Zwischen Bergen und Meer - Nordspanien im August 2024

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siha

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17. August: Letzter Szenenwechsel - Santander

Heute wechseln wir ein letztes Mal die Unterkunft. Da wir nicht einmal eine Stunde Fahrt nach Mogro, in der Nähe von Santander haben, lassen wir den Tag ganz geruhsam angehen. Wir frühstücken und packen in aller Ruhe, dann machen wir uns auf den Weg. Vor Santander nutzen wir die Nähe zur Großstadt und steuern erstmal ein Einkaufszentrum an. Die Mädchen haben Muse zum shoppen, während Simone und ich es uns nach ein paar Geschäften bei einem Kaffee gemütlich machen. Am frühen Nachmittag fahren wir schließlich in Santander ein.

Die ganz großen Sehenswürdigkeiten hat die Hauptstadt Kantabriens aus unserer Sicht nicht zu bieten, dennoch wollen wir natürlich mal vorbeischauen, wenn wir schon hier sind.
Eine Sehenswürdigkeit ist die Halbinsel La Magdalena, wo der spanische König, Alfonso VIII. Sommerresidenz, den Palacio Real, errichten ließ. Umgeben ist sie vom Parque de la Magdalena mit Rundwegen und Aussichtspunkten.
Das bekannteste Gebäude dürfte im Zentrum liegt die Kathedrale sein. Zwischen der Kirche und der Halbinsel führt die Strandpromenade entlang, wo auch das 2017 errichtete Kulturzentrum Centro Botín liegt. Außerdem ist Santander für die umliegenden Strände bekannt wie zum Beispiel die Playa de Sardinero im Nordosten der Stadt. Im Sommer verkehren regelmäßig Ausflugsboote nach auf die andere Seite der Bucht. Einzigartig ist die Playa de El Puntal, die sich auf einer sandigen Landzunge in die Bucht von Santander schiebt. Von hier aus geht der Blick auf die Silhouette der Stadt Santander und die hohen Berge der Picos de Europa im Hintergrund. Für all das reicht unsere Zeit aber nicht, und wir wollen uns auf das Zentrum und die Halbinsel konzentrieren.

Alle zentrumsnahen Parkhäuser, an denen wir vorbeikommen sind voll. Schließlich finden wir mit viel Glück einen Parkplatz in einer Seitenstraße. Wir beschließen erstmal ins Zentrum zu laufen. Parkplätze scheinen hier wirklich ein Problem zu sein und während wir so den Straßen entlang schlendern, erstaunt uns die Kreativität der Parker.

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Aber das ist noch garn nichts. Wir sehen Autos, die millimetergenau zwischen Bäumen stehen und fragen uns, wie die da hineingekommen sind und vor allem, wie sie da wieder rauskommen wollen, Smarts, die quer zur Parklücke stehen und mit ihrem Arsch in die Fahrbahn ragen.

Schließlich erreichen wir die Innenstadt, aber so richtig abholen, will sie uns nicht. So am frühen Nachmittag fehlen irgendwie stimmungsvolle Plätze oder besondere Gebäude. Es bleibt bei diesem einen Bild:

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Zu allem Verdruss hält auch die Kathedrale Siesta und wir stehen vor verschlossenen Türen.
Angenervt und enttäuscht laufen wir am Meer entlang Richtung Halbinsel Magdalena - aber auch der Uferbereich ist nicht wirklich schön, zumal sich der Himmel immer mehr zu zieht.

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Am besten gefällt uns noch dieser Strand, im Hintergrund die Habinsel Magdalena:

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Weil es allmählich auch spät wird, verzichten wir auf einen Besuch der Halbinsel und fahren im Regen weiter nach Mogro, wo wir in einem Apartmenthaus eine Ferienwohnung für die letzten zwei Tage haben.
In der engen Parkgarage des Hauses schaffe ich das, was ich knapp zwei Wochen lang nicht geschafft habe: Ich bleibe beim Rangieren an einem Pfeiler hängen. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn unser Auto hatte an dieser Stelle schon längst eine Macke.
Gespannt betreten wir die Wohnung und das Wunder geschieht. Das Apartment hat tatsächlich WLAN wie beschrieben. Wir können es kaum glauben.
Während die Mädchen ausgiebig online sind, machen Simone und ich noch einen Spaziergang zum nahen Strand, den wir nach nicht einmal fünf Minuten erreichen.
Der Playa de Usil liegt lagunenartig an der seichten Mündung des Rio Mogro. Leider ist das Wetter ziemlich schlecht und die Dunkelheit zieht ein, so dass wir nicht zu wirklich schönen Bildern kommen. Aber ich denke gerade für Familien mit kleinen Kindern wäre das eine lohnende Urlaubslocation.

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Abends spielen wir noch miteinander und freuen uns, dass wir den Glauben an die spanischen Ferienwohnungsvermieter wieder gefunden haben.
Morgen bricht dann unser letzter voller Urlaubtag an.

Viele Grüße
Harald
 
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18. August: Altamira

Vor uns liegt ein wolkenverhangener und regnerischer Tag, an dem wir die Gegend um Santillana del Mar erkunden wollen.
Erstes Ziel ist die Höhle von Altamira mit ihren prähistorischen Malereien, die bereits seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Mittlerweile gehören insgesamt 15 Höhlen in Asturien, Kantabrien und im Baskenland, aber Altamira ist die bekannteste.
Entdeckt wurde sie im Jahre 1968 von einem Jäger, der seinen Hund suchte und eine Höhle fand. Der Jäger unterrichtete sofort den Grundherrn von Santillana, Don Marcelino Sanz de Sautuola (1831-1888), von seiner Entdeckung. Dieser sah sich die Höhle an. Zum Glück nahm er seine kleine Tochter mit. Denn die Fünfjährige konnte aufrecht durch die Höhle wandern und auch mal nach oben schauen – wobei sie dann plötzlich „Rinder“ an der Felsendecke entdeckte.
260 Felszeichnungen – Tierbilder vor allem, aber auch abstrakte Zeichen und Händeabdrücke – entdeckte Marcelino daraufhin in der Höhle. Tatsächlich stammen sie aus der Zeit, in der die Höhle bewohnt war, und das war zwischen 16.000 v. Chr. bis zum Einsturz des Einganges um 11.000 v. Chr.
Als „vulgären Streich eines Schmierers“ bezeichnete etwa der französische Prähistoriker Emile Cartailhac die Abbildungen. Erst in Frankreich ähnliche Malereien entdeckt wurden, schwanden die Zweifel an der Echtheit der Höhlenmalereien.
Die Höhle wurde zur Attraktion. Aus der ganzen Welt kamen die Leute, täglich schoben sich rund 3000 Besucher durch die 270 Meter lange Höhle. Dass sie dabei atmeten und transpirierten brachte die empfindlichen Malereien in Gefahr. Deshalb wurde sie für die Öffentlichkeit gesperrt und in ihrer Nähe ein Besucherzentrum mit Museum mit einer Nachbildung der Haupthöhle erreichtet. Um in die Originalhöhle zu kommen, muss man sich auf eine Warteliste setzten lassen. Kann dann aber sein, dass es etwas dauert, bis man dran kommt – bei fünf Besuchern täglich.

Wir besuchen also das Museum. Sonntags ist der Eintritt frei und wir reihen uns geduldig in der Schlange der Wartenden ein, während der Regen einsetzt. Schließlich bekommen wir unsere Einlasszeit um 10.30 Uhr. Die Wartezeit lässt sich gut überbrücken, es gibt eine Caféteria, einen Shop und natürlich ein Museum mit mehreren Räumen. Hier gibt es Infos zur Geschichte der Höhle, den Malereitechniken, der Lebensweise der Höhlenbewohner usw.
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Schließlich werden wir in den Nachbau der Höhle eingelassen, in der die ursprünglichen Malereien abgebildet sind. Diese sind an sich schon beeindruckend - beeindruckend ist aber leider auch, wie viele Leute hier durchgeschleust werden. Zum Glück befinden sich die Abbildungen an der Decke und man kann sie ungehindert betrachten.

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Diese schwarzen Handabdrücke sind übrigens die ältesten Malereien:
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Danach besichtigen wir noch das Außengelände. Man sieht noch aus einiger Entfernung – zu ungünstig für ein Foto - den Eingang der echten Höhle. Außerdem gibt es noch ein Gebäude, in dem Malereien mitprähistotischen Motiven – kann man, muss man aber nicht haben.

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Nach ungefähr 2,5 Stunden fahren wir weiter nach Santillana del Mar mit seinem mittelalterlichen Stadtkern.

Viele Grüße
Harald
 
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18. August: Santillana del Mar

Was Rothenburg ob der Tauber für Deutschland ist, ist Santillan del Mar für Spanien – das Paradebeispiel einer erhaltenen mittelalterlichen Stadt mit entsprechenden Besucherzahlen.
Das Städtchen mit seinem knapp 4500 Einwohnern liegt aber nicht wie der Name vermuten lässt, direkt am Meer, sondern einige Kilometer im Innern. Nach kurzer Fahrt von Altamira finden wir rasch einen Parkplatz. Die mittelalterliche Altstadt ist für Autos gesperrt. Mittlerweile hat es sich so richtig einregnet und wir laufen im strömenden Regen durch die Kopfsteinpflastergassen.

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Der Ort ist hübsch hergeputzt, die kleinen Häuser mit ihren Balkonen sind hübsch anzuschauen. Es gibt jede Menge Cafés und kleine Läden mit Kunsthandwerk oder landwirtschaftlichen Produkten. Wer das mag, ist hier genau richtig. Wir haben das aber nicht so sehr in unserer DNA, zumindest nicht, wenn wir es mit so vielen Leuten teilen müssen. Santillana bleibt daher eher Pflichtprogramm für uns.
Einige schöne Gebäude, die leider im Regen nicht so gut herauskommen, gib es aber schon. Alle Bezeichnungen sind unter Vorbehalt, so genau weiß ich jetzt nicht mehr, was wir da alles gesehen haben.

Kloster Colegiata de Santa Juliana:

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Plaza de la Arenas:
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rund um den Plaza Mayor:
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Nach einer Stunde im Regen haben wir keine Lust mehr. Angesichts des Wetters überlegen wir in die Ferienwohnung zurückzufahren, aber an unserem letzten Urlaubstag wollen wir noch einen letzten Abstecher an die Küste machen. Wir haben uns dafür einen eher unbekannten Platz ausgesucht.

In wenigen Autominuten bzw. im nächsten Post sind wir da.

Viele Grüße
Harald
 
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18. August: Ermita Santa Justa

Unser letzter Besichtigungspunkt des Tages und damit des Urlaubs, ist die Ermita Santa Justa, auf die ich zufällig gestoßen bin, als ich im Vorfeld nach Geocache gesucht habe. Sie liegt nur wenige Kilometer von Santilla direkt am Meer.

Mittlerweise hat der Regen aufgehört, aber es noch düster, verleiht aber der kleinen Bucht, in der Wellen hineinbrechen das passende Flair. Vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte und wir sehen rechterhand die Ermita und die Turmruine Sant Elmo.

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Ein kurzer, gut begehbarer Pfad geht rüber zu dem Gebäude.
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Ein Blick in die kleine Kapelle …

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und ein letzter Blick zurück. Was für eine tolle Location!

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Nachdem wir den kleinen, doch magischen Ort verlassen haben, gönnen wir in uns auf dem Rückweg in Suance trotz des trüben Wetters noch ein Eis und lassen dann unseren letzten Tag gemütlich in der Ferienwohnung ausklingen.

Viele Grüße
Harald
 
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Abreise und Fazit:

Der Abreisetag am 19.8. ist schnell erzählt. Nach dem Frühstück packen verlassen wir in aller Ruhe die Wohnung. Bis zum Flughafen Bilbao sind es 125 km Fahrt, die wir störungsfrei zurücklegen. Die Autorückgabe verläuft ebenso routiniert und unsere Flieger heben pünktlich am frühen Nachmittag nach Frankfurt (Amelie, Simone und Harald) bzw. Düsseldorf (Leonie) ab und so kommen alle am frühen Abend zuhause an.

Viel Zeit zur Erholung blieb aber nicht, dann nur einige Tage später waren die Mädchen und ich wieder unterwegs zum Wandern in den Dolomiten auf dem Hochpustertaler Höhenweg.

Fazit:

Als wir uns für Nordspanien entschieden haben, suchten wir eine gute Mischung aus Kultur und Natur mit vielfältigen Wandermöglichkeiten.
Ziemlich genau das haben wir/ich während der insgesamt 19 Reisetage bekommen, in denen ich knapp 200 km gewandert bin und wir insgesamt ziemlich genau 2000 km gefahren sind.

Bei der Planung war uns auch klar, dass wir mit unbeständigem Wetter rechnen mussten. Insgesamt hatten wir fünf richtige Sonnentage (davon einen mit 40 °C) und einen echten Regentag. Die meiste Zeit war es bewölkt mit je nach dem kurzen Regen- oder Sonnenscheineinlagen.
Wer sich damit anfreunden kann, erlebt ein Spanien, dass man nicht so vermuten würde, oder wie eine Freundin als Kommentar zu den Bildern schrieb: „Man denkt gar nicht, dass ihr in Spanien seid, man kennt irgendwie nur die Costa Brava & Co“

Wir hatten:
grüne Hügellandschaften

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Bergwelten
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tolle Küsten
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Nette Städte
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ein weltbekanntes Museum
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ein paar schöne Überraschungen
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Unbekanntere magische Plätze
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Am besten haben uns die Wanderungen in den Picos des Europa gefallen.
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Noch mehr aber die Küstenwanderung von Zumaia nach Deba
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Damit bedanken wir uns bei allen interessierten Mitreisenden, Likes und aktiven Kommentaren.

Kleiner Ausblick:

Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick auf eine unseren geplanten Unternehmungen für 2025:
Als wir zuhause ankamen, sagte Amelie etwas, was sie sonst nicht sagt: „Papa, das war eine schöne Reise.“
Natürlich gab es das Lob nicht ohne einschränkende Worte von ihr: „Und ich war 11 Tage ohne WLAN“
Ich schenkte ihr ein Lächeln und meinte: „Das war eine gute Übung für nächstes Jahr!“

Sie wusste natürlich, was ich meinte und grinste mich an: 2023 war ich mit Leonie bei unserer Vater-Tochter-Safari bei den Berggorillas in Uganda und 2025 steht dann die Vater-Tochter-Erlebnistour mit Amelie an.

Aber das ist eine andere Geschichte.
Vielleicht auch in diesem Forum?

Viele Grüße
Harald
 

Montana

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Vielen vielen Dank für diesen tollen Reisebericht!!!

Für mich war es eine besondere Reise mit Dir. Vor allem weil ich in Mogro meine Frau kennengelernt habe. Wenn man den Fluß überquert, kommt man an den Strand von Liencres und hat dann wirklich einen tollen Blick aufs Meer.
In der Gemeinde Santillana del Mar habe ich knapp 2 Jahre gewohnt. Man sagt auch es ist die Stadt der 3 Lügen, Santi = Heilig, Llana = Flach und Mar = Meer. Keines der 3 Dinge treffen zu ;) Trotzdem ein Besuch wert.
Ermita Santa Justa kenne ich auch sehr gut...während der Pandemie durfte man die Gemeinde nicht verlassen. Für Santillana war das die einzige Möglichkeit das Meer zu sehen, weil es der einzige "Strand" innerhalb der Gemeinde war. Dementsprechend oft waren wir dort, obwohl da nicht viel Strand vorhanden ist.

Zu Santander muss ich auch sagen, dass es eine tolle Stadt zum Leben ist, wenn man die Nähe zur Natur, Bergen und dem Meer sucht. Wer Trubel, Clubs etc. sucht ist hier an der falschen Stelle. Und touristisch gibt es wir Du schon sagtest auch keine großen Sehenswürdigkeiten. Magdalena ist natürlich schön, Sardinero auch, eventuell noch das Casino oder Cabo Mayor (Leuchtturm). Aber im Vergleich zu den anderen Dingen die ihr gesehen habt, ist das relativ langweilig.

Ich finde es bemerkenswert, wie gut Ihr die Locations recherchiert habt und es freut mich, dass ihr eine tolle Zeit hattet. :)
 

Cawu

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Lieber Harald,
heute konnte ich mir etwas Zeit nehmen und deinen Bericht fertig lesen. Mir ist aufgefallen, dass ich einen großartigen Teil übersehen hatte ... die "Ruta del Cares" - das ist eine Wanderung nach meinem Geschmack, so wundervolle Aussichten in der göttlichen Schlucht - herrlich!!!
Playa de Usil sieht bei schönem Wetter bestimmt noch ansprechender aus.
Santillan del Mar würde mir auch sehr gut gefallen ... früh am Morgen oder spät am Abend (ohne Tagestouristen :D) und hoffentlich bleibt der Geheimtipp Ermita Santa Justa noch eine Weile ein Geheimort.

Vielen Dank für den super Reisebericht. Es war mir wieder eine große Freude, euch zu begleiten, wenn auch recht unbeständig, aber aufgrund schwerer Krankheit in meinem familiären Umfeld ging es nicht anders.

So schön, dass ihr eure gemeinsame Zeit so genießen konntet und ich bin gespannt wo es Dich und Amelie 2025 hinverschlägt.....?????
Würde gerne mitreisen :giggle:

Macht es gut, bleibt gesund und lass mal wieder was von Dir/euch hören!
 
OP
siha

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Vielen vielen Dank für diesen tollen Reisebericht!!!

Für mich war es eine besondere Reise mit Dir. Vor allem weil ich in Mogro meine Frau kennengelernt habe. Wenn man den Fluß überquert, kommt man an den Strand von Liencres und hat dann wirklich einen tollen Blick aufs Meer.
In der Gemeinde Santillana del Mar habe ich knapp 2 Jahre gewohnt. Man sagt auch es ist die Stadt der 3 Lügen, Santi = Heilig, Llana = Flach und Mar = Meer. Keines der 3 Dinge treffen zu ;) Trotzdem ein Besuch wert.
Ermita Santa Justa kenne ich auch sehr gut...während der Pandemie durfte man die Gemeinde nicht verlassen. Für Santillana war das die einzige Möglichkeit das Meer zu sehen, weil es der einzige "Strand" innerhalb der Gemeinde war. Dementsprechend oft waren wir dort, obwohl da nicht viel Strand vorhanden ist.

Zu Santander muss ich auch sagen, dass es eine tolle Stadt zum Leben ist, wenn man die Nähe zur Natur, Bergen und dem Meer sucht. Wer Trubel, Clubs etc. sucht ist hier an der falschen Stelle. Und touristisch gibt es wir Du schon sagtest auch keine großen Sehenswürdigkeiten. Magdalena ist natürlich schön, Sardinero auch, eventuell noch das Casino oder Cabo Mayor (Leuchtturm). Aber im Vergleich zu den anderen Dingen die ihr gesehen habt, ist das relativ langweilig.

Ich finde es bemerkenswert, wie gut Ihr die Locations recherchiert habt und es freut mich, dass ihr eine tolle Zeit hattet. :)
Hallo,
vielen lieben Dank für deine "Reisebegleitung". Es ist immer etwas Besonderes, wenn man Persönliches mit einem Reisebericht verbinden kann, darum freut es mich um so mehr, dass dir unsere Reise und der Bericht dazu gefallen hat.
Santander ist sicherlich eine lebenswerte Stadt mit der tollen Lage (abgesehen von der Parkplatzsituation in der Innenstadt vielleicht ;)) Und es ist für die Lebensqualität dort wahrscheinlich ganz gut, dass es nicht die ganz großen touristischen Highlights dort gibt.

Vielen Dank für die Infos zu Santillana, darauf bin ich noch nirgens zuvor gestoßen. (y)

Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir vor der Reise so gut recherchiert hatten, für das Verfassen das Berichts habe ich aber eon paar Sachen noch einmal nachgelesen - ich versuche in meinen Berichten immer ein Balance aus (Foto-) Eindrücken, persönlichen Empfindungen und Infos herzustellen.
Gefühlt waren diesmal auf die Reise gar nicht so gut vorbereitet wie sonst, dafür waren wir aber wohl manches Mal spontaner als sonst.

Nordspanien hat uns auf alle Fälle supergut gefallen!
 
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siha

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Lieber Harald,
heute konnte ich mir etwas Zeit nehmen und deinen Bericht fertig lesen. Mir ist aufgefallen, dass ich einen großartigen Teil übersehen hatte ... die "Ruta del Cares" - das ist eine Wanderung nach meinem Geschmack, so wundervolle Aussichten in der göttlichen Schlucht - herrlich!!!
Playa de Usil sieht bei schönem Wetter bestimmt noch ansprechender aus.
Santillan del Mar würde mir auch sehr gut gefallen ... früh am Morgen oder spät am Abend (ohne Tagestouristen :D) und hoffentlich bleibt der Geheimtipp Ermita Santa Justa noch eine Weile ein Geheimort.

Vielen Dank für den super Reisebericht. Es war mir wieder eine große Freude, euch zu begleiten, wenn auch recht unbeständig, aber aufgrund schwerer Krankheit in meinem familiären Umfeld ging es nicht anders.

So schön, dass ihr eure gemeinsame Zeit so genießen konntet und ich bin gespannt wo es Dich und Amelie 2025 hinverschlägt.....?????
Würde gerne mitreisen :giggle:

Macht es gut, bleibt gesund und lass mal wieder was von Dir/euch hören!

Hallo Carmen,
vielen leiben Dank, dass du dir trotz aller privaten Umstände die Zeit genommen hast, meinen Bericht zu lesen und auch zu kommentieren.
Wie immer war es eine Ehre und ein Vergnügen, dich als virtuelle Reisebegleitung mitzunehmen. :hug:

Schön, dass du die Ruta de Cares noch entdeckt hast. Zusammen mit dem Caminito del Rey in Andalusien (den seid ihr glaube ich gelaufen?) dürfte das eine der spektakulärsten Wanderwege in Spanien sein.

2025 führt der Vater-Tochter-Abenteuertrip nach Tansania. Dort wollen wir ganz hoch hinaus. Wir haben alles schon gebucht, und immer wenn Amelie und ich uns sehen, haben wir unsere persönliche Begrüßungsformel:
Einer sagt: "Kili, Kili!"
Der andere antwortet: "Mandjaro!"
Gemeinsam rufen wir dann: "Pole!Pole!" (Weil man unbedingt ganz langsam wegen der Höhenanpassung hochsteigen soll)

Neben der Besteigung des größten Hügels Afrikas ist noch ein bisschen Safari und am Ende tatsächlich so etwas wie richtiger Urlaub auf Sansibar Teil des Programms.

Vorher werde ich aber noch Anfang März mit Simone nach Norwegen fliegen.
Wir starten in Trondheim, wo wir ein Tagesticket für die nordische Ski-WM haben, anschließend fahren wir mit Hurtigruten hoch nach Tromsoe, wo wir noch auf Polarlicht-Jagd und Schneeschuh wandern gehen wollen.

Vielleicht gibt es da ja schon den nächsten Bericht.

Liebe Grüße
Harald
 

Cawu

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Kili, Kili ...

:D Als ich die Bilder von der Ruta de Cares gesehen hatte, musste ich auch gleich an den Caminito del Rey denken! (y)

Tansania ... oh wie wunderbar ... wehe du schreibst keinen Bericht! ;) Sansibar im Anschluss ist ja fast Pflichtprogramm

Polarlichtjagd ... mein Herz schlägt höher!

Also, ich, als ein begeisterter Anhänger deiner Reiseberichte, würde mich sehr freuen, wenn Du von jeder eurer Reise berichten würdest. Aber ich weiß natürlich auch was dahintersteckt.
Ich wünsche euch tolle Reiseerlebnisse und unvergessliche Momente! Ganz viel Spaß und Vorfreude bei der Reiseplanung und Vorbereitung!
 
OP
siha

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Kili, Kili ...

:D Als ich die Bilder von der Ruta de Cares gesehen hatte, musste ich auch gleich an den Caminito del Rey denken! (y)

Tansania ... oh wie wunderbar ... wehe du schreibst keinen Bericht! ;) Sansibar im Anschluss ist ja fast Pflichtprogramm

Polarlichtjagd ... mein Herz schlägt höher!

Also, ich, als ein begeisterter Anhänger deiner Reiseberichte, würde mich sehr freuen, wenn Du von jeder eurer Reise berichten würdest. Aber ich weiß natürlich auch was dahintersteckt.
Ich wünsche euch tolle Reiseerlebnisse und unvergessliche Momente! Ganz viel Spaß und Vorfreude bei der Reiseplanung und Vorbereitung!

Hallo Carmen,
ich sehe schon, die große Motivatorin ist wieder unterwegs :lacry:

Für eine so tolle Reisebegleitung wie du es bist, lohnt sich jede Mühe des Bericht schreibens!
Für mich ist es aber auch immer noch einmal eine super Gelegenheit, die Reisen zu reflektieren.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich im August noch mit meinen Töchtern in den Dolimiten eine Streckenwanderung unternommen habe? Amelie wollte mal so zu Einstimmung auf den Kili testen, wie es ist, wenn man jeden Tag wandern muss!

Wie es ausschaut, könnte es also noch den einen oder anderen Bericht geben. Notfalls mit dir als exklusive Leserin!
 

Cawu

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Klaro :hug: ... wenn sich die Motivation lohnt ...

Ja, also Dolomiten Streckenwanderung finde ich Klasse ... Drei Zinnen, Marmolata, Pragser Wildsee, Misurinasee, Plätzwiese, Fischleintal ... ich wäre sowas von exklusiv dabei - immer!

Genau so sehe ich es auch, es geht mir bei den Reiseberichten nicht um Prahlerei oder Angeberei, sondern wie Du es auch schreibst, um die Reise zu reflektieren, nochmals Revue passieren zu lassen ... man nimmt sie oft nochmals ganz anders war und verinnerlicht sie auch viel stärker. Schaut sich die Bilder bei der Auswahl genauer und intensiver an und speichert sie nicht nur irgendwo ab. Ich liebe es zu erzählen und auch den ein oder anderen Tipp weiterzugeben.

Liebe Grüße an die Familie
 

Suse65

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Wie es ausschaut, könnte es also noch den einen oder anderen Bericht geben. Notfalls mit dir als exklusive Leserin!

Ähm nee, also zwei Leserinnen werden es auf jeden Fall.

Auf den Kilimanjaro zu wandern war auch mal so ein vager Traum, den ich mal hatte, aber irgendwie nicht so dringend, daß ich es verwirklicht hätte. Vor allem die unteren Regionen sollen toll sein, unterhalb der Baumgrenze. Also da bin ich auf jeden Fall dabei.

Nochmals vielen Dank für den Spanienbericht und die Einblicke in eine mir gänzlich unbekannte Gegend.
 
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