Nun war er gekommen – unser Abreisetag begann.

Die Koffer warteten gut sortiert, um nach Tetris-Muster im Auto verstaut zu werden.
Da wir nur zu zweit unterwegs waren, konnten wir die Rückbank umlegen und alles bequem und griffbereit einschlichten.
Die Fahrt zum Flughafen Orlando gestaltete sich schneller als erwartet völlig staufrei. Es ist Jahre her, dass wir über Orlando geflogen sind und irgendwie kam uns der Flughafen völlig anders vor, als wir ihn in Erinnerung hatten. Die Fahrzeug-Rückgabe war unkompliziert. Vollgetankt hatten wir noch gestern Abend, bei der Rückgabe wurde der Tankstand elektronisch ausgelesen (hatten wir zum ersten Mal in dieser Form). Die Tankanzeige zeigt 98%, Nachzahlung bekamen wir keine.

Die Sicherheitskontrolle brachten wir rasch hinter uns, im Terminal gönnten wir uns noch einen Snack zum Preis eines Drei-Gänge-Menüs. Egal, es ist ja (noch) Urlaub und die Preise völlig normal für Flughäfen (warum eigentlich, kaufen die teurer ein oder wie?)!
Der Flug mit United von Orlando nach Washington war pünktlich.
In Washington mussten wir das Terminal wechseln (ich glaube es war von C nach B). Der Terminalwechsel funktioniert in Washington mit einer Art „Stelzenbus“, der quer über das Vorfeld von einem Gebäude zum nächsten Gebäude gegenüber fährt.
Da wir noch ausreichend Zeit bis zum Boarding hatten, nützten wir die Zeit für einen Loungebesuch, der mit unseren Tickets kostenlos möglich war. Die Lufthansa-Lounge wurde im Oktober 2025 gerade renoviert, alternativ war der Besuch der Turkish Airlines Lounge möglich.
Die Turkish Airlines Lounge war aufgrund der geschlossenen LH-Lounge sehr voll, aber wir schafften es nach ein paar Minuten Wartezeit, einen Platz zu bekommen. Besonders hungrig war wir nicht, aber ein paar Kostproben der angebotenen Speisen gönnten wir uns doch. Leider haben wir davon keine Fotos, aber alles was wir probiert haben, schmeckte ausgezeichnet. Auch das Personal war sehr freundlich.
Der Flug von Washington nach Wien hatte ca. eine Stunde Verspätung, da wir aufgrund eines Unwetters auf Höhe NY erst später starten durften. Die angebotenen Speisen waren wieder sehr schmackhaft und im Anschluss haben wir es geschafft, noch ein paar Stunden zu schlafen, bevor wir wirklich sehr entspannt in Wien angekommen sind. Auch wenn Austrian die Langstrecke leider immer noch größtenteils mit den wirklich alten Boeing 767 und 777 bedient, war der Service ausgezeichnet. Von unserer Seite gab es jedenfalls nichts zu bemängeln.
Nach diesen Flügen in der Business-Class sind wir nun auf Lebzeiten verdorben, vor allem, wenn es um die Langstrecke geht. Eco Premium ist in Ordnung, aber ein Meilenupgrade (sofern wir gerade genug Meilen haben) oder ein günstiges Upgrade gegen Bezahlung werden wir auch zukünftig in Erwägung ziehen.
Unsere nächsten Urlaubspläne sind bereits fix. Im Frühjahr geht es wieder einmal nach Osten, wo wir die Sonne Thailands genießen werden. Urlaub in Asien ist mit USA nicht zu vergleichen, hat aber auch seinen Reiz und ist für uns die pure Erholung. Meer, Strand, regelmäßige Massagen mit Blick auf das Meer und (meist) gesunde Speisen zum wirklich günstigen Preis.
Wann es für uns wieder in die USA geht, steht noch in den Sternen. Ideen hätten wir jedenfalls genug.
Es wird Zeit, DANKE zu sagen für eure Geduld – mein Reisebericht hat etwas länger gedauert als ursprünglich vorgesehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, euch mitzunehmen und die Reise noch einmal virtuell in Erinnerung zu rufen. 😊