Wiederholungstäter 2025

Di411

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Nach vielen Jahren des stillen Mitlesens möchte ich mich nun auch endlich mit einem Reisebericht revanchieren.

Am 11. Oktober ging es für uns als Familie zum dritten Mal zum Herbsturlaub nach Florida (für meinen Mann und mich zum vierten Mal).

Nachdem wir zu zweit 2007 den Süden etwas erkundet hatten, beschloss ich 2017 als Neu-Schulmama beim Eintragen der Ferien der nächsten Jahre, dass es 2022 für uns nach Florida gehen wird, da die Herbstferien so spät lagen, dass ich dort Geburtstag feiern konnte. Damals ahnte ich natürlich noch nicht, dass das vielleicht gar nicht möglich ist (Stichwort Corona). Es klappte aber doch und so waren wir 2022 das erste Mal in Florida (Route: Tampa – Orlando (Disney, SeaWorld) – Cocoa Beach (Kennedy Space Center) – Miami – Naples – Indian Rocks Beach (statt Cape Coral aufgrund von Ian) – Tampa) und weil es so schön war und die Flüge im kommenden Jahr so günstig, 2023 dann wieder (wieder mit ähnlicher Route: Tampa – Orlando (ohne Parks, weil es bei Disney so voll war, dass wir das für den Preis nicht noch mal machen wollten) – Miami – Nassau/Bahamas (Atlantis und Schweinchen-Tour) – Naples – Indian Rocks Beach (weil es dort so schön war) – Tampa).

Als ich 2022 die ersten Reiseberichte hier im Forum zur Vorbereitung las, fand ich es völlig unverständlich, warum man jedes Jahr nach Florida reist und nicht mal woanders hin. Wir sind generell recht viel unterwegs und es gibt viele tolle Orte auf der Welt, aber Florida hat schon ein sehr schönes Gesamtpaket, vor allem im Herbst.

Somit ging es für uns dieses Jahr wieder los, dieses Mal in Kombination mit New York.

Die Route war:

11. – 14. Oktober – New York

14. Oktober – Weiterflug nach Orlando

14. – 16. Oktober – Orlando

16. Oktober – Abstecher nach Clearwater Beach

17. – 20. Oktober – Kreuzfahrt Bahamas

20. Oktober – West Palm Beach

21. – 24. Oktober – Ferienhaus Palm Coast bei St. Augustine


Und los geht's

1. Tag

Los ging es also, wie gesagt am 11. Oktober ab Berlin über München mit Lufthansa nach New York. Die Flugkombi war zwar nicht ganz zeitoptimal, aber wenn man gleich Samstag in den Ferien los will, muss man etwas flexibel sein, damit es nicht zu teuer wird. Außerdem kamen wir so zu unserem ersten A380-Flug. Das war schon recht beindruckend, sehr angenehm und wirklich leiser.

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Neben meinem Mann und mir gehören noch unsere 2 Kinder (15 und 11 Jahre) zur Reisegruppe. Beide waren noch nicht in New York bzw. können sich nicht daran erinnern, so dass alle recht aufgeregt waren.

Wir sind sehr pünktlich in JFK gelandet, die Einreise hat zwar aufgrund der Größe der Maschine etwas gedauert, war aber total unkompliziert. Mit dem Taxi ging es dann zügig zu unserem Hotel in Chelsea – ein sehr schönes, neueres Springhill Suites.

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Die Lage ist wirklich toll, sehr zentral in Midtown, mitten in der Blumenstraße, 15 Minuten zu Fuß zum Times Square, U-Bahn ein paar Schritte und dann nur eine kurze Fahrt bis zum Battery Park nach Süden oder Central Park im Norden. Gegen einen kleinen Aufpreis gab es ein Zimmer im 43. Stock – der erste Wow-Moment.

An dem Abend wurde noch der Rasing Canes-Wunsch erfüllt und aufgrund des guten Wetters ging es noch kurz zum Times Square.
 

ck239

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Das ist doch schon mal ein sehr interessanter Start. Ich bin dabei.... erster!!!.. :giggle:
 

gumpi67

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New York geht immer - ich bin gerne dabei. Und wenn es im Anschluss nach Florida geht, kann es nur ein schöner Urlaub werden. (y)
 

Lutz04

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Ein vielversprechender Start(y).... bin natürlich auch dabei und habe virtuell auf der roten Treppe am Times Square Platz genommen.
Kann losgehen 🍿popcorn :D
 

Montana

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Super...auf gehts :)
Falls möglich, kannst Du die nächsten Bilder einen "ticken" größer ziehen? Ich weiß, reine Bequemlichkeit, aber dann muss man sie nicht anklicken, während man den Threadl liest :cool:
 
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Di411

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2. Tag
Die erste Nacht war um 5 Uhr vorbei (nicht so schlecht), so dass wir pünktlich 7 Uhr beim inkludierten Frühstück saßen. Das bot eine sehr gute Auswahl und sogar echtes Geschirr.

Gestärkt ging es zuerst nach Süden zu meinem persönlichen Highlight, der Staten Island Ferry. Die Runde ist für mich besonders auf der Rückfahrt mit immer größer werden Skyline besonders beeindruckend und die Freiheitsstatue gibt es auch noch dazu.

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Es folgten Wall Street und 9/11 Memorial. Das hat auch die Kinder merklich beschäftigt, völlig verständlich und umso mehr, da wir 24 Stunden vorher selbst noch in einem Flugzeug saßen und jetzt ein einem Hochhaus nächtigten.

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Dann ging es aufgrund der noch immer trockenen Witterung Richtung Central Park. Nach einem kurzen Stopp im Foyer des Natural History Museum und einem Hot Dog setzte dann der erwartete Regen ein, wenngleich noch sehr seicht und aushaltbar.

Begleitet von der Parade zum Hispanic Day ging es über die 5th Avenue (mit dem ein oder anderem Shoppingstopp (nur zum Unterstellen natürlich, es regnete ja ;)) Richtung Time Square und dann zurück zum Hotel.

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Di411

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3. Tag
Der nächste Tag begann kurz nach 6 Uhr mit einem Feueralarm und einem „Spaziergang“ 43. Stockwerke nach unten. Juhuu.

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Zum Glück war unten das Frühstück schon fertig. Der Regen an dem Tag machte es uns etwas schwierig, ein gutes Tagesprogramm hinzubekommen. Die Schlange am MoMa war endlos lang und schreckte uns ab, Chinatown war einfach grau und nass, so dass wir am frühen Nachmittag (mit nicht gerade bester Laune) zurück im Hotel waren.

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Aber das Highlight an diesem Tag war eh der gebuchte Besuch des Summit One Vanderbuild. Von der Grand Central Station (auch da Haken dran) ging es ganz modern-fancy durch mehrere Warteschlangen (ohne warten) direkt zum Aufzug (natürlich gab es vorher noch den Einführungsfilm) und in gefühlten Sekunden in den 91. Stock direkt in den Spiegelsaal. Obwohl das Wetter echt schlecht war, war der Besuch ein wahres Erlebnis, auch wenn es nicht den erhofften Sonnenuntergang gab. Es war genau die richtige Entscheidung, da wir auf einer „normalen“ Aussichtsplattform an diesem Tag echt keinen Spaß gehabt hätten. Summit hat neben dem Spiegelsaal auf 2 Ebenen noch andere Räume mit Kunstinstallationen, die den Besuch echt vielseitig machen. Wir waren über 2 Stunden dort oben, ohne dass uns langweilig war. Wenn das Wetter für einen Cocktail auf der Terrasse mitgespielt hätte, wäre es bestimmt über 3 Stunden geworden. Gut investierte 250 USD.

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Ein kleiner Abstecher zum Times Square geht doch abends immer.

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Und dann ging's aber zurück zum Hotel.

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4. Tag

Der nächste Tag war wieder etwas trockener, so dass ich doch noch zum Little Island Park (wirklich sehr, sehr hübsch) und zum Highline Park gekommen bin. Die ganze Gegend ist wirklich unheimlich sehenswert (über die paar nicht so schönen Ecken schaut man einfach hinweg).

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Dann kam schon das im Hotel bestellte Shuttle zum Flughafen, ein Suburban – sehr zur Freude des Gatten – mit einem sehr gesprächigen Fahrer, der uns noch zahlreiche Infos und Anekdoten mitgab.

LaGuardia ist auch ein ausgesprochen schöner Flughafen. Und ein zwei schnell erworbene Snacks später waren wir schon mit Delta (auch sehr empfehlenswert) auf dem Weg nach Orlando.

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Wir haben das New York-Programm bewusst nicht so voll gepackt, weil das für uns so besser funktioniert und wir mehr Spaß am spontanen Entdecken und Genießen haben. Mit weniger Regen wäre es noch besser aufgegangen, aber es hat allen gut gefallen und war gut für den ersten Eindruck.

Nun aber bekanntes Terrain: FLORIDA

Die Ankunft war pünktlich, Koffer- und Mietwagenholen (auch wir haben es nach zwei Buchungen schon zum Gold Member bei Hertz geschafft, dafür gab es einen soliden und günstigen Chevrolet Equinox) dauern halt doch, so dass der Abend dann ereignislos mit einem Snack von Five Guys im Hotelzimmer in Flamingo Crossing endete. Wir hatten zwar ein Zimmer mit Feuerwerksblick, aber das ist doch ziemlich weit weg und damit nicht so richtig beeindruckend.

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Als Hotel hatte ich nach viel überlegen das SpringHillSuites Flamingo Crossing genommen. Es war alles super, gutes Frühstück (Mickey-Waffeln!), großer Pool, große Zimmer, aber doch nicht so neu wie gedacht und halt etwas abseits. Es war wirklich alles in Ordnung, aber ich würde es nicht noch mal buchen.
 
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5. Tag

Shopping! Heute war das Premium Outlet Vineland Avenue unser erstes Ziel und wie es sich später zeigt auch das einzige Shopping-Ziel.

Wir waren wohl in Kauflaune.

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Abends haben wir noch eine Runde durch Disney Springs gedreht und sind danach eine Runde ums Magic Kingdom gefahren und haben dabei das Feuerwerk angeschaut. Sieht man teilweise echt gut und wir haben sogar die Abschussrampen gefunden.

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(Feuerwerk und TRON Lightcircle / Run)
 
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6. Tag

Da der Freund des großen Kindes zeitgleich an der Golfküste urlaubte, führte uns unser Weg heute nach Clearwater Beach.
Doch zuvor musste einfach ein Abstecher nach Indian Rocks Beach sein, wo wir die letzten beiden Male sehr schöne Urlaubstage in einem tollen Ferienhaus verbracht haben. Eine Eisdiele mit 150 Sorten gibt es zudem noch.

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Die Freude der Kinder war riesig, dass es geklappt hat. Zuerst ging es bei wirklich sehr warmem und sonnigem Wetter eine Runde zum Minigolf (hatten wir bisher nicht geschafft) und dann zum Sonnenuntergang an den Strand und ins Wasser. Dafür nimmt man doch gern den Umweg in Kauf.

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Abendessen gab es dann noch bei Frenchy’s Rockaway Grill direkt am Strand mit den Füßen im Sand. Einfach toll und geschmeckt hat es auch noch allen. Für uns war es schon der 2. Besuch und bestimmt/hoffentlich nicht der letzte.

Da wir am nächsten Vormittag in Miami sein mussten, ging es für uns dann noch 2 Stunden nach Süden bis nach Fort Myers zur Zwischenübernachtung in einem Standard-Holiday Inn.
 
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Di411

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7. Tag
Auch beim dem schönsten Urlaub sollte man einen Wochenendurlaub einschieben ;)
Also auf zum Weekend Getaway mit der Wonder of the Seas

Nach einem kurzen Frühstück ging es dann gleich zeitig weiter Richtung Hafen Miami, wo wir trotz etwas Stau pünktlich gegen 11 Uhr eintrafen. Kaum im Parkhaus angekommen, würden uns vom sehr netten Personal schon die Koffer abgenommen und mit lauten Beats eines Hard Rock Café-DJs wurden wir im Terminal willkommen geheißen (Stichwort: Miami Weekend Getaway). Nachdem Check-in-Papiere und ESTA geprüft waren (hat insgesamt keine 10 Minuten gedauert), standen wir schon auf dem Schiff. Davon waren wir echt beeindruckt. In der Zeit hatten wir letztes Jahr in Barcelona bei Costa noch nicht mal die Koffer abgegeben.

Nach unserer positiven Kreuzfahrt-Ersterfahrung (wir waren sehr skeptisch, wollten uns aber eine eigene Meinung bilden) im letzten Jahr auf dem Mittelmeer, wollte ich unbedingt mal die Icon- oder Oasis-Class von Royal Caribbean sehen. Und wie es der Zufall wollte, gab es sogar 2 Angebote für genau die 3 Tage, die bei der Planung der Reise noch übrig waren, einmal ab Port Canaveral und einmal ab Miami. Aufgrund des besseren Preises und des interessanteren Hafens haben wir uns für Miami entschieden.

Das Schiff war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte, einfach ein Wahnsinnserlebnis. Nicht kleckern, klotzen, ist hier die Devise. (Über die Sinnhaftigkeit von Kreuzfahren will ich an dieser Stelle nicht nachdenken.)

Für einen regnerischen Sonntag gibt es für alle Interessierten schöne Videos von Matthias Morr oder Harr Travel, die jeden Winkel des Schiffes zeigen. Wir haben auch erstmal eine Runde gedreht, dabei gleich einen Burrito auf Deck 16 gegessen und eine Runde Minigolf gespielt. Entgegen der Erwartung konnte man alle Aktivitäten (Minigolf, Zipline, Flowrider, Rutschen, Eislaufen etc.) ohne Wartezeiten machen und sie sind alle inklusive.

13 Uhr durften wir dann die Kabine auf Deck 12 beziehen. Hübsch, praktisch und ausreichend für 3 Tage.

Bei der weiteren Schiffserkundung konnten wir dann auch nicht am Kuchen im riesigen Buffetrestaurant vorbeigehen. Das Essen war aber auch lecker und die Aussicht von Deck 15 dabei nicht weniger schön, auch wenn wir uns noch immer nicht bewegt hatten. Auch die Kinder konnten nicht "Nein" sagen und so gab es als Zwischenmahlzeit Schnitzel mit Kartoffelbrei und Bratensoße bei strahlendem Sonnenschein und Blick auf Miami und Miami Beach. Könnte schlimmer sein.

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16.30 Uhr lief der Koloss mit viel Tamtam dann aus, Premium-Miami-Beach-Blick inclusive.


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An dem Abend gab es für uns neben einem schönen Abendessen im Hauptrestaurant (lecker, Service sehr nett und aufmerksam, aber trotzdem kann das Costa noch etwas besser) noch eine Eis- und eine Wassertheater-Show.
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Di411

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8. Tag
Perfect Day at Coco Cay.

An dem Tag ging es auf die Privatinsel von Royal Caribbean auf den Bahamas. Das Einlaufen am frühen Morgen haben wir bewusst verschlafen, weil es „nur“ ein Kai an einer Insel ist und damit nicht so viel zu sehen gibt. Nach einem tollen, recht entspannten Frühstück im Buffetrestaurant (auch eine positive Überraschung im Vergleich zu Costa, wo es sehr eng und hektisch war) ging es auch für uns an Land.
Neben der Wonder of the Seas lag auch das Schwesterschiff Utopia of the Seas in Coco Cay. Auch wenn beide in Summe unglaubliche 12.000 Passagiere haben, fühlte es sich auf der Insel nicht überfüllt an. Gut besucht ja, aber nicht eng.
Ein Blick auf die Karte und wir haben uns spontan für den South Beach entschieden, zu dem uns natürlich ein kleiner Zug brachte. So ein Tag könnte schlimmer sein, als am Strand einer Bahamas-Insel zu liegen. Wenige Schritte entfernt gab es auch die Strand-Snackstation mit Burgern, Hot Dogs, Pommes, Salaten, Kuchen sowie Obst und alkoholfreien Getränken (wie Liegen und Sonnenschirme alles im Preis inklusive). Am frühen Nachmittag sind wir aber trotzdem zurück aufs Schiff, da die Kinder noch rutschen wollten, bevor alle zurück an Board sind. Neben den Wasserrutschen haben wir auch noch die Teppichrutsche (von Deck 16 auf Deck 6) ausprobiert, eine gute Alternative zu den ständig vollen Fahrstühlen.

Am Abend gab es neben der großen Runde einmal ums Oberdeck noch eine sehr unterhaltsame Musikshow im großen Theater für uns.

9. Tag
Nassau

Zeitig aufstehen für das Einlaufen in den kleinen Hafen von Nassau bei schon merklichem, aber nicht dramatischen Seegang (ja, auch ein großes Schiff schaukelt).

Nach dem schönen Frühstück sind wir auch eine kleine Runde durch Nassau gelaufen. Da wir vor 2 Jahren schon da waren und es jetzt nicht unbedingt eine wahnsinnig hübsche Stadt ist, haben wir uns hauptsächlich auf einen WLAN-Stopp bei Starbucks (das Kind wollte mitteilen, dass sie noch lebt) und eine Dose Goombay Punch beschränkt. Das Auslaufen war bereits für 13.30 Uhr geplant, so dass eh nicht viel Zeit für irgendetwas geblieben wäre.

(Für alle, die es interessiert, und da es vorher auch nicht gefunden hatte: es gab keinerlei Passkontrollen oder Einreiseformalitäten, man brauchte nur die Schiffskarte.)

So haben wir bereits beizeiten wieder das Bord-Angebot (dafür waren wir ja da) genutzt und die Kinder waren erstmal Eislaufen (bitte nicht drüber nachdenken).

Beim parallelen Auslaufen mit der Utopia gab es dann ein DJ-Party-Battle auf den Schiffen. Also, wer es leise und gediegen mag, war an Deck falsch. Auf dem Balkon (obwohl nur 2 Decks tiefer) war es aber leise, also eine ruhige Ecke findet man immer. Trotzdem ist Royal Caribbean eher auf Action und Party ausgelegt.

Am letzten Abend wir noch mal überall vorbeigeschlendert, haben uns vom Roboter einen Cocktail mixen lassen, einen der zahlreichen Liveauftritte genossen und im Central Park Schach gespielt.
 
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Di411

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Jetzt noch die Bilder zu den letzten 2 Tagen, da ist beim Einfügen wohl etwas schief gegangen.
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Di411

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10. Tag

Schon früh um 6 Uhr ist das Schiff wieder in Miami eingelaufen und unsere kurze (Zwischen-)Reise ging zu Ende. Das Zimmer mussten wir um 8 Uhr räumen, das Gepäck wurde schon nachts geholt (wenn man wollte). Nach einem gemütlichen Frühstück ging es auch für uns von Board.

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Fazit: Ein tolles Schiff, die Route durch die Karibik sowieso, ich wäre gern noch länger geblieben. Aufgrund der Optik, des sehr aufmerksamen Personals und der vielseitigen Unterhaltungsmöglichkeiten kombiniert mit dem wirklich sehr guten kulinarischen Angebot war es ein tolles Erlebnis mit überraschend geringen Extrakosten (nur der Wein zum Essen und 2-3 Cocktails, ein Getränkepaket ist für uns nicht das richtige, das wussten wir schon und hier waren sogar Kaffee, Tee, Wasser, Saft und Limo ganztägig verfügbar).

Das Auto hatten wir ja bewusst ins Parkhaus gestellt, um keine Zeit für Autoabgeben und -wiederanmieten zu verwenden. Und so standen wir schon gegen 11 Uhr in der Aventura Mall, weil der Gatte dem Kind noch einen Besuch bei Nike versprochen hatte. Die Mall ist sehr edel und unglaublich groß (und war auch noch sehr leer), leider gab es keinen klassischen Food Court für den kleinen Snack zwischendurch.

Unser Hotel für den Tag stand in West Palm Beach, weil ich mir das schon immer mal anschauen wollte. So ging es am Abend dort noch eine kleine Runde durchs hübsche Städtchen. Sogar einen Bahnhof gab es mal zu besichtigen.

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