Oops we did it again - same same but different

Das wundervolle Sanctuary of Truth
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binebiene

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Und nun noch von außen:

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Königlicher Balkon, darf betreten werden und man kann dem Volk zuwinken

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Achso, einen RIESIGEN Kritikpunkt habe ich – die Trottel bieten dort tatsächlich immer noch Elefantenreiten an und das geht mal so gar nicht *stinkewütender Smiley*.
Ach ja, einen nicht artgerechten Minizoo gibt es auch. Außerdem kann man glaube ich Kutschfahrten machen (auch ganz toll für die Pferde bei der Hitze), Boot fahren und sich Kostüme ausleihen.
 
Auf dem Weg nach Ayutthaya
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binebiene

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Nach diesem wunderschönen Sanctuary ist es für uns dann auch schon an der Zeit Pattaya wieder zu verlassen. Wir entscheiden uns erneut gegen den „bemalten Berg“ und machen uns direkt auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Dieser führt uns den kompletten gestrigen Weg wieder zurück. Erneut biete ich Roland an das Auto zu wechseln, aber er bleibt stur. Hupen wir beim Einsteigen halt fröhlich weiter.


Ihr erinnert euch, dass ich getrocknete Früchte gesucht habe? Via FB hat mich eine Philippina kontaktiert, welche als Dozentin an der Uni Bangkok arbeitet. In der Nähe des Campus befindet sich der Talaad Thai, ein 80ha großer Lebensmittel-Großmarkt. Dort geht sie regelmäßig einkaufen und sie ist sich sicher, dass es dort meine Früchte gibt. Sie war sogar so lieb extra hinzugehen um nachzuschauen und hat mir ein Video von den Ständen geschickt. Während unseres kompletten Urlaubs schreiben wir immer mal wieder hin und her und jetzt habe ich auch viele Tipps für die Philippinen.


Also auf zum Talaad Thai. 80ha wisst ihr ja schon – und das ist riesig, insbesondere wenn man dort die Nadel im Heuhaufen eine kleine Tüte Obst sucht. Hier noch ein paar weitere Facts and Figures.

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Der Markt besteht aus sehr sehr sehr vielen mehr oder weniger spezialisierten Hallen. So haben wir alleine 3 Hallen entdeckt in welchen es ausschließlich Reis zu kaufen gibt, eine nur für Ananas und eine für Wassermelonen.

Und alles was wir wissen ist, dass sich unsere Tüte in der Halle zwischen der Blumen- und der Fleischhalle befindet. Die Hallen sind beschriftet und es gibt Wegweiser, außer für die Blumen- und die Fleischhalle. Dank modernster Technik (ÜbersetzungsApp) konnten wir uns aber zumindest die grobe Richtung erfragen und irgendwann hatten wir unsere Halle gefunden.


Das Konzept der Halle war „Foodcourt und alles was in den anderen Hallen keinen Platz mehr gefunden hat“ und so war es ein Fest eine Herausforderung für alle Sinne, welche alle Reize anregte – auch den Würgereiz 😊. Denn genau in der Mitte, wo man wenn man die Orientierung verloren hatte (und das geht schnell) immer wieder vorbeikommt, befanden sich die Fleisch- und Fischstände. Und insbesondere getrocknete Qualle ist schon ein besonderes olfaktorisches Erlebnis.

Irgendwann hatten wir einige Stände mit getrockneten Lebensmitteln gefunden – es gab Kiwi, Durian (ekelhaft, wirklich ekelhaft), Erdbeeren und eine Tüte welche aber v.a. getrocknetes Gemüse enthält. Nee – weitersuchen. Nach ein paarmal Verlaufen samt Überquerung der Fischmeile und weiteren Gemüsetüten haben wir uns dann für je einmal Kiwi (passt schon, es blieb bei der einen Tüte), Gemüse (äh – nein) und Erdbeeren entschieden.

Wir haben uns dann noch dazu entschieden im Foodcourt etwas zu essen. Roland hatte glaube ich eine Art Hot Dog und ich hatte knusprigen Schweinebauch. Mit roter Soße welche laut Roland nicht scharf ist. Ich sage nur eins: Depp.
Nachdem er mehr davon genommen hatte wurde sein Kopf auch rot.

Als so ziemlich einzige käseweiße Farangs fallen wir auf dem Markt natürlich auf und so wurden wir immer mal wieder neugierig angesprochen und gefragt, wo wir denn herkommen, wie lange wir bleiben, was wir anschauen und so weiter. Sie waren alle sehr erstaunt, dass wir den Talad Thai kennen. Thai freuen sich, wenn man Interesse für ihr Land zeigt und auch wiederkommt. Aber gefühlt freuen sie sich noch ein bisschen mehr, wenn man sich auch für Orte abseits der Tourispots interessiert.
Wobei ich dazu sagen muss, dass unsere erste Reise ja die ich sag mal Backpacker oder Reisenden-Route schlechthin war (von den "ich verlasse mein Hotel in Pattaya maximal für die Strandpromenade und PingPong Show" Touristen rede ich jetzt mal nicht) und auch die zweite schon eher weitere Highlights beinhaltete. Und letztendlich sind diese Orte ja nicht umsonst so beliebt.

Zum Nachtisch haben wir dann die Erdbeeren probiert. Und OMG sind diese Erdbeeren lecker. Wahnsinn.
150g gefriergetrocknete Erdbeeren, welche es in groß und klein gibt, kosten übrigens unverhandelt 99 TBH. Das wäre meine nächste Business Idee, denn in Deutschland habe ich sie bisher immer bei mind. 10 Euro/100g gefunden.
Ich habe beschlossen, dass ich mir für die weitere Reise einen Erdbeer-Vorrat anlege und so haben wir an einem der Stände 5x kleine und 5x große Erdbeeren gekauft. Aufgrund der Menge haben wir nur noch 80 TBH pro Tüte bezahlt.
Ich glaube, dass selten so viele Erdbeeren auf einmal gekauft werden, denn wir wurden doch immer mal wieder erstaunt angeschaut. Auf dem Weg zum Auto wechselten noch Weintrauben und eine kleine Staude dieser wahnsinnig leckeren Minibananen den Besitzer – mein Frühstück für die nächsten Tage steht entsprechend fest.

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Warum wir anschließend nicht in die Blumenhalle sind verstehe ich bis heute nicht.




Ohne weiteren Zwischenstopp machten wir uns nun auf den Weg nach Ayutthaya, der alten Königsstadt, wo wir uns morgen den Geschichtspark ansehen wollen. Da wir zur Sonnenuntergangszeit ankommen schlage ich Roland vor, noch kurz zu einem der Tempel zu fahren. Auf dem Weg gelingt uns noch ein Schnappschuss dieses hübschen Gebäudes.

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Wie wir dann feststellen findet dort gerade der letzte Tag eine Kulturfests statt und so brauchen wir mehrere Runden um einen Parkplatz zu finden. Aber entweder sind wir beim falschen Tempel oder ich hab mir was falsch aufgeschrieben – für einen Sonnenuntergang liegt dieser eher ungeeignet.


Egal, ein Kulturfestival ist ja auch toll und wir kommen gerade rechtzeitig zum Start einer thailändischen Oper. Joa … sagen wir es mal so, meine westlich geprägten Ohren fanden es … interessant. Wobei das größere Problem eher jenes war: wenn Thai Musik machen, dann laut. Sehr laut.
Leider bekomme ich es nicht hin, das Video hier einzufügen, daher wieder mal ein Link in unsere Cloud:

https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1708615/2b07f7ea-3376-4d6e-973e-1a55792e73fd


Und das war auf Dauer dann doch sehr nervig, sodass wir uns nach einem Kartoffelspieß dafür entschieden haben unser Essen To Go zu kaufen. Wir entschieden uns für Frühlingsrollen, einen Sticky Rice und irgendeine Spezialität aus einer Blume. Ich hatte verstanden, dass es Krokus ist. Wobei ich immer dachte Krokus sei giftig. Na die werden es schon wissen.

Anschließend sind wir zu unserem Hotel, dem N2 Resotel, gefahren, welches etwas außerhalb an der Autobahn lag. Also eher ein Motel würde ich sagen, aber schon hübscher als die in den USA. Hier hatten wir einen Standard Room für 30 Euro ohne Frühstück.

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Ich wollte unbedingt diese Badewanne ausprobieren. Der Erbauer hat den Einstieg aber nach hinten gelegt und zwischen Kante und Mauer war nicht sehr viel Platz. Wannenrand und Boden waren zudem sehr klitschig sodass ich eher unelegant reingerutscht bin. So richtig dicht war sie auch nicht, und nachdem ich festgestellt habe, dass es mindestens eine Stunde dauern würde bis sie voll ist und ich von Mücken attackiert wurde, habe ich aufgegeben und mein Heil in einer uneleganten Flucht á la gestrandeter Wal (I feel you Timmy) gesucht.

Nun war es noch Zeit uns an die örtliche Spezialität heranzutrauen – giftig hin oder her 😊.

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Ich durfte mal wieder als erstes probieren.
Ergebnis: es schmeckt wie ein ziemlich seltsames Gummibärchen. Nicht schlimm, aber ein zweites Mal muss auch nicht sein. Und da wir es überlebt haben, hat es sich sehr wahrscheinlich um Khanom Dok Din gehandelt, welches aus der seltenen Dok Din Blume hergestellt wird. Zusätzlich kommen noch Kokosmilch, Klebereis, Tapiokastärke, Zucker und für oben drauf Kokosraspel hinzu. Eingepackt wird es wie so viele in Bananenblätter.

Die Frühlingsrollen waren gut und mein krönender Abschluss, der MSR – naja. Da hatte sie die Soße vergessen und damit fehlt der leckerste Teil.

Und nun gute Nacht.
 
Ayutthaya Historical Park
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Unser heutiges Ziel war der Ayutthaya Historical Park. Wir starteten aufgrund der erwarteten sehr warmen Temperaturen (35+ Grad) direkt am Morgen. Naja, so viel Morgen wie man dem armen Roland zumuten kann. Generell waren unsere ersten und letzten Tage die heißesten der Reise, sodass die Akklimatisierung ins Wasser fiel.

Der Ayutthaya Historical Park beinhaltet einige der Ruinen der alten Königsstadt Ayutthaya, welche „offiziell“ 1351 gegründet wurde. Funde lassen jedoch darauf schließen, dass die Gegend schon viel früher auch mit einer Art Stadt durch die Khmer besiedelt war, in manchen Berichten liest man die Jahreszahl 850. Zerstört wurde sie durch die Burmesen im Jahr 1767.

1969 begann man mit der Restaurierung, seit 1991 gehört der Ayutthaya Historical Park zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Ruinen findet man eigentlich über die ganze jetzige Stadt verteilt, auf manche wird auch nicht mehr so gut aufgepasst. Dennoch gibt es eine Art Kernzone mit neun relativ nah beieinander liegenden vor allem Tempeln und Chedis und eine Pufferzone mit weiteren neun (mehr oder weniger) Sehenswürdigkeiten. Insgesamt gibt es etwas über 300 hauptsächlich Tempel, Paläste und Statuen.

Man zahlt für jeden Tempel einzeln Eintritt (50-80 TBH), mittlerweile gibt es aber auch ein Kombiticket (300 TBH). Es wird oft mit Angkor gleichgestellt, bei der Recherche welche Tempel wir uns anschauen wollten fand ich das jetzt nicht so unbedingt gerechtfertigt. Mal sehen wer Recht behält.

Letztendlich hatte ich mich mit mir selbst auf vorerst 3 Tempel geeinigt, von daher haben wir uns für die Einzeleintritte entschieden. Rein theoretisch kann man zwischen den Tempeln laufen, die meisten Touristen entscheiden sich außerhalb des Hochsommers für ein Leihfahrrad und unbelehrbare Idioten nehmen den Elefanten. Wenn man früh genug da ist gibt es aber auch ausreichend Parkplätze und TukTuk-Fahrer bieten auch ihre Dienste an.

Ab Bangkok braucht man mit Bus oder Bahn so ca. 1,5 Stunden nach Ayutthaya, sodass es auch ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug ist. Am Wochenende sollte man es eher vermeiden, und falls doch lieber nicht versuchen mit dem Auto anzureisen. Ich dachte eigentlich, dass man auch mit dem Schiff anreisen kann, aber das war dann wohl Sukothai. Das schauen wir uns bei Thailand 4.0 (working title) an. Wie immer sollte man auf angemessene Kleidung achten und da es teilweise kaum Schatten gibt empfehlen sich auch entsprechende Vorkehrungen. Pro Tipp: es gibt auf jeden Fall bei den beliebtesten Tempeln Toiletten, die kosten minimalsten Eintritt – Klopapier muss man aber extra kaufen.

Eigentlich wollten wir in Ayutthaya das erste Mal unsere Drohne fliegen. Laut offizieller App ist es keine No Fly Zone, der Flug wurde in der App auch genehmigt. Sicherheitshalber habe ich die Parkverwaltung angeschrieben aber keine Antwort erhalten. Vor Ort teilte man uns dann aber mit, dass wir nicht fliegen dürfen – es sei denn wir zahlen 5000 TBH. Nee, danke. Es gibt Orte da würde ich es sofort zahlen, Ayutthaya gehörte von vornherein nicht dazu. Und selbstverständlich hatten wir auch nicht vor wie die Irren zwischen den Gebäuden Flugrennen zu veranstalten. Egal.


Unser erster Tempel war der Wat Mahatat.

So soll es mal ausgesehen haben:

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Als erstes trafen wir auf diesen niedlichen Tempelwächter. Trotz dass ich mittlerweile schon sehr lange keine Hunde-Streichel-Endorphine mehr getankt habe bin ich jedoch standhaft geblieben.

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Hier nun die Überreste des ehemals bestimmt sehr beeindruckenden Tempels.

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Der schiefe Turm von Ayutthaya
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Ayutthaya Historical Park
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Highlight und DER Fotospot auf der Anlage (und eigentlich im gesamten Historical Park) in dieser in einen Bodhi Baum eingewachsene Buddha-Kopf.
Hierbei muss man aber beachten, dass der eigene Kopf niemals höher sein darf als der Buddhas. Das heißt entweder man läuft einen angemessenen Bogen um ihn herum oder man nähert sich am besten leicht seitlich und setzt sich auf die dafür vorgesehenen "Plattformen".

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Bei Roland war es aber ganz schön knapp
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Es sollen vereinzelt noch Wandmalereien zu sehen sein - wir haben keine gefunden. Haben aber mangels Schatten jetzt auch nicht soo genau gesucht.


Insgesamt ist das Gelände nicht allzugroß und so waren wir nach einer Pause auf einer Bank im Schatten auch schon wieder am Parkplatz angekommen. Dort gab es die üblichen Souvenirshops. Und eine Bäckerei die einen guten Eindruck machte. Noch besser war mein Eindruck nachdem ich das hier entdeckte - eine sehr hübsche und äußerst willkommene Abkühlung. Es gab glaube ich vier in meinen Augen eher bedenklich klingende Geschmacksrichtungen. Ich habe mich dann für Cotton Candy entschieden und die war wirklich lecker und auch nicht wie befürchtet pappsüß.


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Fazit: ja, schön hier, aber waren Sie schon mal in Angkor?
Und genau das sowie mittlerweile 37 Grad waren letztendlich der ausschlaggebende Grund, dass es bei diesem Tempel blieb. Wir sind zwar noch zum Wat Phra Ram und zum Wat Phra Si Samphet gefahren und haben über die Mauer geschaut. Nachdem die aber ähnlich aussahen und auch das Meiste wirklich einfach nur kaputt war, haben wir uns für das kühle Auto und die Weiterfahrt entschieden.

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Ich möchte Ayutthaya keinesfalls schlecht reden, wäre es weniger heiß gewesen und wir auch noch halb im Jetlag hätten wir uns mehr angeschaut. Und insbesondere hätten wir nicht vor 3 Jahren bereits Angkor angeschaut. Ich bin absoluter Angkor Fan, es ist um Welten besser erhalten und beeindruckender. Von daher: wenn ihr Angkor nicht kennt fahrt gerne nach Ayutthaya. Wenn ihr bereits in Angkor wart sind Roland und ich uns einig, dass Ayutthaya einen wohl nicht zwingend von den Socken haut.
 
Next Stop: Uthai Thani
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Bevor wir unseren Roadtrip fortsetzen mussten wir noch ein paar Besorgungen erledigen. Roland brauchte unbedingt endlich eine SIM-Karte und ich eine westliche Toilette mit Klopapier. Und das Ganze am besten wohlklimatisiert. Und wo findet man beides? Genau, in einer Mall, um genauer zu sein in der Central Ayutthaya.

First things first 😊 und dort bin ich dann auf diese tollen Automaten gestoßen. Ich liebe sowas ja – und ich wollte unbedingt die Huhn-Handtasche. Ich meine, wie cool ist die denn bitte?
https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1708615/ed7c187b-fbee-4223-b600-65ace5915482


Nun ja, am Ende war ich stolzer Besitzer von 2 bekifften Hühnern. Und keiner Huhn-Handtasche.

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Der Inhalt der anderen Fächer warf dann aber doch die ein oder andere Frage auf. Und nun lasst euch von mir den Kopf verdrehen. Achso, bei den zumindest aus emanzipatorischer Sicht bedenklichen Mädels hat Roland direkt mal den Hauptpreis erwischt.
https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1708615/7051a962-c8a6-44ad-ac19-3f5e36d15a58
(Es tut mir leid, 85% der Videos mag es partout nicht hochladen, daher wieder ein Link auf unsere Cloud.)

Anschließend hat Roland den AIS Laden besucht und kam als glücklicher Besitzer einer SIM-Karte wieder. Für ca. 11 Euro - und somit zu einem Drittel des Preises am Flughafen - bekam er laut Mitarbeiterin Unlimited Internet für 30 Tage. In der letzten Woche stellte sich jedoch heraus, dass das schnelle Internet nur für 100 GB galt, danach wurde er auf 2Mbit gedrosselt. War aber nicht so tragisch, über die Telekom hatten wir beide jeweils noch 1GB geschenkt bekommen.

Mittlerweile war es Zeit für ein kleines Mittagessen und so suchten wir den Foodcourt auf. Hier musste man eine Karte mit Guthaben aufladen und konnte mit der dann bei den verschiedenen Anbietern bezahlen. Es stellte sich mal wieder raus, dass mein Verständnis von nicht scharf sich deutlich von dem der Thai unterscheidet. Der nette Verkäufer hat mich zwar versuchen lassen aber erst nachdem ich mehr als einen kleinen Löffel gegessen hatte offenbarte sich die Wahrheit.

So überließ ich Roland großzügig das Curry und wechselte zum meinem Save Food: Hähnchen mit gebratenem Reis. Das war so lecker, dass Roland sich dann auch noch eine Portion geholt hat. Dazu gab es einen Smoothie und eine Limo.

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Unsere nächsten beiden Ziele liegen in der Provinz Uthai Thani. Selbstverständlich habe ich durch intensivste Recherche aber auch hier einen netten Zwischenstop gefunden.

Auf dem Weg dorthin hatten wir wahnsinniges Glück und konnten ein echtes Wunder der Natur beobachten – the great migration of Thailand.
https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1708615/33502c06-1e3e-4fd0-8df5-83d427572b51



Unser Zwischenstop war mal wieder ein Wat. Aber - versprochen ist versprochen - ich habe nur ganz besondere Wats rausgefunden. Dieser hier zeichnet sich durch seine Farbe und seinen Boden aus. Ach einen Namen hat er auch, nämlich Wat Klang Klong Wattanaram.

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Uthai Thani ist eher ländlich und so führte uns unser restlicher Weg durch viele Dörfer. In einem fand gerade eine Art Bauernmarkt statt. Da ich immer noch auf getrocknete Früchte hoffte und außerdem auch auf der Suche nach bestimmten Reiscrackern war, welche es v.a. auf so kleinen Märkten gibt, haben wir uns ins Getümmel gestürzt.

Als vermutlich die einzigen westlichen Touristen seit Langem zogen wir durchaus interessierte Blicke auf uns – Roland unter anderem auch wegen seiner Größe. Viele Thai haben erstaunt zu ihm hochgeschaut, die Kinder haben gekichert und gewunken. Das habe ich leider nicht mitbekommen, sonst hätte ich Ihnen von unseren Gummibärchen abgegeben. Die Kommunikation gestaltete sich nicht ganz einfach und so war der ältere Herr an dem Stand mit meinen Keksen äußerst verdutzt als ich ihn mit einem breiten Lächeln angestrahlt habe.

Wir haben noch eine Fischpastete und einen Saft mitgenommen und sind dann ohne weitere Pausen zu unserer Unterkunft, dem Araya Cottagr etwas außerhalb von Uthai Thani gefahren.

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Vermutlich hat der Besitzer auch nicht allzu oft nicht-thailändische Gäste denn zum einen sprach er ausschließlich Thai und zum anderen war es ihm äußerst wichtig Roland gleich 3x zu demonstrieren, wie die Toilette funktioniert. Etwas skeptisch habe ich dann bei Roland nachgefragt und er meinte: ganz normal.
Bezahlt haben wir für eine Cabin ohne Frühstück 26,29 Euro.



Abends sind wir noch kurz in das kleine Städtchen zu einem 7 Eleven gefahren und irgendwie hab ich mich bisschen in das schnuckelige Städtchen mit seinen hübschen Kunstwerken verliebt – auch wenn es nirgends Sticky Rice gab.

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Wat Chantharam / Wat Tha Sung - Glitzer, Baby!
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Guten Morgen aus Uthai Thani. Unsere Unterkunft liegt ja etwas außerhalb in der Natur, daher dürft ihr mit uns erst einmal die Morgenstimmung genießen:


Apropos Natur, einen Zwischenstopp habe ich aus Zeitgründen (und das bei vier Wochen) wieder aus der Planung gekickt und bereue es immer noch: den Khao Yai NP. Dieser soll eine wahnsinnige Pflanzen- und Tierwelt aufweisen. Hier hätten wir 1-2 Nächte direkt im NP übernachtet und hätten Safaris mit Rangern gemacht. Ich stand auch schon im Kontakt mit einem Anbieter für einen privaten Guide, damit wir die Tierchen auch wirklich sehen. Naja, Thailand 4.0 ist ja eh schon beschlossene Sache 😊 Allerdings habe ich mir auch fest vorgenommen, mal woanders hinzufahren (eigentlich wollte ich mal nach Irland, aber das soll nicht so hundefreundlich sein – hat da jemand zufällig Erfahrungen?), mal schauen wie gut ich es ohne Thailand aushalte (wobei jetzt ja wieder Pauli-Jahre sind und dann wäre er schon 10).



So zurück nach Thailand, das nächste Abendteuer wartet auf uns. Aber nicht ohne ein ausgewogenes Frühstück im Bett 😉

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Der Wetterbericht kündigt schnuckelige 37 Grad an, daher ist es gut, dass unsere heutigen Ziele sich zumindest planmäßig hauptsächlich irgendwie „innen“ befinden.


Unser erstes Ziel ist eine weitläufige Tempelanlage die in ihrer Art meines Wissens einzigartig ist. Und wer einzigartig ist braucht gleich mal mehrere Namen, was immer mal wieder zu Verwirrungen führt: am bekanntesten ist sie wohl unter dem Namen Wat Chantharam (samt drölfzig alternativer Schreibweisen), auch gut in Maps zu finden ist die als Wat Tha Sung und auch für mich neu war der Name Wat Luang Pho Ruesi Ling Dam.

Gegründet wurde die Anlage 1928 und sie besteht aus mehreren Gebäudekomplexen. Es gibt ausreichend Parkplätze, man kann aber auch mit einem Shuttle fahren oder an einer Art Park (jedoch kaum Schatten) entlanglaufen und die anscheinend berühmten Fische füttern.


Kurz mal Off Topic: Man kann sehr oft Fische füttern. Thai sind sehr geschäftstüchtig, wenn irgendwo Fische sind kann man davon ausgehen, dass da bald irgendjemand Fischfutter verkauft. Dann noch einer. Wenn das läuft kommt das erste Wägelchen das Getränke anbietet, dann die ersten mobilen Garküchen. Und am Ende der Geschichte ein 7 Eleven.



Ungewöhnlich für Thailand sind die eher kurzen Öffnungszeiten (meine Hauptattraktion z.B 9.00-11.30 Uhr und 14-16 Uhr), ich vermute es liegt daran, dass es eins der größten Meditationszentren des Landes ist. Zum Glück haben wir direkt mit dem Highlight angefangen, denn aufgrund eines gewissen Vorfalls konnten wir später nicht mehr alle Gebäude besichtigen.

Übrigens, wenn man Roland nach seinem Highlight der Reise fragt, dann nennt er immer das hier: Wihan Kaew. he Crystal Mandapa.


Und nun - Glitzer Baby!


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Wat Chantharam / Wat Tha Sung - jetzt wirds goldig
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Anschließend sind wir mit dem Bähnchen zum Golden Castle gefahren. Klar hätte man laufen können, aber es war schon wieder sehr warm. Auch das Golden Castle ist sehr schön, aber nach dem ganzen Glitzer war es dann irgendwie etwas wenig.

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Anschließend brauchten wir dringend eine Biopause. Ich hatte bei der Hinfahrt gesehen, dass es bei dem Gebäude gegenüber des Golden Castel entsprechende Wegweiser gibt und habe das auch zu Roland gesagt. Er lief hinter mir, brummelte irgendetwas und blieb anscheinend stehen.

Das habe ich nicht gemerkt, etwas später habe ich mich umgedreht – und Roland war verschwunden. Da stand ich nun, in der prallen Sonne, ohne Geld, ohne Wasser, ohne Handy – und wartete. Und wartete. Und wartete. Weit und breit kein Roland. Und wartete und wartete (mittlerweile hatte ich zumindest einen Schattenplatz gefunden) – und die Laune sank immer tiefer.

Irgendwann trottete der Herr dann an und die Situation eskalierte etwas. Er war am Klo, irgendwo seitlich beim Golden Palace. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm doch gesagt habe, dass es hier ein Klo gibt – er dachte aber das andere wäre näher. Das scheint er mir mit dem Gebrummel wohl mitgeteilt zu haben und dass ich nicht reagierte irritierte ihn nicht weiter.

Ich habe ihn dann auch alles abgenommen und mitgeteilt, dass ich mir jetzt das Gebäude ohne ihn ansehen werde. Denn wenn er nochmal verschwindet habe ich wenigsten Geld, Pass, Autoschlüssel, Trinken, Handy, etc.

Im Gebäude selbst gab es nur eine recht kleine Ausstellung – und ein richtig tolles Klo. Sauber, westlich mit mehrlagigem Klopapier, vergoldet, Air Condition – was will man mehr.

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Ich habe mich auch beeilt damit Roland nicht so lange warten muss, bzw. er hätte es sich ja dennoch ansehen können. Aber er war dann beleidigt und selbstverständlich wieder verschwunden. Ich hab ihn noch gesucht und dann dachte ich mir, dass er bestimmt schon zum Auto vorgelaufen oder mit der Bahn gefahren ist. Also bin ich in der Hitze auch vorgelaufen, die Bähnchen hielten dort nicht – es fühlte sich in der Hitze dann doch weiter an als vermutet. Ich war auch die einzige die gelaufen ist.

Roland war nicht am Auto, da ich sein Handy auch hatte konnte ich ihn auch nicht erreichen. Mittlerweile war ich ziemlich angepisst, setzte mich in den Schatten und beschwerte mich bei Meli über ihn. Wir waren uns aber einig, dass er ohne alles nicht weit gekommen sein konnte.

Irgendwann war mir das Warten dann zu blöd und ich habe beschlossen ihn mit dem Auto suchen zu gehen – da kam er dann um die Ecke gelaufen. Er wollte mich noch ein bisschen schmollen lassen. Tief durchatmen, Sabine, tief durchatmen.

Übrigens war Rolands Klo weder näher noch wirklich angenehm. Den Klo Jackpot habe also ich gewonnen. Ätschibätsch.



Durch das ganze Gezicke und Geschmolle war das dritte Gebäude dann schon geschlossen, daher gibt es nur Bilder von aussen.

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Wir fanden beide die Tempelanlage richtig toll und ein Must See. Sie war eine reine Zufallsentdeckung, denn bei meiner Recherche was man in der Gegend so machen kann wurde ich in den deutsch- und englischsprachigen Blogs und Vlogs nicht wirklich fündig. Nicht mal die Thailand Traveller auf YT haben davon berichtet und die beiden sind gefühlt mittlerweile wirklich überall gewesen. Wenn ich so gar nichts finde schaue ich mir auf Google Maps einfach die Karten an und klicke auf alle „Pins“ – und da war er dann dabei. Wenn man dann weiß wonach man suchen muss findet man auch ein paar Infos.



So, nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel. Dies ist ca. 45 Minuten entfernt – hoffentlich genug Zeit zum runterkühlen.
 

Floridalady128

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Die Anlage war ja echt prunkvoll. Und solche zwischenmenschliche Unstimmigkeiten kommen immer wieder mal vor. Beim Abendessen war hoffentlich alles wieder vergessen.
 
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binebiene

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Ach eigentlich dann schon am Parkplatz. Zumindest hab ich ihn mit zum nächsten Ziel genommen und dort nicht ausgesetzt (das wäre auf dieser Reise die beste Gelegenheit gewesen).
 

Suse65

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Hammer die Tempel. Vor allem der Glitzertempel. Das ist schon beeindruckend, selbst wenn man kein Glitzertyp ist, aber das ist in seinem Maximalismus ja geradezu überwältigend.

Mein Highlight in Deinem Reisebericht ist aber bisher dies. Ich schmeiß mich weg. :ROFLMAO:

Kurz mal Off Topic: Man kann sehr oft Fische füttern. Thai sind sehr geschäftstüchtig, wenn irgendwo Fische sind kann man davon ausgehen, dass da bald irgendjemand Fischfutter verkauft. Dann noch einer. Wenn das läuft kommt das erste Wägelchen das Getränke anbietet, dann die ersten mobilen Garküchen. Und am Ende der Geschichte ein 7 Eleven.
 
Hungaaaa
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Mittlerweile war es Mittag geworden und es war nicht ganz klar, ob wir am nächsten Ziel etwas Ordentliches (abseits der allgegenwärtigen Früchte und Shakes) zu essen bekommen würden. Danach würden wir auch noch einige Zeit zu unserer nächsten Unterkunft brauchen.

Also beschlossen wir im nächsten Ort bei einem 7 Eleven das von uns heiß geliebte Käsesandwich zu kaufen. Die gibt es ja überall, sollte also kein Problem sein.

Haha! Die nächsten Orte waren alle so klein (oder fischarm :cool: ), dass es keine 7 Eleven gab (ja, das gibt es wirklich, man mag es kaum glauben). Und auch keine Essensstände mit Hühnchen am Straßenrand. Wir waren quasi wirklich mitten im Nirgendwo. Dann kam eine Zeit lang nicht mal mehr ein Ort und dann mitten im mittigsten Nichts eine Bude samt Garküche. Sogar mit 3 oder 4 Gästen.

Och, was soll schon schiefgehen? No risk, no fun.
Sagen wir es mal so: die Besitzer und Gäste waren mindestens genau so überrascht wie wir von unserer Restaurantwahl.

Die Kommunikation war auch nicht die einfachste, ich würde sagen am Ende haben wir uns darauf geeinigt, dass die Inhaberin einfach so macht wie sie denkt. Einen wichtigen Ausdruck kannte ich zum Glück, nämlich mai ped (nicht scharf). Ich kenne auch noch gai (Hühnchen), aber wir hatten am Ende ziemlich sicher etwas Richtung Schwein.

Wir wollten eigentlich am Auto warten, aber die Besitzer haben darauf bestanden und einen kleinen Tisch und Hocker hinzustellen. Da kann man dann auch nicht nein sagen. Zu der dort lebenden Familie gehörte auch ein kleines Mädchen, welches sich hinter ihrem Papa/Opa versteckte und immer mal wieder neugierig an ihm vorbeischaute. Ich habe mich dann an unsere Gummibärchen erinnert und gefragt, ob ich ihr welche geben darf. Durfte ich. Erst hat sie sich nicht getraut, aber irgendwann haben die Gummibärchen dann ihre Wirkung entfaltet 😊

Dann war es auch schon so weit – unser Essen war fertig. Suppe mit Nudeln, Klößchen und Fleisch. Als Besteck gab es Stäbchen und ein Löffelchen, vom dem aber alles wieder runterrutschte. Öhm, ja – das ist Suppe. Und das sind Stäbchen. Also ich kann ja schon handliche Sachen nicht mit Stäbchen essen – aber Suppe?

Roland hat dann die „irgendwie zu einem Berg zusammenschieben und in den Mund schaufeln“ Taktik gewählt – mit entsprechenden Konsequenzen für die Sauberkeit seines Shirts. Und ich habe versucht die Nudeln zwischen die Stäbchen zu klemmen und dann wie Spaghetti zu rollen. Das kleine Mädchen kam immer näher und schaute interessiert zu, was wir da so veranstalten.

Die Suppe war wirklich mega lecker, ich habe in Thailand noch nicht viele Suppen gegessen, aber von denen war es die Beste. Es gab nur 2-3 Probleme.
- Meine Taktik war zwar eleganter, Rolands aber um einiges effektiver. D.h. er war deutlich schneller fertig.
- Die Hocker waren nicht für Menschen unseres Gewichts und Rolands Größe ausgerichtet. Bequem war es also nicht zwingend.
- Der Boden bei Roland war weich und gab immer weiter nach, sodass er langsam kippte.

Entsprechend war Roland irgendwann bisschen genervt und stand auf. Da stand er nun so neben mir, ich war erst bei der Hälfte. Da fiel mir das bekiffte Huhn ein – das ist doch bestimmt was für das Mädchen. Und wie! Sie hat sich so gefreut.

Naja, der neben mir stehende Roland machte mich nervös. Also habe ich irgendwann meine Bemühungen beendet. Selbstverständlich habe ich aber beteuert, dass es sehr lecker und einfach nur viel zu viel war.

Hier ein paar Fotos.

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Ein bisschen Jurassic World: Hup Pa Tat
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binebiene

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Frisch gestärkt waren wir nun endlich bereit unser nächstes Ziel zu erforschen: Hup Pa Tat. Schon der Weg dorthin ist atemberaubend schön, führ er einen doch durch wunderschöne von Kalksteinfelsen umrandete Täler der Khao Pla Ra Mountains:

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Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Höhle, welche jedoch eingestürzt ist. Da nun um die Mittagszeit das Sonnenlicht den Boden erreichen kann, hat sich in ihr ein eigenes kleines Mikroklima entwickelt. Es gibt zum Beispiel einen quietschpinken Tausendfüßler, welcher nur in dieser Höhle vorkommt. Leider müsst ihr euch mit dieser Tafel begnügen, den sieht man nämlich nur in der Regenzeit.

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Entdeckt wurde die Höhle im Jahr 1979 von dem Mönch Phra Khru Santithamma Kosol (Luangpho Thongyot). Mittlerweile muss man nicht mehr steile Hänge hoch und wieder runter um sich diese Höhe anzusehen, denn seit 1984 gibt es einen ca. 70m langen Tunnel. Die Legende besagt, dass der Mönch diesen alleine mit seinen bloßen Händen gegraben hat. Vermutlich hatte er dann aber doch bisschen technische Hilfe (von seinem Gott) zur Seite gestellt bekommen.

Es handelt sich um einen Nationalpark, der Eintritt kostet 200 TBH. Dort muss man sich in eine Liste eintragen, ich vermute, weil die Verwaltung wissen will, wie viele Besucher es denn so gibt und auch woher die kommen. Mit Deutschland waren wir wieder einmal die exotischsten Besucher seit Langem und der Ranger freute sich wirklich, dass wir uns auch Thailand abseits der Touristenströme ansehen.

Der Tunnel ist uneben und nicht beleuchtet, daher bekommt man am Eingang eine Taschenlampe. Wir haben öfters gelesen, dass diese wohl teilweise ziemlich schwach sind und man lieber eine eigene mitbringen soll. Also habe ich mit stilbewusst meine Stirnlampe aufgesetzt. Diese hätten wir aber nicht gebraucht, zumindest unsere Taschenlampen funktionierten sehr gut. Und nun folgt uns in die Höhle. Leider hat Roland aufgehört zu filmen, bevor man den ikonischen Blick durch die Öffnung durch in den Dschungel sieht:


Innen gibt es einen Rundweg in Form einer Acht mit vielen Schautafeln. Diese sind aber leider ausschließlich auf Thai. Und nun: welcome to Jurrasic Park Hup Pa Tat.

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Gleichzeitig mit uns befanden sich auch noch ein paar Schulklassen in der Höhle, welche sich durch fröhliches Geplapper ankündigten. Die Kinder winkten uns immer wieder freundlich zu. Wir gingen die Acht zwar in unterschiedliche Richtungen, aber wohl in einem ähnlichen Tempo, denn später trafen wir sie vor der Höhle wieder. Einige versuchten sich mit ein bisschen zu unterhalten, aber über (vermutlich) unsere Namen und „Germany“ kamen wir leider nicht heraus.

Aber Moment mal. Wir kommen doch aus der Stadt der Firma Trolli. Und des Bobby Cars. Und der ekelhaften EmEukal Bonbons. Ekelhafte Bonbons hatten wir nicht dabei und selbst für uns und Business Class wäre der Massenimport von Bobby Cars ein bisschen zu viel gewesen – aber Gummibärchen hatte Roland in großen Massen gekauft und für genau solche Gelegenheiten hatte ich gesagt, dass ich die kleinen abgepackten will. Also schnell zum Auto, den kompletten Koffer umgegraben, denn selbstverständlich liegt was man braucht immer ganz unten (evtl. hat man uns verwirrt beobachtet). Wir haben dann aber selbstverständlich erst eine der Lehrerinnen gefragt, ob wir den Kindern Gummibärchen geben dürfen. Sie haben sich sehr gefreut und wir haben uns ein bisschen über unsere bisherigen Reisen und unsere Route unterhalten. Und nun ziert wohl folgendes Foto die Schülerzeitung (oder hängt irgendwo).

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Ganz in der Nähe liegt noch Thai Switzerland, ein schönes Tal, in welchem es ein Café mit toller Dachterrasse und wunderschönem Panorama geben soll. Es gibt das Café, ein schönes Panorama lässt sich erahnen – aber das Café war geschlossen, weit und breit war niemand zu sehen und Hausfriedensbruch wollten wir dann doch nicht begehen. Aber ein kurzes Video der Fahrt dahin habe ich gemacht.


Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel – Kanchanaburi – wurde es dann mal kurz wirklich eng für uns. Thailand hat wahnsinnig viele Straßenhunde und einer von diesen hat beschlossen direkt vor uns über die Straße zu rennen. Roland hat sofort eine Vollbremsung eingelegt (ich hätte es auch aus Reflex, ich bezweifle, dass mein Körper in der Lage wäre einfach auf ein Tier draufzuhalten) und wir sind wirklich nur wenige Zentimeter vor dem verdutzt schauendem Hund zum Stehen gekommen. Problem war nur, dass hinter uns zwei PickUps fuhren – und diese hielten weder Abstand noch waren die dazu bereit für einen Hund zu bremsen. Beide konnten zum Glück sauknapp rechts und links an uns vorbeiziehen und der Fahrer des direkt hinter uns fahrenden PickUp beschimpfte uns dann wüst. Wir mussten uns noch einiges an Strecke teilen in welcher er uns immer wieder bedrängte, wahnsinnig dicht auffuhr oder schnitt – hier hätte ich mir unsere Dashcam gewünscht.

Übrigens hat er auch mal gar nichts aus der Situation gelernt, denn auch weiteren vor ihm fahrenden Autos saß er fast auf der Stoßstange und hätte im Zweifel wieder kaum rechtzeitig bremsen können. Trottel.


In Kanchanaburi werden wir nun 2 Nächte bleiben und zwar im Manee Matra Hotel. Dieses liegt bisschen außerhalb und ist recht neu. Neben dem Parkplatz gibt es einen Pool, jedoch keinerlei Liegen oder Schatten – wir haben nie jemanden im oder am Hotel gesehen. Als wir dort waren, war es ausschließlich von asiatischen Gästen besucht, was man auch beim Frühstück merkt. Zudem spricht an der Rezeption niemand Englisch, ich wollte nämlich nach einem Lunchpaket fragen, da wir am nächsten Tag schon sehr früh zu unserem Tagesziel aufbrechen werden. Insgesamt würden wir das Hotel auch nicht empfehlen – es wird nur sehr oberflächlich gereinigt (während des Aufenthalts gar nicht, man bekommt Klopapier vor die Tür gestellt) und im Wasserkocher befand sich noch Flüssigkeit einer unserer Vorgänger*innen. Für die 2 ÜN mit Frühstück haben wir 50 Euro bezahlt.

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Und nun gute Nach :)


*************

Übrigens möchte ich mich nun nochmal offiziell bei meinen Eltern beschweren, dass ich KEIN BobbyCar besessen habe. Das belastet mich heute noch. Und ich möchte weiterhin, dass man endlich darüber nachdenkt die Wirkungsstätte der glorreichen (hust) SpVgg Greuther Fürth (aka Ronhof) in BobbyCar Arena umzubenennen und in der Halbzeit BobbyCar Rennen zu veranstalten. Da kann man dann ja Dauerkarten verschenken, in der vermutlich bald 3. Liga wird die Nachfrage danach wohl eher nicht steigen (und nein, ich wünsche es ihnen nicht, aber naja, überzeugend war das Hinspiel der Relegation jetzt nicht gerade).
 
Darling just dive right in - Erawan NP
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binebiene

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Ich bin mir nicht ganz sicher ob der gute Ed das jetzt sooo wörtlich meinte, aber nun ja. Auf jeden Fall hat mein Spotify auf der Heimfahrt "Perfect" gespielt, ich hab einen Ohrwurm und es passt zu unserem nächsten Tag.

Und Ohrwürmer soll man ja teilen, daher ...
Darling just dive right in and follow my lead
I found the one - beautiful

Sorry, not sorry.

So, nun aber ... Guten Morgen 😊 Zur zeitlichen Einordnung, wir haben mittlerweile den 28.02.2026 und es ist früh – sehr früh. Ich vermute mal Wecker um 5:30 Uhr denn Abfahrt war um 6:30 Uhr geplant. Und wie wir wissen haben wir kein Frühstück. Unser nächstes Ziel öffnet nämlich bereits um 8 Uhr (ich glaube teilweise auch um 7, weiß nicht ob das eventl. abhängig von der Jahreszeit ist) und wir fahren ca. 1.5 Stunden dort hin.


Es geht zum Erawan NP bzw. um genauer zu sein, zum
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welcher laut vielen Aussagen der schönste Thailands sein soll. Auch dieser ist an sich als Tagestrip ab BKK möglich, aber das muss man aus verschiedenen Gründen wollen. Wir würden eine Zwischenübernachtung empfehlen – entweder so wie wir in Kanchanaburi oder in einer der vielzähligen Floating Bungalows entlang des River Kwai (die Älteren erinnern sich vielleicht dass da mal was war).

Entlang des Rivers Kwai leben stellenweise noch wilde Elefanten, zumindest gibt es entsprechende Warnschilder. Und während ich Roland noch erkläre, dass es ein ungeschriebenes Gesetzt gibt, welches besagt, dass man dann ungefähr jedes Tier ausser dem auf dem Schild sieht, schaue ich einen Trampelpfad im Wald entlang - und da läuft tatsächlich ein Elefant.
Ich bat Roland erst ruhig und dann energischer er möge doch bitte wenden, aber bis wir wieder an der Stelle waren, war der Elefant auch schon wieder weg. Foto gibt es also leider keins :(


Zurück zum Nationalpark bzw. zum Wasserfall. Auch bei diesem Schätzchen muss man mehrere Entscheidungen treffen. Wie bei jedem Wasserfall hängt sein Aussehen und seine Imposantheit/Imposantität (na halt wie toll er ist) von der Wassermenge, diese wiederum von der Regenmenge und somit von der Frage Regen- oder Trockenzeit ab. Wir haben jetzt fast schon Mitte bis Ende der Trockenzeit, aber zumindest ist dieser Wasserfall so gnädig und trocknet nicht komplett aus.

Und, da es Thailands schönster Wasserfall ist, ist man da nicht immer so ganz alleine. Man muss sich also entscheiden, ob man direkt bei Parköffnung als erstes am Eingang stehen will – dann hat man manche Bereiche eventuell für sich alleine und ggfs. die Chance bei den beliebtesten nur wenige Menschen zu haben. Dafür liegt ein großer Teil im Schatten und der Wasserfall lebt unter anderem von seinen Farben und möglichen Beams.

Das ist das beamsigste was uns vergönnt war:
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Oder man schläft aus, kommt später, sucht ewig einen Parkplatz und schließt sich den Tagestouristen aus BKK an – mit Ruhe ist dann aber definitiv vorbei und ich habe in manchen Bereichen Fotos gesehen wo das Wasser nicht mehr erkennbar ist.

Ähm – Wasser nicht mehr erkennbar? Das fällt doch runter. Ja, nein – JEIN. Klar fällt es, mal höher mal tiefer – aber dieser Wasserfall gönnt sich 7 Stufen.
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Bei mehreren der Stufen bilden sich Becken in welchen gebadet werden darf. Und zwar ausschließlich mit Schwimmweste. Und manchmal sieht man auf Bildern eben nur eine Menschen-Schwimmwesten-Suppe.

Drei der sieben Stufen sind relativ easy zu erreichen. Hier findet man auf Stufe zwei auch eins der beliebstesten Becken.
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Um dann zu Stufe 4 zu gelangen muss man eine gut steileTreppe hoch und wird oben von Irrungen und Wirrungen erwartet.
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Diese Treppe bildet wie wir auf dem Rückweg bemerken werden übrigens recht schnell eine Eng- bzw. Staustelle. Die Stufen sind schon recht hoch und schief, für kurze Stöpsel wie mich ist es schon eher unangenehm. Sonderlich trittsicher war ich noch nie und aufgrund meiner Erkrankung aktuell auch sehr ungeübt - ohne Festhalten wieder runter kam nicht in Frage. Nach oben wollte aber ein nicht abreisender Menschenstrom und nachdem ich da nett mehrere Minuten gewartet habe ohne dass ein von unten kommender auf die selbe Idee kam, habe ich mich dann einfach an das Geländer gedrängt und bin stufenweise runter.


Stufe 4 hat uns jetzt nicht so begeistert. Passend dazu weigert sich das System jetzt auch das Bild hochzuladen.

Ab Stufe 5 wird es dann kraxelig, mit ewig hohen Stufen – nix für mich. Ich bin also bis zur 4 und Roland hat es bis zur 5 geschafft. Gelohnt hat es sich aber definitiv:
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Wieder unten angekommen haben wir bei Stufe 2 unser Frühstück nachgeholt. Hier gibt es ein paar Stände mit wirklich fairen Preisen. Und Toiletten. Oh und Affen, wir haben sie aber nur gehört.

Ein paar Sachen sollte man noch beachten: Eintritt kostet 300 TBH und Parken 30 TBH. Ab einer bestimmten Uhrzeit darf man nicht mehr zu den Stufen 5-7 hoch weil man für Hin- und Rückweg zu lange brauchen würde. Drohnen sind selbstverständlich verboten. Essen und Trinken ist ab ich glaube Stufe 3 verboten (aber Wasser war erlaubt, sonst würden da ja alle umkippen). Einwegflaschen sind verboten, dies wird mal mehr mal weniger streng kontrolliert. Angeblich ist man auch verpflichtet eine Schwimmweste zu leihen, wir haben aber einfach gesagt, dass wir nicht schwimmen wollen und das war okay. An den Pools sind Bademeister, sonst darf man eigentlich nicht rein, und die pfeifen konsequent jeden ohne Schwimmweste zurück. Angeblich muss man mehrfach durch Wasser laufen, das war bei uns aber nicht der Fall (vielleicht wegen der Trockenzeit?).



Ach ja:
Falls es vorhin nicht funtioniert hat: Manah Manah
 

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Floridalady128

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Interessanter Wasserfall. Gut, daß Ihr so früh dort gewesen seid und diese herrlichen Aufnahmen ohne Menschensuppe entstanden sind (y)
 
Tiger Cave Temple Kanchanaburi
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Wenn man mit dem Auto zum Erawan NP fährt kann man im Park noch ein paar Wanderungen unternehmen, in Tagestouren sind diese meistens nicht enthalten. Oder man fährt noch ca. eine knappe Stunde weiter zu den Huay Mae Khamin Wasserfällen. Diese haben auch 7 Stufen, sollen ähnlich schön sein und wesentlich weniger besucht. Das war auch eigentlich unser Plan.

Aber ihr erinnert euch sicher, dass ich Roland alleine zu Stufe 5 geschickt und an Stufe vier auf einem recht unbequemen Stein gewartet und Attacken von Stechfliegen abgewehrt habe. Hier hat sich aber das Moskitospray aus dem 7 Eleven bewährt.Na jedenfalls gesellte sich ein Pärchen zu mir, welches auch der Meinung war, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr alles sehen muss. Und sie berichtete, dass sie tags zuvor beim Tiger Cave Tempel waren und der doch recht schön sei.

Mein Einwand, dass ich die Bilder, welche ich online gesehen habe, wirklich schön finde, aber bei 1200 Stufen in der Hitze eh nicht oben ankommen werde, konnten sie entkräftigen. Zum einen gibt es einen etwas höher gelegenen Parkplatz und zum anderen eine Seilbahn.
Ach, die gibt es doch? Im Internet hatte ich davon gelesen, jedoch oftmals auch Berichte die Stein und Bein schwören, dass es diese nicht gibt. Naja, gestern gab es die jedenfalls und so änderte sich unser Plan komplett.

Wenn man den Erawan NP verlässt trifft man an der Straße mal wieder auf findige Verkäufer, welche Honigmelonen anbieten – kann nicht mehr lange dauern bis da auch ein 7 Eleven aufmacht. Die Melonenpreise auf den Schildern klingen recht vernünftig – wenn man nicht wie wir geschnittene Melone bestellt. Das merkt man aber erst danach und so haben knapp 2kg Melone den Besitzer gewechselt. Naja sei’s drum – die war einfach wahnsinnig lecker und daher auch ihren Preis wert. Roland hat sich schon gewundert, wie viel Melone ich gefuttert habe, denn normalerweise kann man mich mit Honigmelone nach 2 Stücken jagen.


Auf dem Weg zurück nach Kanchanaburi – da befindet sich der Tempel praktischerweise - sind wir hier vorbeigekommen und fanden es recht hübsch. Es hat sich dann als ein chinesischer Friedhof rausgestellt.

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Der Tiger Cave Tempel liegt etwas ländlicher (also eigentlich ist dort alles bisschen ländlicher) und so fahren wir wieder über kleinere und teilweise schon bisschen enge Straßen. Es ist früher Nachmittag, der Weg zu dem wohl existierenden höheren Parkplatz bleibt für uns ein Rätsel und so entscheiden wir uns für den einzig freien Parkplatz in der prallen Sonne. Mann ist das heiß, also da hoch laufen werde ich auf überhaupt gar keinen Fall.

Die wirklich existierende Seilbahn auch. Aber weit fährt die auch nicht rauf. Seltsam.
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Die Stufen sind schnell gefunden – mmh, das sollen 1200 sein? Naja, vielleicht geht es ja um den Berg rum.

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Dann doch recht schnell oben angekommen schauen wir uns um und irgendwie hätten wir uns das alles größer vorgestellt. Der Tempel passt schon, aber wo ist die Höhle? Egal, hübsch ist es ja und es gibt auch eine schöne Aussicht auf den River Kwai. Wenn die Reisfelder richtig grün sind muss das wahnsinnig toll aussehen.

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Ach, hier haben wir noch den Tempel-Tiger gefunden 😊

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Oder doch eher der hier?

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Das Gelände ist wirklich nicht groß und so sind wir recht zügig mit dem Anschauen fertig. Als Tipp haben wir noch bekommen, dass man vom Meena Café aus einen tollen Blick haben soll. Also sind wir da auch noch hingefahren. Gleiche Einschätzung: mit grünen Reisfeldern bestimmt toll – so verzichten wir auf einen Besuch und belassen es bei einem Schnappschuss.

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Ach ja, die Auflösung: das war der falsche Tiger Cave Tempel. Der mit den 1200 Stufen befindet sich in Krabi. Und der hat auch wirklich keine Seilbahn. Krabi ist eins unserer nächsten Ziele, daher kommt wahrscheinlich die Verwirrung.



So jetzt aber geschwind zurück ins Städtchen, dort wartet unsere frisch gewaschene Wäsche auf uns und so langsam brauchen wir diese auch. Die hatten wir gestern Abend noch bei einer netten Familie abgegeben und wenn wir jetzt die Fledermaushöhle und den großen Banyan Tree links oder rechts liegen lassen sollte der Laden bei unserer Ankunft eigentlich noch geöffnet haben. Waschen inkl. Lufttrocknen und Falten kostet meistens um die 40 TBH pro Kilo.

Uneigentlich nimmt man das mit den Öffnungszeiten in Thailand jedoch nicht so genau und so standen wir vor verschlossenen Türen. Puh … aber zum Glück haben wir uns aufgrund der recht langen Fahrtzeit zum nächsten Ziel zu einer weiteren Nacht in Kanchanaburi entschieden und so hoffen wir, dass der Laden morgen früh wirklich auch geöffnet hat. Drückt uns die Daumen, denn für unsere Größe kann man hier nicht so einfach mal was Neues kaufen.

Wenn wir schon keine frische Kleidung haben wollen wir wenigsten uns frisch machen und so fahren wir erstmal zurück ins Hotel und halten zudem eine kleine Siesta.

Am Abend wollen wir dann noch zum Nachtmarkt an der berühmten Brücke am Kwai und uns mit Proviant für den nächsten Tag versorgen. Keine Ahnung ob es den Nachtmarkt wirklich gibt oder ob uns das Navi einen Streich gespielt hat – da wo wir landen gibt es zwar ein paar Lichterketten und reichlich Müll, einen verwertbaren Nachtmarkt oder wenigstens einen schönen Blick auf die Brücke jedoch nicht. Auch den zweiten angeblich existierenden Nachtmarkt am anderen Ende der Stadt gibt es nicht. Irgendwie haben wir da dieses Mal nicht so wirklich Glück.

Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und daher dürft ihr uns nun ein Stück über den wirklich großen Nachtmarkt begleiten. Och, ich hab jetzt gerade echt Lust auf die ganzen Leckereien dort.


Hier unsere Ausbeute für heute Abend und morgen:

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Und es ist schon wieder passiert. Die Ente, auf die wir uns so gefreut haben war wirklich eine ganze Ente. Und nachdem wir dann auch noch die Füße gefunden haben, haben wir beschlossen, dass sich Straßenhunde bestimmt deutlich mehr als wir für Ente begeistern können.
 
Auf dem Weg nach Khiri Khan - Drachentempel
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binebiene

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Morning has broken …

Nach einem auf chinesische Gäste ausgerichtetem Frühstück samt ebenjener und ihren für westlich geprägte Menschen eher ungewöhnlichen Tischsitten packen wir unsere sieben bis drölfzehn Sachen und ziehen die Betten ab. Ja, in dem Hotel muss man das machen und vor die Tür legen.
Ich vermute das habe ich Roland überlassen, denn ich gehöre zu den Menschen die weder vorher noch nachher wissen wollen auf was für einer Matratze sie da so geschlafen haben. Oh, da wird mir schon beim Gedanken dran ganz anders.

An diesem Tag habe ich bis zuletzt lange gebastelt, Sachen rein und wieder raus, letztendlich hat unser Wäschezwischenfall dann aber eine Vorentscheidung geliefert, denn am Abend haben wir ein zeitlich unflexibles Date.

Ganz kurz habe ich doch noch überlegt ob wir uns die Brücke am Kwai und die Death Railway samt Hellfire Pass nicht doch zumindest kurz anschauen sollen, aber die liegen doof und interessieren weder Roland noch mich so wirklich. Außerdem merken wir so langsam, dass die Roadtrip Luft raus ist, zwei lange Strecken liegen ja noch vor uns.

Heute müssen wir von Kanchanaburi fast bis runter nach Hua Hin. Am eigentlichen Ziel habe ich nichts Gescheites gefunden und die Strände um Hua Hin rum sollen toll sein. Hua Hin selbst auch, aber das habe ich dem entschleunigterem Reisen geopfert.

Zudem schreiben wir den 01.03.2026 und ein Wahnsinniger dachte sich, es sei eine gute Idee einen Krieg zu beginnen. Und plötzlich sind extrem viele Menschen davon betroffen, dass ihre Flugzeuge nicht fliegen oder wieder umdrehen. Ich stand in Kontakt mit einem jungen Mann am Flughafen in Bangkok Gestrandeten, dessen Flug jetzt sehr kurzfristig storniert wurde. Er war bereits ausgereist und durfte dann bisschen diskutieren ob er denn wieder einreisen darf. Da wir an BKK vorbeifahren haben wir ihm angeboten, dass er sich melden soll falls er irgendwas braucht.
Übrigens war die ELEFAND Seite (da kann man sich als Reisender registrieren damit die Regierung weiß wen sie wo retten muss) selbstverständlich nicht funktionstüchtig. Seit mehreren Wochen. Man sei sich des Problems bewusst. Na dann. Noch fliegt Turkish und außerdem ist es wenn überhaupt das Problem unseres Zukunfts-Ichs.


But first things first und so machen wir uns auf dem Weg zur Wäscherei. Dort gab es in den letzten beiden Tagen immer eine Stück Feld mit Straßenhunden, denen wollte ich die Ente geben. Heute war weit und breit keiner zu sehen, und so begleitet uns Frau Ente noch ein weiteres Stück. Die Wäscherei hatte zum Glück geöffnet und so konnten wir vollständig weiterreisen und mussten auch den Tagesplan nicht nochmal überdenken.


Als ersten Stop des Tages habe ich mir den sich noch vor Ort befindenden Chinesischen Tempel ausgesucht. Wie wir bemerken ist es eine recht große Anlage samt See. Aber irgendwie fühlen wir uns da nicht wohl und belassen es bei ein paar wenigen Schnappschüssen. Wobei er schon hübsch bunt ist.

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Nächster Stop war der Drachen-Tempel Wat Sam Phran, früher noch ein Geheimtipp, mittlerweile in jedem Blog zu finden (für Thailand habe bisher tatsächlich kein nettes Forum gefunden, da wühlt man sich stattdessen durch unzählige Blogs und Vlogs). Auch den kann man gut in einem Tagestrip von BKK aus erreichen, es bietet sich an ihn mit einem der Floating Markets und dem Railway Markt zu verbinden.

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Der Turm ist 80m oder 17 Stockwerke hoch. Überall wird man von findigen Nonnen angesprochen, man möge doch bitte dieses oder jenes kaufen und da oder dort opfern. Wir haben also diesen Blumenkranz gekauft, wie gewünscht unseren Namen draufgeschrieben und erst dann sagt uns die Gute, dass wir damit nun in den 17. Stock laufen sollen und Buddha um Glück bitten.

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Ähm, also ehrlich, wenn ich bei fast 40 Grad 17 Stockwerke in einer in der prallen Sonne stehenden geschlossenen Plastikröhre hochlaufen soll, brauche ich entweder gar nichts mehr oder alles andere – aber nicht zwingend Buddhas Glück.

Wir haben unsere Blumen dann dem Fuß einer der vielen Statuen geopfert. Da dort bereits mehrere hingen gab es heute wohl schon den ein oder anderen Glücksverweigerer.

Dort wiederum konnte man Kerzen kaufen und an einer wohl besonderen Kerze an dem für den Wochentag seiner Geburt zuständigen Gott opfern. Haben wir selbstverständlich gemacht. Bzw. Roland, ich hab geschummelt und meine Kerze zu Rolands Gott.

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Unten drin ist der Tempel eher unspektakulär, also sind wir noch kurz durch den Garten gelaufen.

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So richtig von den Socken gehauen hat uns das alles aber nicht. Nur für den Tempel würde ich nicht den Weg auf mich nehmen, aber wie schon geschrieben gibt es ja noch ein paar andere Highlights in der Nähe. Die kennen wir aber schon und haben sie daher rausgelassen.

Zum nächsten Ziel fahren wir nun erstmal gut 3 Stunden.
 

Texelrita

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Wow @binebiene! Du weiß ja was ich von zuvielen braunen Steinen halte ;), aber ich bin wirklich beeindruckt von Eurer Reise und Erlebnissen.

Ich weiß aber wieder mal nicht, wie ihr diese Affenhitze aushaltet und dabei noch soviel draußen unternehmt, irre!
Hab mich göttlich amüsiert, mir vorzustellen, wie Du mit der Suppe kämpfst, Roland fast vom Stuhl fällt und die Gedanken, des Kindes....dafür hätte ich gezahlt!
 
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binebiene

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Also ich habe bei dieser Reise das erste Mal gemerkt, dass auch an mir der Zahn der Zeit nagt. Früher machte mir Wärme nicht so viel aus bzw. hat mich nicht abgehalten.
Vermutlich wäre vieles dennoch gegangen, aber der Schweinehund hat mir einfach fröhlich den Vogel gezeigt.

Man muss aber auch sagen, dass meine Kondition damals wirklich im Argen lag. Durch den BSV konnte ich teilweise keine 50m laufen und im Abbauen ist der liebe Körper ja immer schnell.

Es freut mich dass es dir gefällt, jetzt folgt erstmal eine tempellose Zeit, in BKK gab es dann aber doch noch den ein oder anderen unwiderstehhlichen.
 
Auf dem Weg nach Khiri Khan - Nayang Viewpoint
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Unser nächstes Ziel hat Roland im Nachhinein als sein zweitliebstes Ziel dieser Reise erklärt, und auch bei mir landet es recht weit vorne. Rechtzeitig hier zu sein war mir extrem wichtig, denn wir hatten ein Date mit


Bzw. mit ca. 2 Millionen seiner Originale. In Thailand gibt es viele entsprechende Höhlen, eine praktischerweise fast auf unserem Weg gelegene ist die Nayang Bat Cave. Diese liegt in einer wirklich hübschen Umgebung – und ganz oben aufm Berg. Nee nee. Und da stinkt es bestimmt auch ganz dolle.

Aber unsere kleinen Freunde müssen ja auch mal durchlüften und haben Hunger – und daher verlassen sie ihre Höhle kurz nach Sonnenuntergang gemeinsam.

Und einem örtlichen Bauern ist aufgefallen, dass seine Farm echt gut liegt um das Ganze zu beobachten. Und er dachte sich: warum alleine genießen wenn auch die Welt zu Gast bei Freunden sein kann? Also baute er eine Art Dachterasse für interessierte Besucher. Das war erfolgreich, also hat er auch noch einen schönen Garten angelegt. 7Eleven – ick hör dir trapsen.


Unser Ziel war also der Na Yang Bat Viewpoint.

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Eintritt kostet 50 TBH, dafür bekommt man eine Flasche Wasser. Man kann aber auch noch Snacks kaufen und laut manchen Bewertungen gibt es auch ab und zu mal Curries oder so.

Ein paar Familien waren schon da, insgesamt ist es aber eher ein Geheimtipp. Man muss schon eher tiefer in den Sehenswürdigkeiten der Region graben um das zu finden – oder meinen Bericht lesen.

Wir machen es uns also gemütlich, bewundern den schönen Sonnenuntergang

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(das Foto entstand etwas später) und warten ungeduldig auf den Bat Flight. Dabei lassen wir diese Höhle da oben keine Sekunde aus den Augen.

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Mit einem Mal kann man ein relativ lautes Zirren hören, ich dachte die Zikaden wären auch aufgewacht. Wir beobachten also weiter unseren Höhleneingang. Irgendwann müssen die ja mal ankommen. Mit „wir“ meine ich wirklich alle anwesenden Muggel.

Meanwhile in Bat-Town: sowohl unsere Bat-Männchen als auch die menschlichen Besitzer lachen sich vermutlich heimlich zu Tode. Es laufen Wetten, wann der erste Muggel kapiert, dass das Zirren vom BatBiester-Flight kommt und die Bat-Teufel in einer Höhle HINTER dem Berg wohnen. Gerüchteweise hat diesmal Batnelda63756 gewonnen.

Den Preis des am wenigsten trotteligen Muggels habe übrigens ich gewonnen, ich entdecke nämlich plötzlich eine schwarze lange Wolke. Ha! Erwischt.

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Was für ein beeindruckendes Spektakel!


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Insgesamt dauert die Ausreise ca. 20 Minuten. Dann hat auch der letzte die Höhle verlassen. Die meisten Besucher gehen eher und verpassen somit, dass die Kleenen immer weiter ausschweifen und uns somit immer näher kommen. Es gab sowohl oben als auch auf dem Parkplatz einige Fast-Zusammenstöße und plötzliche Wendemanöver vor unserem Gesicht.

Auf dem Parklplatz entdecken wir auch noch diese beiden Prachtstücke.

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Wir schauen uns nur noch kurz um, denn nach Sonnenuntergang ist es bekanntlich nicht mehr ganz so hell und wir müssen noch gut 2,5 Stunden weiterfahren. Ziel ist unsere Unterkunft in Khiri Khan, welche in der Nähe eines der schönsten Strände dieser Provinz liegen soll.

Kurz nach unserem Viewpoint finden wir übrigens ein paar Straßenhunde welche ihr Glück kaum fassen können, als plötzlich gebratene Ente aus einem Autofenster raus in ihre Richtung fliegt.

In unserer Unterkunft kommen wir so spät an, dass die 24/7 Rezeption überraschenderweise nicht mehr geöffnet hat. Nach kurzer Panik finden wir eine Telefonnummer. Die Dame am anderen Ende teilte uns mit, dass sie Zimmer Nr. 6 für uns offen gelassen hat.

Leider hat sie die Klimaanlage nicht angemacht und so erwartet uns eine brüllende Hitze. Und mindestens 2 Millionen Moskitos welche sich auf uns stürzen. Und zumindest ein dreckiges Überbett, mehr wollte ich erstmal nicht wissen.

Wir verlassen fluchtartig das Zimmer, kurz überlege ich einfach im Auto zu schlafen. Nach einer kurzen Recherche finden wir heraus, dass er an der Hauptstraße gelegene 7Eleven unter Umständen Raid haben könnte, also fahren wir dort hin. Wir haben Glück, decken uns mit allen möglichen Varianten einund bestücken das Zimmer großzügigst.

Nach einer Jagdsession, welche die Batmännchen vor Neid erblassen lassen würde verbringen wir dann eine relativ ruhige Nacht. Die zweite Nacht war dann besuchslos.

Hier noch Fotos von unserer Unterkunft, dem Pool Sawat Resort. Auf Google heißt das anders, da muss man gut aufpassen, sonst ist man plötzlich in Krabi oder so. Für 2 Nächte zahlen wir insgesamt 40 Euro, von daher passt das schon. Insgesamt war hier die Auswahl an bezahlbaren und zu unserem Hauptziel okay-weit entfernten Unterkünften sehr gering.

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Bis morgen, wenn alles so läuft wie geplant, könnte dies mein Highlight der Reise werden.
 
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