USA Alaska 2016 oder "Bear Country"

Fritz & Buddy

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Mi 03.08.16 Denali, AK

Der Denali steht sogar noch früher auf
als die Gletscher. Wir müssen um 5.45 Uhr im Wilderness Access Center
sein, daher stehen wir um halb Fünf auf. Das ist mittlerweile schon
wieder verdammt früh für N & M. Jetzt wäre Jetlag praktisch. Jetzt
was essen? Ne, kein Hunger. Wir lassen die Muffins Muffins sein und
trinken nur einen Kaffee. Es regnet und wir stehen im Regen draußen an
der "Bushaltestelle" des Wilderness Access Centers oder kurz WAC
genannt. Dummerweise kommt kein Bus. Wir erfahren nach einier gefühlten
Ewigkeit, dass der Bus defekt ist und endlich mit rund 20 Minuten
Verspätung ist er schließlich doch irgendwann da. Hurra. Mittlerweile
sind alle 32 Passagiere pitschnass und um 6.40 Uhr statt 6.15 Uhr sind
wir dann endlich auf dem Weg in den Denali National Park. Auf der
Passagierliste stehen wir mit seltsamerweise mit 4 Teilnehmern. Endlich
werden Sunny und ich auch mal richtig als Teilnehmer gewürdigt.
Allerdings lassen N & M uns nicht auf unseren eigenen Plätzen sitzen
und die dort stehenden Lunchbags geben sie uns auch nicht. Gemein.
Unser erstes Wildlife ist ein Moose, der ist aber so weit weg, dass N
ihn nicht photographieren kann.



Ptarmigan, das Schneehuhn, the Alaskan State Bird.







Wir sehen immer wieder Karibus und eine ganze Herde kreuzt sogar unseren Weg.​

Wie bereits vorgewarnt fahren wir nur
bis zum Eielson Visitor Center. Hier haben wir einen Stunde Aufenthalt,
leider dürfen wir draußen nicht rumlaufen, da hier eine Bärin mit Jungen
gesichtet wurde. Nicht, dass man viel sehen würde. Da, wo der Denali
sein sollte: eine weiße Wand bis zum Boden. Aber egal. N & M sehen
den Parkfilm, schauen die Ausstellung an und N bekommt ihren
Parkstempel. Wieder im Bus gibt es Wraps, denn es darf wegen der Bären
nur im Bus oder Auto bzw. im Visitorcenter gegessen werden.



Auf dem Rückweg sehen wir endlich den ersten Bären in Alaska, unsere Nummer 10 diesen Urlaub.



Ein kurzes Stück weiter treffen wir auf eine Grizzlybärin mit zwei Jungen. Nummern 11-13.



Die Kleinen sind gar nicht mehr so klein, vor allem nicht, wenn sie sich aufrichten.









Die drei kreuzen vor uns die Straße.


Wir sehen noch einen Riesen Moose Bull, den M zuerst für zwei Tiere
hält, da er so groß ist. Ein Wunder, dass der nicht mit seinem Geweih
zwischen den Bäumen stecken bleibt.

Als wir wieder im Wilderness Access Center ankommen erklärt uns ein
Ranger, wir sollten einen Zettel ausfüllen und ihm zurück geben, dann
bekämen wir pro Person um die $ 45 zurückerstattet. Mal sehen, ob das
klappt.

Abendessen gibt es heute im Prospector's Pizza & Ale House, mit über 50 verschiedenen Biersorten zur Wahl. M probiert heute das Denali Single Engine Red und N das 49th State Baked Blonde.
Auch hier kann man Wings essen, allerdings bekommen N & M die durch
einen Gutschein unseres Hotel zum halben Preis in Kombi mit einer Pizza
und N bestellt in der Pizzeria natürlich auch eine Pizza. Die ist N
selbst in der kleinen 13" Cub-Size noch zu viel, also muss M hier noch
etwas aushelfen.



Heute: wet.​

Crow's Nest Cabins, Denali-Nenana Canyon, Cabin #408
 

andrea_flo

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Wir waren jetzt ja auf Euren Spuren wandeln, bei uns war das Wetter deutlich besser (um nicht zu sagen traumhaft), allerdings sind Eure Photos dafür um Meilen besser.
Euer letztes Ziel hatten wir allerdings nicht nach Anchorage eingeplant, das bereue ich nach Euren Fotos schon schwer.
Aber nachdem wir so begeistert von Alaska waren, gibt es ja viel irgendwann ein Wiedersehen.

Ganz großartiger Reisebericht, danke!
 

Fritz & Buddy

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Wir waren jetzt ja auf Euren Spuren wandeln, bei uns war das Wetter deutlich besser (um nicht zu sagen traumhaft), allerdings sind Eure Photos dafür um Meilen besser.
Euer letztes Ziel hatten wir allerdings nicht nach Anchorage eingeplant, das bereue ich nach Euren Fotos schon schwer.
Aber nachdem wir so begeistert von Alaska waren, gibt es ja viel irgendwann ein Wiedersehen.

Ganz großartiger Reisebericht, danke!
Wie schön, dass ihr so tolles Wetter hatttet, da macht es noch mal mehr Spass. ich könnte mir auch vorstellen ab Anchorage mal die große Acht zu fahren, allerdings geht das vermutlich nur mit Wohnmobil und das findet mein Mann nicht so doll
 

Fritz & Buddy

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Do 04.08.16 Denali, AK → Wasilla, AK

Wir frühstücken die Muffins, die wir ursprünglich für gestern gekauft haben und machen uns dann auf den Weg. N bittet an der Rezeption weider um Busbeistand und M wird mit Sack und Pack auf der Ebene 4 abgeholt und zum Parkplatz gebracht. Leider regnet es immer wieder und so sind wir auch gar nicht traurig, dass wir keinen SUV haben, denn bei dem Wetter hätten wir die Independence Minevermutlich eh nicht angesteuert. Bei schönem Wetter ist die Sicht von dort bestimmt nett, aber vor eine weiße Wolkenwand zu schauen ist irgendwie unspektakulär, das hatten wir gestern im Eielson Visitor Center schon.








Wir sehen einige Bieberbauten aber die Bewohner lassen sich weit und breit nicht blicken. Typisch.​

Kurt, der Besitzer der Clearwater Ranch, hatte erzählt, dass ein Mann durch einen Biber zu Tode gekommen sei, weil der ihn in den Hals gebissen hätte. Er selber hätte nach der Geschichte bei einem Geräusch im Holzstapel im Garten auch schon Angst hatte, es würde ein Biber darin versteckt sein und er wollte sich besser nicht zu nahe mit bloßem Hals heranwagen.

N: "Dass es hier Biber gibt, ist doch vermutlich auch nur so ein Gerücht."

M: "Wenn jetzt hier ein Holzstapel wäre, dann hättest du vielleicht Glück."

N: "Kein Biber, der was auf sich hält, versteckt sich in einem Holzststapel."

M: "?"

N: "Ein Fertighaus!!!! Biber haben auch ihre Ehre."

Das Geräusch im Holzstapel hat übrigens ein Murmeltier verursacht, die stehen wohl auf Fertighäuser.

Unterwegs ein Zelt direkt an einem Creek.

N: "Da sollte man die Wettervorhersage schon sehr genau kennen."

M: "Zumindest sollte man auf einer Luftmatratze schlafen."






Wir sehen uns ein wenig in Talkeetna um, dem Ausgangsort von Rundflügen und den Besteigungen des Denali.



Im Flying Squirrel Cafe kurz außerhalb von Talkeetna legen wir eine Pause bei heißem Kakao und Selbstgebackenem ein. Sehr empfehlenswert.



Hier war jemand offenbar sehr einfallslos bei der "Benamsung" dieser Seen.



Wir fahren zu unserem Hotel in Wasilla am Lake Lucille.​

Der Blick von der Hotelterrassee ist wunderbar. Hier muß es mit Sonne echt klasse sein. Wir beziehen unser Zimmer und fahren weiter zum Iditarod Race Headquarter. Hier sehen wir uns den Film an, der irgendwie eine Mischung aus Rechtfertigung für die Rennen und Werbung für Hundefutter ist. Trotzdem sehr interessant.





Schlittenhund-Babies.​

Gerade als wir wieder nach draußen kommen, kommt hier ein Bus Asiaten an. M hatte vor Kurzem noch gesagt, dass es hier in Alaska deutlich weniger asiatische Touristen als in Kanada gibt und hier beehrt uns gleich eine ganze Busladung. Die müssen die niedlichen Welpen aufwecken, schubsen und auf den Arm nehmen. Hätte der Hundezüchter nicht gesagt, dass sie das dürften, hätte N sie vermutlich angeblafft. Manches muß nicht sein, auch wenn es erlaubt ist.
Schlafen ist für die Kleinen bestimmt ganz wichtig, für die Gehirnentwiclkung oder Ähnliches, sonst hätte die Natur das wohl so nicht eingerichtet aber die Deppen müssen sie ja unbedingt angrapschen.

Da es hier im Ort anscheinend außer Fast Food Läden keine Restaurants gibt, fahren wir zur lokalen Supermarktkette Fred Meyer und N & M besorgen an der Delitheke das heutige Dinner. Wings für M, Chicken Tenders für N und Coleslaw to share.

Best Western Lake Lucille Inn, Wasilla, Zimmer #1107

Regen, 246 mi, 17 °C.
 

Fritz & Buddy

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Fr 05.08.16 Wasilla, AK → Anchorage, AK

N wacht um 7 Uhr auf und macht Kaffee, dazu gibt es die restlichen Kekse von der Denali Bustour. Wir packen zusammen und gehen zum Frühstück. Man merkt, dass dieses erste Haus am Platze früher wohl mal deutlich belebter war es wirkt alles ziemlich lieblos dekoriert im Frühstücksraum und das an der Hauptstraße angepriesene Restaurant nebst Lounge gibt es hier auch nicht mehr. Egal, zumindest gibt es richtiges Geschirr und Besteck und dazu eine schöne Aussicht über den Lake Lucille und die Chugach Range.



Blick von der Terrasse des Hotels. Hier finden offenbar auch Hochzeiten statt, denn eine entsprechende Gesellschaft belagert aktuell das Hotel.​

Unser erstes Ziel für heute: der Chugach State Park. Wir parken am Eagle River Nature Center. N & M wollen den Rodak Nature Trail und den Albert Loop Trail laufen, denn der soll bis runter zum Eagle River, führen. Theoretisch. Praktisch ist der Trail genau auf diesem Teilstück wegen Überschwemmung gesperrt. Man muss einen Ausweichtrail laufen und die einzigen Tiere, die wir zu sehen, bzw. M zu spüren bekommt sind zahlreiche Mücken. Aber wenn M hier auch mit kurzer Hose rumlaufen muss. Unser neuer Off Spray liegt natürlich sicher im Koffer und seine Regenjacke, die beim jetzt einsetzenden leichten Getröpfel sehr sinnvoll wäre, liegt auch im Auto. Völlige Fehlplanung. Am Beaver Viewpoint ist natürlich auch wieder kein Bieber weit und breit zu sehen.















Trails rund um das Eagle River Nature Center.​

Mitten im Wald...

M: "Sind wir hier eigentlich 9 oder 10 Stunden zurück?"

N: "10, wieso."

M: "Ach ich hab mich nur über die komischen Anstoßzeiten der finnischen 2. Fußballiga gewundert und mir schon gedacht, dass es 10 statt 9 Stunden sein müssen."

Nach etwa 5 km sind wir wieder am Auto und fahren weiter nach Anchorage. Über die Toilsome Hill Road geht es zum Glen Alps Trailhead, der gehört ebenfalls zum Chugach State Park. Theoretisch könnte man hier noch auf den Gipfel des Flattop Mountains wandern, N & M gehen hier aber nur die paar Schritte des kurzen Anchorage Overlook Loops. Zu mehr haben wir keine Lust, es nieselt und die tiefhängenden Wolken stören die tolle Sicht.







Anchorage Overlook.​

N & M beschließen, es sei Zeit zum Hotel zu fahren und die Koffer loszuwerden. Gesagt, getan. Wir beziehen unser Zimmer und machen uns dann wieder auf den Weg. Das Hard Rock Café und die "Altstadt" von Anchorage stehen auf dem Plan.



Hilton Garden Inn.​

Ale erstes zum HRC, einen Schwung T-Shirts kaufen, zusätzlich ein paar versprochene Mitbringsel und weiter geht es zum nebenan gelegenen Visitorcenter.







N möchte gerne die Information zur Self Guided Tourhaben aber ein Paar aus Osteuropa blockiert die Infodame und läßt sich ihr ganzes Programm für zwei Tage von ihr zusammenstellen inklusive der
Restaurants. Also eher die Frau, der Herr scheint kein Englisch zu verstehen und blättert lustlos in den Infoblättern, die auf der Theke liegen. Der Herr versucht N, die sich daneben angestellt hat, die ganze Zeit schon zur Seite zu drängen. Als der Punkt erreicht ist, an dem das Paar die angebotenen Restaurantoptionen bespricht, nutzt N die entstehende Pause und fragt nach dem Plan. Dafür erntet sie ein böses "Ne", und ein erneutes Wegschieben. Frechheit. Glücklicherweise reicht die Infodame N den Zettel und wir können los.







In der ganzen Downtown stehen so bemalte Bären herum, es gibt auch eine Karte im Visitorcenter auf der sie alle eingezeichnet sind.



Die Bären-und-Raben-Airline. Wenn man auf den Knopf drückt, spiringt der Propeller akustisch untermalt an.



Der Ursprung von Anchorage.



Das war wohl mal ein Schmückstück des Art Deco, jetzt ist es leider vernagelt und scheint in keinem so guten Zustand.​

Es gibt hier ein Sonnensystem-Projekt, das man mit Lichtgeschwindigkeit bereisen kann, nette Idee. Wir gehen aber lieber in das Federal Building, denn N lockt das Logo der National Parks und das Versprechen "more information inside". Am Eingang die zu erwartende Sicherheitskontrolle. Innen erwartet uns eine ganz nette Ausstellung vor allem über die Tierwelt in Alaska aber auch eine Stempelstation des National Parks in diesem Fall Mile 118 des Iditarod National Historic Trails und eine Sammlung von Filmen Alaska"nischer" Nationalparks, die hier in einer Endlosschleife laufen. Wir schauen den Film über die Katmai Halbinsel und befinden auch das wäre ein tolles Ziel. Für den Film über das große Karfeitags Erdbeben 1964 reicht die Zeit, die wir in die Parkuhr gefüttert haben, leider nicht mehr. Sehr schade.

Zum Abendessen geht es ins Lonestar Steakhouse, auf der anderen Streßenseite gegenüber von Hotel. Und das ausgerechnet am letzten Abend in Alaska. Haben wir doch in Alaska jede Menge T-Shirts gesehen, die das große "Texas" verulken, schließlich passt es von der Fläche ca. 2x in Alaska. Was die Texaner offenbar schon etwas trifft. Egal: M isst wieder wings und N das erste Steak des Urlaubs.

Zurück im Hotel ist großes Kofferräumen angesagt. Mit ziemlichem Geschick schaffen es N & M, dass die Koffer je um die 22 kg wiegen. Das sollte morgen passen.

Hilton Garden Inn, Anchorage, Zimmer #434


Wolken und Regen, 98 mi, 18 °C.
 

Fritz & Buddy

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Sa 06.08.16 Anchorage, AK → Frankfurt

Wir nutzen das kostenlose Frühstück für Gold/Diamond Mitglieder von Hilton und machen uns danach mit Sack und Pack auf den Weg ins Anchorage Museum. Am Wochenende kann man in Downtown kostenfrei an den Parkuhren parken, hatte N vorab im Netz gelesen und die Parkuhren bestätigen das. Die Dame an der Kasse fragt, ob wir Triple A Mitglieder sind, will aber das Logo auf der ADAC Karte nicht akzeptieren und bucht daher den vollen Preis von $ 15 p P. N & M bestehen auf der Ermäßigung, sie will nicht, es sei doch nur $1 pro Person. Klar, ist ja nicht ihrer. Missmutig erstattet sie die $ 30 und bucht neu für $ 28.

Die Alaska Native Cultures Gallery ist vom Smithsonian und wirklich sehr gut gemacht. Als nächstes die Alaska Gallery....
verdammt, die ist seit etwa 3 Wochen bis Herbst 2017 wegen Renovierung geschlossen und N hatte sich so darauf gefreut. Da hätte die Kassendame ruhig mal drauf hinweisen können. Dass die trotzdem den vollen Preis nehmen, ist irgendwie frech, denn die Ausstellung ist der größte, interessanteste Teil des Museums. Allerdings ist die Hands on Abteilungfür Kinder echt toll, auch N & M probieren hier ein paar Stationen aus. Wir brauchen viel weniger Zeit als N ursprünglich angesetzt hat, da ja die Alaska Gallery geschlossen ist. Was nun?

N & M beschließen nochmal zum Federal Building zu fahren und den Erdbeben Film anzusehen, der startet um halb 12, da haben wir noch genug Zeit, um kurz noch einen Pin im HRC zu besorgen, der M gestern Abend noch in Shopping-Auftrag gegeben wurde. Da wir nichts anderes außer Tanken noch auf dem Plan haben, schauen wir auch noch die restlichen Filme an.

Dann folgt das Übliche, Tanken, Auto abgeben bei Hertz und dann ab in den Flughafen, das Gepäck loswerden. N & M bekommen in der Flughafen-Gastronomie noch die Gelegenheit eine weitere heimische Brauerei zu testen, die Silver Gulch Brewery aus Fairbanks. Das Amber hier schmeckt auch ganz lecker.

Unser Flieger ist ganz anders bestuhlt als der Flieger nach Calgary. Die Plätze 23 A und C am Notausgang haben noch mehr Platz als die beim Hinflug. Neben uns de Mittelsitze haben sogar noch mehr Abstand, da gibt es extra eine Fernbedienung für den Bildschirm. Das war es dann aber auch schon mit positiven Botschaften.
Ging der Service beim Hinflug noch, ist es jetzt richtig schlecht. Eine unaufmerksame und unfreundliche Dame ist für uns zuständig, so was haben wir noch nie erlebt. Das Essen ist ohne Auswahl, komplett ungewürzt, es gibt kein Wasser für die Nacht und das Frühstück ist echt ein Witz. So schlecht wurden wir noch nie versorgt.

M: "Bitte lass uns, wenn möglich, nicht mehr mit Condor fliegen."

N: "Keine Bange, die nächsten Flüge sind Air Berlin und Lufthansa."

Sonne und Regen, 10 mi, 18 °C.
 

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  • #47
Fazit

Unser Ziel, Gletscher und Wale zu sehen, hat sich erfüllt.

Die schönsten Erlebnisse waren der Tag in der Glacier Bay, der Kenai Fjords NP und die drei Bären, die um den Bus im Denali gelaufen sind.

Die Farbe des Gletscherwassers und des Gletschereises ist so unwirklich, dass man es für künstlich hält, wenn man es nicht selber gesehen hat.

Es gab ausreichend Bären zu sehen, auch in Alaska, wie der Titel des Reiseberichts zu hoffen Anlass gegeben hat.

M findet, das (Un)Wort des Urlaubs sei "Theoretisch".

Uns hat Westkanada und Südalaska sehr gut gefallen, so gut, dass wir uns vorstellen können, hier nochmals herzukommen.

Was uns nicht so gut gefallen hat, waren die Preise und die Massen an asiatischen Touristen in Kanada.



N: "Mein Bedarf an Wasserfällen und Bergen ist für die nächsten Jahre gedeckt."

M: "Fahren wir nicht nächstes Jahr an die Niagarafälle?"
 
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