Von DENVER nach NEW ORLEANS

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20.04.2025 Colorado Railroad Museum / Manitou Springs

Am heutigen Tag ging es nach dem Frühstück ganz entspannt über Denver nach Manitou Springs. Bis zum Colorado Railraod Museum wählten wir nicht den direkten Weg über die hässliche Interstate sondern die Strecke über Allenspark, Nederland und Black Hawk. Das Railroad Museum ist ganz nett gemacht und ein interessanter Zwischenstopp.

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Da die Zeit schon fortgeschritten war, ging es dann weiter über die Interstate nach Manitou Spring. Wir hatten für die nächsten 3 Übernachtungen das Villa Motel at Manitou Springs ausgewählt. Es ist sehr gut gelegen, preiswert und die Zimmer sind sehr sauber. Allerdings ist das Frühstück sehr übersichtlich und ohne Abwechslung.

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Der Ort selbst ist sehr schick, mit vielen interessanten Shops und Restaurants. Zum Abendessen hatten wir für uns den Pub The Keg Lounge entdeckt. Perfekter Service, gutes Essen und faire Preise.

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21.-22.04.2025 Manitou Springs

Für die nächsten zwei Tage standen Garden of the Gods, Pikes Peak und Cliff Dwelling auf dem Programm. Natürlich auch etwas Schlendern durch Manitou Springs.

Im Garden of the Gods wollten wir eigentlich nur ein oder zwei Stunden bleiben, sind dann aber doch alle Trails gelaufen. Es war herrlichstes Wetter und der Park war nicht überlaufen. Erst gegen Nachmittag kamen dann einige weitere Touristen. Da Amerikaner aber nicht gerne Laufen, konzentrierte sich dies auf den Bereich nahe den großen Felsnadeln. Die Temperaturen erreichten tagsüber mittlerweile 27 °C.

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So haben wir dort fast 6 Stunden verbracht. Abends sind wir in Manitou Springs etwas durch die Shops gezogen. Unter anderem gibt es dort auch einen sehr gut sortierten Weihnachtsladen. Eigentlich der beste auf unserer gesamten Tour. Abends zog es uns dann wieder in die Keg Lounge.

Am darauffolgendem Tag - ebenfalls bei schönstem Wetter - sind wir zeitig Richtung Pikes Peak gefahren. Am Gate haben wir brav unsere 20 USD bezahlt, um dann zu erfahren, dass es heute die Straße ab Glen Cove auf 11.400 ft gesperrt ist. Man hat wohl Angst, dass die Amis mit ihren Flip-Flops ausrutschen. Ich hatte kurz überlegt, mir das Geld wieder geben zu lassen, aber wir sind trotzdem gefahren. Selbst bei nur 3.500 m Höhe ist die Aussicht schon enorm.

Map Pikes Peak

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Nach einer einstündigen Schneewanderung war das Thema Pikes Peak erledigt. Somit war noch Zeit für die Cliff Dwelling und einem kurzen Trip nach Colorado Springs. Ok, letzteres kann man machen, muss man aber nicht unbedingt. Zumindest das IPA in der OCC Brewery war lecker.

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Abends haben wir dann noch die Penny Arcade durchgespielt und sind zum Essen doch wieder in die Keg Lounge.

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23. - 24.04.2025 Alamosa - Great Sand Dunes NP

Nun ging es wieder weiter Richtung Süden nach Alamosa, immer noch in Colorado. Die Fahrt dort hin führte uns die gesamte Zeit durch eine riesige Hochebene. Die Sicht betrug locker 30 Meilen und irgendwann waren an Horizont die Dünen zu erkennen.

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Abgestiegen sind wir im Fairfield Inn & Suites Alamosa, ein recht ordentliches Motel, günstig gelegen am Hwy 285. Den Nachmittag und den zweiten Tag verbrachten wir im Great Sand Dunes NP. Diese riesigen Dünen sind schon beeindruckend. Man sollte unbedingt das Visitor Center besuchen, um sich über die Entstehung dieses Naturschauspiels zu informieren. Im Park selbst gibt es an sehr schönen Stellen Picknick Areas und auch einige Trails. Ratsam ist ein guter SUV mit Allrad, um auch bis zum Punkt Castle Creek zu fahren.

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Ein Stück vor dem Parkeingang geht es nach rechts zum Zapata Fall, besonders im Frühjahr sehenswert. Leider kann man keine Videos hochladen. Die Fotos geben die Eindrücke nicht annähernd wieder.

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24. - 26.04.2025 Taos

Nach einem wunderschönen Tag bei den Great Sand Dunes ging es dann wieder über Alamosa und die 285 das kurze Stück bis nach Taos - New Mexico. Diese Region ist besonders für ihre Adobe Houses bekannt und sollte unbedingt mit in eine Tour eingeplant werden. Schon die Strecke nach Taos fanden wir sehr interessant, mit den teils sehr modernen Häusern im Adobe Stil.

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Unser Motel war das sehr feine Adobe & Pines Inn. Besonders positiv muss ich hier das Frühstück erwähnen. So etwas habe ich in den USA noch nicht erlebt. Es gibt jeden Tag zwei sehr gesunde und abwechslungsreiche Essen mit feinen Zutaten, ganz frisch zubereitet.

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Da es schon ziemlich spät war, gab es heute KFC to go. Ich hatte schon besseres von denen. Am Freitag hatte sich dann meine Frau zu ihrem Geburtstag den Besuch von Taos Pueblo und einen Trail entlang des Rio Grande gewünscht.

Taos Pueblo ist sehr interessant, besonders, wenn man sich mit der Geschichte beschäftigt. Es ist die vermutlich älteste durchgängig bewohnte Siedlung in den USA. Die ältesten Häuser stammen aus dem 11. Jahrhundert. Es ist allerdings auch eine recht überlaufene Touristenattraktion. Man sollte also doch recht zeitig da sein sollte. Auch gibt es dort viele Künstler-Shops mit selbst hergestellten Objekten. Zumindest wurde uns das immer wieder versichert. Dumm nur, wenn nicht überall der Made in China oder Made in Asia Aufkleber entfernt wurde. Allerdings haben wir auch in einigen Ateliers auch recht interessante Gespräche geführt.

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Zwei Stunden später sind wir zum Rastplatz an der Rio Grande Gorge Bridge gefahren und den Trail am West Rim des Canyons gelaufen. Es ist schon eindrucksvoll, wie tief das Wasser den Fels geschliffen hat.

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Trotz der Vorbräunung haben wir uns einem leichten Sonnenbrand eingefangen. Den Abend haben wir dann gemütlich in Taos in The Alley Cantina ausklingen lassen.
 
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26.04.2025 Santa Fe und weiter gen Süden

In Taos hatten wir uns dann überlegt, wie wir die Route weiter gestalten wollen. Die weitere Route war noch völlig offen. Lediglich die Übernachtungen auf Galveston/TX und in New Orleans/LA waren fix. Zur Wahl standen die Strecken über White Sands / Big Band und Dallas. Wir haben die Entscheidung dann noch einmal vertagt und für den Besuch der Carlsbad Caverns eine Übernachtung in Roswell gebucht.

Unsere heutige Tour führte uns weiter über die 285 nach Santa Fe, Canyon Road und Historic District um die Santa Fe Plaza. Die Canyon Road ist gesäumt von teilweise wunderschönen Häuschen im Adobe Stil mit vielen Ateliers und Galerien. Die Santa Fe Plaza und die angrenzenden Straßen mit ihren Hops und Cafes in den alten Häusern laden zum bummeln ein.

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Nach 3 Stunden ging es dann weiter nach Rosswell.

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In Roswell empfing uns dann ein heftiges Unwetter mit Windstärken bis 10.

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Zu empfehlen ist das Home2 Suite by Hilton. Sehr große saubere Zimmer und alles in Laufweite. Für den Abend haben wir eine sehr gute Sportsbar entdeckt, das Peppers Grill & Bar.

Ansonsten ist Roswell eher eine Stadt, die man ruhig skippen kann. Gebe es da nicht den "historisch belegten" Absturz eines UFO's im Juni 1947. Das UFO und die Aliens sind ja immer noch in der Area 51 versteckt. Wobei man in Roswell felsenfest schwört, dass das einjährige Kind der Aliens beim Absturz entkommen konnte. Es soll orangenfarbene Haut haben. ;)

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