für April/Mai der gesamte Mietpreis weg gewesen. Die unterschiedlichen „ Umbuchungsgebühren“ wurden mit den saisonal unterschiedlichen Mietpreisen begründet. Wir waren halt aufgrund dieser Notsituation in einer vertraglich schwachen Position.
 

die 3 Kölner

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ich würde dort def. nicht mehr buchen, wir haben nicht ohne Grund bisher (fast)immer nur bei D Vermittlern gebucht.
Dann gilt deutsches Recht!
 
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