Zwischen Bergen und Meer - Nordspanien im August 2024

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siha

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Lustig, ich habe auch erst ein Foto mit Mafalda gemacht. :) Die Comics sind auch echt witzig und teilweise mit viel Tiefgang und Hintergrund.

Wunderschöne Bilder von Oviedo. Ich bin gespannt wie es wie weitergeht!!!
Es geht sofort weiter .... :lacry:
 
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13. August: Kathedrale San Salvador

Unser letzter Programmpunkt gilt der Kathedrale San Salvador.
Der Bau der Kirche begann im 14. Jahrhundert und zog sich bis ins 16. Jahrhundert hin. Der Turm der Kathedrale erreicht eine Höhe von 82 Metern.

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Für den Turm gibt es aber für den heutigen Tag keine Tickets mehr, deswegen begnügen wir uns zwangsläufig mit dem Standardeintritt für 7€ inklusive Audioguide.

Ein Rundgang führt uns erst in den Hauptraum und das rechte Seitenschiff der dreischiffigen Kirche.
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Der große Hauptaltar ist durchaus beeindruckend.

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Der Weg biegt rechts in ein Museum ab

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weiter bis zum sehenswerten Kreuzgang.

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Danach führt der Weg weiter hinter dem Hauptaltar an Seitenkapellen entlang. In diesem Bereich liegt auch der Cámara Santa (Heilige Kammer) – von dem wir- Schande über unser Haupt- tatsächlich kein Foto haben.

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Über das linke Seitenschiff streben wir dem Ausgang entgegen. Die Kathedrale war bislang die schönste Kirche auf unserer Reise und ist ein must see, wenn man in Oviedo ist.
Mittlerweile meldet sich der Hunger: nach Essen und nach WLAN . Beides kriegen wir im El Cortè Ingles geregelt, und für die Mädchen gibt es noch ein bisschen Shopping obendrein.

Danach verlassen wir die Stadt. Oviedo mit seiner entspannten Atmosphäre hat uns sehr gut gefallen und war auf jeden Fall die Fahrt wert. Wir waren länger da als gedacht. Daher fahren wir auch ohne weitere Abstecher zurück zur Ferienwohnung und verbringen noch einen gechillten Abend.
Morgen ist es dann soweit- endlich geht es in die Picos de Europa.

Viele Grüße
Harald
 
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14. August: Seilbahnstation Fuente Dé

Wir wollen endlich in die Berge. Die Picos de Europa rufen.

Sie sind Teil des Kantabrischen Gebirges im Norden Spaniens. Der Nationalpark gilt , nur 20 Kilometer vom Meer entfernt, als eines der schönsten Gebirge Spaniens. Hier finden sich rund 200 Gipfel mit über 2.000 Metern Höhe. Der bekannteste der 2518 Meter hohe Naranjo de Bulnes. Ihren Namen bekamen die Picos de Europa von Seefahrern, die in den Golf von Biskaya segelten und als erstes diese nahe der Atlantikküste aufragenden Bergspitzen sahen.
Aber auch heute Morgen ist von den Bergspitzen aus zumindest von unserer Seite des Gebirges aus nichts zu sehen. Die Wolken hängen tief, die Berge verhüllt und die Regenwahrscheinlichkeit ist hoch.

Aber langsam läuft uns die Zeit davon, wir haben nicht mehr viele Tage hier und wollen endlich ins Gebirge. Wir checken die Wetterlage am Südrand und werden fündig. An der Seilbahnstation Fuente Dé soll es nur bewölkt sein. Also ist die Entscheidung rasch gefallen.
Für die 61 km Strecke brauchen wir aber aufgrund der vielen Baustellen fast zwei Stunden. Um 10.40 Uhr sind wir da und ergattern Tickets für die Seilbahn ab 12.30 Uhr.

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Die Zeit bis dahin verbringen wir an der Caféteria mit etwas Geocachen und heißer Schokolade. Zum Glück gibt es WLAN, so dass wir die Wartezeit gut überbrücken können.

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Pünktlich reihen wir uns ein und können mit der ersten Seilbahn in unserem Slot hoch. Freudig sehen wir Kabine näher und näher kommen.
Unsere Stimmung steigt mit jeder Sekunde

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Die Seilbahn überwindet insgesamt 723 Höhenmeter.

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Nach kurzer Fahrt steigen wir an der Bergstation El Cable auf 1823 m aus. Hier genießen wir eine erste schöne Aussicht ins Tal.

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In Richtung Berge ist die Sicht aber ziemlich vernebelt. Wir entschließen uns daher nicht einen der hier startenden Trails ins Herzen der Picos zu nehmen, sondern begeben uns auf den ca. 14 Kilometer langen, absteigenden Wanderweg Ruta Puertos de Áliva. Sie führt durch die Hochebene, die Puertos de Áliva, welche die zentralen von den westlichen Picos de Europa trennt. In den diversen Portalen wird sie von einfach bis schwierig beschrieben. Wir wissen also nicht so ganz genau, was uns erwartet. Aber da sie zu den populärsten Routen in den Picos gehört, dürfte sie nicht allzu schwierig sein, wobei die angegebene Dauer von 5 Stunden nicht zu unterschätzen ist. Los geht's:

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Viele Grüße
Harald
 
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14. August: Wanderung Puertos de Áliva

Nachdem wir oben an der Seilnahnstation unsere letzten Selfies geschossen haben, starten wir unsere Wanderung, die uns über die Hochebene Avilas wieder zurück zur Talstation bringt.

Ein letztes Mal geht der Blick ins Zentrum der Picos …mit seiner sehr kargen Vegetation

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Der breite Weg führt uns steigt erst sanft an und biegt etwas später rechts in die Hochfläche der Puertos de Avila ab.

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Hier kommt hin und wieder sogar die Sonne heraus und wir können die leichte Wanderung genießen. Da es stetig bergab geht, kann auch Leonie, die noch von einer Krankheit vor ihrer Abreise, etwas geschwächt ist, mühelos mitgehen.

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Das Hotel Avila kommt in Sicht.

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Dort machen wir eine kleine Rast

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Auch der zweite Teil der Strecke führt an der breiten „Wanderautobahn“

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Die grünen Ausläufer der Picos kommen in Sicht

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Eine junger zutrauliche Esel sorgt für Abwechslung und Erheiterung.

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Für die letzten drei Kilometer biegen wir auf einen schmaleren Pfad ab, der uns um den Berghang herum durch den Wald zurück zur Seilbahnstation bringt.

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Für die Tour haben wir inklusive Pause 4:40 h gebraucht. Zur Belohnung gönnen wir uns noch eine kühle Zitronenlimo. Gegen 18.00 Uhr brechen uns auf und fahren ohne weitere Unterbrechung in die Ferienwohnung. Nach einem späten Abendessen gehen wir heute ziemlich früh ins Bett, denn morgen steht der bekannteste Hike der Gegend und in ganz Spanien überhaupt auf unserem Programm: die Ruta del Cares.

Viele Grüße
Harald
 

Cawu

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Hallo Harald,

traumhafte Aufnahmen von eurer Wanderung Puertos de Áliva. Schade, dass es so wolkenverhangen war, aber irgendwie finde ich das auch sehr interessant. Sieht nach einer tollen Strecke aus - was würdest Du sagen? Gut machbar?

Wie wunderschön die Küste von Buelna und der Playa de Ballato sind und wieder dieses saftige Grün und das türkisfarbene Meer dazu - einfach herrlich.

Die Kirche und das Empfangshaus von 842 und die Kathedrale in Oviedo sind sehr beeindruckend. Ich sitz gerne in so alten Gebäuden und denke mir, was für Geschichten diese uns erzählen könnten. Tolle Eindrücke von Oviedo im allgemeinen.

Oh Mann, junge Leute und kein WLAN. Ist bei uns Alten mittlerweile ja schon schwierig :D

Nettes Foto mit Mafalda und dir!

Liebe Grüße
Carmen
 
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siha

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Hallo Harald,

traumhafte Aufnahmen von eurer Wanderung Puertos de Áliva. Schade, dass es so wolkenverhangen war, aber irgendwie finde ich das auch sehr interessant. Sieht nach einer tollen Strecke aus - was würdest Du sagen? Gut machbar?

Wie wunderschön die Küste von Buelna und der Playa de Ballato sind und wieder dieses saftige Grün und das türkisfarbene Meer dazu - einfach herrlich.

Die Kirche und das Empfangshaus von 842 und die Kathedrale in Oviedo sind sehr beeindruckend. Ich sitz gerne in so alten Gebäuden und denke mir, was für Geschichten diese uns erzählen könnten. Tolle Eindrücke von Oviedo im allgemeinen.

Oh Mann, junge Leute und kein WLAN. Ist bei uns Alten mittlerweile ja schon schwierig :D

Nettes Foto mit Mafalda und dir!

Liebe Grüße
Carmen
Hallo Carmen,

die Wanderung ist sehr empfehlenswert und für Jedermann gut machbar. Allerdings muss man die Wanderzeit mit 5 h bedenken.
Wir fandden den Nebel auch nicht so störend, es hatte irgendwie was Geheimnisvolles.
Die Küste auch in diesem Teilstück ist absolut schön, es erinnert mich an Bilder von Irland.
Überhaupt war die Landschaft sehr sehr abwechslungsreich. Eine Freundin meinte beim Anblick dieser Bilder, bei Spanien denkt man an Barcelona oder die Costa Bravo, aber nicht an solche Bilder.
Im Übrigen bin ich mir sicher, dass dir die Bilde des nächsten Tages mindestens genauso gut gefallen werden - und es geht auch bald weiter!

Oviedo hat uns sehr gut gefallen. Ich persönlich mag gewachsene Städte, duch die man einfach so pendeln und die man auf sich wirken lassen kann. Da müssen dann auch nicht immer die Top-Highlights (die man dann auch nur sehr selten für sich hat) dabei sein.

Das fehlende WLAN war auch für uns Alten ein Problem, weil wir uns die meisten Infos erst vor Ort aus dem Netz ziehen wollten, insofern waren wir was vor Ort die Planung der einzelnen Tage doch einschränkte. Zudem war es tatsächlich unsere allererste Reise, bei der wir keinen Reiseführer in Buchform dabei hatten. Andererseits ging das früher auch ohne - und die Welt drehte sich ja trotzdem weiter.

Viele Grüße
Harald
 
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siha

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15. August: Ruta del Cares – die göttliche Schlucht (1)

Nach einigen Tagen scheint endlich wieder einmal die Sonne. Und für ein solches Kaiserwetter haben wir uns die bekannteste Wanderung in den Picos de Europa und ganz Spaniens vorgenommen: die Ruta del Cares.

Die Wanderung führt von Poncebos nach Cain. Die Strecke beträgt one-way 11 km und führt durch die Schlucht des Rio Cares, „la Garganta Divina“, die „Göttliche“.
Von 1915 bis 1921 weit oberhalb des Flussbettes ein Wasserkanal durch 71 Tunnel in den Fels geschlagen, um das Wasser des Cares zur Stromgewinnung zu nutzen. Über 500 Arbeiter – Männer, Frauen und Kinder – waren dafür im Einsatz, 11 starben dabei.
Die Route über den 1945–50 angelegten und seither nahezu unveränderten Wartungsweg für den Kanal ist heute eine der bekanntesten Wanderungen in ganz Spanien. Entsprechend viel Betrieb herrscht an Schönwettertagen. Wenn man die Strecke nur in einfacher Richtung gehen möchte, muss man allerdings für den Transfer zurück nach Poncebos eine Autofahrt von 2,5 Stunden einplanen! Deswegen wird die Tour auch in der Regel hin und zurück gelaufen, wofür man etwa 6 Stunden braucht.

Der Parkplatz liegt an der Seilbahnstation in Poncebos. Von dort sind es noch ca. 700 m zum eigentlich Beginn des Wanderweges. Für die Fahrt benötigen wir ca. 50 Minuten. Immer mehr Autos kommen dazu und stauen sich vor dem Ortseingang. Der Parkplatz ist belegt und wir müssen zwei Kilometer zurück zu einem Ausweichparkplatz fahren. Das bedeutet insgesamt gut 5,5 km zusätzlichen Weg (hin und zurück).
Heute ist Feiertag und gefühlt ist ganz Spanien hier unterwegs. Der Weg wird alles, bloß nicht einsam.

Auf dem Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung:

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Am Ende der Schotterstraße führt ein kleiner Steig hoch hinauf zum Wanderweg, wendet sich nach links und steigt parallel zum Cares über 2,5 km bis zum höchsten Punkt Los Callaos (520 m) stetig an. Stellenweise hatten wir noch Schatten, aber das sollte sich rasch ändern.

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Nach dieser ersten Anstrengung geht es etwas bergab, ehe der Weg im Folgenden weitgehend eben und bequem wird.

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Das Tal weitet sich immer mehr, und die die Ausblicke werden immer spektakulärer. Wir passieren in Fels geschlagene Tunnel, teilweise fallen die Steilwände hunderte von Metern ab. Zum Glück ist der Weg so breit, dass man mühelos an einander vorbei laufen kann, und wer sich unwohl fühlt, der läuft einfach an der Bergseite.

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Die Abhänge rücker immer näher.
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Nach ca. 8,5 km entscheidet Leonie, die nach überstandener Krankheit noch nicht wieder komplett fit ist, umzukehren. Die Frauen in unserer Familie halten zusammen und kehren gemeinsam um, während ich laufe noch ein Stück weiter laufe.

Viele Grüße
Harald
 
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15. August: Ruta del Cares – die göttliche Schlucht (2)

Damit meine Familie nicht zu lange auf mich warten muss, beschließe ich noch 30 Minuten weiterzulaufen und dann umzukehren, auch wenn ich dann nicht die ganze Strecke schaffen kann.
Im letzten Teilstück der Ruta del Cares verengt sich das Tal wieder und führt immer wieder durch in den Stein geschlagene Tunnel.

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Kurz vor Caín wechselte der Weg über die Puente Bolín das Flussufer und an der Puene Rebecos wieder zurück auf die rechte Seite.

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Bis zum Endpunkt nach Cain wären es nur noch 1,5 km, aber trotzdem wird es Zeit für mich umzudrehen.

Der Rückweg führt wieder auf gleichem Weg zurück und ist trotzdem nicht langweilig. Perspektive und Licht wechseln, und immer mehr Ziegen begegnen mir. Dafür sind jetzt am späten Nachmittag nicht mehr so viele Wanderer unterwegs.

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Am Ende des Weges treffen wir uns in einer Bar. Eine eiskalte Zitronenlimo ist die Belohnung, dann treten wir die Heimfahrt an.
What a hike! What a day!

Viele Grüße
Harald
 
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15. August: Perfect end of a perfect day

Nach der Rückkehr aus der Cares-Schlucht und dem Abendessen wollen Simone und ich noch das tolle Wetter ausnutzen und zum Sonnenuntergang runter zum Meer fahren. Leonie und Amelie schließen sich an. Wir fahren wieder zur Küste bei Buelnes, wo wir ein paar Tage zuvor schon tagsüber gewesen waren.

Außer uns ist nur noch eine weitere Familie da, mit der wir den Sunset teilen.
Und jetzt teilen wir die Bilder hier mit euch, vielleicht ist ja eines dabei, das euch besonders gefällt.

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Nach über einer Stunde an der Küste fahren wir zurück und haben einen letzten Blick auf die Ausläufer der Picos.
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Fazit: Sonnenuntergang geht immer!

Viele Grüße
Harald
 

Cawu

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WOW ... traumhaft schöne Aufnahmen Harald :love: ... da geht Sonnenuntergang wirklich immer!!!
 
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16. August: Covadonga und die Klippen der Hölle

Heute hieß es wieder früh aufstehen, denn unser Ziel heute war Covadonga mit den beiden Bergseen Lago Enol und Lago de la Ercina.
Covadonga ist ein Wallfahrtsort und besteht aus einer Grotte, dem Grab des Königs Pelayo, seiner Frau sowie seines Nachfolgers Alfonso I. von Asturien, einem Hotel, einem Kloster, Andenkenläden sowie die neoromantische Basilika Santa Maria, die im Jahre 1901 eingeweiht wurde.
Eine schmale Bergstraße führt von hier aus über 14 km hinauf zu den beiden Seen in einer Höhe von über 1.000 Metern. In der Hochsaison ist die Zufahrt für private PKW gesperrt und man kommt stattdessen mit öffentlichen Shuttle-Bussen hoch, die aber recht schnell ausgebucht sind.
Für uns bedeutet das um 7.00 Uhr Frühstück, 7.30 Uhr Abfahrt. Eine Stunde später sind wir in Covadonga. Auf dem Weg dorthin kommen wir an den ersten Großparkplätzen vorbei. Wir haben aber Glück und finden noch einen Parkplatz direkt im Ort. Von dort laufen wir gleich zur Verkaufsstelle der Shuttle-Tickets, nur um zu hören, dass die Tickets bereits für den ganzen Tag ausverkauft sind. Wir haben nicht bedacht, dass man sie schon vorher online buchen kann. Mist! Ich beiße mir in den Allerwertesten wegen meiner Nachlässigkeit.
Es gibt auch private Shuttles, aber der Preis von 13 € pro Person für eine einfache Fahrt, ist uns schlicht zu hoch, nur um ein paar Bergseen zu sehen.
So bleibt uns erstmal nur, uns ein wenig in Covadonga umzusehen.
Wegen eines Gottesdienstes, der gerade erst begonnen hatte, können wir auch nicht die Basilika besichtigen. Scheint heute nicht unser Tag zu werden.

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Wir überlegen, was wir mit dem angebrochenen Vormittag anfangen sollen. Die wenigen Wanderungen, die direkt in Covadonga starten, sind nicht besonders attraktiv. Die Fahrt zu anderen Hikes in den Picos, die uns noch gefallen hätten, wäre wieder mit einer Stunde Anfahrt verbunden gewesen. Wir beschließen deshalb, an die Küste zu fahren. Bei Komoot konzentrieren sich viele Wanderungen auf einen Punkt mit dem vielversprechenden Namen Acantilados del Infierno. Klippen der Hölle klingt doch vielversprechend.

45 Minuten später sind wir am Parkplatz. Von dort aus führt ein schöner Wanderpfad den Klippen entlang, die aber gar nicht so höllisch sind. Die Sonne strahlt, der Wind weht uns sanft um die Nasen, schlicht das perfekte Setting um diesen schönen Küstenstrich zu erkunden.

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Nach diesem 2-stündigen Ausflug fahren wir zurück zur Ferienwohnung und dort machen wir etwas, was wir während des ganzen Urlaubs noch nicht gemacht haben, nämlich nichts.

Viele Grüße
Harald
 

Texelrita

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Hallo Harald, nun habe ich mir mal gaaaanz in Ruhe die Zeit genommen und bin dieser tollen Reise hinterhergefolgt. Diese Bilder und Farben, ich könnte sofort los, so schön hast Du das eingefangen für uns.

Bilbao war gerade Thema auf der Arbeit, da eine Kollegin einen Kurztrip plant, ihr habe ich direkt mal den link geschickt, das wird ihr gefallen.
 
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siha

siha

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1A-Bilder mit interessanten Eindrücken ....Klasse (y)(y)(y)

LG Nicole
Vielen lieben Dank für den netten Kommentar. Eines der Küstenbilder ist übrigens gerade mein aktueller Desktop-Hintergrund

Hallo Harald, nun habe ich mir mal gaaaanz in Ruhe die Zeit genommen und bin dieser tollen Reise hinterhergefolgt. Diese Bilder und Farben, ich könnte sofort los, so schön hast Du das eingefangen für uns.

Bilbao war gerade Thema auf der Arbeit, da eine Kollegin einen Kurztrip plant, ihr habe ich direkt mal den link geschickt, das wird ihr gefallen.

Hallo Rita,
danke für deine Ausdauer beim Hinter-Reisen und für das Lob! :giggle:
Auch noch einige Monate danach finde ich, dass die Reise wirklich schön war, wenn auch nicht so spektakulär wie die beiden davon in den Westen der USa und zu den Berggorillas. Sie war sehr abwechlsungsreich, mit vielfältigen Eindrücken aus Natur und Kultur, eine der schönsten Touren, die wir bisher im südlichen Europa hatten.
Hoffentlich wird deine Kollegin fündig.

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag!
 

Montana

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Suuuuper Bilder :) Vor allem die von der ruta de cares.

Schade, dass das mit Covadonga nicht geklappt hat. Das ist ja innerhalb Spanien schon etwas besonderes. Ich selbst war aber nicht wirklich so begeistert wie der Hype darum. Die kleine Grotte ist natürlich sehr schön und auch die beiden Seen. Wer aber schon viel in den Bergen von Österreich oder der Schweiz war, der hat was vergleichbares sicherlich schon gesehen (bezogen auf die Seen).

Als wir vor 2 Jahren in Kärnten in den Bergen waren, hat dann meine Frau von sich aus gesagt, dass sie jetzt versteht, warum mich Covadonga nicht so fasziniert wie sie... ;)

Daher habt ihr sicherlich eine gute Entscheidung getroffen, stattdessen ans Meer zu fahren. Für uns "landlocked" Europäer ist das ja eigentlich das Besondere.

Ich freue mich auf eine Fortsetzung... :stareyes:
:stareyes:
 
OP
siha

siha

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Ich weiß, ich wiederhole mich irgendwie, aber

.... "Sensationelle Aufnahmen" :stareyes:
Vielen lieben Dank :giggle:

Suuuuper Bilder :) Vor allem die von der ruta de cares.

Schade, dass das mit Covadonga nicht geklappt hat. Das ist ja innerhalb Spanien schon etwas besonderes. Ich selbst war aber nicht wirklich so begeistert wie der Hype darum. Die kleine Grotte ist natürlich sehr schön und auch die beiden Seen. Wer aber schon viel in den Bergen von Österreich oder der Schweiz war, der hat was vergleichbares sicherlich schon gesehen (bezogen auf die Seen).

Als wir vor 2 Jahren in Kärnten in den Bergen waren, hat dann meine Frau von sich aus gesagt, dass sie jetzt versteht, warum mich Covadonga nicht so fasziniert wie sie... ;)

Daher habt ihr sicherlich eine gute Entscheidung getroffen, stattdessen ans Meer zu fahren. Für uns "landlocked" Europäer ist das ja eigentlich das Besondere.

Ich freue mich auf eine Fortsetzung... :stareyes:
:stareyes:
Vielen lieben Dank für das Lob.

Die beiden Bergessen werden wohl deswegen so gehypt, weil es in Spanien oder speziell in den Picos nicht so viele gibt.

Wir waren ein paar Tage nach Rückkehr aus Spanien noch in den Dolomiten am Pragser Wildsee, und das ist dann schon noch ein deutlicher Unterschied, wie man sich einen Bergsee so vorstellt.

Im Nachhinein waren wir auch froh, dass wir ans Meer gefahren sind. Das war für uns tatsächlich ein schöner Flecken Erde, den wir so noch nicht hatten. Außerdem wäre an den Seen ziemlich sicher viel viel mehr los gewesen, als dass man sie richtig hätte genießen können.

Viele Grüße
Harald
 
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siha

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16. August: San Vicente de la Barquera

Nach einem gechillten Nachmittag am Pool an der Terrasse an der Ferienwohnung wollen wir nach dem Abendessen noch etwa Sight-Seeing machen. Unsere Wahl fällt auf das knapp 20 km entfernte San Vicente de la Barquera.

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Der Ausschnitt aus der Website des spanischen Tourismusbüros klingt doch gar nicht so schlecht:

„San Vicente de la Barquera ist ein altes Fischerdorf und zugleich mit seinen Stränden, seinem alten Kern und dem schneebedeckten Gebirge Picos de Europa als außergewöhnlichem Hintergrund eine der malerischsten Ortschaften der kantabrischen Küste.

Wegen seinem interessanten Bauensemble wurde der alte Ortskern von San Vicente 1987 zum Kulturgut Kantabriens erklärt. Besonders bemerkenswert sind die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaute Kirche Santa María de los Ángeles, die Burg und die Reste der Stadtmauer. Die Brücken sind ein weiteres Kennzeichen dieser Gemeinde, etwa die Maza-Brücke mit ihren 28 Bögen, die im 16. Jahrhundert auf Befehl der Katholischen Könige erbaut wurde“ (auf dem Bild oben gerade noch so zu erkennen) (https://www.spain.info/de/reiseziel/san-vicente-la-barquera/)

Leonie nimmt sich heute Abend eine Familienauszeit, so dass wir zu dritt unterwegs sind. Wir fahren über die Puenta de Barquera in die Stadt. Von hier aus erkennt man schon die Kirche und die Burg, die über dem Ort thronen.

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Mit etwas Glück finden wir einen Parkplatz in einer der Seitenstraßen. Von dort sind es nur wenige Schirtte bis zur Kirche Santa Maria, die wir gegen einen kleinen Eintritt besichtigen. Die unverputzten Mauern mit dem insgesamt schlichten Interieur gefallen uns gut.

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Von der Außenplattform hat man eine gute Sicht auf die Schlingen des Brazo Mayor.

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Nicht weit davon entfernt befindet sich die Burg Castillo del Rey, die ein kleines Museum beherbergt und einen Gang auf der Burgmauer ermöglicht.

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Die restliche Zeit schlendern wir durch die belebte Hauptstraße des sympathischen Städtchens, holen uns ein Eis und lassen die Seele baumeln. Zum Schluss kaufen wir noch ein paar Souvenirs – Amelie, die seit unserem USA-Trip 2022 Socken als Reiseandenken sammelt, ist glücklich, als sie welche mit den Picos als Motiv findet. Dann ist unser abendlicher Ausflug zu Ende.

Morgen werden wir noch ein letztes Mal in diesem Urlaub die Location wechseln und die nächsten zwei Nächte in der Gegend von Santander verbringen.

Viele Grüße
Harald
 

Suse65

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Die Bilder sind wirklich schön, diese Spiegelungen in dem Bergsee und die Aufnahmen vom Sonnenuntergang. Ich werde da vermutlich nie hinreisen, aber es ist toll, mal einen Einblick in diese mir ganz unbekannte Gegend zu bekommen.
 
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siha

siha

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Die Bilder sind wirklich schön, diese Spiegelungen in dem Bergsee und die Aufnahmen vom Sonnenuntergang. Ich werde da vermutlich nie hinreisen, aber es ist toll, mal einen Einblick in diese mir ganz unbekannte Gegend zu bekommen.
Vielen lieben Dank! Das ist doch auch ein sehr guter Grund, warum wir hier die Reiseberichte anderer Menschen lesen.
 
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