Alligator Tour 2019 - Ein Roadtrip durch Florida und Georgia

Sommarsverige

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Wow, was für traumhafte Fotos, da fühlt man sich ja fast, als wäre man in Florida 🥰 🥰

Darf ich fragen, welche Kamera Du benutzt?
 

gumpi67

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Auf dem Iphone zeichne ich die Tracks mit "Trails" auf. Die kostenlose Version reicht, den Track schicke ich mir jeweils am Ende des Tages per e-mail selbst. Auf dem Mac läuft "Adze", das kostet etwas, damit habe ich hinterher alle Tracks zusammenkopiert und editiert. Hintergrundkarte in Adze ist Openstreetmap, das Bildchen im Beitrag im Prinzip ein Screenshot aus Adze.
Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung. (y) Leider durfte ich gerade feststellen, dass es "Trails" nicht für Android gibt. :cry:
 

mbx4711

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  • #23
Darf ich fragen, welche Kamera Du benutzt?
Da gibt es zunächst eine etwas angestaubte Spiegelreflex, Nikon 7100 (kam glaub ich 2014 raus). Dieses Jahr ist es allerdings das erste Mal, dass ich über 50% der Fotos mit dem Smartphone gemacht habe (Iphone XR). Praktisch alle Schnappschüsse und viele Fotos in den Städten sind damit aufgenommen. Allerdings schleuse ich alle Fotos, die ich weiter verwende, durch Lightroom und manchmal auch durch Photoshop.
 

mbx4711

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  • #26
Samstag, 5. 10.: Kunst und Strand

Ein etwas merkwürdiger Titel, das Programm war dann auch etwas gegensätzlich. Für den Vormittag hatte ich mich für einen Besuch im Peréz Art Museum entschieden. Das ist ein Museum für zeitgenössische Kunst, es geht auf das Center of the Fine Arts im Miami-Dade Cultural Center an der West Flagler Street zurück. 2014 bezog es einen Neubau am Nordende des Bicentennial Parks kurz vor dem MacArthur Causeway. Schwerpunkte der Sammlungen sind Kunst des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst aus Nord- und Südamerika, Westeuropa und Afrika.

Etwas nördlich von Downtown gelegen, ist es problemlos mit dem Metromover erreichbar. Vor der Fahrt zum Museum brauchten wir zunächst mal ein paar Dollar, unsere vom letzten Urlaub übriggebliebenen Bargeldvorräte waren ziemlich aufgebraucht. Auf Google Maps fand sich die Chase Bank nahe des Brickel City Centre. Bei der Gelegenheit entstand dann das erste Fotos des Tages, das Brickel City Centre mit dem East Tower von der SW 8th Street aus:


Danach ging es endlich zur Bahnstation, und kurze Zeit später kamen wir problemlos an der Musem Park Station an. Von dort ist es noch ein kurzer Fußweg, dabei kommen wir am "Frost Museum of Science" vorbei, es geht auf das 1949 eröffnete "Junior Museum of Miami" zurück. 2017 wurde das neueste Domizil hier eröffnet.


Ein Plakat für die nächster Ausstellung des Peréz Art Museum wirbt vor dem Frost Science Museum


Stephan auf dem Platz zwischen den beiden Museen, hinter ihm das Frost Museum of Science.

Ich bin nicht der größte Kunstliebhaber, aber das Peréz Museum of Art hat mir sehr gut gefallen. Auch architektonisch ist es außergewöhnlich.

Wie üblich mag das Museum Fotografieren und insbesondere das Veröffentlichen von Aufnahmen aus dem Museum nicht, damit machen wir hier "fast forward". Nach dem gemütlichen Rundgang durchs Museum schauten wir uns noch im Shop um und holten uns dann in Café einen Kaffee und machten es uns auf der Terrasse gemütlich.

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Es sieht sehr gemütlich auf, leider ist die Lärmbelastung durch den Autoverkehr auf dem MacArthur Causeway sehr hoch: Terrasse des Peréz Art Museum.


Direct an der Biscayne Bay gelegen, haben wir einen Blick auf den Hafen. Samstag Morgen liegen eine Reihe Kreuzfahrtschiffe am Kai.


Am Perez Art Museum

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Ein bisschen Kunst gibt es jetzt doch noch zu sehen. Frei zugänglich im Park steht die Statue "Looking into My Dreams, Awilda". Sie stammt von Jaume Plensa und wurde 2012 erstellt. Zunächst stand sie in Rio de Janeiro, 2014-2015 in Chicago und ist seit 2016 in Miami.

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Auf dem Weg zurück durch den Park sehen wir jenseits eines alten Hafenbeckens die American Airlines Arena.


Wie auf der Hinfahrt ist Umsteigen angesagt zwischen "Omni Loop" und "Brickel Loop" des Metromovers. Daher hier ein letztes Foto vom Böhnchen beim Verlassen der Third Street Station vor der Kulisse von Downtown Miami und Brickel.

Am Hotel angekommen machen wir nur eine kurze Pause, schnappen uns unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Miami Beach. Dafür brauchen wir leider den Bus, daher kaufen wir wieder eine Tageskarte und nehmen Metrorail eine Station zum Government Center. Kaum das wir die Haltestelle gefunden haben, kommt auch schon ein Bus der Linie M. Er fährt nahe am Museum vorbei und dann über den MacArthur Causeway nach South Beach. In South Beach angekommen, biegt er sofort nach Norden ab und fährt die Alton Road entlang, wir steigen daher aus und laufen die 5th Street weiter Richtung Strand.


Ladenzeile auf der 5th Street in Miami Beach


„Estefan Enterprises“ von Emilio und Gloria Estefan finden sich in diesem Gebäude an der Ecke Jefferson Street/5th Street


Auch in diesem Gebäude an der Ecke Washington Street/5th Street geht es um Musik, darin befinden sich Büros der Universal Music Publishing Group

Und dann sind wir am Strand und im zweiten Teil schauen wir uns dort ein bisschen um
 

mbx4711

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  • #27
Am Strand angekommen:


in Höhe der 5th Street


Life Safer Station


Samstag Nachmittag bei schönstem Wetter ist der Strand gut besucht

Wir gehen zurück zum Ocean Drive, eigentlich wollte ich dort Art Deco Hotels fotografieren. Samstag nachmittag nicht die beste Idee. Es ist fürchterlich voll, auf der Straße cruisen die Cabrios in Schrittgeschwindigkeit, meistens mit lauter Musik, die nur selten mein Geschmack ist.


So siehts aus, zu Fuß war man schneller wie die cruisenden Autos

Ein paar Fotos gibt es trotzdem:


Boulevard Hotel und Starlite Hotel


Beacon Hotel


Breakwater Hotel


Congress Hotel

Nach einer Pause bei Starbucks sind wir auf der Collins Avenue, hier stehen die großen Luxushotels.


Royal Palm


Lowes


St Moritz

Und mit diesem Foto einer Touristenfalle an der Ecke zur Lincoln Road Mall endet für heute die fotographische Dokumentation:


Wir sind dann noch die Lincoln Road Mall entlanggelaufen, aber irgendwie war die Luft raus und wir ziemlich erschöpft. Nach gut der Hälfte der Strecke sind wir wieder umgekehrt.

An der Lincoln Road Mall sieht man wohl auch schon die durch die schlechte Wirtschaftlage und das Online Shopping verursachten Probleme des amerikanischen Einzelhandels. Trotz der eigentlich hervorragenden Lage sind die Leerstände bei den Läden recht hoch.

Eigentlich stand ja "Kreuzfahrtschiffe gucken am South Pointe Park" auf dem Programm, aber dazu und den damit verbundenen langen Wegen hatten wir überhaupt keine Lust mehr. Also haben wir, an der Collins Avenue angekommen, den nächsten Bus nach Downtown genommen und dann die Bahn zurück zum Hotel. In Brickel angekommen kaufen wir bei 7-Eleven Sandwiches und Obstsalat ein, heute gibt es zum Abendessen mal kalte Küche auf dem Hotelzimmer, im Riesenzimmer mit großem Schreibtisch überhaupt kein Problem. Leider waren die Sandwiches nicht besonders gut.

An der Hotelbar bzw. am Pool endet dann der letzte Abend in Miami.
 

mbx4711

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  • #28
Sonntag, 6.10. Auf nach Norden: Bis Vero Beach

Heute beginnt dann der Ernst des Urlaubs, der Road Trip. Im ersten Teil wollen wir "langsam und gemütlich" die ganze Atlantikküste bis Jacksonville nordwärts fahren, wenn es geht auf der A1A. Auf der Interstate kann man das in etwas mehr als einem halben Tag erledigen, wir haben sechs Tage dafür Zeit.

Der Mietwagen ist ab dem Flughafen gebucht; kein Problem, die Bahn fährt ja hin. Sonntags leider nur alle halbe Stunde, und da wir nicht allzuspät nach der angegebenen Uhrzeit ankommen wollen, heisst es leider etwas eher aufstehen als üblich.

Dies ist fast das letzte Bild von Bahnen in Miami, und eigentlich gehört es zur Anreise. Bloss waren wir da so in Eile, zum Hotel zu kommen, das wir nichts fotografiert haben. Jetzt habe ich es nachgeholt. Die Metrorail Station am Flughafen, so sieht es aus wenn man vom Flieger hier ankommt. Für uns ist es ein Blick zurück:


Mit dem Mietwagen haben wir mal wieder etwas Pech. Gebucht is er bei Hertz, und am Schalter geht es recht schnell. Hertz hat inzwischen auch das Prinzip der Choiceline eingeführt, wir können uns einen Wagen aussuchen. Die Full Size Autos stehen leider in der dunkelsten Ecke, und die besten Wagen sind es nicht. Wir hätten eigentlich gerne einen Chevrolet Malibu, aber von denen sind viele schwarz, was ich in Florida nicht für sinnvoll halte, und Stephan stellt bei den meisten stark abgefahrene Reifen fest. Wir entscheiden uns für einen dunkelblauen Kia Optima, von der Größe her o.k., aber ziemlich spartanisch ausgestattet. Damit hätten wir leben können, aber ein Mangel des Autos zeigte sich leider erst, als wir das Rental Center schon verlassen haben und schneller wie Schrittgeschwindigkeit fahren. Ein lautes Brummen von hinten rechts, das Rad dort oder die Hinterachse müssen irgendein Problem haben. Wir überlegen eigentlich recht schnell, das wir den Wagen getauscht haben wollen, aber erst mal fangen wir das Tagesprogramm an.

Punkt Eins ist ein Lückenfüller. Freitag bei der Bahntour hatte die Besichtigung des Flagler Museum in Palm Beach nicht geklappt, heute soll sie nachgeholt werden. Sonntags hat das Museum aber erst ab 12 Uhr geöffnet. Um nicht zu früh anzukommen, wird ein Strandspaziergang in Fort Lauderdale eingeschoben. Gehen soll es vom Sunrise Boulevard bis zur Pier in Lauderdale by the Sea. Ich bin das vor langer langer Zeit schon mal gelaufen als ich in einem Hotel in der Gegend übernachtet habe, aber leider habe ich nach 20 Jahren die Entfernung völlig falsch eingeschätzt. Wir füttern die Parkuhr für 2 Stunden und machen uns auf den Weg.

Ich habe vorsichtigerweise schnell ein Foto von dem Kia Optima gemacht. Wir parken am Ocean Boulevard in Fort Lauderdale.


Ich mache Fotos vom Strand und den Hotels


Und Stephan hat ein Foto von mir beim Fotografieren gemacht

Wie gesagt, die Entfernung habe ich falsch eingeschätzt. Schnell wird deutlich, das wir es in zwei Stunden nie bis zur Pier und wieder zurück schaffen. Also kehren wir nach einem guten Drittel der Strecke wieder um.


Hier hat’s uns gereicht. Wir sind etwa in Höhe des Oakland Park Boulevard

Nach Palm Beach fahren wir jetzt auf der I95, und mir reicht's schon wieder. Ich nehme das Handy zur Hand und nach zwei etwas mühseligen Telefongesprächen mit den Hertz Hotlines haben wir eine Case Number und sollen uns am Airport in West Palm Beach am Schalter melden. Ein neuer Wagen wäre für uns reserviert.

Dort angekommen, will die Lady von uns und der Case Number nichts wissen und schickt uns zur normalen Rückgabe. Der Station Manager hat das aber mitbekommen, und bevor man dort noch mehr Unheil anrichten kann, mischt er sich ein. Er ist jetzt nicht die Freundlichkeit in Person, aber effektiv, und gut 15 Minuten später haben wir einen neuen Wagen: einen Chevrolet Malibu in weiss und auch besserer Austattung.

Etwas mehr wie eine halbe Stunde hat uns die Aktion gekostet und jetzt geht es zum eigentlichen Tagespunkt, dem Flagler Museum.


Das "Henry Morison Flagler House", auch Whitehall genannt


Brunnen im Innenhof


Fassade

Das Ganze ähnelt doch stark Deerings Vizcaya, jede Menge mit Kunst und Antiquitäten vollgestopfte Räume. Wir gewinnen einen guten Eindruck, wie die Industriebarone des ausgehenden 19./frühen 20. Jahrhunderts ihren Lebensabend verbrachten.

Dann gehts mehr oder weniger weit von der Küste entfernt auf US1 oder A1A bis Vero Beach. Wir wollen noch Pause machen für eine Erfrischung nach der Strandwanderung und dem Museumsbesuch (Im Flagler Museum gab es kein Café). Das ist gar nicht einfach, nördlich West Palm Beach sieht man doch, das die wirtschaftliche Lage nicht mehr so gut ist, es gibt viele leere Läden und Shops entlang des Weges. Fündig werden wir erst in Jupiter, zwischen mehreren leerstehenden gibt es einen geöffneten Laden: Palm Beach Ice Cream. Das Eis ist lecker und recht günstig.

Um 17:15 Uhr haben wir es dann geschafft und kommen am Ziel an, dem Hampton Inn Vero Beach Downtown. Die Strandhotels gefielen mir irgendwie nicht bzw. waren zu teuer. Das Hotel ist durchschnittlich und wie ich finde, mit 130 Dollar für die Nebensaison abseits der großen Touristenströme ein bisschen teuer. Das gilt aber für praktisch alle Hotels der Reise.

Fürs Abendessen konsultieren wir Google Maps und entscheiden uns für Mr. Manatee's, einen Hamburger Laden nahe am Wasser (Indian River), davon bekommen wir aber nichts mit da es schon dunkel ist als wir ankommen. Wie in vielen Restaurants auf der Reise ist es recht leer, viele holen sich Essen für zuhause (bzw. lassen es sich von einem Lieferdienst bringen).


Mr. Manatee's


Fast wie im Hofbräuhaus


Wir waren so ziemlich die letzten Kunden. An der Bar schauen Einige Sport. Offensichtlich hat ihr Team gewonnen.

Direkt neben dem Hotel ist ein Publix Supermarkt, damit können wir für die weitere Reise einkaufen.


unser zweites Auto auf dem Parkplatz, mit California License Plate


Im Supermarkt ist der Jahreszeit entsprechend dekoriert.

Und ab heute gibt es Statistik: Gefahren sind wir heute insgesamt 162 Meilen.
 

Manoli

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Sehr schöne Fotos! Dass jemand innerhalb Floridas einen Ausflug mit der Bahn macht, hatten wir in den Reiseberichten der letzten Jahre noch gar nicht, glaube ich, oder zumindest habe ich es noch nicht gelesen. Sehr interessant! Vielen Dank für‘s Berichten! Bin gerne weiter dabei.

LG
Manu
 

mbx4711

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  • #31
Montag, 7.10. St. Sebastian Inlet State Park

In diesem Urlaub hatten wir eine Menge Zeit eingeräumt für Strandtage, zum Ausspannen. Daraus geworden ist nicht viel, und die Gründe sind unterschiedlicher Art. Manchmal hatten wir einfach keine Lust dazu, oder es waren es organisatorische Probleme (z.B. in Miami hätten wir den ganzen Krempel mit dem Bus transportieren müssen). Hauptsächlich lag es aber am Wetter. Zum Einem waren wohl noch Nachwirkungen des Hurricane Humberto spürbar, der zwei Wochen vor unserer Reise knapp vor der Atlantikküste Floridas nordwärts gezogen war. Viele sichtbare Schäden hatte er nicht angerichtet, aber vom früher breiten Sandstrand war häufig nicht mehr viel übrig. Und dann gab es schlichtweg einige Tage mit schlechtem Wetter mit Wolken, Wind und Regen.

Heute war so ein Tag, eigentlich vorgesehen für einen kurzen Ausflug und viel Relaxen irgendwo am Strand. So ganz funktioniert hat es nicht:


Morgens direkt nach dem Aufstehen: Der Ausblick geht auf dumme Sprüche an der Badezimmertür.

Ausgesucht hatten wir uns den Sebastian Inlet State Park, so ca. 20 Meilen nördlich von Vero Beach gelegen, an einem künstlichen Durchbruch durch das Barrier Island zum Indian River, eben dem Sebastian Inlet.

Am Nordende von Vero Beach gibt es einen Boardwalk, wo wir anhalten und erstmals einen Blick auf den hiesigen Strand werfen.





Weiter geht es zum State Park, die Straße führt mittels einer Brücke über das Inlet, der State Park ist in zwei Teile geteilt auf den beiden Seiten des Inlets. Wir fahren zum nördlichen Teil jenseits der Brücke.


Die Brücke über das Inlet.

Es gibt insgesamt drei Fishing Piers, zwei direkt unter der Brücke, die dritte am Nordufer ins Meer hinein.

P1007-05


Ein sonniger Augenblick. Der Strand im State Park erstreckt sich endlos nach Norden. Die Wellen sind allerdings sehr hoch.


Konsequenterweise haben nur Surfer Freude daran


Wir spazieren ein wenig entlang des Strandes


Am Inlet hat man einen ruhigen Badebereich geschaffen, da gefiel es uns aber auch nicht

Also sind wir nach einer Pause im Restaurant des Parks nach rund eineinhalb Stunden wieder nach Vero Beach zurückgefahren. Dort haben wir uns dann doch eine Stunde an den Strand gelegt.


Stephan testet das Wasser


Nochmal Erfrischungspause, bei Mulligan's. In Mode gekommen sind diese überdimensionierten Bänke vor allen möglichen "Attraktionen", Stephan hat diese erklommen.


Wir sitzen draussen, und die Aussicht aufs Meer lässt an baldige Flucht denken. Die Wolken am Horizont versprechen Unheil.

Wir sind dann zum Hotel zurück, aber es kamen doch noch einige sonnige Momente, so dass wir tatsächlich ins Wasser kamen: nämlich den Hotelpool.



Der große Regen kam dann kurze Zeit später, und zwar nicht zu knapp. Zum Abendessen hatte Stephan die 'American Icon Brewery' vorgeschlagen. Wir konnten unsere Regenjacken benutzen, und im Laufschritt ging es vom Parkplatz zum Eingang durch den strömenden Regen zum Eingang.

Die Brauerei befindet sich im ehemaligen Kraftwerk von Vero Beach. Nach der Stillegung wurden die Kraftwerksblöcke bis auf einen defekten Block verkauft, dieser dient jetzt als Barhintergrung.


Die Bar der American Icon Brewery

Die Speisekarte war auch hier vom kürzlich beendeten deutschen Volksfest beeinflusst, Stephan konnte daher„Brathendl“ bestellen. Ich blieb bei einheimischer Kost und bestellte mir einen „Rockstar“ Burger.

Die Fahrstrecke war heute gerade mal 42 Meilen.
 

mbx4711

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  • #32
Im obigen Text ist ein dicker Fehler. Es war Hurricane Dorian, nicht Humberto, der an der Küste Floridas entlanggezogen war. und es war auch ein bisschen länger her, einen Monat vor unserer Ankunft kam dieser Hurricane vorbei.
 

tc747

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Mit den tollen Bildern könnte man ja einen ganzen Katalog bestücken :love:
 

bacchus85

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Der Bericht ist echt spitze! Vielen Dank dafür, ich bin schon echt gespannt wie es weiter geht.
 

mbx4711

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  • #35
Dienstag, 8.10.2019: Es geht weiter: Vero Beach - Cocoa Beach

Nach einem Tag Ruhe wechseln wir heute den Strand, es geht von Vero Beach nach Cocoa Beach knapp südlich des Kennedy Space Centers. Die direkte Strecke sind gute 50 Meilen und wären in etwa einer Stunde fahrbar, wir können den Tag also ganz gemütlich angehen.


Stephan am Frühstückbuffet

Nachdem wir gestern die A1A am Atlantik entlang gefahren waren, nehmen wir heute die US1 auf dem Festland für den Weg nach Norden.


Die US1


Unterwegs

Der erste Stop ist in einem Örtchen namens Sebastian. Den Namen kennen wir schon vom gestern besuchten Statepark, der dann auch gegenüber liegt.



Wir parken am Riverview Park und machen einen kleinen Spaziergang auf eine der in die Indian River Lagoon hineinreichenden Piers



5a

Und das ist er dann, der Ausblick über den Indian River:



7


Zurück am Ufer begegnen wir Paul Kroegel aus Chemnitz, 1881 kam er als Auswanderer nach Sebastian. Er kämpfte gegen das sinnlose Abschiessen der Vögel auf dem Fluss und für den Schutz ihrer Nistplätze auf Pelican Island. 1903 wurde die Insel durch Präsident Theodore Roosevelt unter Naturschutz gestellt und Kroegel wurde der erste Aufseher.

Es geht weiter nordwärts, irgendwo fahren wir wieder auf die vorgelagerten Inseln und entlang der A1A. Einen weiteren Stop gibt es in Melbourne Beach und wir legen einen kurzen Strandspaziergang ein.


Appartements und Hotels am Strand


Der Strand


Wie üblich haben Surfer die meiste Freude am Wetter


Und wir begegnen einer fast ausgestorbenen Spezies: der Parkuhr mit Münzeinwurf. Wir mussten schon suchen, um noch ein paar Quarter dafür zu finden.

Für die restliche Strecke entscheiden wir uns für einen Umweg. Wir wollen mal die Sumpf- bzw. Seenlandschaft im Innern Floridas sehen. Auf der 192 geht es Richtung Orlando, dann soll es über den County Highway 419 nach Norden gehen. Es kommt natürlich anders, diese Straße ist gesperrt. Wir fahren schon durch die ersten Suburbs Orlandos, bevor wir wieder in Richtung Küste abbiegen können. Die Strecke ist schön grün, und irgendwann erwischt uns auch mal wieder ein Schauer.





Trotz des Umweges sind wir recht früh und machen daher noch eine Pause, wir besuchen die Merrit Square Mall. Die schlechte wirtschaftliche Lage der Region und der Einfluss des Online Shopping sieht man auch hier. Viele leerstehenden Läden und nur wenig Kunden. Wir fanden trotzdem allerhand, vor allem Hemden und Jeans. Anschliessend gab es noch einem Snack im Food Court.



Dann ging es die wenigen restlichen Meilen zum Hotel, dem Hampton Inn Vero Beach, diesmal tatsächlich (nahe) am Strand gelegen.


In der amerikanischen Hotelindustrie wechseln einige Ketten gerade das Design hin zu modern und schlicht. Das Hampton Inn in Cocoa Beach hat noch die klassische Einrichtung, daher haben wir das Zimmer mal fotografiert


Was mich in den Hotels ziemlich geärgert hat, waren die nicht zu öffnenden Fenster und insbesondere die manchmal nicht abschaltbaren Klimaanlagen, zumindest als Lüftung liefen sie immer. Hier können wir eine ganze Tür öffnen, das Zimmer hat nämlich einen Balkon.


Nach Bezug des Zimmers besorgen wir uns Getränke aus dem Automaten und wollen es uns am Pool gemütlich machen. Zum Glück war der Sonnenschirm über dem Tisch aufgespannt, es gab nämlich mal wieder ein Schauer.


Über einen schmalen Dschungelpfad gelangt man zum Hotelstrand. Da haben wir auch noch einen Blick drauf geworfen.

Und dann stand schon das Abendessen auf dem Program. Heute hatte ich mexikanisch ausgesucht, das Restaurant hieß 'La Catrina'. Ich mag mexikanisches Essen ganz gerne, aber hier in Floridas hat es mir nirgendwo so richtig gefallen.


La Catrina Restaurant in Vero Beach


Bei der Rückkehr in der Dunkelheit strahlt uns die Hotelfassade an.

Mit dem Auto zurückgelegt haben wir heute 139 Meilen.
 

mbx4711

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  • #36
Mittwoch, 9.10.2019: Port Canaveral

Heute war mal wieder ein Badetag. Nur logisch, das es jede Menge Regen gab, und zwar gleich morgens. Mit Baden war also mal wieder nichts.

Zunächst stand mal Port Canaveral auf dem Program, Kreuzfahrtschiffe gucken. Die regulären Schiffe mit ihren halb- oder einwöchigen Touren konzentrieren sich allerdings auf zwei oder drei Tage in der Woche, der Donnerstag gehört nicht dazu. Allerdings gab es Besuch aus Germany, "Mein Schiff 1" sollte heute dort anlegen.

Wir sind dann nach dem Frühstück los und nach ca. einer Viertelstunde waren wir auch schon da. Für die Touris gibt es dort als Attraktion einen Aussichtsturm, der hatte so früh noch nicht geöffnet. Wir sind mal durchs Hafengebiet gelaufen, aber an den Kai kommt man nicht so richtig dran, wenn man keinen Fishing Trip gebucht hat oder in einem Restaurant frühstücken will. Als dann der Regen vom Tröpfeln ins Prasseln überging, sind wir zum Auto zurück und da es jetzt nach 10 Uhr war, zum Aussichtsturm.


Toll ist die Aussicht wirklich nicht. Boote hinter dem Zaun


Wir hätten Fischen fahren können. Spass hätten wir daran garantiert nicht gehabt.


Dies ist der Aussichtsturm

Oben gibt es eine Aussichtsterasse, aber bei starkem Regen war der Spass begrenzt.


Mein Schiff 1 liegt an der Pier

Von Aussicht konnte nicht wirklich die Rede sein, eigentlich soll man das "Vehicle Assemby Building" des Kennedy Space Centers sehen können. Heute nicht!

Die Ausstellungen, ein bisschen über Raumfahrt, ein bisschen über den Hafen und noch ein bisschen Anderes, sind zwar ganz nett aber keinen Umweg wert. Wir sind von oben langsam die Stockwerke abwärts gegangen, und als der Regen nach einer halben Stunde nachließ und es etwas klarer wurde, haben wir die Photosession nochmal angefangen.


Ausstellung und Aussicht


Blick südwärts zum Indian River


Blick in Richtung Atlantik mit der Hafeneinfahrt


Und nochmal „Mein Schiff 1“, diesmal ohne Regen und daher klarer

Vorgestellt hatten wir uns, Canaveral National Seashore zu besuchen und dort einige Stunden am Strand zu verbringen. Daran war natürlich nicht zu denken. Wir haben dann trotzdem mal die Richtung eingeschlagen:







Nordwärts fahrend, kommen wir über die Haulover Canal Bridge über die Verbindung zwischen Mosquito Lagoon und Indian River. Hier gibt es ein Manatee Observation Deck, und da gerade Regenpause ist, machen wir einen kurzen Stop. Manatees gab es keine zu sehen, aber jede Menge Frösche hörten wir quaken. Entdecken konnten wir sie nicht.


Die Haulover Canal Bridge vom Manatee Observation Deck aus


Dschungel am Manatee Observation Deck

Damit endet die fotografische Dokumentation des Tages. Wir sind die Straße noch weiter nach Norden gefahren bis zur Einmündung in die US1 und diese dann nach Süden zurück.

Durch Titusville haben wir eine kurze Rundfahrt gedreht. Der Ort sieht leider sehr tot aus, viele Ruinen und leerstehende Gebäude. Seit dem Ende des Apollo Programms ist es hier mit Wirtschaftswachstum wohl vorbei. Also geht es weiter zurück bis Cocoa Beach, wo wir eine späte Mittagspause einlegen. Nach kurzem Suchen landen wir bei Long Doggers. Ich hatte einen Salat mit rohem Thunfisch, etwas gewöhnungsbedürftig aber lecker.

Der Rest des Tages bestand dann aus Faulenzen im Hotel, wir haben noch nicht einmal den Ron Jon Surf Shop besichtigt, wozu ja eigentlich eine gute Gelegenheit gewesen wäre.

Abends sind wir natürlich nochmal los zum Essen. Wir waren in einem der besseren Restaurants der Reise, Florida’s Fresh Grill etwas südlich des Hotels. Da war es auch voll, ohne Reservierung bekamen wir den letzten Tisch in der hintersten Ecke. Das Essen und auch der Service waren aber sehr gut. Wir hatten das volle Programm, ich als Hauptgericht Hühnchen, Stephan ein Steak. Die Reisekasse hat zwar gestöhnt, aber was soll's, wir sind schliesslich im Urlaub.



Gefahren sind wir 101 Meilen.
 

mbx4711

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  • #37
Donnerstag, 10.10.2019: Daytona Beach

Heute mal wieder ein Reisetag, auf dem Weg nach Norden kommen wir bis Daytona Beach. Die Wettervorhersage ist einigermassen positiv, es gibt jedoch noch Chancen auf Regenschauer. Wir haben aber Glück, uns erwischt keines dieser Schauer.

Nach dem vielen Bahnfahren in Miami steht heute mal etwas völlig Gegensätzliches auf dem Programm: Rennautos. Gestern habe ich zwei Tickets für eine Rundfahrt über den Daytona Speedway für heute nachmittag gebucht.

Dahin geht es recht gemütlich, als erstes stoppen wir noch in Cocoa Beach, an der keine 2 Meilen nördlich des Hotels gelegenen Pier.


Eingang zur Pier


Der Strand nordwärts, hier sieht das Wetter schon schön aus

Nach Süden sind noch abziehende Regenschauer zu sehen


Wie fast überall üblich darf man für einen Spaziergang über die Pier bezahlen. Zu den Restaurants am Anfang kam man allerdings kostenlos. Ich stehe hier am ende des kostenlosen Bereiches, rechts von mir war das Kassenhäuschen

Nordwärts geht es über die US1, einen Grossteil der Strecke kennen wir schon von der gestrigen Rückfahrt. Da die Entfernung bis Daytona Beach nicht so riesig ist, bleibt Zeit für ein Zwischenziel: Das Ponce de Leon Inlet Lighthouse.


Das 1887 erbaute Lighthouse


Eines der es umgebenden Häuser der Leuchtturmwärter


Auf nach Oben


Die Treppe im Leuchtturm

Oben haben wir einen tollen Rundumblick:


im Norden: Daytona Beach


im Osten der Light House Point Park mit Aussichtsturm, die Ponce Inlet Jetty, und natürlich der Atlantik


nach Westen das Ponce de Leon Inlet und der Halifax River


Ein Fischerboot auf dem Halifax River


In einem der Gebäude gibt es ein Museum mit Linsen der Leuchtturmlampen


Wohnung der Leuchtturmwärterfamilie

Nach einer Stunde machen wir uns auf den weiteren Weg zum Daytona International Speedway, ca 30 Minuten entfernt. Wir treffen dort dann um 13:30 Uhr ein, das ist auf jeden Fall rechtzeitig zur um 14:30 Uhr gebuchten Tour. Die Tickets sammeln wir am Schalter ein und warten dann darauf das es losgeht.


Eingang zu den Speedway Touren


William H.G. France (1909-1992) und seine Frau Anne Bledsoe France (1904-1992) waren Mitbegründer von NASCAR und Erbauer des Daytona International Speedway


Erstmal Pause


Mit solchen Gefährten wird man um und über den Speedway chauffiert.

Und was man dabei sieht, das gibt es im zweiten Teil ....
 

mbx4711

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  • #38
Die Fahrt über den Speedway dauert gute zwei Stunden und man erfährt viel über den Speedway und sieht auch die Bereiche, in die man entweder gar nicht oder nur gegen viel Geld mit VIP Eintrittskarten hineinkommt. Was mir noch auffällt: Viele der Tourteilnehmer sind hauptsächlich damit beschäftigt, sich an diversen Orten wie Ziellinie, Siegertreppchen, Pressepodium usw. zu fotografieren.

Hier sind ein paar Impressionen von der Rundfahrt:


Bei ersten Stop bietet sich ein Blick durch den Zaun auf das Gelände und die Tribüne


Die Tribüne aus der Nähe


Einer der heiligen Orte für Rennsportfans: Die Ziellinie


Die Bahn des Speedway ist stark geneigt, zum Zaun hoch muss man gut klettern


Gegenüber der Ziellinie ist der Daytona 500 Club mit der Victory Lane


Dort macht die professionelle Fotografin wieder Fotos von denn Tourteilnehmern. Ein Foto mit der eigenen Kamera ist sogar frei.


Im Innenraum des Speedway gibt es Garagen für die Teams


In einigen Garagen werkelten sogar einige Teams, die den Speedway in der rennfreien Zeit für Tests und Probefahrten nutzen


Die Versorgung von VIPS, Presse und wer immer sonst noch dort hinkommt ist natürlich auch sichergestellt


Das Pressezentrum ist eher nüchtern. Dort gibt es einen kurzen Film zu sehen


Zum Schluß besichtigen wir noch die Tribünen. Hier die südwestliche Ecke


Einen der Eingänge hat Toyota als Werbepartner gepachtet. Die Autos stehen still auf einer schiefen Ebene neben den Treppen, Rennlärm gibt es jedoch auch – vom Band aus Lautsprechern


Und so sieht es auf der Tribünen aus


Die Tour endet am Museum und dem Souvenirshop

Es geht auf die letzten Kilometer zu unserem Hotel. An der Ecke zur Atlantic Avenue kommen wir an der Zufahrt zum Strand vorbei. Die war übrigens gesperrt – nach dem Hurricane Dorian gab es ihn nämlich nicht mehr.


Strandzufahrt in Daytona Beach

Nach den "ewigen" Hampton Inns gibt es jetzt Abwechlung bei den Hotels, diesmal ist es ein Hilton Garden Inn. Wir haben sogar ein Zimmer mit Meerblick gebucht.


Blick vom Balkon auf den Pool und die Überreste des Strandes


Wir nutzen die Poolarea zum Relaxen

Abendessen war jetzt nicht ganz einfach. Wir fahren nordwärts entlang der A1A. Restaurants gibt es einige, aber entweder sind lange Schlangen davor oder sie gefallen uns überhaupt nicht. Schlussendlich entscheide ich mich für "Charlie Horse", natürlich müssen wir uns auf die Warteliste setzten lassen. Aber es dauert kaum mehr als 5 Minuten, bis wir an den Tisch können. "Casual Dining" ist das Motto von Charlie Horse, und genau das ist es auch. Ein gutes Hamburger Restaurant ohne jeden Schnickschnack.


Charlie Horse


Die Bar bei Charlie Horse


„Casual Dining“


Das Hotel bei Nacht


Die Eingangshalle des Hotels


Auch der Poolbereich ist schön bunt

Die Fahrtstrecke betrug heute 103 Meilen.
 

panman47

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Bin noch schnell zugestiegen. Eure Ausflüge mit den Öffentlichen finde ich toll. Ich fahre am Urlaubsort gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Da sieht man den Ort/Stadt/Land noch mal aus einer anderen Perspektive. Die Bilder sind traumhaft schön und der Bericht sehr kurzweilig.
Freue mich schon auf die Fortsetzung. Die Route klingt ja vielversprechend.
Viele Grüße
Dagmar
 
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