Mietwagenhaftpflicht

Suse65

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Naaa gut😉


Graves sagt nur, das der Vermieter nicht haftbar gemacht werden kann, NUR weil er der Vermieter/EigentĂŒmer des Autos ist. Wenn er einen Fehler gemacht hat, dann schon. Und daruf bezog sich meine Argumentation. Der Vermieter könnte immer noch haftbar sein weil er einem unterversicherten, der nicht mal der Sprache richtig mĂ€chtig ist, oder wasauchimmer-Touristen aus D ein Auto ĂŒberlĂ€sst
. Ansonsten natĂŒrlich, der Versicherer des Touristen. Vorher aber noch die PIP. Die ist ĂŒbrigens bei vielen Amerikanern weit höher als 10000.


Dein link sagt genau was dann die Reihenfolge ist
  • Your UM/UIM coverage
  • The rental company’s SLI policy, if it was purchased
  • A civil lawsuit against the at-fault driver personally
Also erst an letzter Stelle eine Klage gegen den Fahrer, wenn er denn Schuld ist - und auch zu mehr als 51% Schuld hat.
Die AnwÀlte sind sehr findig, vorher auch noch andere Stellen zu verklagen bevor du dran bist.



Ja, die gibt es sicher - aber wie du schreibst „Versicherer von Touristen“, nicht die Touristen selbst.
Bitte
. Ich möchte endlich mal so einen Fall kennen lernen.
Auch wenn der „Touristenfall“ nicht vor Gericht geendet hat. Dann mĂŒsste das ja sogar aus eigener Tasche bezahlt worden sein. Das mĂŒsste sich doch herumsprechen.



Ich habe mal einen beim Einparken vor unserem Condo angeschubst. Und bin gleich mit meinen Unterlagen zum Nachbarn gelaufen. Wollte der gar nicht haben. Er sagte nur, er meldet es seiner Versicherung und gut ist. Danach haben wir dann ein Heineken Six leer gemacht. Deutsches Bier gab es nicht 😉

Ich will natĂŒlich niemandem ausreden irgendwelche Versicherungen abzuschließen.
Abee auch hier mal did Frage in die Runde, wessen KK Versicherung ist denn schon mal bei UnfÀllen in USA eingesprungen?
Ja, find ick auch jut, weil ich mich halt nicht von UmstÀnden tÀuschen lassen mag, die mich nicht betreffen.

Ich versichere mich und keine fiktiven betrunkenen DrogenabhĂ€ngigen, bei denen dann vielleicht zuerst versucht wird, Anheuser Busch zu verklagen. Auch bin ich der englischen Sprache auf verhandlungssicherem Niveau und der lateinischen Schrift sowieso mĂ€chtiger Mieter, so daß Alamo, sofern ihr Mietwagen keine Schrottkarre war, kaum ins Boot geholt werden wird. Was ich bin, ist ein normaler Fahrer, der Fahrfehler machen kann, aus Unaufmerksamkeit, weil ich am Wegesrand einen Gator gesehen habe, oder (wer mĂŒsse sich dessen nicht schuldig bekennen ;) ) das Tempolimit ĂŒberschritten habe.

Man darf doch davon ausgehen, daß die Mietwagenfahrer, deren UnfĂ€lle die 300.000 Dollar-Marke ĂŒberschritten haben, in der Vergangenheit alle die ausreichend hohe Deckungssumme von einer Million (oder mehr) hatten. Was nĂŒtzen dann mir vorgetragene Relativierungen Ă  la "ach Leute, macht euch doch keinen Kopp, sowas war noch nie da", wenn sich die Bedingungen 2024 gravierend geĂ€ndert haben. Du bist ja da nicht der einzige, eingangs des Threads hat ja jemand seinen eigenen Autovermieter zitiert, der Ă€hnlich argumentiert hat.

Ich versichere mich fĂŒr den schlimmsten anzunehmenden Umstand, nicht fĂŒr den Unfallgegner, der mich zum Bier oder Kaffee einlĂ€dt, sondern fĂŒr die von mir aufgrund eines marginalen Fahrfehlers verursachten schlimmen Unfallfolgen fĂŒr den nicht schuldhaften Unfallgegner, der versuchen wird, sich alles zu holen, was er kriegen kann und was ihm ja wahrscheinlich auch zusteht. Und natĂŒrlich möchte ich dabei erst an dritter Stelle kommen, und davor soll zuerst mein Versicherer zahlen, weil meine Versicherungssumme eben hoch genug ist fĂŒr die Forderungen des GeschĂ€digten. Denn ĂŒber nichts anderes reden wir hier doch - daß man ausreichend abgesichert ist.
 

Montana

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Erst mal vielen Dank an alle fĂŒr die hilfreichen Infos und die konstruktive Diskussion.

Ich fĂŒr meinen Teil habe hier schon viel mitgenommen. Ich sehe es nach wie vor entspannt, auch mit 300k, durch den Urlaub zu fahren. Ich habe es aber trotzdem im Hinterkopf und wenn es sich preislich nicht in astronomische Höhen springt, dann werde ich auch eine Versicherung mit 1. Mio abschließen. Ich bin da irgendwie bei Suse65 und "better safe than sorry".

Sollte das aus irgendeinem Grund nicht im VerhĂ€ltnis stehen, dann wĂŒrde ich aber weiterhin auch mit der reduzierten Haftpflicht anmieten. Solange es aber erschwingliche Zusatzversicherungen wie die HanseMerkur, ADAC oder ĂŒber eine KK gibt, dann mache ich das.

Ich war am ĂŒberlegen, ob ich 2er Sitze in der PE reserviere und das lasse ich jetzt einfach. Kommt dann fast genau aufs gleiche raus, wie die Mehrkosten ĂŒber den ADAC. Und sollte ich beim Checkin noch eine 2er Reihe bekommen, dann auch gut :)
55 Euro pro Sitzplatz empfinde ich mehr als eine "Touri-Abzocke" als eine erweiterte Haftplflicht beim Mietwagen.

In diesem Sinne allzeit gute Fahrt...
 

Montana

FLI-Silver-Member
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Es lohnt sich die Preise regelmĂ€ĂŸig zu checken. Der ADAC ist knapp 200 Euro gĂŒnstiger geworden. Hertz direkt nicht mal 100 Euro. Die Differenz zwischen den beiden sind nur noch 40 Euro. Da brauche ich wirklich nicht mehr nachzudenken.

Vom Preis bin ich mittlweile begeistert. FĂŒr die gleiche Fahrzeugklasse habe ich letztes Jahr in Orlando das doppelte bezahlt.
Also immer mal wieder den Preis prĂŒfen ;) Da tut sich immer noch mal was :)
 
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