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Thema: Kurztrip: Übers‘ Wochenende nach D.C. – Trauzeugen on Tour

  1. #21
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    Freitag, 08.03.2019: Der Weg ist das Ziel (Teil 2)

    Nach rund vier Stunden über dem Atlantik erreichten wir die Küste von Neufundland. Die verbleibende Flugzeit von etwa 3 Stunden führte uns vorbei an Quebec City, Albany, New York und Philadelphia und nach 8:22 Std. setzten wir bei 3°C und leichtem Schneeregen auf der Landebahn 19L des Washington Dulles International Airport auf.

    Der Flieger war schnell verlassen und wir trafen auf eine Besonderheit, für die der Flughafen Dulles bekannt ist: die Mobile-Lounge. Alle international ankommenden Passagiere werden im International Arrivals Building (IAB), welches dem Main Terminal angeschlossen ist, abgefertigt. Da der Flughafen über zwei Satellitenterminals (A/B + C/D) verfügt kann der Weg zum IAB relativ weit sein. Damit sich die internationalen Ankömmlinge nicht mit nationalen Fluggästen vermischen werden die Passagiere nach dem Verlassen des Fliegers gleich im Terminalgebäude über einen separaten Gang zum nächstgelegenen Mobile-Lounge-Gate geleitet.

    Bei einer Mobile-Lounge handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen fahrbaren Wartebereich. Das Gefährt sieht etwas unförmig, wie ein überdimensionaler Bus aus und fährt auf Rädern. Der Fahrgastbereich ist höhenverstellbar um dem ursprünglichen Zweck dieses Gefährtes gerecht zu werden. In den 90ern transportierten sie Passagiere vom Terminal zu Flugzeugen auf Vorfeldpositionen, nahmen die Höhe des entsprechenden Flugzeugs an und die Gäste konnte ohne Treppen gleich das Flugzeug besteigen.

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    In Washington-Dulles werden diese Lounges nun für den Transport zwischen den Terminals und besonders zum IAB genutzt. Wir stiegen also in diese Lounge, die wie ein Wartebereit am Gate eingerichtet ist, und fuhren los. Bei der Immigration angekommen zerplatzen leider unsere Hoffnungen auf eine schnelle und unkomplizierte Einreise per Automat, immerhin sind wir beide mit unseren Pässen schon mehrfach eingereist. Die APC-Kioske waren außer Betrieb und jeder musste zum Officer.

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    Die Schlange war lang und zeitweise nur drei Spuren für Non-US Citizens geöffnet, aber nach einer guten Stunde duften auch wir bei dem Officer vorsprechen. Er war oberflächlich freundlich, aber sachlich und hinterfragte meinen Aufenthaltsgrund „Leisure“, da er mir diesen auf Grund von Kleidung (Hemd, Lederschuhe), Rimowa-Trolley und Rückflug in zwei Tagen nicht so wirklich abkaufen wollte. Dies kommunizierte er auch ganz offen, vermutlich um meine Reaktion zu testen, ich konnte ihn aber letztendlich überzeugen und bekam den Stempel. Da wir kein Gepäck aufgegeben hatten konnten wir den Sicherheitsbereich gleich am Zoll vorbei verlassen.

    Die Wartezeit bei der Immigration nutze ich um meinen Handytarif zu aktivieren. Erstmalig konnte ich die Vorzüge der eSim meines iPhone genießen und über die App des Anbieters GigSky ein entsprechendes Datenpaket (in meinem Fall 15 Tage – 1GB) buchen. Innerhalb von Sekunden war ich online. Diese Option halte ich für viel unkomplizierte als vorab oder vor Ort eine SIM-Karte besorgen zu müssen, diese einsetzen und auch noch aktivieren zu müssen.

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    Um unseren Mietwagen bei Alamo in Empfang zu nehmen mussten wir mit einem Shuttlebus in den nördlichen Teil des Flughafens fahren, wo die verschiedenen Mietwagenanbieter ansässig sind. Die Fahrt dauerte rund 10 Minuten und schon als wir auf das Alamo-Gelände fuhren hielt ich Ausschau nach der FCAR-Choiceline. Zufälligerweise fuhr der Bus genau durch diese Reihe und zufälligerweise erspähte ich zwischen einigen Ford und Toyota doch tatsächlich einen Dodge Charger. Wie hatte ich Alina letztes Jahr in Florida vorgeschwärmt, dass ich den doch so gerne mal als Rental hätte, er aber zu selten ist um das Risiko einzugehen. Die einkehrende Müdigkeit war sofort verflogen und die Freude groß, wir steuerten vom Bus aus gleich den Dodge an und ich checkte sicherheitshalber nochmal den Schlüssel auf die Fahrzeugklasse. Was ein geiles Teil!

    Dank Skip-the-counter waren wir schnell auf der Straße und mein TomTom navigierte uns zuverlässig in Richtung Hotel. Der Schneeregen hielt an und die Straßen waren dank der abendlichen Rushhour sehr voll. Durch den Stau quälten wir uns nach Arlington und machten drei Kreuze, als wir unser Geschoss nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit in der Tiefgarage unseres Hotels abstellten.

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    Der Check-In war schnell erledigt und unsere beiden Zimmer im neunten Stock bezogen. Wir waren trotz der guten Bewertungen positiv Überrascht von der großzügigen Raumaufteilung und guten Einrichtung. Das habe ich in Großstädten schon schlechter erlebt.

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    Bevor uns die Müdigkeit übermannt brachen wir auf zum Abendessen. Ziel war auf meinen Wunsch die nahegelegene Cheesecake Factory, welche wir unkompliziert und schnell per Uber erreichten. Ich liebe diesen Laden einfach und auch Ahmet kam auf seine Kosten.

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    (Sorry... nur ein Schnappschuss)

    Alt wollten wir an diesem Abend allerdings nicht werden, immerhin waren wir nun schon seit rund 22 Stunden auf den Beinen. Schnell riefen wir per App wieder Uber herbei und wurden innerhalb von drei Minuten aufgegabelt. Im Hotel angekommen besprachen wir im Aufzug noch grob den Plan für morgen, wünschten uns eine gute Nacht und verschwanden in unseren Zimmern.
    LG Torsten
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  2. #22
    FLI-Silver-Member Avatar von Cawu
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    Hallo Torsten,
    ui, was für ein Start mit Tatütata und so...
    Schön, dass es Dir dann doch soweit gut ging und ihr die Reise antreten konntet .
    Das mit der Mobile Lounge hört sich sehr interessant an, habe ich vorher noch nie gehört und gesehen.
    Flotte Karre und prima Abschluss in der Cheesecake Factory. Bin auf die Fortsetzung gespannt.

    Liebe Grüße
    Carmen
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  3. #23
    FLI-Silver-Member Avatar von Irving
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    Ach herrlich, als wäre ich dabei. Diese Mobile Lounge fand ich auch ganz cool. Doof, dass ihr bei der Immi so lange warten musstet, ich hatte letzten September die wahrscheinlich schnellste Immi meines Lebens, keine drei Minuten.

    Das mit der esim find ich ja mega interessant. Wie funzt das genau?

  4. #24
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    Eure Anreise liest sich trotz deines letzten Arbeitstages recht entspannt. Hattest du während des Fluges irgendwelche Probleme aufgrund deiner doch heftigen Erkältung?
    LG
    Kekskrümelchen


  5. #25
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    Zitat Zitat von Kekskrümelchen Beitrag anzeigen
    Hattest du während des Fluges irgendwelche Probleme aufgrund deiner doch heftigen Erkältung?
    Überraschenderweise hatte ich keine großen Probleme. Lediglich mein Husten hat mich (und ganz sicher auch die Mitreisenden) sehr genervt. Probleme z.B. mit dem Druckausgleich hatte ich überhaupt nicht. Es war ja auch mehr ein Infekt als eine Erkältung, Schnupfen hatte ich nur einen ganz leichten. Fieber und Kreislauf haben mir da viel mehr zu schaffen gemacht.


    Zitat Zitat von Irving Beitrag anzeigen
    Das mit der esim find ich ja mega interessant. Wie funzt das genau?
    Die Grundvoraussetzung ist ein Handy mit eSim. Im Moment ist das Angebot hier noch sehr überschaubar, mir sind aktuell nur Apple iPhone XS, iphone XS Max, iPhone XR, Google Pixel 3 und Pixel 3 XL bekannt.

    Die beiden Anbieter GigSky und Truephone bieten über die eSim weltweite Datentarife an. Ich habe mich auf Grund von Testberichten für GigSky entschieden. Zuerst muss die entsprechende App auf das Mobiltelefon geladen und ein Benutzeraccount angelegt werden. Das ganze dauerte bei mir nur wenige Minuten und nachdem ich meine Kreditkartendaten hinterlegt hatte konnte ich sofort Datenpakete buchen. Vorab lassen sich über die Länderauswahl die entsprechend verfügbaren Tarife in der App anzeigen.
    Nach der Landung in Washington nutzte ich kurz das Flughafen-WiFi um den Tarif in der App zu aktivieren und schon war ich online. Die App bietet jederzeit einen Überblick über das verbrauchte und noch verfügbare Datenvolumen. Hier ein etwas ausführlicher Bericht: https://www.heise.de/mac-and-i/meldu...S-4218683.html
    LG Torsten
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  6. #26
    FLI-Silver-Member Avatar von Irving
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    Prima, ich danke dir. Für dieses Jahr habe ich noch SIM Karten aber ich fasse das mal ins Auge, Grundvorraussetzung ist da. :)

  7. #27
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    Samstag, 09.03.2019: D.C. per pedes - Mainstream-Sightseeing at its best (Teil 1)

    Für sieben Uhr am Morgen waren wir zum Frühstück verabredet, meine Nacht war allerdings schon um fünf vorbei. Ich nutzte die Zeit im mit Alina zu telefonieren und um mir im Detail einen Plan von der optimalsten Route durch Washington zu machen.

    Pünktlich saß ich am Frühstückstisch, Ahmet kam etwas zerknautsch ein paar Minuten später dazu. Vom Frühstück waren wir positiv überrascht, neben Porzellangeschirr und Metallbesteck gab es verschiedene Brote, Toast und Bagel zur Wahl. Dazu wurden diverse Aufstriche, Rührei und frische Früchte angeboten. Neben Kaffee und Tee (auch To-Go) gab es verschiedene mehr oder weniger genießbare Säfte und Wasser. Ein Foto habe ich leider nicht gemacht, für ein amerikanisches Continental-Breakfast konnten wir uns nicht beschweren.

    Das Wetter versprach für heute nicht viel, es sollte weiterhin kalt (3 – 5C°) und bedeckt sein. Immerhin war kein Niederschlag angesagt, so dass wir trockenen Fußes unterwegs sein sollten.

    Am Frühstückstisch bestellten wir wieder Uber und erwarteten den Fahrer kurze Zeit später vor dem Hotel.

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    Als Ziel unserer Fahrt habe ich in der Uber-App einen Parkplatz am westlichen Ende des Arlington National Cemetery, dem Nationalfriedhof in Arlington, ausgewählt. Der Plan war von dort quer über den Friedhof zu wandern, so dass wir unter anderem am Grab von John F. Kennedy vorbeikommen und den Friedhof an der Ostseite über den Haupteingang wieder verlassen können. Im Nachhinein stellte sich die Idee als etwas blauäugig heraus, denn bei dem Versuch des Fahrers, stur nach Navi, das von uns gewählte Ziel anzufahren standen wir plötzlich am Hatfield Gate der Joint Base Myer-Henderson Hall der U.S. Army. Die Soldaten schauten uns mit großen Augen an und schickten uns postwenden zurück auf die Autobahn ohne auf die Nachfragen unseres Fahrers einzugehen. Der sehr freundliche Uber-Fahrer gab sich beste Mühen um unseren Plan zu verwirklichen und suchte verzweifelt auf der Westseite des Friedhofs nach einem Zugang, es wir landeten jedoch ständig wieder an Zäunen der Militärbasis. Nach einiger Zeit erfolgloser Suche wollten wir den netten Herrn nicht weiter strapazieren und baten ihn uns einfach nahe dem Haupteingang abzusetzen.

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    Nahe dem Haupteingang entdeckten wir noch das im Jahre 1952 errichtete „United States Marine Corps War Memorial". Die insgesamt rund 20 Meter hohe Bronzestatue erinnert an die seit 1775 gefallenen Angehörigen der U.S. Marine Corps und stellt das Hissen der US-Flagge am 23. Februar 1945 auf der Insel Iwojima (Japan) im Kampf um eben diese dar.

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    Da sich eine Schulklasse auf Ausflug um die Statue tummelte und zahllose Gruppenfotos in verschiedensten Posen zelebrierte machte ich nur schnell ein paar Fotos im richtigen Moment und wir zogen weiter in Richtung Friedhof.
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    Wir nutzen einen Seiteneingang und mussten eine Sicherheitskontrolle ähnlich derer an Flughäfen durchlaufen, bevor wir das Gelände betreten durften. Schon nach wenigen Schritten blickten wir ehrfürchtig auf ein Meer von Grabsteinen.

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    Der Arlington National Cemetery ist einer von 139 Nationalfriedhöfen der USA und wurde 1864 errichtet. Mit seitdem über 260.000 Beisetzungen und einer Fläche von 252 Hektar ist er der zweitgrößte Friedhof der USA. Mit Beisetzungen der beiden Präsidenten John F. Kennedy im Jahre 1963 und William Howard Taft in 1930 sowie dem General John J. Pershing in 1948 fanden in Arlington bisher drei Staatsbegräbnisse statt. Um auf diesem Friedhof seine letzte Ruhestätte finden zu dürfen muss man unter anderem aktives Mitglied der US-Streitkräfte, Veteran oder Präsident sein oder bestimmte andere militärische Voraussetzungen erfüllen.

    Wir ließen die Eindrücke auf uns wirken, schlenderten durch das schön angelegte Gelände um letztendlich die Ruhestätte von John F. Kennedy zu besuchen. Am 25. November 1963 wurde J.F.K hier begraben, seit dem brennt auf dem Grab die „Eternal Flame“, eine ewige Flamme. Die Ruhestätte ist großzügig und sehr gepflegt hergerichtet, Washington liegt gegenüberliegend in direkter Sichtweite.

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    Trotz der frühen Stunde, es war erst 09:30 Uhr, hatten sich schon zahlreiche Besucher am Grab eingefunden. Was uns ein wenig gestört hatte war die absolute Nichtbeachtung der „Silence and Respect“-Schilder vor Ort.

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    Wir verließen den Ort auf direktem Wege und steuerten den Haupteingang an, über den wir den Friedhof verließen. Washington mit Lincoln Memorial, Monument und Capitol waren in Sichtweite und so wanderten wir über die Arlington Memorial Bridge geradewegs auf das Lincoln Memorial zu.

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    LG Torsten
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  8. #28
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    Samstag, 09.03.2019: D.C. per pedes - Mainstream-Sightseeing at its best (Teil 2)

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    (... sorry... heute waren meine Fotos irgendwie alle etwas schief )

    Das Lincoln Memorial, auch bekannt von der 5$ Note und der 1-Cent-Münze, wurde von 1915 bis 1922 zu Ehren seines Namensgebers gebaut. Die 36 Säulen, die das Gebäude umgeben, symbolisieren die damals 36 Staaten, die zur Amtszeit Abraham Lincolns die Vereinigten Staaten bildeten.

    Wir stiegen die Stufen des Sockels hinauf und drehten uns herum. Es eröffnete sich ein toller Ausblick auf die National Mall und das Washington Monument.

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    Wer den Film Forst Gump gesehen hat, ich liebe ihn, wird sich an eine ganz bestimmte Filmszene erinnern… https://youtu.be/NcOTZeZ3_40?t=145
    Im Gebäude thront Abraham Lincoln, gebaut aus 28 Blöcken weißen Marmors und 5,80 Meter hoch. An der Nordseite, als vor Abe stehend rechterhand findet sich seine zweite Antrittsrede aus 1865 in Stein gehauen, auf der Südseite ist seine berühmte Gettysburg-Rede verewigt.

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    Nach einigen Fotos verabschiedeten wir uns von Lincoln und wanderten entlang des Lincoln Memorial Reflecting Pool auf das Washington Monument zu. Wie schön muss es hier in der Blütezeit und bei Sonnenschein im Sommer aussehen.

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    Unterwegs stoppten wir noch am National World War II Memorial, machten jedoch nur ein Foto, da dieser Brunnen auf Grund des fehlenden Wassers sehr trist aussah und nicht zum Verweilen einlud.

    Wir bogen in Richtung Norden ab und liefen die 17th Street hinauf um zum Weißen Haus zu kommen. Nach dem Überqueren der Constitution Avenue bogen wir in den Park „The Ellipse“ ein und näherten uns dem Regierungssitz des Präsidenten der Vereinigten Staaten von der Südseite aus.

    Durch hohe Zäune und Sicherheitskräfte gut bewacht ergab sich kaum ein guter Blick auf das Gebäude. In meinem Kopf kreiste der Gedanke „im Fernsehen sieht das aber alles anders aus“, behielt diesen aber für mich. Ein paar Fotos haben wir gemacht, bevor wir unseren Fußmarsch wieder in Richtung Süden fortgesetzt haben.

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    Die Constitiution Avenue überquerten wir wieder und stoppten kurz nahe des Washington Monuments. Schön sahen die US-Flaggen in symmetrischer Ordnung am Fuße der Stele aus und waren ein Foto wert. Ansonsten ist das Monument kein optisches Highlight und passt nicht so richtig in die restliche Architektur der Stadt.

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    Als nächstes Ziel, unter anderem zum Aufwärmen, wählten wir das nahegelegene National Museum of Natural History aus. Das schöne in D.C. ist die Tatsache, dass alle Museen kostenlos sind. Man kann also auch mal für einen ganz kurzen Blick hineinspringen oder auch mal ein Museum besuchen, welchen einen sonst nicht unbedingt so sehr interessieren würde.
    Auf dem Weg zum Museum war zu spüren, dass die Mittagszeit nahte. Die Straßenränder waren gesäumt von Food-Trucks, auf einen Schlag zählte ich 22 Fahrzeuge.
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    Am Museum der Naturgeschichte angekommen stand eine kurze Sicherheitskontrolle an, bevor wir die Eingangshalle betreten konnten. Wir wollten uns nicht das ganze Museum im Detail anschauen und schlenderten von Abteilung zu Abteilung, kürzten gelegentlich ab und ließen uns ab und zu auf Bänken oder in Kinoecken nieder um uns ein wenig zu erholen.

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    Im Museum trafen wir auf Grund der Mittagszeit die Entscheidung eine Kleinigkeit zu essen. Da wir uns nicht lange in einem Restaurant aufhalten wollten machten wir einen nahegelegenen McDonalds aus. Auf dem Weg zu diesem kamen wir am FBI-Headquarter vorbei. Ich hatte dies schon vorab auf der Karte gesehen und einen beeindruckenden, hermetisch abgeriegelten und modernen Bau vorgestellt. Vorgefunden haben wir allerdings einen in die Jahre gekommenen, ungepflegten Betonklotz, der absolut verlassen wirkte. Irgendwie enttäuschen…
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    Bei McDonalds angekommen gab es ein schnelles Menü und schon ging es weiter in Richtung Kapitol, welches schon in der Ferne zu sehen war.

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    ... gleich gehts weiter ...
    LG Torsten
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  9. #29
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    Das von 1793 bis 1823 erbaute und 1851 bis 1863 erweiterte United States Capitol ist der Hauptsitz der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und dient als Sitzungsort von Senat und Repräsentantenhaus. Früh genug gebucht besteht die Möglichkeit einer geführten Besichtigung des Gebäudes.

    Unterwegs zum diesem auffälligen Gebäude passierten wir noch das Nationalarchiv und erreichten schnell den Capitol Reflecting Pool. Diesen, sowie eine andere, dem Kapitol nähergelegene Position nutzen wir für zahlreiche Fotos.

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    Da unsere Füße zunehmend qualmten beschlossen wir die nächstgelegene U-Bahn-Station anzusteuern. Auf dem Weg sprangen wir noch kurz in den Botanischen Garten um ein gewisses Örtchen aufzusuchen und entschieden uns am Ende dann doch für Uber.

    Uber gerufen, Uber innerhalb von drei Minuten da, Uber brachte uns zur Pentagon Mall. Wir wollten unseren daheimgebliebenen Damen eine kleine Freude machen und stöberten zu diesem Zwecke durch das Einkaufszentrum. Dieses liegt auf der anderen Seite des Potomac River in Virginia, südlich der Arlington Cemetery und gleich gegenüber vom Pentagon. Der Besuch in der Mall war ernüchternd, sofern man Floridapreise gewohnt ist, daher verweilten wir nicht lange dort.

    Zu Fuß wanderten wir hinüber zum Pentagon, denn an dessen Westseite liegt das Pentagon Memorial. Das Thema 9/11 wird schlagartig präsent, handelt es sich doch um den Ort, an dem am 11. September 2001 um 09:37 Uhr der von fünf Terroristen entführte American-Airlines-Flug 77 gezielt zum Absturz gebracht wurde. Das Pentagon Memorial wurde in 2008 durch George W. Bush eingeweiht, jede der 184 errichteten Bänke steht für ein in diesem Vorfall verlorenes Menschenleben und enthält eine entsprechende Namensgravur.

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    Anhang 78347

    Inzwischen war es 16 Uhr und wir ließen uns von Uber auf dem Pentagonparkplatz abholen. Der Fahrer brachte uns auf direktem Wege ins Hotel und die Müdigkeit kam langsam durch. Wir entschlossen uns für eine kleine Pause auf den jeweiligen Zimmern und verabredeten uns für 18 Uhr bei mir um den Abend zu planen.
    Auf meinem Zimmer angekommen checkte ich meine Aktivitäts-App, denn meine Smartwatch wies mich immer wieder auf angebliche Rekorde hin und tatsächlich…

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    Kein Wunder, dass wir total platt waren. Meine Krankheit artete zwischenzeitlich auch noch in Hustenanfälle aus, so dass ich mich am Abend spontan im CVS ums Eck nach einem Hustenstiller erkundigte. Das empfohlene und letztlich gekaufte Produkt versprach (und hielt das Versprechen) 12 Ruhe vor Husten zu schaffen, schmeckte ekelhaft süß und chemisch und führte zu einem seltsamen Kribbeln im Brustraum wenige Minuten nach der Einnahme. Dazu morgen mehr…

    Ahmet klopfte halbwegs pünktlich gegen 18 Uhr an meiner Türe, wir erledigten den Check-In unserer Rückflüge und suchten nach einem Restaurant zum Abendessen. Wir entschieden uns für das Silver Diner in der Nähe, einem im 70/80er-Stiel aufgemachten Restaurant. Gepolsterte Lederbänke, viel Chrom und eine Jukebox auf dem Tisch unterstrichen diesen Charme. Das Essen war soweit in Ordnung, ich schmeckte allerdings sowieso nicht mehr viel. Hier ein paar Schnappschüssen…

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    Der ursprüngliche Plan war im Anschluss an das Abendessen noch im gegenüberliegenden O'Sullivan's Irish Pub einzukehren, da wir ein wenig Nachtleben natürlich auch nicht verpassen wollten, allerdings zogen wir es nun doch vor den direkten Heimweg anzutreten. Mir ging es nicht wirklich gut, Ahmet war auch nicht mehr ganz frisch. Dank Uber waren wir zehn Minuten nach dieser Entscheidung wir wieder im Hotel und fielen umgehend in unsere Betten.

    Ich schaute noch etwas TV und in diesem war im Rahmen der Nachrichten wieder einmal das Weiße Haus zu sehen… und wieder sah es anders aus, als heute selbst gesehen. Dieser Gedanke begleitete mich ja schon den ganzen Nachmittag und weckte nun meinen Ehrgeiz einmal genauer nachzuschauen.
    Die Lösung war letztendlich genauso einfach wie peinlich. Die bekannten Fotos vom Weißen Haus und die TV-Reportagen werden allesamt in der Pennsylvania Avenue auf der Nordseite des Gebäudes aufgenommen. Oh man… was habe ich mich geärgert, denn das Gebäude von der anderen Seite anzuschauen haben wir heute Nachmittag gar nicht in Erwägung gezogen und so schnell werde ich nicht wieder nach D.C. kommen. Mit diesem Gedanken ein wenig traurig entschied ich die Augen zu schließen.
    LG Torsten
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  10. #30
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    Geile Fotos, das erinnert mich gleich an meinen ersten DC Trip zurück. Sehr schön!
    Auch das Auto kann einiges... hab doch schon ein ums andere mal überlegt mir hier einen zuzulegen, aber noch brauch ich das Kofferraumvolumen eines Kombis...
    Den Rilowa Trolley musste ich aber erst mal googeln, davon hatte ich noch nie gehört.

    Weiter so, in DC reihen sich die Hotspots so schön aneinander.
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