Dienstag, 29. Oktober 2024, New York, Teil 1
Für den heutigen Tag hatten wir unterschiedliche Pläne. Mein Schwager hat einen Onkel, der in der Nähe von Philadelphia lebt und den wollte er gerne besuchen, meine Schwester und die Kinder fuhren natürlich mit, zumal der Onkel auch die Kinder noch nie gesehen hatte (bei der Hochzeit meiner Schwester war er damals in Deutschland).
Ich habe lange überlegt, ob ich mitfahre oder nicht, habe mich dann aber doch dagegen entschieden, da klar war, dass sie die meiste Zeit im Haus des Onkels sein würden und nicht nach Philadelphia reinfahren.
So konnte ich mir morgens ein bisschen mehr Zeit lassen, denn ich bin nur einmal kurz mit runtergegangen und habe den 4en ein Uber zum JFK Airport (wo sie den Mietwagen abgeholt haben) gerufen und zum Abschied gewunken. Das war schon ein etwas komisches Gefühl, die 4 davon fahren zu sehen und ein bisschen mulmiges Gefühl ist ja schon auch immer dabei.
Ich hab mich dann in aller Ruhe fertig gemacht, gefrühstückt und bin dann mit der Subway in die Stadt gefahren. Ich hatte tatsächlich keine konkreten Pläne für den heutigen Tag. Erst hatte ich überlegt aufs Edge zu gehen, aber da das Wetter das erste Mal in New York sehr bewölkt war, entschied ich mich doch dagegen. 9/11 Museum wäre noch eine Wahl gewesen, aber da wollte meine Schwester auf jeden Fall mit, also fiel das auch raus.
Von meiner Schwester bekam ich eine What´s App, das mit dem Auto alles gut geklappt hatte!
Da wir am ersten Tag ziemlich schnell durch den Chelsea Market gelaufen waren, fuhr ich mit der Subway nochmal dort hin, denn ich wollte in Ruhe nochmal durch ein paar Läden bummeln.
Viele Fotos habe ich im Chelsea Market nicht gemacht (das hatte ich ja schon beim 1. Mal erledigt), aber ich habe dort ziemlich viel Zeit verbracht. Bin durch Läden gebummelt, habe das eine oder andere gekauft, habe im Cafe etwas gegessen und Karten geschrieben und die Leute beobachtet, es war richtig schön.
Ich wollte unbedingt noch zum Flatiron Building und habe mich vom Chelsea Market auf den Weg dorthin gemacht. Zwischendurch habe ich natürlich immer mal wieder Fotos gemacht.
Am Flatiron Building angekommen war ich ein bisschen enttäuscht, denn es war komplett eingezäunt, sehr schade!
Ich bin dann in den Madison Square Park gegangen (den mag ich schon seit dem 1. Besuch total gerne), habe mich auf eine Bank gesetzt und die Menschen beobachtet. Zwischendurch habe ich immer wieder mit meiner Schwester geschrieben, die mittlerweile zum Glück schon längst bei Mirkos Onkel angekommen waren. Maike schrieb mir dann allerdings, dass sie sich nicht gut fühlen würde, was mich etwas beunruhigte.
Das war mein Ausblick von der Bank im Madison Square Park und ich habe es geliebt

Es war einfach total schön, mal ohne Stress, den Moment zu genießen. Leider war es am heutigen Tag echt nicht so sonderlich warm und eine Jacke wäre keine so schlechte Idee gewesen...
Mittlerweile war es bereits 16.30 Uhr und ich entschied mich langsam wieder weiterzugehen, denn ich hatte noch eine Mission für meine Nichte zu erfüllen.
Gleich geht es weiter....