Mietwagenhaftpflicht

Yetigirl

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Besser du schließt sie zusätzlich ab, die 50€ Startguthaben gibt es nur für „Neukunden“. Hat bei uns funktioniert. Wir haben jetzt beide. Das Limit ist sogar 1000€ höher als bei der kostenlosen.
 

Hundi

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Mir war es letztes Jahr auch zu heikel mit der niedrigeren HP, ich habe auch über die Hanse Merkur die Zusatz-HP abgeschlossen, wie Revilo schon schrieb bei den Gesamtkosten des Trips waren die 120 Euro auch noch drin. In den Versicherungsbedingungen liest es sich so, als ob die eine Rechtsschutz mit drin haben, im Schadensfall soll die Kommunikation mit der gegnerischen Partei über die laufen.

Muss jeder selbst entscheiden, ich bin da halt der Typ "lieber auf Nummer sicher"...
 

MrMiller

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Im November 2025 bin ich mit 300K rumgefahren, hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm, jetzt im März haben wir bei USAReisen unseren SUV gebucht, mit 2 Mill. Zusatzhaftpflicht, der war sogar um 200 Euro günstiger als über CB direkt bei Alamo zu buchen.
 

Sancap

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wir gehen bei diesen Diskussionen interessanter Weise immer vom deutsch Recht aus. Und bei uns wird ziemlich anders „gesettlet“ als in USA.

Zumindest Florida ist ein „no fault“ Staat, das bedeutet es ist egal, wer Schuld hat - DEIN eigner Versicherer zahlt für DEINE Unfallschäden bei „normalen“ Unfällen - nicht die gegnerische Versicherung wie bei uns. Erst wenn der Gegner richtig Blödsinn macht und betrunken fährt kann man den Gegner auf mehr verklagen. Und dann ist es auch egal ob du 300k oder die Mio versichert hast. Deine Versicherung wird nicht zahlen weil du Blödsinn gemacht und gegen die Bedingungen verstossen hast.

In der Regel wird ein Anwalt in USA auch keine Einzelperson zu verklagen und Schadenersatz zu verfolgen. Das dauert viel zu lange und ist viel zu viel Aufwand. Die gehen dann lieber gegen den Hersteller des Biers was der Fahrer getrunken hatte - oder gegen die Versicherung der Bar wo du getrunken hast und suchen ein schnelles Settlement. Das bringt genau diese großen Summen, die an den Billboards stehen..

Das Ganze ist aber eine hervorragende Möglichkeit, Geld mit Touris zu machen…

Wie immer - alles eine persönliche Meinung - keine rechtliche Stellungnahme…
 

Supergrobi

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wir gehen bei diesen Diskussionen interessanter Weise immer vom deutsch Recht aus. Und bei uns wird ziemlich anders „gesettlet“ als in USA.

Zumindest Florida ist ein „no fault“ Staat, das bedeutet es ist egal, wer Schuld hat - DEIN eigner Versicherer zahlt für DEINE Unfallschäden bei „normalen“ Unfällen - nicht die gegnerische Versicherung wie bei uns. Erst wenn der Gegner richtig Blödsinn macht und betrunken fährt kann man den Gegner auf mehr verklagen. Und dann ist es auch egal ob du 300k oder die Mio versichert hast. Deine Versicherung wird nicht zahlen weil du Blödsinn gemacht und gegen die Bedingungen verstossen hast.

In der Regel wird ein Anwalt in USA auch keine Einzelperson zu verklagen und Schadenersatz zu verfolgen. Das dauert viel zu lange und ist viel zu viel Aufwand. Die gehen dann lieber gegen den Hersteller des Biers was der Fahrer getrunken hatte - oder gegen die Versicherung der Bar wo du getrunken hast und suchen ein schnelles Settlement. Das bringt genau diese großen Summen, die an den Billboards stehen..

Das Ganze ist aber eine hervorragende Möglichkeit, Geld mit Touris zu machen…

Wie immer - alles eine persönliche Meinung - keine rechtliche Stellungnahme…

Sehr interssant!
Das wusste ich nicht!

Dann würden theoretisch die 300 TEUR reichen, wenn man eine ordentliche Kranken und Unfallversicherung hat, um sich selbst abzusichern!
Mit den 300 TEUR kann dann das Auto bezahlt werden und etwaiger Zusatzkosten.
 

Suse65

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Sehr interssant!
Das wusste ich nicht!

Dann würden theoretisch die 300 TEUR reichen, wenn man eine ordentliche Kranken und Unfallversicherung hat, um sich selbst abzusichern!
Mit den 300 TEUR kann dann das Auto bezahlt werden und etwaiger Zusatzkosten.

Meine Kenntnisse haben keinen praktischen Erfahrungshintergrund sondern stützen sich wirklich nur auf die Recherche im Netz, die wir betrieben haben, als diese Änderungen in den Versicherungsbedingungen eintragen. Und leider liest es sich auf den Seiten der entsprechenden Anwaltskanzleien, die Geschädigte im Fall eines Unfalls mit einem unterversicherten Fahrer beraten, nicht so einfach. Auch in Florida ist es offenbar gängige Praxis, den gegnerischen Fahrer auf alle die eigene Versicherung übersteigenden Kosten zu verklagen, wenn man ihm eine Schuld an dem Unfall unterstellen kann. Das kommt fast immer dann ins Spiel, wenn die Schädigungen dauerhaft sind.

Ich verzichte mal darauf, das jetzt hier seitenlang zu verlinken oder zu zitieren, um keine Endlos-Diskussion anzufangen, es wurde ja schon mehrfach gesagt, es ist jedermanns eigene Sache, sich damit zu beschäftigen und zu entscheiden.
 

Montana

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Ich finde das was Du schreibst aber hilfreich und am Ende ist das ein Thema was man "ernst" nehmen sollte. Wie in meinem Beispiel, ich könnte zwischen ADAC und Hertz direkt mit 1. Mio zu 300k knapp 150 Euro sparen.
Wenn man das von suncap jetzt einfach so liest, dann könnte ich mir die 150 Euro sparen. Im Verhältnis zu meinen Gesamtkostet, aber aus meiner Sicht am falschen Ende gespart und es fühlt sich für mich auch nicht wie eine "Touri-Abzocke" an.

Daher poste hier ruhig ein paar Links die recherchiert hast, es ist ja jedem selbst überlassen diese zu lesen. Und bei gerade mal 2 Seiten sind wir lange von einer Endlosdiskussion entfernt.

Ich finde es lohnt sich das Thema zu vertiefen, damit jeder auch gut informiert ist und weiß worauf er sich einlässt.
 

James Bond

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Falls hier noch weitere Schweizer mitlesen: man kann das gut über seine Standard Hausrat/Haftpflicht-Versicherungen abdecken. Bei mir (AXA) kostet die Haftpflicht für Mietwagen inkl. Carsharing CHF 30 pro Jahr für 5 Mio. CHF Deckungssumme. Und weil wir eh jedes Jahr irgendwo was mieten, habe ich nicht lange gezögert.
 

pemoh

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Hier sind ein paar Infos wo die Versicherungen erklärt sind und welche wofür haftet. Auch eine deutsche Anwaltskanzlei mit Sitz in den USA erläutet es ein wenig aus US Rechtlicher Sicht.



 

famo

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Falls hier noch weitere Schweizer mitlesen: man kann das gut über seine Standard Hausrat/Haftpflicht-Versicherungen abdecken. Bei mir (AXA) kostet die Haftpflicht für Mietwagen inkl. Carsharing CHF 30 pro Jahr für 5 Mio. CHF Deckungssumme. Und weil wir eh jedes Jahr irgendwo was mieten, habe ich nicht lange gezögert.
Kannst du bitte etwas dazu verlinken? Ich sehe nur, dass da der Selbstbehalt bis 10k abgeckt ist.
 

Montana

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Hier sind ein paar Infos wo die Versicherungen erklärt sind und welche wofür haftet. Auch eine deutsche Anwaltskanzlei mit Sitz in den USA erläutet es ein wenig aus US Rechtlicher Sicht.




Hab mir die drei Beiträge durchgelesen und finde die jetzt nicht wirklich hilfreich für das Thema. Es geht ja um das Thema wie viel Haftpflicht sollte man haben, reichen 300k oder 1 Mio oder 10 Mio etc...
 

Sancap

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Hier nochmal 2 links dazu aus Florida:



Das ist noch immer kein juristischer Text - liest sich stellenweise aber trotzdem nicht „in leichter Sprache“.

Vor allem der zweite Blog macht eines aber eines sehr schön deutlich. Nämlich, warum man als Tourist sowieso immer die „Standardversicherungen“ inkludiert enthält.
Wenn jemand mit einem Mietwagen im FL irgendwie einen Schaden verursacht - und der nicht durch die eigene Versicherung des Geschädigten(!) abgedeckt ist - geht es gegen die Versicherung der Mietwagenfirma.
Argumentationskette: „Du hast an jemanden vermietet, der falsch abgesichert ist.“ (Und der Anwalt des unfallverursachenden Touristen würde auch noch gegen den Vermieter klagen weil dem Touristen das nicht vom Vermieter gesagt wurde…)

Letztendlich ist immer beim Vermieter mehr zu holen als beim Touri.

Ich warte jetzt seit gefühlten 100 Jahren auf den (dokumentierten und überprüfbaren) Fall eines Touristen, der in persönliche Haftung wegen unterversicherter Mietwagenrisiken in USA zur Haftung herangezogen wurde. Wahrscheinlich sitzen die alle noch ein 😉…

Wenn man nun irgendwas zwischen 50 SFR und 150 Euro liest, dann rechne ich mal 300000 FLTouristen, jeder 3. mietet ein Auto = 100000 Mietverträge und jeder zweite zahlt 50 Euro mehr. Hm..

Was ich tatsächlich auch habe, ist eine Zusatzversicherung für SB Schäden in Europa. Kostet 60 Euro im Jahr und hilft gegen Autovermieter in D, die versuchen die Kaution unter irgendeiner Begründung zurückzuhalten.
 

Supergrobi

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Vielen Dank für die Links!

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ich finde das Thema halt interessant, weil ich aus der Branche bin und es mich persönlich interessiert.

auch die vorherige Deckung mit 1 Mio. waren schon sehr wenig um die gegnerischen Kosten zu decken (wovon ich immer ausging)
Man liest ja schon von einem Tag im Krankenhaus und $70.000 Rechnung. Da reichen weder $300k noch $1Mio lange aus.
Aber mit dem neuen Hintergrund Wissen macht das alles mehr Sinn!

Danke!
 

Suse65

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Wenn jemand mit einem Mietwagen im FL irgendwie einen Schaden verursacht - und der nicht durch die eigene Versicherung des Geschädigten(!) abgedeckt ist - geht es gegen die Versicherung der Mietwagenfirma.
Argumentationskette: „Du hast an jemanden vermietet, der falsch abgesichert ist.“ (Und der Anwalt des unfallverursachenden Touristen würde auch noch gegen den Vermieter klagen weil dem Touristen das nicht vom Vermieter gesagt wurde…)

Die Argumentationskette konnte ich so nicht nachvollziehen. Mag sein, daß Anwälte es zunächst so versuchen mögen, weil sie sich davon was versprechen, rechtlich gesetzt ist das aber nicht. Eigentlich habe ich es sogar eher so verstanden, daß der Autoversicherer nur für den Wartungszustand des Autos verantwortlich gemacht werden kann, sollte der als Unfallursache eine Rolle gespielt haben. Für alles Fahrerische ist der Versicherer des Touristen heranzuziehen. Nennt sich Graves Amendment.

Das Problem ist ja, daß diese persönliche Pflichtversicherung (PIP) maximal eine Schadenssumme von 10.000 Dollar abdeckt. Das ist ja eigentlich schon mal relativ viel und bei den meisten Unfällen wird das dem Geschädigten auch ausreichen. Wo keine Klage, da auch kein Problem. Interessant wird es ja erst, wenn der "severe injury threshold" erreicht ist.

Fälle, in denen Versicherer von Touristen für 300.000 Dollar übersteigende Kompensationszahlungen herangezogen wurden gibt es schon einige, aber die werden ja eigentlich immer außergerichtlich beigelegt, von daher wird man kaum "Verurteilte" finden. Ausgeschlossen wäre so eine Zivilklage aber nicht. Ob man dann einsitzen müßte, weiß ich nicht, mir würde es schon reichen, daß ich danach vermutlich nicht mehr in die USA einreisen dürfte, weil ich da Kompensationszahlungen offen habe.

Ich kann nochmal einen Beispiellink anfügen, den ich sehr gut verständlich fand:

 

Anselm

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Es ist und bleibt eine Frage von Wahrscheinlichkeiten, dem persönlichem Empfinden und der eigenen Risikobereitschaft.
In 95% der Fälle werden die 300k auch reichen (sagt zumindest Gemini) und meistens kostet es beim ADAC ja sowieso nicht oder nur wenig mehr mit 1000k.
 

Revilo

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wir gehen bei diesen Diskussionen interessanter Weise immer vom deutsch Recht aus. Und bei uns wird ziemlich anders „gesettlet“ als in USA.

Zumindest Florida ist ein „no fault“ Staat, das bedeutet es ist egal, wer Schuld hat - DEIN eigner Versicherer zahlt für DEINE Unfallschäden bei „normalen“ Unfällen - nicht die gegnerische Versicherung wie bei uns. Erst wenn der Gegner richtig Blödsinn macht und betrunken fährt kann man den Gegner auf mehr verklagen. Und dann ist es auch egal ob du 300k oder die Mio versichert hast. Deine Versicherung wird nicht zahlen weil du Blödsinn gemacht und gegen die Bedingungen verstossen hast.

In der Regel wird ein Anwalt in USA auch keine Einzelperson zu verklagen und Schadenersatz zu verfolgen. Das dauert viel zu lange und ist viel zu viel Aufwand. Die gehen dann lieber gegen den Hersteller des Biers was der Fahrer getrunken hatte - oder gegen die Versicherung der Bar wo du getrunken hast und suchen ein schnelles Settlement. Das bringt genau diese großen Summen, die an den Billboards stehen..

Das Ganze ist aber eine hervorragende Möglichkeit, Geld mit Touris zu machen…

Wie immer - alles eine persönliche Meinung - keine rechtliche Stellungnahme…
Tatsächlich habe ich gerade ein Interview von 2 Deutschen gelesen, die sich in Kalifornien in der Gastronomie selbstständig gemacht haben und die haben selbst gesagt, dass sie darauf achten müssen, wem sie noch ein Bier servieren, weil sie dafür haftbar gemacht werden können, wenn der Gast zu viel bei ihm säuft und sich dann hinters Steuer setzt.

Stammkunden zahlen die dann im Zweifel sogar ein Uber und nehmen ihnen die Schlüssel ab.
 

James Bond

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Kannst du bitte etwas dazu verlinken? Ich sehe nur, dass da der Selbstbehalt bis 10k abgeckt ist.

Direkt konnte ich nichts finden. Aber du kannst dir online bei Axa eine Offerte erstellen, dann kommt zB so was hier:



Wenn du auf das "i" klickst, gibt es noch folgende Infos:


Screenshots aus Copyrightgründen gelöscht
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Sancap

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Die Argumentationskette konnte ich so nicht nachvollziehen.
Naaa gut😉

Mag sein, daß Anwälte es zunächst so versuchen mögen, weil sie sich davon was versprechen, rechtlich gesetzt ist das aber nicht. Eigentlich habe ich es sogar eher so verstanden, daß der Autoversicherer nur für den Wartungszustand des Autos verantwortlich gemacht werden kann, sollte der als Unfallursache eine Rolle gespielt haben. Für alles Fahrerische ist der Versicherer des Touristen heranzuziehen. Nennt sich Graves Amendment.
Graves sagt nur, das der Vermieter nicht haftbar gemacht werden kann, NUR weil er der Vermieter/Eigentümer des Autos ist. Wenn er einen Fehler gemacht hat, dann schon. Und daruf bezog sich meine Argumentation. Der Vermieter könnte immer noch haftbar sein weil er einem unterversicherten, der nicht mal der Sprache richtig mächtig ist, oder wasauchimmer-Touristen aus D ein Auto überlässt…. Ansonsten natürlich, der Versicherer des Touristen. Vorher aber noch die PIP. Die ist übrigens bei vielen Amerikanern weit höher als 10000.

Das Problem ist ja, daß diese persönliche Pflichtversicherung (PIP) maximal eine Schadenssumme von 10.000 Dollar abdeckt. Das ist ja eigentlich schon mal relativ viel und bei den meisten Unfällen wird das dem Geschädigten auch ausreichen. Wo keine Klage, da auch kein Problem. Interessant wird es ja erst, wenn der "severe injury threshold" erreicht ist.
Dein link sagt genau was dann die Reihenfolge ist
  • Your UM/UIM coverage
  • The rental company’s SLI policy, if it was purchased
  • A civil lawsuit against the at-fault driver personally
Also erst an letzter Stelle eine Klage gegen den Fahrer, wenn er denn Schuld ist - und auch zu mehr als 51% Schuld hat.
Die Anwälte sind sehr findig, vorher auch noch andere Stellen zu verklagen bevor du dran bist.


Fälle, in denen Versicherer von Touristen für 300.000 Dollar übersteigende Kompensationszahlungen herangezogen wurden gibt es schon einige, aber die werden ja eigentlich immer außergerichtlich beigelegt, von daher wird man kaum "Verurteilte" finden.
Ja, die gibt es sicher - aber wie du schreibst „Versicherer von Touristen“, nicht die Touristen selbst.
Bitte…. Ich möchte endlich mal so einen Fall kennen lernen.
Auch wenn der „Touristenfall“ nicht vor Gericht geendet hat. Dann müsste das ja sogar aus eigener Tasche bezahlt worden sein. Das müsste sich doch herumsprechen.

Ausgeschlossen wäre so eine Zivilklage aber nicht. Ob man dann einsitzen müßte, weiß ich nicht, mir würde es schon reichen, daß ich danach vermutlich nicht mehr in die USA einreisen dürfte, weil ich da Kompensationszahlungen offen habe.

Ich kann nochmal einen Beispiellink anfügen, den ich sehr gut verständlich fand:


Ich habe mal einen beim Einparken vor unserem Condo angeschubst. Und bin gleich mit meinen Unterlagen zum Nachbarn gelaufen. Wollte der gar nicht haben. Er sagte nur, er meldet es seiner Versicherung und gut ist. Danach haben wir dann ein Heineken Six leer gemacht. Deutsches Bier gab es nicht 😉

Ich will natülich niemandem ausreden irgendwelche Versicherungen abzuschließen.
Abee auch hier mal did Frage in die Runde, wessen KK Versicherung ist denn schon mal bei Unfällen in USA eingesprungen?
 

roman_vie

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Durch diese Diskussion habe ich mir die Bedingungen meiner Amex Platinum mal genauer angesehen: Die erweiterte Haftpflicht beträgt weltweit € 750.000, in den USA $ 1.000.000. Wieder ein Argument mehr, sich die Karte schön zurechnen. Wichtiger ist mir aber der versicherte Selbstbehalt bei Mieten in Europa.
 
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