Sawatdee Kha – Tempel, Märkte und die kleine Lanna. Eine Reise ins Land des Lächelns im Februar 2019

Wat Pho - Teil 3

binebiene

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  • #101
Als Nächstes haben wir uns die bereits genannten Chedis angesehen. Ich fand sie sehr beeindruckend. Und schwierig zu fotografieren. Hier haben wir auch eine Bank im Schatten gefunden und eine kleine Pause eingelegt. Pause? Na dann ist ja Zeit mal wieder mit der Fotokugel zu experimentieren.

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Wat Pho - Teil 4

binebiene

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  • #102
Besonders bekannt ist der liegende Buddha, welcher 45 Meter lang und 15 Meter hoch ist. Das macht das Fotografieren zu einer echten Herausforderung.

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Es gibt eine Stelle, an welcher man ihn ganz gut im Ganzen fotografieren kann, hier hat sich eine
entsprechende Warteschlange gebildet. Die meisten stellen sich brav an, als wir dann an der Reihe waren hat sich ein russisches Insta-Pärchen einfach mal vorgedrängelt um ein Selfie zu schießen. Tja, innerhalb von 2 Sekunden war ich penetrant mit auf dem Foto. Sie waren nicht grad Blitzmerker, aber irgendwann sind sie von Dannen gezogen. So ein rücksichtsloses Verhalten geht gar nicht. Früher hab ich in mich reingeschimpft, mittlerweile wehre ich mich.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es aus religiösen Gründen „erlaubt“ ist ein Selfie mit Buddha zu schießen, da ich glaube, dass man ihm nicht den Rücken (oder den Popo) zuwenden soll. Wobei ich diesbezüglich sagen muss, das ist auch gar nicht immer möglich, z.B. bei diesen langen Reihen von Statuen. Und auch wenn ich schon der Meinung bin, dass man auch als nicht der Religion angehöriger an all das mit Respekt und Menschenverstand rangehen und sich auf die Do`s und Dont`s vorbereiten sollte, bin ich dennoch der Meinung, dass man es auch nicht übertreiben muss.

Ich habe mich mit dem Buddhismus vorher natürlich beschäftigt und die wichtigsten Regeln findet man recht schnell (Frauen sollen Mönche nicht berühren, Buddha-Statuen soll man glaube ich auch nicht berühren, man soll niemals mit den Füßen auf die Statuen – und auch nicht auf Menschen – zeigen).

Es haben einige ein Foto mit sich und der Statue gemacht und da kein Ordner eingegriffen hat (bei anderen Regelmissachtungen schon), scheint das in Ordnung zu sein. Zudem gibt es auch vor und in den Tempeln Schilder mit Verhaltensregeln, ein Selfie-Verbot war dort dabei. Wir haben dennoch keins gemacht, ich stell mich ja auch nicht grinsend neben eine Jesus-Statue und pose fröhlich vor mich hin.


Im Tempel kann man sich zudem einen Becher mit Münzen kaufen. Am Rand sind dann viele kleine Metallgefäße in einer Reihe aufgestellt, in welche man diese wirft. Das soll dann Glück bringen. Im Tempel ist dadurch auch immer ein leises Geklacker zu hören. Ich hatte es so verstanden, dass man genau so viele Münzen erhält, dass man in jedes Gefäß eine werfen kann, aber wir haben recht schnell rausgefunden, dass wir zu viele Münzen hatten und großzügiger sein können.

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Texelrita

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So jetzt wird es aber Zeit, sich mal zu bedanken zwischendurch und auch zu sagen: "ich bin nicht ausgestiegen" nur etwas wehleidig, was Urlaub und Urlaubsberichte angeht! Du lieferst hier einen so tollen Bericht, er zaubert einen sofort Richtung Asien und man spürt quasie diese Welt, inkl. der Gerüche, der Schönheit und auch der Hitze. Wie sehr würde ich jetzt gerne dort schwitzen und das alles erleben - normal fluche ich darüber, wenn mir so langsam der Schweiß den Rücken runterläuft oder man so langsam dunkle Flecken an Stellen bekommt die niemand mag, aber, her damit !

Ganz lieben Dank und wenn auch etwas schweigsam, ganz sicher dabei.....kommt auch noch was Meer dazu? :kiss:
 

Steffi194

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Ich sag auch vielen Dank für deine Mühe.
Ganz toller Bericht und sehr schöne Fotos. Hast ein wirklich gutes Händchen dafür!

Liebe Grüße Steffi
 

binebiene

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  • #105
Hey ihr beiden, danke für das Lob und Durchhalten. Rein theoretisch kann es ab Nikolaus zügiger weitergehen, jedoch haben wir dann Pauli bei uns und starten in unser neues großes Abendteuer.

Hab ich ein Händchen? Ich weiß nicht, bei vielen von euren Fotos denke ich mir: oh wie cool, das hätteste auch mal machen können. Aber bekomme es dann nicht so hin
Ich glaube bei mir kommt eher das: Blinde-Huhn-Korn-Pronzip zur Geltung :)

Oh ja, ich wäre wahnsinnig gerne dort. Wäre ich ja eigentlich wirklich. Menno.
Aber ich habe es gestern todesmutig den Timmendorfer Strand gebucht für Ende April. Es geht in meinem Leben einfach nicht lange ohne eine offenen Buchung. Programmierfehler im Oberstübel oder so.

Meer kommt selbstverständlich noch (bin ja Atlantis-Bewohnerin: mein Cousin ist der festen Überzeugung Meersüchtige haben früher in Atlantis gewohnt) - aber, wie immer. Erst anstrengen, dann entspannen. Wir müssen vorher noch auf den höchsten Berg Thailands.
 

Reisezottel

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Oh, dann waren wir Nachbarn in Atlantis! Ich (und auch mein GG) sind definitiv meersüchtig - und haben es dies Jahr nicht einmal gesehen, schluchz :((

Und zwischendrin auch noch mal Danke!!!
 

gumpi67

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Ich bin natürlich auch noch dabei und freue mich über deine schönen Fotos und Erzählungen. Danke, dass du dir die Mühe machst. (y)
 
Wat Pho - Teil 5

binebiene

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  • #108
So, dann wollen wir unseren Ausflug zum Wat Pho mal zuende bringen ...

Der liegende Buddha lag bei uns relativ am Ende der Besichtigung, wir haben uns dann nur noch ein bisschen umgesehen und noch ein weiteres Plätzchen im Schatten gesucht und die vielen Pflanzen bewundert.
Uns hat der Tempel sehr gut gefallen, unserer Meinung nach sollte man sich ein bisschen Zeit nehmen um alles auf sich wirken zu lassen. Zudem empfiehlt es sich auch hier früher da zu sein.

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Ich fand die so herzig, da hab ich gegen mein "Erst fragen, dann fotografieren" Prinzip verstoßen

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gumpi67

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So schöne Fotos *träum*. Bei den bunten Bildern von den Tempeln werden auch bei mir wunderbare Erinnerungen wach und die Hoffnung, dass alles nach Plan verläuft, und wir das Virus in den Griff bekommen.
 
binebiene Wahl-Amerikaner Registriert seit 8. September 2015 Beiträge 1.124 Reaktionswert 325 Ort Fürth - mittlerweile freiwillig. 11. Juli 2019 Lesezeichen hinzufügen #315 Wat Arun - ein zweiter Besuch/Versuch

binebiene

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  • #112
Dieses Jahr hat irgendwas gegen mich. Pauli sollte ja am Samstag kommen, zusammen mit 10 anderen Hunden.
Jetzt haben in dem Camp aber in paar Staupe bekommen. Pauli ist gesund und bereits geimpft - zum Glück. Aber die Ausreise muss verschoben werden. Wir hoffen jetzt auf den 19.12.

Naja, umso mehr ein Grund uns wieder in fremde Welten zu träumen ...

---

Unser nächstes Ziel war dann der Wat Arun, welchen ihr schon vom Vortag kennt. Hierfür mussten wir wieder mit der kleinen Fähre übersetzen. Auf dem Weg zur Fähre gab es noch eine Wechselstube, diese hatten wir dringend nötig. Da dort der Kurs erwartungsgemäß nicht so toll war haben wir aber nur wenig gewechselt.
Natürlich befinden sich dort auch einige Shops und ich habe einen tollen Schal gefunden (meine Schals wollten mir hier übrigens schon einige abkaufen).

Das Zentrum der Anlage bildet der um die 70m hohe, vom Grundriss her quadratische Phra Prang. Dieser besteht aus vier Ebenen, welche durch Treppen verbunden werden. Der komplette Prang wird durch Mosaike verziert, welche Blumenmuster abbilden.

Am Wat Arun war einiges los und zudem war gerade die größte Mittagshitze. Puh! Zudem sind die Stufen recht steil und die Rundwege auf dem Chedi sahen schmal aus ohne erkennbare Festhaltmöglichkeiten. Das ist ja so gar nichts für mich!

Zusammen mit der Eindrucksübersättigung war bei mir in diesem Moment einfach komplett die Luft raus und so habe ich Roland dann alleine auf den Chedi geschickt um Fotos mitzubringen. Im Nachhinein ist das natürlich schade, aber zu dem Zeitpunkt hätte es einfach keinen Sinn gemacht.

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Auf dem Gelände befinden sich noch mehrere Gebäude (ein paar haben wir euch ja "gestern" gezeigt), doch auch bei Roland war mittlerweile die Luft raus. Dementsprechend sind wir zurück zum Hotel gefahren und haben Mittagsschlaf gehalten.
 
One/Last night in Bangkok

binebiene

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  • #113
Heute war unser letzter Tag in Bangkok, morgen geht es nach Chiang Mai. Dementsprechend begann aufgrund meiner kleinen Shopping-Sünden ein lustiges Koffertetris. Irgendwann waren wir halbwegs zufrieden und unsere Kofferwaage brachte Erleichterung – wir waren noch ganz knapp im erlaubten/gebuchten Bereich.

In Chiang Mai stand für uns etwas Natur auf den Plan, insbesondere wollte ich auch Vögel beobachten und fotografieren. Mit dem Handy macht das jedoch keinen Sinn, also haben wir uns nochmal in Richtung Siam aufgemacht, da es dort mehrere Einkaufszentren gibt. Kann ja nicht so schwer sein einen Ersatzakku zu finden.
War es dann leider doch, wir waren in 2 oder 3 Spezial-Fotogeschäften und in einer Art MediaMarkt, aber keine Chance. Evtl. ist die Kamera dafür dann doch zu alt. Mistiger Mist!

Na zumindest gab es auch dort wieder einen Foodmarket (auf diesem ist und das erste Mal der Geruch von Durian deutlich aufgefallen) und damit Sticky Rice. Zumindest ein paar Bilder haben wir euch mitgebracht.

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Also verdursten wird dieser Geist schonmal nicht ...
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Auf diesem Markt hat man Durian extrem gerochen. War schon nicht so nett.
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Dies war also unser letzter Tag in Bangkok. Hier noch ein kurzes Fazit zu Bangkok: ich hatte ja die Befürchtung, dass mich Bangkok total überfordert und ich es von Anfang an nicht mag. Dies war zum Glück nicht der Fall, Bangkok wird nicht zwingend meine Lieblingsstadt, aber ein zweiter Besuch ist nicht ausgeschlossen. Besonders gemocht haben wir die vielen verschiedenen Märkte. Was noch auf der Liste stand, jedoch aufgrund unserer Siestas ausgefallen ist, war eine Fahrt durch die Klongs. Hier empfiehlt es sich lt. verschiedener Blogs, die offiziellen und wohl sehr überteuerten Touristentouren links liegen zu lassen und mit einem öffentlichen Boot zu fahren. Wen es interessiert, der kann mich gerne anschreiben.

Zum Hotel, wir fanden es gut. Die Lage empfanden wir als sehr gut und haben sie auch bewusst so gewählt, an die Sukhumvit wollten wir nicht bzw. hat uns da kein Hotel gefallen. Das Hotel liegt nicht direkt an der Hauptstraße sondern 1-2 Querstraßen weiter und somit war es auch recht ruhig. Königspalast, Fluß, KhaoSan, Road sowie eine Hauptstraße mit auch Taxifahrern bekanntem Platz (der Weg wurde immer mit diesem Platz beschrieben) und damit auch die Öffentlichen wären auch zu Fuß noch erreichbar gewesen. Wir hatten uns auch die „Großen“ direkt am Fluß angesehen, aber da war uns das familiärere lieber.
Etwas irritierend fanden wir, dass wir pro Zimmerkarte 1000 Baht Kaution hinterlegen mussten, ist aber letztendlich kein Problem. Am letzten Tag hätte ich es vermutlich doof gefunden. Zudem hatte es einen netten Innengarten und wir haben ein Zimmer zum Garten reserviert. Bezahlt haben wir etwa 250 Euro ohne Frühstück (das Hotel hatte aber Frühstück im Angebot).
In der Nähe gab es einen 7/11 und mehrere Restaurants oder Garküchen sowie die typischen Stände. Das Zimmer und das Bett waren sehr groß, mit einem kleinen Balkon. Die Decken für unser Moskitonetz leider viel zu hoch, was bei mir anfangs zu leichten Panikattacken geführt hat. Super war, dass sich die Klimaanlagen ums Eck befunden hat, sodass sie uns nicht direkt angepustet hat. Die Mitarbeiter waren freundlich, jedoch waren die in den anderen Hotels später herzlicher. Alles in allem würden wir dieses Hotel jedoch uneingeschränkt weiterempfehlen.
 

Reisezottel

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Wir haben vor Jahren bei unserem bisher leider einzigen Urlaub in Asien eine private Klongfahrt gemacht, also nicht öffentlich oder organisiert. Organisiert nur insoweit, dass der Hotelconcierge (Royal Orchid Sheraton) uns ein Boot "rangepfiffen" hat.

Wir konnten mit dem Bootsführer festlegen wo wir hinwollen und den (sehr günstigen) Preis und die Zeit mit ihm abgesprechen. War super!!! Sind ewig lange in einer Orchideenfarm rum gelaufen!
 

binebiene

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  • #115
Oh sowas würde ich auch gerne machen
Dieses Mal wollten wir nur abends die Märkte in Bangkok machen, tagsüber aber ins Umland. Da soll es ein Gebiet am Fluß mit riesigen Glühwürmchen Schwärmen geben. Das wäre bestimmt toll gewesen!
 
Auf nach Chiang Mai

binebiene

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  • #116
Heute war also unser erster Bäumchen-Wechsel-Dich Tag. Es geht nach Chiang Mai, die Rose des Nordens, und laut den meisten Berichten, dem heimlichen Superstar Thailands. In Chiang Mai hätten wir noch länger bleiben können, ich musste bei der Planung einiges rausnehmen. Manches gewollt und absichtlich, manches mit weinendem Auge.

Mit dem Taxi ging es dann wieder zum Airport Link, natürlich hat der Fahrer uns angeboten und für einen Sonderpreis direkt zum Flughafen zu fahren. Mit unserer Rechnung, dass die Öffentlichen vermutlich schneller und zudem deutlich billiger sind war er nicht gerade einverstanden, half aber auch nichts.

Die Fahrt war dann wie immer angenehm, zwischendrin wurde es mal ein bisschen voller, aber alles im Rahmen.

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Wir haben genug Puffer eingeplant und so konnten wir am Flughafen noch einmal Geld wechseln.

Wir haben alle Inlandsflüge zufällig mit VietJet gebucht und waren mit denen auch grundsätzlich zufrieden. Zwei Sachen waren nicht so toll – davon später mehr – jedoch lag dies nicht zwingend an Vietjet. Die Check-In Schalter waren fast immer recht leer. VietJet ist ein Billigflieger, dementsprechend wird auf jedes Kilo geachtet, es ist beim ursprünglichen Flugpreis nur Handgepäck enthalten. Evtl. gibt es einen teureren Tarif mit Gepäck, das weiß ich nicht. Für den Flug nach Chiang Mai haben wir mit Premium Sitzen (also ganz vorne, mehr Unterschied ist uns nicht aufgefallen) und zusätzlichem Koffer (15 oder 20kg) zusammen 95 Euro gezahlt.

Wie jeder unserer VietJet Flüge startete dieser zu spät, darüber wurde man aber nicht informiert, das merkt man ja, wenn man wartet. Der Flug an sich war sehr angenehm, ich saß am Fenster und konnte mir von oben schonmal die Berge anschauen, in welchen wir wenige Tage später auch noch einen schönen Tag verbringen werden. Von oben sah man auch viele Reisfelder, an den kleinen Rauchsäulen konnte man jedoch auch erkennen, dass bereits mit dem Abbrennen dieser begonnen wurde. Wir waren noch Mitte Februar dort, zu diesem Zeitpunkt beginnt man in etwa mit dem Abbrennen und die Luft sowie Sicht wird wohl deutlich schlechter. Ich hatte Sorge, dass wir da mittenreingeraten, aber dem war zum Glück nicht so.

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In Chiang Mai angekommen standen wir noch etwas länger rum, bis wir zu unserem Gate fahren durften. Und hier sind wir das erste Mal bewusst mit dem Lied „I can fly“ in Kontakt gekommen (ich vermute er wurde auch vor Abflug gespielt) und zwar, weil das nette Liedchen echt in Dauerschleife lief. Einmal gab es ein ähnliches Lied zur Ablenkung während dieser Dauerschleife. Nach irgendwann insgesamt 4 Inlandsflügen am Ende konnten wir mitsingen und ihn nicht mehr hören. Mittlerweile vermisse ich ihn ein bisschen.

Ich dachte ja, dass es der VietJet Song ist, aber es scheint sich um ein einigermaßen bekanntes chinesisches Kinderlied oder Volkslied oder so zu handeln.

Hier mal die von Fiona Fung veröffentlichte Karaoke Version, Quelle: YouTube

Hört euch das jetzt bitte mal 15 Minuten in Dauerschleife an und dann nach ca. 1,5 Stunden nochmal (und dies wiederholt alle 6 Tage)


...

...



...


...


Und jetzt alle miteinander (Roland schaut gerade irgendwas zwischen entsetzt und erfreut und sagte: Das ist DAS Lied …!)

I can fly
I’m proud that I can fly
To give the best of mine
Till the end of time
Believe me I can fly
I’m prout that I can fly
To give the best of mine
The heaven in the sky


Vergesst alle „Shallow“ oder „Bohemian Rhapsody“ – hier ist der echte unerkannte Welthit.

Am Flughafen gab es glaube ich keine weitere Kontrolle mehr, war ja auch ein Inlandsflug und auch in der Gepäcklotterie hatten wir wieder einigermaßen Glück. Draußen hat uns auch schnell ein Taxifahrer gefunden und für den in Chiang Mai festgesetzten Fixpreis von 150 Baht (man kann wohl auch sehr gut und günstig mit den allgegenwärtigen Songthaews (Sammeltaxen) fahren, ging es in ca. 15 Minuten (der Flughafen befindet sich mit knapp 5km in der Nähe der Altstadt) einmal um die alte Stadtmauer rum und an einer geeigneten Stelle in die Stadt „hinein“.

Auf dem Weg zum Hotel sind wir an einem Park voller Blumen vorbeigekommen, auf Bannern wurde für das Chiang Mai Flower Festival geworben. Eine kurze Befragung von Tante Google ergab, dass wir dieses sehr knapp verpasst hatten – schade (auch sehr interessant fände ich zum Beispiel das Laternenfest Yi Peng im November). Na, auf jeden Fall stand jetzt aber fest, dass ich später in diesen Park will.

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Unser erstes Ziel war jedoch unsere Unterkunft, das „Old City Wall Inn“, für welches ich bereits jetzt eine absolute Empfehlung abgebe. Wir wurden dort wirklich herzlich empfangen und auf unser Zimmer gebracht. Ich hatte bei allen Hotels angefragt ob sie ein „Honeymoon Package“ anbieten, tat dieses Hotel nicht, aber sie haben unser Bett wirklich hübsch und liebevoll dekoriert.

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Kaum war das Mädchen von der Rezeption weg wollte Roland den Safe ausprobieren. Natürlich typisch Mann, ohne die Anleitung zu lesen. Also wichtige Unterlagen rein, Safe zu. Und das war er dann auch. Und so ohne Code auch nicht mehr aufzubekommen. Und dann ging auch noch die Alarmanlage los. Toller Einstand! (Roland behauptet gerade steif und fest es gab keine Anleitung, soso).

Also musste Roland runter laufen und die Rezeptionistin holen. Sie hatte irgendwie einen Generalschlüssel dabei und irgendwann hörte das Gepiepe endlich auf. So richtig war ihr auch nicht klar, wie man den Safe richtig bedient, aber irgendwann haben wir rausgefunden (und es wird wohl nicht etwa an einer Anleitung gelegen haben), dass man im Safe erst einen Knopf drücken muss, dann Code ausdenken und dann ganz normal weiter. Wir haben dann aber vorsichtshalber einen Probedurchlauf mit Rezeptionistin und ohne Dokumente gemacht.


...tbc...
 

Bambi2000

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Schon einmal Danke für die schönen Erinnerungen an meine Lieblingsstadt. Wir waren schon 3x in Bangkok und es ist immer wieder schön. Hoffentlich bald...
Jetzt bin ich auf Chiang Mai gespannt. :)
 
Nong Buak Hard Public Park

binebiene

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Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet haben sind wir auch schon los zum Nong Buak Hard Public Park. Leider sahen vor allem die Blumengestecke in Tierform teilweise schon arg mitgenommen aus (ist bei den Temperaturen ja auch kein Wunder), insgesamt ist dieser Park aber wirklich ein kleines (er ist tatsächlich nicht sehr groß) Juwel. Aber seht selbst.

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Nachdem wir die ersten Eindrücke gesammelt haben wollten wir uns auf eine Bank am See setzen. Im See gab es sehr viele Fische/Kois(?) und am See ein Hinweisschild, dass man nur die Fische und nicht die Tauben füttern soll. Yeah, Fische füttern! Ich mag das total gern. Also zum Verkaufsstand und bisschen Fischfutter gekauft. Wir sind dann zu einer flachen Stelle unter einen Baum, die wir als ideal empfanden. Sofort wurden wir von Fischen bemerkt – und von Tauben belagert. Später waren wir noch an einem erhöhten Holzbau, welcher sich über dem Wasser befand, hier gab es besonders bunte Fische.
Irgendwann fragt sich Roland, ob die Tauben so zahm sind, dass man sie mit dem Fuß streicheln kann. Böser Roland! Man versucht nicht Tauben mit den Füßen „anzufassen“! Das dachten sich die Tauben übrigens auch … und da Roland so schön unter ihrem Baum stand folgte die Rache auf ebenjenem. Es machte flatsch – und Roland wurde von Kaka getroffen. Soll ja Glück bringen.

Also zurück zum Büdchen und sich eine Serviette geholt. Dort gab es auch abgepacktes Eis, ideal für die geplante Pause auf der Bank. Dort entdeckte ich auf einem Schild, dass es Papaya Salat gibt und in meinem Kopf machte es klick. Ich hatte mir vor Abreise ein paar typische Gerichte aufgeschrieben, um nicht später böse überrascht zu werden. Ich mag nämlich kein scharfes Essen und Koriander ist für mich die Ausgeburt des Teufels. Daher gab es eine kleine Liste von „ist lecker und kann von beiden gegessen werden“ und „ist lecker aber (sau)-scharf“ (die Liste hat nicht immer funktioniert, dazu später mehr).
Papayasalat klingt harmlos, gehört aber zur zweiten Kategorie. Roland darauf hingewiesen, dass es total lecker sein soll, also hat er sich einen gekauft. Vor dem ersten Bissen war ich dann auch noch so nett und habe ihn auf die Schärfe hingewiesen. Ach, so schlimm kann das ja gar nicht sein … ein paar Bissen später stand deutlich Schweiß auf seiner Stirn und es kullerten ein paar Tränchen.
Aber er schwärmt heute noch immer von diesem Papayasalat und fragt in jedem Thail-Restaurant nach ob sie einen haben. Leider geht es ihm wie mir mit dem Sticky Rice - meistens gibt es ihn gar nicht und falls doch dann doch deutlich weniger lecker.

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Der Papayasalat im Park in der unscheinbaren Bude war für ihn mit Abstand der beste von allen. Falls jemand hinwill, es ist das Büdchen wenn man vom Eingang die rechtere Brücke (s.u.) nimmt und am Ende des Wegs sich noch ein bisschen rechts hält.

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Wir haben den Park dann einmal umrundet und sind auch die Querwege gelaufen und haben dann auf einer größeren Wiese eine weitere Bank zum Leute beobachten gefunden. Im Park treffen sich in den Abendstunden viele junge Erwachsene und machen zusammen (oder auch alleine) Sport, Akrobatik oder Yoga.

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Hier noch weitere Bilder aus diesem tollen Park

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Nong Buak Hard Public Park

binebiene

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  • #119
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Später sind wir wie gesagt auf den Holzbau im Wasser gegangen und haben auf den Sonnenuntergang gewartet und uns die goldene Abendsonne ins Gesicht scheinen lassen.

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Dort habe ich noch ganz viele Fische gefüttert, weil ich die so hübsch fand. Hier ist uns das erste Mal aufgefallen, dass es in Chiang Mai anscheinend eine größere Gemeinde/Ansammlung älterer westlicher Männer gibt, diese haben sich dort nämlich getroffen und Stühle aufgebaut. Also es waren wirklich schon einige und es ist uns in CM allgemein auch so aufgefallen.

Auf diesem Aufbau wurden auch kostenlose Haarschnitte angeboten. Roland wollte erst mitmachen, hat sich dann aber doch nicht getraut.
 

gumpi67

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Papayasalat :love: Der kommt bei mir gleich nach Mango Sticky Rice :cool:, wobei ich aber die "nur ein bisschen scharf"-Variante bevorzuge....

Der Park sieht wirklich nett aus, hier hätte ich es auch eine Weile ausgehalten. Ich freue mich schon, wenn es weiter geht. (y)
 
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