Roadbook Westküste August 26

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Marc523

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Hier kommt der nächste Tag, Von Wiliams nach Kayenta

Samstag, 29. August 2026

Der erste Blick


„Manche Landschaften kann man fotografieren. Andere muss man erst einmal schweigend ansehen.“

Heute erwartet euch einer der berühmtesten Orte der Welt.

Und doch wird der Grand Canyon wahrscheinlich ganz anders sein, als ihr ihn euch vorgestellt habt.

Kein Foto.

Kein Film.

Kein Reiseführer kann auf den Moment vorbereiten, in dem sich plötzlich diese gewaltige Landschaft vor euch öffnet.



Ein früher Start


Williams schläft noch, als ihr euch auf den Weg macht.

Die kühle Morgenluft begleitet euch durch die Kiefernwälder Nord-Arizonas. Die Straßen sind ruhig, die Sonne steht noch tief und mit jedem Kilometer wächst die Vorfreude.

Nicht vergessen, im Safeways in Wiliams für ein Picknick einzukaufen!

Nach knapp einer Stunde erreicht ihr den South Rim des Grand Canyon National Parks.

Heute habt ihr bewusst keinen Wandertag geplant.

Stattdessen möchtet ihr den Canyon erleben – seine Aussichtspunkte, seine Weite und die ständigen Veränderungen der Landschaft.

Eine Entscheidung, die perfekt zu eurem Roadtrip passt.



Der erste Blick


Parkt das Auto am Visitor Center und geht die wenigen Minuten zum Mather Point.

Und dann macht etwas, das man heute nur noch selten macht.

Steckt das Handy für einen Moment in die Tasche.

Geht bis an das Geländer.

Schaut.

Einfach nur schauen.

Lasst den Blick langsam über die Felswände, die unzähligen Schluchten und den Colorado River in der Ferne wandern.

Erst danach entstehen die ersten Fotos.

Nicht andersherum.



Ein kurzer Spaziergang am Canyonrand


Nehmt euch anschließend Zeit für einen kleinen Abschnitt des Rim Trails.

Keine große Wanderung.

Keine Hektik.

Einfach zwanzig bis dreißig Minuten entlang der Abbruchkante.

Mit jedem Schritt verändert sich der Blickwinkel ein wenig.

Licht und Schatten zeichnen ständig neue Muster in den Fels.

Hier versteht man erst, warum der Grand Canyon niemals gleich aussieht.



Weniger Stopps. Mehr Erinnerungen.


Viele Besucher versuchen, jeden einzelnen Aussichtspunkt mitzunehmen.

Ihr macht es anders.

Lieber wenige Orte bewusst erleben als zehn kurze Fotostopps, die später miteinander verschwimmen.

Nach dem Visitor Center beginnt einer der schönsten Scenic Drives des amerikanischen Südwestens.

Die Desert View Drive führt euch langsam dem Ostrand des Nationalparks entgegen.



Grandview Point


Der erste größere Halt lohnt sich.

Grandview Point macht seinem Namen alle Ehre.

Die Felsformationen wirken hier besonders tief und weit verzweigt.

Der Canyon zeigt sich von einer anderen Seite als am Mather Point.

Nehmt euch ein paar Minuten Zeit.

Nicht lange.

Gerade genug, um den Blick wirken zu lassen.



Lipan Point


Viele empfinden Lipan Point als einen der schönsten Aussichtspunkte überhaupt.

Von hier erkennt ihr den Verlauf des Colorado River besonders gut.

Die Landschaft wirkt wilder.

Ursprünglicher.

Vielleicht ist genau das der Moment, an dem euch bewusst wird, welche gewaltigen Kräfte diese Schlucht über Millionen von Jahren geschaffen haben.



Picknick über dem Canyon


Bevor ihr den Nationalpark verlasst, wartet noch einer der entspanntesten Momente des Tages.

An der Desert View Picnic Area, nur wenige Schritte vom Watchtower entfernt, packt ihr eure mitgebrachten Sandwiches aus.

Keine lange Restaurantsuche.

Kein Zeitdruck.

Nur ihr, ein schattiger Picknicktisch und einer der beeindruckendsten Ausblicke Nordamerikas.

Vielleicht erzählt später kein Foto so viel über diesen Tag wie genau dieser Augenblick.



Desert View Watchtower


Nach dem Picknick lohnt sich noch ein letzter Rundgang zum Desert View Watchtower.

Von hier öffnet sich der Blick ein letztes Mal über den Canyon.

Dann beginnt langsam der Abschied.

Die tiefen Schluchten bleiben hinter euch zurück, während sich die Landschaft Schritt für Schritt verändert.



Durch die Navajo Nation


Hinter Desert View lasst ihr den Nationalpark hinter euch.

Die Straße führt nun durch die Navajo Nation.

Die Wälder verschwinden langsam.

Die Farben werden wärmer.

Rote Ebenen, weite Tafelberge und eine scheinbar endlose Straße begleiten euch bis nach Kayenta.

Es fühlt sich an, als würde der Südwesten ein neues Kapitel aufschlagen.



Ein zweiter Tageshöhepunkt

Am frühen Abend erreicht ihr Kayenta.

Checkt zunächst in Ruhe im Hotel ein, bringt euer Gepäck aufs Zimmer und gönnt euch eine kurze Pause.

Doch der Tag ist noch nicht vorbei.

Jetzt beginnt die goldene Stunde.

Nur wenige Kilometer südlich wartet bereits einer der berühmtesten Ausblicke des amerikanischen Westens.

Am Monument Valley Viewpoint seht ihr die ikonischen Felsmonolithen zum ersten Mal.

Nicht als Tagesprogramm.

Nicht mit Menschenmengen.

Sondern als stillen Vorgeschmack auf das, was euch auf dieser Reise noch erwartet.

Danach geht es weiter zum Forrest Gump Point.

Die lange, schnurgerade Straße führt direkt auf das Monument Valley zu – eines der bekanntesten Straßenpanoramen der USA.

Gerade am Abend, wenn das Licht weich wird und der Verkehr nachlässt, entfaltet dieser Ort eine ganz besondere Stimmung.



Sterne über der Wüste


Zurück in Kayenta esst ihr in Ruhe zu Abend.

Doch bevor dieser Tag endet, lohnt sich noch ein letztes kleines Abenteuer.

Fahrt anschließend noch zehn bis fünfzehn Minuten aus dem Ort hinaus.

Nicht zu einem bestimmten Aussichtspunkt.

Einfach dorthin, wo es dunkel wird.

Motor aus.

Licht aus.

Nach oben schauen.

Vielleicht begleitet euch heute keine spektakuläre Milchstraße – der Mond ist noch zu hell.

Aber genau deshalb wirkt die Landschaft fast silbern. Die Felsen zeichnen sich weich gegen den Himmel ab und über der Wüste breitet sich eine Stille aus, die man in Europa kaum noch erlebt.

Ein würdiger Abschluss eines außergewöhnlichen Tages.



Tag auf einen Blick


Start: Williams

Ziel: Kayenta

Route: Williams → Grand Canyon South Rim → Mather Point → Rim Trail → Grandview Point → Lipan Point → Desert View Picnic Area → Desert View Watchtower → Kayenta → Monument Valley Viewpoint → Forrest Gump Point → Stargazing außerhalb Kayentas

Übernachtung: Kayenta

Fahrstrecke: ca. 370 Kilometer

Reine Fahrzeit: ca. 5½ Stunden

Realistische Tagesdauer: ca. 07:00–22:00 Uhr



Highlights


  • Erster Blick am Mather Point
  • Spaziergang auf dem Rim Trail
  • Grandview Point
  • Lipan Point
  • Picknick an der Desert View Picnic Area
  • Desert View Watchtower
  • Fahrt durch die Navajo Nation
  • Monument Valley Viewpoint bei Abendlicht
  • Forrest Gump Point
  • Sternenhimmel außerhalb Kayentas


Gut zu wissen


  • Früh starten lohnt sich – morgens ist das Licht besonders schön und der Besucherandrang noch gering.
  • Nehmt ausreichend Trinkwasser und ein vorbereitetes Picknick mit.
  • Für heute genügt ein kurzer Abschnitt des Rim Trails. Große Abstiege kosten viel Zeit und Kraft.
  • Der America the Beautiful Pass gilt auch für den Grand Canyon National Park.
  • Das Monument Valley hebt ihr euch für den nächsten Morgen nicht noch einmal auf. Durch den Besuch am Vorabend könnt ihr eure Reise am nächsten Tag entspannt in Richtung Utah fortsetzen, ohne bereits Gesehenes zu wiederholen.








Das bleibt von heute


Heute habt ihr einen Ort gesehen, den fast jeder kennt – und trotzdem wirkt er erst dann wirklich, wenn man selbst an der Kante steht.

Vielleicht werdet ihr euch später nicht mehr an jeden Aussichtspunkt erinnern.

Aber ihr werdet euch an das Picknick über dem Canyon erinnern.

An den ersten Blick in die gewaltige Tiefe.

An die Straße, die schnurgerade auf das Monument Valley zuläuft.

Und an den Moment, als ihr weit draußen in der Dunkelheit den Motor ausgeschaltet habt und über euch nur noch Himmel und Sterne waren.

Heute endet der Grand Canyon.

Und der große Südwesten beginnt.
 
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Von Kayenta nach Kanab

Sonntag, 30. August 2026

Dem Colorado River folgen


„Flüsse verbinden Orte. Manche verbinden ganze Landschaften.“

Gestern standet ihr am Rand des Grand Canyon.

Heute begleitet euch derselbe Fluss weiter.

Mal tief unten in einer gewaltigen Felsschleife.

Mal direkt an seinem Ufer.

Mal viele Meter unter einer historischen Brücke.

Der Colorado River wird heute zum roten Faden eurer Reise.



Ein entspannter Morgen


Nach dem Frühstück in Kayenta verabschiedet ihr euch von der Navajo Nation.

Die Straße führt durch weite Ebenen nach Westen.

Der Verkehr ist gering.

Der Himmel scheint größer als irgendwo sonst.

Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft erneut.

Die roten Tafelberge verschwinden langsam hinter euch, während sich der Colorado River wieder ankündigt.



Horseshoe Bend


Nur wenige Orte zeigen die Kraft des Colorado River so eindrucksvoll wie der Horseshoe Bend.

Nach einem kurzen Spaziergang erreicht ihr den Aussichtspunkt.

Unter euch beschreibt der Fluss eine nahezu perfekte Schleife, fast dreihundert Meter tiefer.

Von hier oben wirkt alles still.

Doch genau dieser Fluss hat über Millionen von Jahren diese gewaltige Landschaft geschaffen.

Bleibt einen Moment länger.

Nicht nur für Fotos.

Sondern um zu beobachten, wie sich Licht und Schatten ständig über den Felsen verändern.



Lees Ferry


Wenig später steht ihr plötzlich dort, wo ihr den Colorado River nicht mehr von oben betrachtet.

Sondern direkt an seinem Ufer.

Lees Ferry fühlt sich völlig anders an als der Grand Canyon.

Hier fließt der Fluss ruhig.

Fast friedlich.

Kaum etwas erinnert daran, welche Schluchten er wenige Kilometer weiter geformt hat.

Früher war dies einer der wichtigsten Übergänge über den Colorado River.

Heute ist es ein stiller Ort, an dem Geschichte und Landschaft auf besondere Weise zusammenfinden.

Vielleicht setzt ihr euch für einen Moment ans Wasser.

Nach den großen Panoramen der vergangenen Tage wirkt diese Ruhe fast überraschend.



Über die Navajo Bridge


Nur wenige Minuten später erreicht ihr die historische Navajo Bridge.

Zu Fuß geht ihr über die alte Stahlbrücke.

Unter euch schneidet sich der Colorado River tief durch den Marble Canyon.

Mit etwas Glück zieht hoch über den Felsen einer der seltenen Kalifornischen Kondore seine Kreise.

Es lohnt sich, nicht sofort weiterzugehen.

Die Aussicht verändert sich mit jedem Schritt über die Brücke.



Marble Canyon


Die Weiterfahrt auf dem Highway 89A gehört zu den schönsten Straßen Nordarizonas.

Der Marble Canyon trägt seinen Namen zwar nicht wegen echten Marmors, doch die hellen Kalk- und Sandsteinschichten leuchten je nach Sonnenstand in Weiß-, Grau-, Rosa- und Rottönen.

Die Landschaft wirkt offener als noch am Grand Canyon.

Sanfter.

Und doch genauso beeindruckend.

Hier beginnt langsam der Übergang von Arizona nach Utah.



Willkommen in Utah


Am Nachmittag erreicht ihr Kanab.

Nach den endlosen Straßen der vergangenen Tage wirkt der kleine Ort fast gemütlich.

Rote Felsen umrahmen die Stadt.

Cafés, kleine Geschäfte und breite Straßen laden dazu ein, einfach anzukommen.

Vielleicht schlendert ihr noch ein wenig durch den Ort.

Vielleicht genießt ihr einfach das Abendessen auf einer Terrasse.

Heute braucht es kein großes Programm mehr.

Die kommenden Tage halten genug Abenteuer bereit.



Tag auf einen Blick


Start: Kayenta

Ziel: Kanab

Route: Kayenta → Horseshoe Bend → Lees Ferry → Navajo Bridge → Marble Canyon → Kanab

Übernachtung: Kanab

Fahrstrecke: ca. 330 Kilometer

Reine Fahrzeit: ca. 4½ Stunden

Realistische Tagesdauer: ca. 08:00–17:30 Uhr



Highlights


  • Horseshoe Bend
  • Lees Ferry
  • Colorado River aus nächster Nähe
  • Historische Navajo Bridge
  • Marble Canyon
  • Panoramafahrt auf dem Highway 89A
  • Ankunft in Kanab


Gut zu wissen


  • Für den Spaziergang zum Horseshoe Bend lohnt sich ein früher Besuch, solange die Temperaturen noch angenehm sind.
  • Nehmt auch heute ausreichend Trinkwasser mit – Schatten ist unterwegs selten.
  • Auf der Navajo Bridge lohnt sich ein Blick in den Himmel: Mit etwas Glück entdeckt ihr Kalifornische Kondore.
  • Lees Ferry ist der perfekte Ort für eine kleine Pause direkt am Colorado River – ein schöner Kontrast zu den großen Aussichtspunkten der letzten Tage.








Das bleibt von heute


Der Colorado River war heute euer ständiger Begleiter.

Gestern habt ihr ihn aus schwindelerregender Höhe gesehen.

Heute seid ihr ihm ganz nah gekommen.

Ihr habt erlebt, wie derselbe Fluss völlig unterschiedliche Landschaften erschaffen hat – den Grand Canyon, den Horseshoe Bend und den Marble Canyon.

Am Abend endet dieser Tag in Kanab.

Und mit ihm beginnt ein neues Kapitel eurer Reise.

Utah wartet.
 

Schneewie

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Horseshoe Bend kostet glaube ich mittlerweile Eintritt und man soll schwer einen Parkplatz ergattern.
Page fällt völlig raus? Lake Powell? Antelope Canyon (wenn auch teuer)?
 
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Horseshoe Bend kostet glaube ich mittlerweile Eintritt und man soll schwer einen Parkplatz ergattern.
Page fällt völlig raus? Lake Powell? Antelope Canyon (wenn auch teuer)?
Ja, der Horseshoe Bend kostet Parkgebühr, habe ich auch gelsen, 10 oder 15$.
Ja, Antelope Canyon scheidet aus, sind ~400€ für uns 4... für eine Stunde, das kneifen wir uns :) .
 
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2 weitere Tage, Zion und Bryce

Montag, 31. August 2026

Zwischen roten Felsen und grünem Fluss


„Manche Landschaften beeindrucken durch ihre Größe. Andere durch ihre Gegensätze.“

Gestern habt ihr Arizona hinter euch gelassen.

Heute wartet einer der abwechslungsreichsten Nationalparks des amerikanischen Westens.

Zion überrascht.

Nicht mit endlosen Wüsten.

Nicht mit einem gewaltigen Krater.

Sondern mit steilen Sandsteinwänden, üppigem Grün und dem Virgin River, der sich seinen Weg durch den Canyon bahnt.

Es ist ein Tag, an dem ihr die Landschaft nicht nur betrachtet, sondern mitten in ihr unterwegs seid.



Ein früher Start


Nach dem Frühstück in eurem Townhome brecht ihr auf.

Die Fahrt über den Highway 89 und den Zion-Mount-Carmel Highway gehört bereits zum Erlebnis.

Mit jeder Kurve rücken die roten und cremefarbenen Felsen näher.

Schon bevor ihr den Nationalpark erreicht, wird klar, warum Zion zu den beliebtesten Parks der USA zählt.



Canyon Overlook Trail


Noch vor dem Tunnel wartet euer erster Halt.

Der Canyon Overlook Trail ist kurz, aber spektakulär.

Über Felsen, kleine Brücken und schmale Passagen führt der Weg zu einem Aussichtspunkt, der einen weiten Blick in den Canyon eröffnet.

Gerade am Morgen liegt das Licht besonders schön auf den hellen Sandsteinwänden.

Hier beginnt euer Zion-Erlebnis mit Ruhe statt Hektik.



Durch den Zion-Mount-Carmel Tunnel


Zurück am Auto geht die Fahrt weiter.

Der historische Tunnel verschwindet tief im Berg.

Als ihr ihn wieder verlasst, öffnet sich plötzlich das eigentliche Zion Valley.

Ein Moment, der sich kaum ankündigt – und gerade deshalb lange in Erinnerung bleibt.



Mit dem Shuttle ins Tal


Am Visitor Center lasst ihr das Auto stehen und steigt in den Shuttle.

Ganz bewusst bleibt der Tag entspannt.

Statt an jeder Haltestelle auszusteigen, konzentriert ihr euch auf wenige besondere Orte.

So bleibt Zeit, Zion wirklich auf euch wirken zu lassen.



Zion Lodge und der Virgin River


An der Zion Lodge steigt ihr aus.

Nur wenige Schritte entfernt fließt der Virgin River.

Vielleicht zieht ihr die Schuhe aus und haltet die Füße ins kühle Wasser.

Nach den warmen Tagen in Arizona fühlt sich das herrlich erfrischend an.

Hier gibt es keinen Zeitdruck.

Nur Schatten, Wasser und die gewaltigen Felswände ringsum.



Picknick im Nationalpark


Auf der großen Wiese nahe der Lodge sucht ihr euch einen ruhigen Platz.

Mitten im Nationalpark schmeckt ein einfaches Picknick oft besser als jedes Restaurant.

Während über euch die Baumwipfel rauschen und die Felsen in den Himmel wachsen, scheint die Zeit für einen Moment langsamer zu vergehen.



Riverside Walk


Mit dem Shuttle geht es weiter bis zum Ende der Strecke.

Von dort beginnt der Riverside Walk.

Der Weg folgt dem Virgin River hinein in den Canyon.

Mit jedem Schritt rücken die Felswände näher zusammen.

Ihr müsst den Weg nicht vollständig gehen.

Schon nach zwanzig oder dreißig Minuten zeigt sich, warum dieser Ort so besonders ist.







Zurück nach Kanab


Am Nachmittag bringt euch der Shuttle zurück zum Visitor Center.

Die Rückfahrt nach Kanab verläuft entspannt.

Vielleicht genießt ihr den Abend noch einmal auf der Terrasse eurer Ferienwohnung.

Morgen wartet bereits der nächste Höhepunkt eurer Reise.



Tag auf einen Blick


Start & Ziel: Townhome, Kanab

Route: Kanab → Zion National Park → Canyon Overlook Trail → Zion Lodge → Riverside Walk → Kanab

Fahrstrecke: ca. 140 Kilometer

Reine Fahrzeit: ca. 2–3 Stunden

Charakter des Tages: Natur erleben statt Kilometer sammeln



Highlights


  • Canyon Overlook Trail
  • Zion-Mount-Carmel Tunnel
  • Zion Lodge
  • Virgin River
  • Picknick im Nationalpark
  • Riverside Walk


Gut zu wissen


  • Ein früher Start erhöht die Chancen auf einen Parkplatz am Canyon Overlook Trail.
  • Im Zion Canyon verkehren Shuttlebusse – das Auto bleibt am Visitor Center.
  • Ausreichend Wasser und Sonnenschutz gehören auch heute ins Gepäck.
  • Lieber wenige Stopps bewusst genießen als den ganzen Tag zwischen den Shuttlehaltestellen wechseln.




Das bleibt von heute


Zion war anders.

Nicht weiter.

Nicht größer.

Sondern lebendiger.

Das Wasser des Virgin River, das Grün der Bäume und die warmen Farben der Felsen ergeben eine Landschaft, die sich von allen bisherigen Nationalparks eurer Reise unterscheidet.

Heute seid ihr nicht einfach durch einen Nationalpark gefahren.

Ihr wart mittendrin.









01.09.2026 – Bryce Canyon: Zwischen steinernen Kathedralen


„Manche Landschaften betrachtet man. Andere durchwandert man. Bryce Canyon gehört zu denen, die man Schritt für Schritt erlebt.“

Nach dem eindrucksvollen Tag im Zion National Park führt uns die Reise heute noch einmal in eine völlig andere Welt. Während Zion mit seinen mächtigen Sandsteinwänden beeindruckt, empfängt uns Bryce Canyon mit einer Landschaft aus unzähligen Hoodoos – filigran, farbenreich und beinahe unwirklich.

Schon die Fahrt von Kanab über die Hochfläche des Paunsaugunt Plateau ist Teil des Erlebnisses. Mit jedem Höhenmeter wird die Luft frischer, die Temperaturen angenehmer. Doch nichts bereitet auf den ersten Blick in das Bryce Amphitheater vor. Tausende rot, orange und cremefarben leuchtende Felstürme stehen dicht an dicht, als hätte ein Bildhauer über Jahrmillionen eine ganze Stadt aus Stein erschaffen.

Heute bleiben wir nicht nur am Rand stehen.

Heute steigen wir hinab.



Tag auf einen Blick


Start: Townhome, Kanab

Ziele:

  • Bryce Canyon National Park
  • Visitor Center
  • Sunset Point
  • Navajo Loop (Wall Street*)
  • Queens Garden Trail
  • Sunrise Point
  • Picknick
  • Bryce Point
  • Inspiration Point
  • Rückfahrt nach Kanab
*Falls die Wall Street gesperrt ist, erfolgt der Abstieg über die Two-Bridges-Variante.



Highlights


Frühstück in Kanab

Der Tag beginnt entspannt. Bei einem guten Frühstück füllen wir unsere Wasserflaschen, packen ein Picknick ein und machen uns auf den Weg nach Bryce Canyon.



Bryce Canyon Visitor Center


Bevor wir loswandern, holen wir uns eine Parkkarte, nutzen die Toiletten und erkundigen uns kurz nach dem Zustand des Navajo Loops.

Ist die Wall Street geöffnet, führt unser Weg heute genau dort hinunter. Andernfalls wählen wir die alternative Two-Bridges-Route.



Sunset Point


Nur wenige Schritte trennen Parkplatz und Aussichtspunkt.

Vor uns öffnet sich das Bryce Amphitheater wie eine riesige steinerne Bühne. Das Licht des Vormittags lässt die Hoodoos in warmen Orange- und Rottönen leuchten.

Doch heute bleiben wir nicht lange am Geländer stehen.

Das eigentliche Erlebnis beginnt unterhalb des Rim.



Navajo Loop – hinab in die Wall Street


Der Weg führt in engen Serpentinen zwischen den Felstürmen bergab. Mit jedem Schritt rücken die gewaltigen Sandsteinwände näher zusammen.

Schließlich erreichen wir die berühmte Wall Street. Die hoch aufragenden Douglasien wirken in dieser schmalen Felsschlucht fast unwirklich und verleihen dem Ort eine beinahe kathedralenartige Atmosphäre.



Queens Garden Trail


Am Talboden wechseln wir auf den Queens Garden Trail.

Der Rückweg steigt deutlich gleichmäßiger an und schenkt uns immer wieder neue Ausblicke auf die märchenhafte Landschaft aus Hoodoos, Fenstern und Felspyramiden.

Langsam nähern wir uns wieder dem oberen Rand des Amphitheaters, bis wir schließlich den Sunrise Point erreichen.

Erst jetzt erkennen wir, welche Strecke wir gerade durch diese einzigartige Felsenwelt zurückgelegt haben.



Picknick mit Aussicht


Nach der Wanderung suchen wir uns einen ruhigen Picknickplatz.

Keine Eile. Kein Restaurant. Nur ein Sandwich, frisches Obst und Zeit, den Blick über diese außergewöhnliche Landschaft schweifen zu lassen.

Manchmal sind genau diese einfachen Momente die schönsten einer Reise.



Bryce Point


Von hier eröffnet sich einer der eindrucksvollsten Panoramablicke des gesamten Parks.

Das Amphitheater liegt wie ein riesiges Mosaik aus Licht, Schatten und Farbe vor uns.



Inspiration Point


Zum Abschluss halten wir noch einmal an.

Jeder Aussichtspunkt zeigt Bryce Canyon aus einer anderen Perspektive. Erst jetzt wird deutlich, wie unendlich groß dieses steinerne Labyrinth tatsächlich ist.



Rückfahrt nach Kanab


Die Wälder weichen langsam wieder den roten Felsen Südutahs.

Während die Nachmittagssonne die Landschaft in warmes Licht taucht, kehren wir nach Kanab zurück.

Ein erfüllter Tag klingt ruhig aus – voller Bilder, die noch lange nachwirken werden.



Gut zu wissen


  • Wanderstrecke: ca. 4,5 km
  • Gehzeit: etwa 2½–3 Stunden
  • Mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person
  • Feste Schuhe empfohlen.
  • Die Wall Street kann saisonal oder wegen Bauarbeiten gesperrt sein. In diesem Fall wird automatisch die Two-Bridges-Variante genutzt.




Das bleibt von heute


Bryce Canyon ist kein Ort, den man einfach besucht. Er ist eine Landschaft, in die man eintaucht. Zwischen den filigranen Felstürmen verlieren Entfernungen ihre Bedeutung, und jeder Schritt eröffnet einen neuen Blick auf ein Naturwunder, das sich über Millionen Jahre geformt hat. Als wir am Abend nach Kanab zurückkehren, nehmen wir mehr mit als nur Fotos – wir nehmen das Gefühl mit, für einen Tag Teil dieser steinernen Welt gewesen zu sein.
 

Schneewie

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Warum tut Ihr euch die Fahrt vom Bryce Canyon wieder zurück nach Kanab an? Wäre es nicht besser, am Bryce Canyon zu übernachten?
Z.b. Kanab - Zion - Weiterfahrt bis Bryce Canyon. Meiner Meinung nach einfach zu viel Zeit im Auto.
 
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Marc523

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Warum tut Ihr euch die Fahrt vom Bryce Canyon wieder zurück nach Kanab an? Wäre es nicht besser, am Bryce Canyon zu übernachten?
Z.b. Kanab - Zion - Weiterfahrt bis Bryce Canyon. Meiner Meinung nach einfach zu viel Zeit im Auto.
Berechtigter Einwand, aber, wir haben uns entschlossen, dass wir ein paar Tage ein Basecamp wollen wo wir auch einfach mal nur einen Tag "rumhängen" können und an den Pool etc. dafür hat sich Kanab angeboten, ja, bisschen mehr Fahrerei, aber am Beispiel von Zion erklärt: So weit finde ich es gar nicht, ca. 1,5h und entweder auf dem Hinweg oder auf dem Rückweg wollen wir die Cottonwood Canyon Road fahren, klar, dann dauert es länger, aber die Straße an sich ist ja das Erlebnis. Alternativ die Cottonwood Road an Tag 3 vor Ort.
Ich verstehe Dich, aber einen Tod mussten wir steben, entweder 3 Hotelwechsel oder eben ein paar Stunden mehr im Auto. Da ich beruflich so viel unterwegs bin verzichte ich gerne auf jeden nicht absolut nötigen Hotelwechsel.
 

Schneewie

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Zion und wieder zurück nach Kanab ist ja noch ok. Aber halt vom Bryce finde ich so semi. Da hätte man sich auch eine schöne Zeit am Bryce machen können.

Cottonwood Road ist klasse, nur leider selten befahrbar. Macht einen kleinen Abstecher zm Kodachrome Basin State Park.

Vielleicht noch mal als Überlegung: Zion - Kanab - Cottonwood Canyon Road - Bryce und dann weiter, sicherlich Vegas oder?

Ohne die Wanderung im Bryce, bzw. View Points seit Ihr schon über 5 Std. auf der Straße:
1785922600586.png
 

Schneewie

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Ich verstehe Dich, aber einen Tod mussten wir steben, entweder 3 Hotelwechsel oder eben ein paar Stunden mehr im Auto. Da ich beruflich so viel unterwegs bin verzichte ich gerne auf jeden nicht absolut nötigen Hotelwechsel.

Stehe auch nicht auf ständigen Hotelwechsel, aber es gibt Strecken, da ist es nicht sinnvoll.
Mein Mann war auch beruflich viel im Außendienst (BRD weit) und wollte nicht jeden Tag ein neues Hotel, aber als er sich dann die Strecken angesehen hat, wie die z.B. von Euch, würde er sofort sagen, wir übernachten im Bryce.
 

Schneewie

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Ja, im Westen schon.
Ich stelle das nochmal bei meiner Familie zur Diskussion, Danke für Deine Hinweise!
Ok, dann verstehe ich die Routenführung und das man gern nicht so häufig wechseln müsste. Aber gerade im Westen werden die Strecken oft unterschätzt (anders als in Florida), weil auch einige Gravel Roads sind (z.B. Cottonwood).

Gehe mal von LV aus, wo Ihr nach Kanab / Bryce Canyon hinwollt. Da wäre doch diese Route am sinnvollsten:

1785926106246.png

und wenn Ihr vom Bryce nach LV fahrt, könntet Ihr das Valley of Fire gut zeitlich mithnehmen:
1785926221044.png
 

Schneewie

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Und ich finde, der Westen mit seinen Naturwundern ist nicht wirklich dazu geeignet, am Pool zu relaxen. Das passt wunderbar zu Florida, aber im Westen gibt es so viele schöne Dinge am Rand, die man entdecken kann.

Spontan fällt mir da kurz vor Kanab (von Page kommend) noch rechterhand die Toadstool Hoodoos ein. Klein aber fein.
 
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Marc523

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Und ich finde, der Westen mit seinen Naturwundern ist nicht wirklich dazu geeignet, am Pool zu relaxen. Das passt wunderbar zu Florida, aber im Westen gibt es so viele schöne Dinge am Rand, die man entdecken kann.

Spontan fällt mir da kurz vor Kanab (von Page kommend) noch rechterhand die Toadstool Hoodoos ein. Klein aber fein.
Danke für deine Kommentare. Wie gesagt, ich bespreche das zuhause mal. Generell bin ich aber bei dir, es geht sinnvoller als geplant. Aber da verweise ich jetzt mal auf meinen Prolog. Es geht nicht darum alles oder möglichst viel zu sehen, sondern darum für alle 4 einen passenden Kompromiss zu finden und mit Kindern, zumindest mit meinen gehört ein Tag am Pool abhängen, oder für mich und meine Frau einfach mal x Stunden in einem Outlet zu verschwenden einfach dazu und wenn dafür ein Mega Highlight auf der Strecke bleibt ist das eben so wenn es das ist was wir wollen.
Nicht falsch verstehen, keine Kritik und auch keinesfalls „Barsch“ im Tonfall, nur, damit unsere Intention klarer wird.
Danke Dir.
 
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Marc523

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Und ich finde, der Westen mit seinen Naturwundern ist nicht wirklich dazu geeignet, am Pool zu relaxen. Das passt wunderbar zu Florida, aber im Westen gibt es so viele schöne Dinge am Rand, die man entdecken kann.

Spontan fällt mir da kurz vor Kanab (von Page kommend) noch rechterhand die Toadstool Hoodoos ein. Klein aber fein.
Ja, Danke. Die stehen auch auf meiner Detailplanung.
 

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Danke für deine Kommentare. Wie gesagt, ich bespreche das zuhause mal. Generell bin ich aber bei dir, es geht sinnvoller als geplant. Aber da verweise ich jetzt mal auf meinen Prolog. Es geht nicht darum alles oder möglichst viel zu sehen, sondern darum für alle 4 einen passenden Kompromiss zu finden und mit Kindern, zumindest mit meinen gehört ein Tag am Pool abhängen, oder für mich und meine Frau einfach mal x Stunden in einem Outlet zu verschwenden einfach dazu und wenn dafür ein Mega Highlight auf der Strecke bleibt ist das eben so wenn es das ist was wir wollen.
Nicht falsch verstehen, keine Kritik und auch keinesfalls „Barsch“ im Tonfall, nur, damit unsere Intention klarer wird.
Danke Dir.
Alles gut, ist ja Eurer Urlaub. Aber der Westen ist halt anders, und mal eben in ein Outlet gehen, ist auf der Strecke selten, außer in großen Städten.
Die Poolanlagen der Motels in den kleinen Orten laden leider nicht wirklich zum poolen ein. Da braucht es schon die teuren Hotels.
Da der Westen so schön ist, möchte ich nicht, das Ihr Euch hinterher ärgert, Zeit irgendwo verbracht zu haben, wo man im Nachhinein sagt, war unnötig.
Und Du schriebst, das Du gern Fahrerei reduzieren möchtest, absolut verständlich, aber ann an der "richtigen" Stelle.
Ich war schon mehrmals im Westen und weiß, wie schön es da ist. Die Mega Highlights hast Du in Deiner Liste, aber für Kinder sind es manchmal die Kleinigkeiten am Rand.

Bin nun gespannt, wie die Reise plantechnisch weiter geht.
 
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Marc523

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Alles gut, ist ja Eurer Urlaub. Aber der Westen ist halt anders, und mal eben in ein Outlet gehen, ist auf der Strecke selten, außer in großen Städten.
Die Poolanlagen der Motels in den kleinen Orten laden leider nicht wirklich zum poolen ein. Da braucht es schon die teuren Hotels.
Da der Westen so schön ist, möchte ich nicht, das Ihr Euch hinterher ärgert, Zeit irgendwo verbracht zu haben, wo man im Nachhinein sagt, war unnötig.
Und Du schriebst, das Du gern Fahrerei reduzieren möchtest, absolut verständlich, aber ann an der "richtigen" Stelle.
Ich war schon mehrmals im Westen und weiß, wie schön es da ist. Die Mega Highlights hast Du in Deiner Liste, aber für Kinder sind es manchmal die Kleinigkeiten am Rand.

Bin nun gespannt, wie die Reise plantechnisch weiter geht.
Danke für Deine wertvollen Hinweise!
 
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