Zwei zum Preis von Einem - USA West Part 1+2

Ibins

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  • #121
Der Weg ist das Ziel! Der Spruch war heute absolut Programm, denn ich wollte unbedingt auf der Cottonwood Canyon Road nach Page fahren und das war’s auch echt wert. Tolle Strecke, allerdings nur bei trockener Witterung zu empfehlen, da die „Straße“ überwiegend aus festgefahrenem Lehmboden besteht und der wird, wenn er nass wird, wahrscheinlich zur Rutschbahn.


Knapp 40 Meilen unpaved Road lagen vor uns, für die man (reine Fahrtzeit) knapp 2 Stunden rechnen sollte. Mit den entsprechenden Fotostopps und kleinere Trails (z.b. am Grosvenor Arch) kann man daraus aber auch leicht ne Tagestour machen. Wir waren für die insg. Knapp 90 Meilen gut 6 Stunden unterwegs und trudelten so gg. 13 Uhr in Page ein.

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(spätestens hier ist man mitten im wilden Westen, siehe die Einschusslöcher im Verkehrsschild...o_O)

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Nach unserem eher spartanischen Frühstück hatten wir richtig Hunger und gingen, nach unserer Ankunft in Page, erstmal zu Stromboli, ne Pizza essen. War ne Empfehlung von nem Bekannten und war tatsächlich nicht schlecht. Hat auch ne nette Terrasse, wo man es, dank guter Beschattung, auch unklimatisiert ganz gut aushalten kann.

Danach haben wir erstmal unsere Reisevorräte im örtlichen Safeway aufgefüllt und haben in unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte eingecheckt, den Nachmittag haben wir dann am Hotelpool verbracht.

Hotels in Page sind ja meist kein Schnäppchen, aber wir hatten Glück und haben da ein echt gutes Angebot erwischt. Die Wahl fiel auf das Best Western View of Lake Powell, das es für 95,-€ die Nacht gab, normaler Weise war das immer so um die 200,-€ bei Booking, Expedia und Co zu haben. Den Lake Powell hat man zwar nicht wirklich gesehen, aber trotzdem hat es uns sehr gut gefallen, vor allen Dingen die Terrasse des Hotels, wo man abends gemütlich sitzen kann und bei einem Bier oder nem Wein (muss man sich selber mitbringen, das Hotel bietet keinen Getränkeservice an) den Sonnenuntergang genießen kann.
 

Ibins

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Tag 13, Mittwoch, 4.7.2018

2016 hatten wir den Upper Antelope besichtigt und waren, trotz Massenabfertigung, echt begeistert. Dieses Mal sollte es der Lower Antelope sein und auch der war absolut grandios. Wir hatten die Tour um 10:30 Uhr gebucht, da ich mal gelesen hatte, dass bei zu hohen Temperaturen, die Touren gecancelt werden könnten und dass da natürlich die Touren mittags/nachmittags eher gefährdet sind.

Der Unterschied zwischen den beiden Canyons besteht darin, dass der Upper etwas einfach zugänglich ist, da man in den quasi ebenerdig reingehen kann, während man beim Lower über Treppen und Leitern rein und wieder raus klettern muss und auch der Canyon ansich ist etwas enger. Aber trotz allem muss man kein Sportler oder besonders fit sein, um den Lower Antelope besichtigen zu können, lediglich eine Gehbehinderung könnte da zum Problem werden. Ansonsten sind sich die Canyons, wie schon erwähnt, sehr ähnlich, die Beams allerdings hat man (lt. unserem Guide) nur im Upper Antelope.

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Ibins

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  • #123
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Fazit: Uns haben beide sehr gut gefallen, aber auf Grund der kleineren Gruppen und (wegen der Enge des Lower Antelope) des nicht vorhandenen Gegenverkehrs, fanden wir den Lower Antelope ein wenig angenehmer, als seinen großen Bruder.

Als wir wieder raus waren haben wir uns erstmal ein paar Minuten hingesetzt und die ganzen Eindrücke verarbeitet. Antelope (egal ob Upper oder Lower) ist halt doch immer ein Highlight… :)


Danach sind wir zum Horseshoe Bend gefahren, auch den hatten wir 2016 aus Zeitgründen aus dem Programm geworfen. War echt schön, aber wir haben einen ziemlich blöden Fehler gemacht und den vielen Warnschildern (Heat Danger und so…) keine große Bedeutung beigemessen und nur ne kleine Flasche Wasser für uns beide mitgenommen. Für die 2 Kilometer vom Parkplatz zum Aussichtspunkt und wieder zurück reicht das bestimmt… dachten wir…

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Pustekuchen, da wurden wir ganz schnell eines Besseren belehrt. Die Flasche war schon auf dem Hinweg leer und als wir dann zurück den Berg rauf gingen, merkte ich schon, dass es meiner Frau garnicht mehr gut ging (mir im Übrigen auch nicht, aber bei ihr war‘s schon deutlich schlimmer, ihr war schwindlig und ich hatte echt Bedenken, dass sie mir da gleich zusammen klappt). Zum Glück gibt’s da auf halber Strecke nen Pavillion, wo man zumindest etwas Schatten hat, dort haben wir uns dann 10 min hingesetzt, bis es wieder einigermaßen ging. Die restliche Strecke bis zum Auto ging’s bergab, war dann also nicht mehr ganz so dramatisch. Nichts desto trotz waren wir froh, als wir am Auto waren und noch 2 Flaschen Wasser in unserer Kühlbox hatten. Die haben wir dann bei laufendem Motor und Klimaanlage erstmal geleert, danach ging’s wieder einigermaßen…


Was lernen wir daraus? Die Warnschilder sind durchaus berechtigt und gerade bei Temperaturen um die 40 Grad sollte man nicht meinen, dass man schlauer ist, als diejenigen, die die Schilder aufgestellt haben… [-X


Nach dem Schrecken haben wir den Rest des Nachmittages am, bzw. im Hotelpool verbracht, Abkühlung war angesagt!

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Den Abend haben wir dann auf der schönen Hotelterrasse verbracht und gg. später noch das Feuerwerk bestaunen dürfen, heute war ja schließlich der 4. Juli…

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War trotz allem ein toller Tag mit vielen schönen Eindrücken! :)
 

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Tag 14, Donnerstag, 5.7.2018


Heute ließen wir es etwas gemütlicher angehen und genossen ein überraschend gutes Frühstück (das war für amerikanische Verhältnisse echt überdurchschnittlich gut), ehe wir uns auf den Weg Richtung Sedona machten. Wir waren schon sehr gespannt, man liest ja allerhand von Sedona, das ja in erster Linie bei Esoterikern ein beliebtes Ziel ist…

Irgendwer hat geschrieben, dass es nirgendwo auf der Welt ausgeglichenere und freundlichere Menschen, als in Sedona gibt und jeder der hier her kommt, nicht mehr weg möchte… Ich hab keine Ahnung mehr, wer das auf welcher Website erzählt hat, aber der Spruch hat sich bei uns eingebrannt, zumal wir da eher andere Erfahrungen gemacht haben, aber der Reihe nach…


Zunächst sei mal festgehalten, dass Sedona wirklich traumhaft liegt und absolut sehenswert ist!
Auch mit unserem Hotel (Best Western Plus Sedona Inn) waren wir hochzufrieden. Fügt sich gut in die Landschaft ein und man hat jede Menge schöne Terrassen, von denen aus man einen echt tollen Ausblick hat.

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Wir haben dann auch gleich den Plan für den Abend geändert und sind nicht essen gegangen, sondern haben uns beim Chinesen nebenan was geholt und dann vor unserem Zimmer auf der Terrasse genossen, während wir uns den Sonnenuntergang angeschaut haben…

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Tag 15, Freitag, 6.7.2018


Nach einem weiteren, überraschend guten Frühstück, ging’s heute erstmal zur Chapel of the holy cross. Sind zwar eigentlich keine Kirchgänger, aber die ist schon sehenswert. Gut in die Landschaft integriert und von da oben hat man auch nen tollen Ausblick!

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Typisch amerikanisch: Die Spende für die Kerzen kann man hier auch per Kreditkarte begleichen, allerdings war das Terminal gerade offline… :)

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Danach wollten wir mal ein bisschen durch den Ort schlendern, um uns die lustigen Läden, mit all dem ganzen Esoterik-und sonstigen Kram, den es so an touristischen Hotspots zu kaufen gibt, anzuschauen.

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Vor einem der Läden war ein riesiges Glockenspiel aufgebaut, auf dem immer wieder irgendwer rumgeklimpert hat, bis es dann offensichtlich einem der Ladenbesitzer gereicht hat und den armen Kerl, der gerade dort seine musikalischen Phantasien ausgelebt hat, dermaßen zusammengestaucht hat, dass derjenige ziemlich bedröppelt von Dannen gezogen ist…

Mein Kommentar zu dem Ladenbesitzer: Das war wohl einer der ausgeglichenen und freundlichen Menschen aus Sedona… ;)


Auf der anderen Seite kann ich schon verstehen, dass man mal ausrasten kann, wenn da den ganzen Tag alle möglichen Leute vor deinem Laden auf den Glocken rum dreschen und Du dir den Käse anhören musst, ob du willst, oder nicht. ;)

Wie auch immer…
Danach sind wir in einen der vielen Läden gegangen, wo’s alle möglichen Steine und sonstiges Zeug zu kaufen gibt, das angeblich irgendwelche Kräfte hat. Meine Frau fand das recht interessant, ich kann damit ja nicht sonderlich viel anfangen… Die Verkäuferin hingegen war, im Gegensatz zu ihrem Nachbarn, extrem entspannt und ausgeglichen, allerdings hat die ständig irgendwelche Geschichten erzählt, wo mir so ein bisschen der Zusammenhang gefehlt hat… um’s etwas direkter zu formulieren, wir fragten uns, was die wohl so geraucht hat… :unsure:

Im nächsten Laden haben sich zwei Verkäufer über nen anderen (ich glaube über denjenigen, der vorher den Glockenspieler verbal zusammen gefaltet hatte, bin mir da aber nicht 100%ig sicher) ausgelassen haben, auch alles sehr ausgeglichen und freundlich… ;)

Und so ging das noch in ein paar Läden weiter… Somit etablierte sich bei uns der Spruch "der is bestimmt aus Sedona" immer dann, wenn wir jemandem begegneten, der irgendwie etwas schräg drauf war…


Egal, wir hatten durchaus unseren Spaß in Sedona und auch die ganze Landschaft drum herum ist wirklich toll. Ein Tag mehr hier wäre sicher schön gewesen, aber wer weiß… vielleicht kommen wir ja irgendwann nochmal in die Ecke…

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Den Abend haben wir wieder auf der Hotel-Terrasse ausklingen lassen, die war schon echt auch ein Highlight!
 

Ibins

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Tag 16, Samstag, 7.7.2018

Nun neigte sich der Urlaub schon schön langsam dem Ende entgegen, ein großes Ziel stand noch auf dem Programm: San Diego
Nachdem das in einem Stück etwas zu weit gewesen wären, haben wir nen Zwischenstopp in Yuma eingeplant, die Fahrt dorthin war auch relativ unspektakulär und Yuma selber ebenfalls. Beim Einchecken hatte ich mich schon gefreut, da uns die Best-Western Rezeptionistin ein free upgrade auf eine Suite spendiert hat, die hatte allerdings schon bessere Zeiten gesehen (also das Zimmer, nicht die Dame vom Empfang… ;)).
Das Zimmer ansich war schon ok, aber halt schon ziemlich abgerockt… Vor allen Dingen das Bad sah echt übel aus, aber das Bett war super und das Zimmer war sauber, also ok für eine Nacht…


Wir haben dann gleich mal die Pool Area angesteuert, was bei Temperaturen, die jetzt schon an die 45 Grad gingen, die einzig vernünftige Alternative war. Pool war schön und es gab sogar ne Poolbar und die hat zwischen 17 und 18 Uhr die Happy hour ausgerufen, da gab’s dann tatsächlich beer for free… das nenne ich mal Happy hour… :cool:


Abends sind wir dann nach nebenan in die Yuma Mall und haben endlich auch mal Olives Garden ausprobiert, hatte schon oft drüber gelesen, aber wir hatten’s bisher nie geschafft da mal reinzugehen. War auf jeden Fall lecker, kann man durchaus mal machen.




Tag 17, Sonntag, 8.7.2018


Weiter ging’s nach San Diego. Die Fahrt dorthin war weiterhin recht unspektakulär, bis auf 2 mobile Checkpoints der Border Control, wo so ziemlich jeder, der irgendwie ein wenig südländisch aussah rausgewunken und kontrolliert wurde. Uns hat man beide Male durchgewunken, wir sahen wohl nicht mexikanisch genug aus… ;) Gegen frühen Nachmittag sind wir dann in San Diego eingetroffen.


Für die 3 Nächte in San Diego haben wir uns nach langem hin und her für ein Hotel am Strand entschieden, da wir für den Abschluß der Reise noch ein bisschen Relaxfaktor haben wollten. Die Wahl fiel auf das Bahia Resort, direkt an der Mission Bay (gleich hinter Sea World).

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War zwar nicht ganz billig, aber das Zimmer war echt schön und groß mit eigener kleinen (komplett ausgestatteten) Küche, großer Couch, Esstisch und großem Balkon. Die Anlage ist auch echt nett, vor allen Dingen die Pool Area ist richtig groß und es gibt einen kleinen Hotelstrand an der Mission Bay.


Nachdem wir noch nicht einchecken konnten, haben wir unser Gepäck schon mal im Hotel deponiert und haben den Las Americas Outlets einen Besuch abgestattet. War relativ erfolgreich und wir haben dann auch gleich im dortigen Panda Express zu Abend gegessen. Zurück im Hotel haben wir noch nen kleinen Erkundungsgang durch die Hotelanlage gemacht und dann den Abend auf unserem Balkon bei nem Gläschen Wein ausklingen lassen.

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Tag 18, Montag, 9.7.2018


Heute war Ruhetag angesagt! Nach 2,5 schönen, aber auch anstrengenden Wochen gönnten wir uns heute mal ne Auszeit und so pendelten wir tagsüber zwischen Hotelstrand und Pool, was auch mal ganz schön war…

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Abends sind wir Richtung Ocean Front (am Mission Beach) spaziert und haben uns dann irgendwo in einer der vielen Restaurants dort nen schönen Burger und dazu ein kühles Bier gegönnt. War ein schöner Ausklang für nen echt entspannten Tag, muss auch mal sein… :cool:

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Dadurch kam zwar der Sightseeing Part für San Diego etwas zu kurz, aber wie heißt es so schön? Einen Tod muss man sterben und der Ruhetag war wirklich extrem angenehm, von daher wollen wir mal dem verpassten Sightseeing Tag nicht nachtrauern.
 

Ibins

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Tag 19, Dienstag, 10.7.2018

Der Ruhetag hatte richtig gutgetan und irgendwie wollten wir eigentlich lieber noch so nen "Lottertag" einlegen, anstatt den ganzen Tag durch die Stadt zu latschen…

Wir einigten uns dann auf einen Kompromiss und fuhren am Vormittag zum Hafen, um wenigstens ein bisschen was von San Diego zu sehen, um den Nachmittag wieder relaxed am Pool/Strand zu verbringen.
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz vom Seaport Village und sind dann quer rüber zur Midway spaziert. Das ist schon ein Brummer…

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Die Besichtigung hätte mich schon gereizt, aber meine Frau kann damit garnichts anfangen und wir wollten ja am Nachmittag wieder am Pool liegen, von daher haben wir’s bei der "Aussenbeschau" belassen. Auch was da sonst so im Hafen liegt war echt beeindruckend und sieht man nicht alle Tage…

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Seaport Village fanden wir echt nett. Viele lustige Läden, insbesondere Hot Licks hatte es uns angetan, scharfe Saucen in allen Variationen kann man dort käuflich erstehen. Selbstverständlich gibt es auch jede Menge Shops, wo man Souvenirkram in jeglicher Ausführung findet und… man kann natürlich auch schön sitzen, gemütlich was essen und trinken und den großen Pötten beim ein- und ausfahren in/aus dem Hafen zuschauen. Lediglich der Parkplatz war etwas teuer…

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Nachmittag sind wir dann wieder zum Hotel zurückgefahren und haben noch ein wenig den Strand, bzw. die Pool Area genossen. Abends hieß es dann schon mal Koffer vorpacken, damit wir mal sehen, was wir noch an Platz haben, am nächsten Tag ging’s zurück nach LA und auf dem Weg dorthin, wollten wir noch nen Zwischenstopp in den Carlsbad Premium Outlets einlegen, um die lästigen Löcher im Koffer zu füllen…
 

Ibins

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Tag 20, Mittwoch, 11.7.2018


Heute ließen wir’s ganz gemütlich angehen und fuhren nach einem ordentlichen Frühstück Richtung LA, mit dem geplanten Zwischenstopp in den Carlsbad Premium Outlets. War ganz nett dort, aber (ich glaube ich hab das schonmal erwähnt) irgendwie finde ich die Outlets in Florida attraktiver, insbesondere preislich sind die dann doch nochmal ein Stück günstiger. Nichts desto trotz waren wir auch in den Outlets im Westen fündig und konnten diverse Schnäppchen machen. :)


Für die letzte Nacht hatten wir uns das Double Tree direkt an den Citatel Outlets ausgesucht (also 2x shopping am letzten Tag…;)), war ein sehr schönes Hotel mit ner echt chilligen Pool-Area im Innenhof, preislich nicht ganz ein Schnäppchen, aber ok, für das, was man geboten bekommt.

Am Abend hieß es dann Koffer packen und unsere Reste an Bier und Wein vernichten. Keine Angst, war nicht mehr so viel, dass es kritisch geworden wäre…;)



Tag 21, Donnerstag, 12.7.2018


Heute ging’s wieder nach Hause, da der Flug erst am späten Nachmittag ging, war alles sehr entspannt.

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Um 12 checkten wir aus und fuhren/stauten uns über eineinhalb Stunden die 22 Meilen zu Alamo, wo wir unseren Pathfinder abgaben und zum Flughafen fuhren. Dort genossen wir wieder all die Annehmlichkeiten unserer Business-Tickets und verbrachten die 3,5 Stunden bis zum Boarding sehr relaxed auf der Dachterasse der Star Alliance Lounge.

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Der Flug war ebenfalls wieder sehr angenehm. Die Verpflegung war super und dank des ausgiebigen Platzangebotes haben wir auch tatsächlich ein paar Stunden schlafen können, was mir sonst im Flieger eigentlich nie gelingt…

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In München angekommen hat uns ein Freund vom Flughafen abgeholt und nach Hause gebracht, wo uns die Schwiegereltern eine "kleine" Willkommensbrotzeit gemacht haben… Das soll auch das letzte Bild dieses Berichtes sein.

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Amerika ist echt ein tolles Reiseland und hat wahnsinnig viel zu bieten, aber das kriegen sie definitiv nicht so hin… 😉
 

Rover71

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Vielen Dank für diesen unterhaltsam und informativ geschriebenen Reisebericht, schade das er schon zu Ende ist.
 

Ibins

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  • #131
Fazit: unsere 2 Touren zählen mal definitiv zu meinen absoluten Urlaubs-Highlights! Die ganzen Eindrücke und Erlebnisse sind schon einzigartig gewesen und davon kann man sicher noch einige Zeit von zehren.
Da wir vor unserer ersten Tour nicht unbedingt davon ausgegangen sind, dass wir noch ein weiteres Mal in den Westen fliegen werden, hatten wir die erste Tour vielleicht etwas ungünstig geplant. Wenn wir von vorne herein gleich mit 2 Touren geplant hätten, hätte man die einzelnen Reisen sicher etwas effektiver und mit weniger Fahrerei gestalten können.
Aber was soll’s… es ist nun mal so wie es ist und es sind trotz allem zwei wunderbare Urlaube dabei heraus gekommen.
Stellt sich die Frage: Nochmal Westen? Klare Antwort: Bestimmt! Wahrscheinlich nicht in den nächsten 2 Jahren, jetzt sind dann erstmal andere Ziele an der Reihe, aber ich würde schon nochmal gerne in die Ecke fahren, da gibt’s durchaus noch das ein oder andere, was wir sehen möchten.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und ich hoffe die Fahrt hat euch einigermaßen gefallen... :sun:
 

bacchus85

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Auch von mir vielen lieben Dank für den super Reisebericht!

Ich glaub dir sehr gern, dass Ihr eine tolle Zeit vor Ort hattet. Der Westen der USA ist schon wirklich toll. Anders als Florida, aber auch echt schön.

Wenn man nur genügend Zeit und Geld hätte....

Gruß,

Peter
 

Texelrita

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Also, das war mal ganz großes Kino! Ganz lieben Dank für diesen Bericht mit tollem interessantem Text und sehr guten Fotos. Es kamen viele vergangene Reisen zurück in die Erinnerung und ich kann die Empfindungen zu 100 % nachvollziehen. Danke für die Mühe und hoffentlich kommen wir nochmals in den Genuss! (y)
 

topefa

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So, jetzt habe ich auch endlich mal den 2. Teil nachgeholt. Irgendwie kam mir das gar nicht wie 3 Wochen vor, lag bestimmt an Eurem Tempo. :giggle: Aber Ihr hattet trotz allen "Behinderungen" aufgrund der Ferienzeit ein paar wirklich tolle Erlebnisse und Ausblicke! (y) Das Bild im Yosemite mit dem Schlauchboot ist super. Und gerade der Ausweich-Trail nach dem Tunnel beim Zion bot doch eine wunderbare Aussicht. (y) Auch das Farbenspiel am Mono Lake hat mir sehr gut gefallen, und so vieles mehr. Die Cottonwood Rd, Antelope Canyon, Horseshoe Bend, usw... lauter schöne Ziele, die mir auch vorschweben, wenn ich eines Tages wieder den Westen aufsuchen sollte. Sedona natürlich auch, da möchte ich schon lange mal hin, ein schöner rotfelsiger Flecken Erde. Auch lustig Eure menschlichen Beobachtungen dort. :giggle:
Das Hotel in San Diego sah echt schön aus mit dem Privatstrand - gute Wahl! Und tolles Foto mit den Riesen-Seifenblasen, allein schon wegen den herrlichen Bäumen! (y) Schade nur, dass Ihr keine Zeit mehr für die Stadt selbst hattet, aber ich kann auch verstehen, wenn man nach so einer Strecke durch den Westen mit vielen Sunrises (y) auch mal Ruhe braucht.

Vielen Dank, dass Du uns mit interessanten Fotos und vielen Sonnenaufgängen an Euren beiden West-Trips hast teilhaben lassen und bei mir einige willkommene Erinnerungen wachgerufen hast! (y)(y)(y)(y)(y) Der Westen ist so abwechslungsreich und ergiebig, darum immer eine Reise wert.

Vielen Dank, dass Du Dich dazu durchgerungen hast, über Eure Reisen zu schreiben.

LG,
Topefa :-D
 
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